frage

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

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Beitragvon heiko24 » 23. Jan 2006 09:40

hi leute. wollte nur mal fragen ob es auch europäische ameisen gibt die soldaten haben?
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Beitragvon Dies Irae » 23. Jan 2006 10:41

Pheidole pallidula, glaube ich, aber das ist wohl alles andere als eine Anfänger-Ameise, da sie als Ausbruchskünstler bekannt und darauffolgend als Mitbewohner im Hause des ehemaligen Haltes gefürchtet ist.
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Beitragvon Tommi » 23. Jan 2006 12:36

Es gibt einige Arten die nicht direkt über Soldaten aber ein mehr oder minder ausgeprägtes Kastenwesen verfügen.

Als Beispiel:
Camponotus sp.
Messor sp.
...

Grüße
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Beitragvon Frico » 23. Jan 2006 18:01

Pheidole pallidula sind eigentlich eine anfänger Art, nur wie viele andere arten, in der gründungsphase etwas schwieriger.Aber gut ausbrechen, dafür ist sie bekannt.Aber sonnst hat sie keine soo besondere ansprüche.
Messor sind definnitiv schwerer zu halten.
Pheidole pallidula ist Haltungsklasse:1
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Camponotus herculeanus

Beitragvon heiko24 » 11. Feb 2006 14:36

Hallo! Wollte fragen ob man Camponotus herculeanus in Erdnestern halten kann und wie gross ca. die Antfarm sein müsste (wo sie ihr Nest graben) ?
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Beitragvon delirium » 11. Feb 2006 15:07

Ja, du könntest Camponotus herculeanus in Erdnestern halten, wovon ich dir allerdings abrate. Camponotus hat eine relativ lange Entwicklungszeit und von daher könntest du Pech haben und nur selten deine geliebten Ameisen zu Gesicht bekommen. Ob sie in einer Ameisenfarm zu halten sind? Hm, im Prinzip schon, aber diese müsste schon einen Plattenabstand von 3-4 cm haben.
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Beitragvon Sanguinius » 11. Feb 2006 15:57

Arg! Ich habe meine Camponotus Junkolonie paar wochen vor der Winterruhe in das Becken von euch mit Farmbereich gesetzt. Es sind mit Queen 5 Tiere und waren im Rg, aber sie sind innerhalb von zwei Tagen in die Winzfarm (1 cm) gezogen. Frage mich immernoch wie lange die da bleiben wollen.
Jetzt sind sie noch in der Witeruhe. Hängen Campos sehr an ihrem Nest, oder sind sie eher flexibel?
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Beitragvon delirium » 11. Feb 2006 16:57

Hm...also ich denke, du solltest die ganze Sache so sehen:

Sie sind umgezogen, weil ihnen die Farm als Nest besser gefällt, als das Reagenzglas. Von daher solltest du sie entscheiden lassen, was für sie sinnvoller ist. Allerdings ist diese Farm relativ klein, was bei wachsender Koloniegröße zu Problem führt. Von daher würde ich ihnen irgendwann ein neues Nest zur Verfügung stellen. Ein Ytong Stein wäre gut. Du könntest dir aber auch eine eigene Farm in ein Becken bauen, indem du eine Plexiglasplatte als zweite Wand an der Seite befestigst und so eine Farm bildest. Ich habe das auch so gemacht und werde nach Ende Winterruhe einen Haltungsbericht und Bilder für Camponotus ligniperda veröffentlichen.
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Beitragvon Sanguinius » 11. Feb 2006 18:21

Danke für die Antwort!

Auf den Bericht freu ich mich schon :D .

Mfg Felix
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Beitragvon Darkness » 12. Feb 2006 15:01

@ Sanguinius

Ich stimme Delirium zu was den Punkt mit dem Umziehen betrifft. Es kann zwar vorkommen das deine Ameisen im Nest, in dem sie längere Zeit verbracht haben, bleiben wollen. Aber wenn es zu Eng wird oder die Bedingungen nicht stimmen, zum Beispiel zu feucht oder trocken, werden sie sich automatisch nach einem geeigneten Platz umsehen.
Die Idee mit der zweiten Glaswand ist auch super, du kannst aber wie auch schon gesagt einen Ytong-Stein einfügen den du zu etwa zwei drittel mit dem Boden deines Terrariums bedeckst. Es ist sowieso empfehlenswert eine Kolonie während ihrer anfänglichen Entwicklung genau zu beobachten, vor allem wenn sie so lange braucht wie bei den Camponotus oder Messor.
Mfg Darkness
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Beitragvon heiko24 » 16. Feb 2006 06:40

Hi Leutz. ich bins wieder. Wollte fragen wie groß mindestens der Ytongstein für Camponotus herculeanus sein muss?
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Beitragvon Martin S. » 16. Feb 2006 12:30

Camponotus herculeanus lebt eigentlich im Totholz.
Aus diesem Grund würde ich ein Holz- oder Korknest empfehlen.
Ich selber habe noch keine Tests mit Camponotus herculeanus im Ytong machen können.
Falls Du es dennoch probieren solltest, so würde ich einen großen Block 60x20x10 mit 15-20mm Gängen und 50 - 100mm Kammern anlegen.
Aber ob dass so gut für die Kolonie ist?!

Gruß Martin :D
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Beitragvon Sanguinius » 16. Feb 2006 14:26

Der Yton den ich für meine größere ligniperda Kolonie mit ähnlichen Maßen gebaut habe wurde überhautnicht angenommen. Keine der Ameisen hat sich da rein verirrt. Da aber die 3 Rgs viel zu eng sind, sind sie in den Schlauch richtung Yton gezogen unde besiedel jezt einfach alle (RGs und Schläuche) nur sehe ich nie auch nur eine einzige Ameisen im Stein, selbst wenn sich die fetten Majoren und die Königinn kaum durch die Schläuche quetschen können.
Ich werde also auch demnächst über ein Holznest nachdenken. Mir iszt nämlich aufgefallen, dass jedes Holz bevorzugt wird. Ich habe in einer Ecke des Formis einen kleinen Stapel aus trockenen Tannenzweigen ohne die Nadeln aus dem Garten (nur ca 5-6 10cm lange Stöckchen, also verschwindend wenig) in dem sich auch immer einige Tiere aufhalten.
Baut ligniperda nicht auch in lebendes Holz? Ich meine das irgendwo gelesen zu haben. Mein Plan war, einfach ein großes Stück Holz aus dem Wald zu holen, in der Mitte mit ner Axt/Beil zu Spalten. Dann Fräse ich zwei drei Kammern vor und packe eine Scheibe davor. Bei Bedarf könnten die aMEISEN SICH JA WEITER DURCHFRESSEN; ODER?
[Feststelltaste :roll: ]
Falls ich mich irre würde ich eben noch mehr Kammern bauen...

Mfg Felix
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Beitragvon heiko24 » 16. Feb 2006 17:04

Würde dann das Korknest mit 10mm dicke reichen oder würde ich etwas dickeres brauchen. Wenn ja, von wo bekomme ich so etwas her?
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Beitragvon heiko24 » 16. Feb 2006 18:16

Oder kann ich ihnen auch ein Stück Holz geben? Würden sie dann die Kammern selber machen oder müste ich die machen?
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