@Gorilla: ...eine wirklich begattete Myrmecien-Königin braucht diese Schlüsselreize von einigen untergeschobenen Puppen oder Larven nicht! Im Gegenteil. die untergejubelten Larven wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit fressen, wenn sie nicht schon mit dem eigenen Brutgeschäft genügend vertieft ist!
Lies mal den Bericht von Stefan_K bitte:
http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=3138
Nur so als Gedankenbrücke.
Wenn dir der Tierpark Hellabrunn in München mit Brutvergabe schon helfen möchte, so würde ich dies auch annehmen und kurzerhand einen Trip dorthin organisieren – wenn`s hilft!?
Ansonsten ist unsägliche Geduld angesagt bei den Myrmecien – besonders in der Gründungsphase.
Leider kann ich deine Tagebuchkommentare schlecht nachvollziehen, da eingangs nicht klar wird, ob die bereits miterworbenen Puppen und Larven von der Königin selbst erzeugt wurden oder auch nur als Mitbringsel fungierten.
Besonders bei den Myrmecien hat sich gezeigt, dass diese übermässigen Eiweissgaben in Form von dargebotenen Insekten fast sinnlos sind, wenn die Kolonie eh keine Brut zu versorgen hat. Mehr auf ein Zuckerwasser-Honig-Gemisch zu gehen, erscheint hier sinnvoller, ebenso die Reichung von unterschiedlichen Früchten (Fruchtzucker).
Wenn man die anderen Ameisenforen studiert, so haben derzeit mehrere Liebhaber die gleichen Schwierigkeiten mit Myrmecia pavida.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass eine Erhöhung der Tageslichtlänge von 16 Stunden, so wie es der australische Sommer bietet, eine durchaus positive Stimmulanz auf die Kolonie ausüben könnte.
Also hier nochmals die Beleuchtungs- und Beheizungsdauer überprüfen, ebenfalls sollte eine gewisse Nestungestörtheit (nicht mit roter Folie, sondern schwarze Folie oder schwarze PE-Platten als Nestabdeckung benutzen) garantiert sein.
Einfach in Ruhe lassen ist das Motto!
Es gilt aber: Eine erfolgreich begattete Myrmecien-Königin mit genügend „gefüllter“ Spermathek wird auch unter widrigsten Bedingungen gründen – auch wenn die Gründungsphase immer wieder selbst durch die Königin durch eigene Brutvernichtung hinaus gezögert wird.
Überlegung: Ist es möglich, dass auch Ameisenköniginnen an den Ovariensträngen erkranken können und die Eiablage dadurch erschwert oder gar verhindert wird?
Gruss,
passalidus