Wulfs Diskussion über Pheidole

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 8. Feb 2012 21:55

Bitte schreibt hier eure fragen rein und auch eure Hinweise und Tipps
danke sehr

Zum Haltungsbericht:
viewtopic.php?f=168&t=17139&p=143282#p143282

Edit Uta - Linksetzung
Zuletzt geändert von Wulf am 8. Feb 2012 22:03, insgesamt 1-mal geändert.
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion

Beitragvon MrIglo » 8. Feb 2012 21:59

Oh ich sehe den Diskussionsthread erst jetzt. Vielleicht machst du einen Link rein bei deinem Bericht?

Bin sehr erstaunt das mit den Milben zu hören. Sahen die so aus?
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In was für einem Boden haben sie genistet? War es in einem Becken?
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Re: Wulfs Diskussion

Beitragvon Wulf » 8. Feb 2012 22:01

Ja nur die Ameisen waren etwas kleiner.

Beitrag von 21:02 - Bitte die Editfunktion nutzen :!:

Ja in einem Becken und im Sand/Lehm
bin halt neu deshalb die frage wie stehlt man einen Link rein und wie kann ich fotos hochladen
Edit Uta
Zuletzt geändert von Wulf am 9. Feb 2012 09:15, insgesamt 2-mal geändert.
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon MrIglo » 8. Feb 2012 22:15

Wie war das Becken belüftet? Gab es Schimmel oder Staunässe? War es faulig? Würde mich interessieren, da ich selber Pheidole pallidula halte.
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Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 8. Feb 2012 22:20

Es gab leider Schimmel ja aber nur wenig, interessant war, dass es nicht so feucht war (für kurze Zeit zumindestens. Da ich versucht habe so den schimmel abzutöten (hat nicht geklappt)) es war abgeschlossen mit einem komplett zugemachten Deckel, später aber mit einem Deckel mit Gitter.

Ist die Ameise auf deinem Bild nicht eine Messor capitatus?
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon MrIglo » 9. Feb 2012 09:38

Den Schimmel auszutrocknen tötet auch die Ameisen wenn sie in dem gleichen Boden leben wie der Schimmel.

Die fehlende Belüfting führt zu einem fauligen Klima, da schimmelt es leichet und die Ameisen bekommen womöglich leicher Milben. Versuch eine gute Belüftung zu bauen.

Ja auf dem Bild ist eine Messor capitatus. Steht ja im Titel.
Zuletzt geändert von MrIglo am 9. Feb 2012 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 9. Feb 2012 09:40

jetzt haben sie eine gute Belüftung und der Schimmel ist auch verschwunden, hoffe ich. Ebenso scheinen die Milben alle tot zu sein, bin mir aber nicht sicher .
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Master of Fail » 6. Mär 2012 18:28

Hallo Wulf
Ich war am überlegen, ob ich mir vielleicht ein kleines Volk Pheidole pallidula zulege.
Könntest du mir diese Art empfehlen und wenn ja ein paar Tipps geben ?


Mfg Master


Ich bin kein Anfänger. :grin:
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Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 6. Mär 2012 20:19

Hallo Master of Fail, ich kann dir diese Art nur empfehlen, da die Ameisen sehr interessant sind. Die Soldaten haben ein sehr interessantes Verhalten und sie vermehren sich sehr schnell. Wegen Tipps kann ich dir sagen, dass du definitiv das Nest immer befeuchten musst und eine sehr gute Luftversorgung haben solltest. Futter kann ich dir sagen, da fressen sie gerne abgekochte Mehlwürmer, die du aber aufschneiden solltest (solange bis die Kolonie etwa 100-200 Arbeiter groß ist). Heimchen fressen sie nur vereinzelt. Ausserdem wenn du eine Art suchst die schnell aus dem Reagenzglas auszieht, bist du bei denen genau richtig. Bei mir sind sie nach 2 Tagen ausgezogen. Diese Art ist wirklich gut beim Ausbrechen, auch hier solltest du drauf achten.

mfg der Wulf
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon uta » 1. Apr 2012 10:37

Hallo Wulf,

tut mir leid für Dich und Deine Ameisen, dass diese verstorben sind. Du bist mit soviel Freude und Elan an die Haltung dieser Art rangegangen und dann so ein Ergebnis. Aber solche Einbrüche können in der Haltung immer mal wieder passieren, ohne das man sagen kann weshalb die Ameisen das Zeitliche gesegnet haben. Ich kann verstehen, dass es nicht immer leicht fällt, über das Ende einer Kolonie zu berichten. Vielleicht verbindest Du es mit eigenen Versäumnissen, falschen Haltungsparameter? Dies muss nicht sein. Die Gründe können so vielschichtig sein.

Ich finde es toll, dass Du Dich durch diese Enttäuschung nicht entmutigen lässt und weiterhin Deinen anderen Ameisen viel Aufmerksamkeit schenkst und versuchst gute Haltungsbedingungen anzubieten.

Deine Beobachtungen und Erfahrungen schreibst Du uns ja in Deinen Haltungsberichten detailgenau und fleißig nieder und fügst auch entsprechende Fotos bei. Ich lese Deine Berichte sehr gerne. (Und dann und wann, wenn notwendig, nehme ich auch einige rechtschreibmässige Korrekturen vor :) .)

Wünsche Dir weiterhin viel Freude mit Deinen Ameisen und gutes Gelingen.

Viele Grüße
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Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 1. Apr 2012 13:16

Hallo Uta
danke für die netten Worte. Ich bin immer noch ziehmlich bedrückt, da ich diese Kolonie doch ins Herz geschlossen habe.
Ich gebe zu, es ist nicht mein erster Rückschlag und bestimmt nicht mein letzter. Deshalb werde ich mich einfach noch besser um meine anderen Kolonien kümmern.
(wegen den Rechtsschreibfehlern entschuldige ich mich aber manchmal übersehe ich was bei der Nachkontrolle oder weiss es nicht besser).
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 7. Apr 2012 17:27

Hallo
Und erst mal schöne Ostern.
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen ein aller letztes mal mich an der Pheidole pallidula zu versuchen.
Da ich diese Ameisen doch für sehr interessant halte.
Da ich letztes mal gewisse Schwierigkeiten hatte, habe ich beschlossen etwas anzuwenden, was ich bei jeden meiner Völker erfolgreich angewandt habe.
Dazu braucht man nur ein Formicarium, Watte und etwas Schlauch (5/6 cm).
Man stopft die Watte in den Schlauch und steckt ihn dann in die Öffnung (statt einen Stopfen).
Der Vorteil daran ist das ständig Luft durch kommt, da die Ameisen durch das Gitter sehr oft entkommen sind, habe ich beschlossen ein geschlossenes Formicarium zu nehmen. Mit Hilfe des Watte-Schlauches kann so aber die Luft zirkulieren.
Als Boden werde ich dann wieder die Erde aus der Natur nehmen, da ich mit der bisher gute Erfahrungen gemacht habe und es auch natürlicher aussieht.
Die Kolonie werde ich mir dann bei Antstore bestellen, aber wahrscheinlich erst nächste Woche, da ich wegfahre.
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon MrIglo » 7. Apr 2012 18:20

Hi,
zu der Watte: Pheidole pallidula können sich langsam durch Watte beißen. Wenn sie es drauf anlegen schaffen 1-2mm am Tag. [-X Da muss man ein Auge drauf haben. Plastikfolie oder so ist beständiger.

Als Lüftung ist Watte ein bisschen wenig. Nicht, dass den Ameisen der Sauerstoff ausgeht, aber die Luft kann "faulig" werden.

Mach es doch so: viewtopic.php?f=135&t=16030
Da hast du für paar Euro eine ausbruchssichere Arena, wo du das Reagenzglas reinlegen kannst oder ein Nest anschließen.

LG
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Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon Wulf » 7. Apr 2012 19:04

Hi MrIglo
Zu aller erst mal danke für den Hinweis. Ausserdem danke für den Link (verfolge das schon seit geraumer Zeit (finde ich ganz interessant)).

Jede Ameise kann sich durch Watte beissen (das weiss ich auch aus eigenen Erfahrungen). An der Effizienz zweifle ich nicht, da ich doch auch ein paar Infos über sie gesammelt habe.
Mache ich aber schon lange so, und das bei jeder meiner Kolonien (wenn der Anschluss nicht zu groß ist). Neben dieser Taktik öffne ich das Formicarium immer drei mal täglich, manchmal sogar öffters und auch länger. (soll ja auch nur dazu dienen wenn das Formicarium zu ist).
Ich schätze Ausbruchmittel nicht besonders (hätte ich sonst schon lange bei meinen Lasius niger angebracht).

Wegen der fauligen Luft: Kann das Milben hervorbringen? oder Schimmel?

Danke für den Hinweis und für die Tipps.


Edit: An folgende sachen habe ich gedacht. Mir stehen 50€ zu Verfügung. Ob Bodengrund dazu kommt denke ich weniger (sollte ich es aber vielleicht doch noch dazu kaufen).
http://antstore.net/shop/product_info.php/products_id/1161%7B2%7D13%7B8%7D35
http://antstore.net/shop/product_info.php/products_id/35 (in diesem Formicarium halte ich meine Lasius niger)
Wulf
 

Re: Wulfs Diskussion über Pheidole

Beitragvon MrIglo » 8. Apr 2012 08:46

Neben dieser Taktik öffne ich das Formicarium immer drei mal täglich, manchmal sogar öffters und auch länger


Das geht nur so lange der Ausbruchsschutz aus Rutschmittel gut funktioniert oder die Kolonie klein ist.
Ist auch unnotige Arbeit und Erschütterungen sind vorprogrammiert.


Ich schätze Ausbruchmittel nicht besonders (hätte ich sonst schon lange bei meinen Lasius niger angebracht).

Ich hingegen könnte mir garnicht vorstellen wie ich eine größere Kolonie ohne halten soll :wink:

Wegen der fauligen Luft: Kann das Milben hervorbringen? oder Schimmel?

Wenn die Luft nicht ausgetauscht wird ändert sich das Gasgemisch. Durch Zersetzung von organischen Materialien.

Wenn noch Feuchtigkeit in die Arena kommt geht das umso schneller. Die Feuchtigkeit staut sich sofort. Das muss nicht viel sein.
Durch die veränderte Luft und die hohe Luftfeuchte ändert sich die Besiedelung mit Mikroben, Bakterien, Pilzen.
Futtermilben fühlen sich dann wohl, Schimmel auch. Es stinkt auch alles. Für die Ameisen ist das nicht das Richtige.

Also gut lüften :)

Das Becken hatte ich nie. Kann dazu nichts sagen.

Frohe Ostern
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