Ich habe mir nun eine Styroporbox besorgt und diese erst einmal leer mit Thermometer auf den Balkon gestellt.
Meine Beobachtung ist allerdings, dass die Kiste mal grade etwa 1,5 Grad "puffert" - also 1,5 Grad über der niedrigstens Aussentemp und 1,5 Grad unter der höchsten Aussentemp hält.
Das scheint mir etwas wenig, vor allem, da jetzt schon laut Wettervorhersage die Temperaturen auf 1° runtergehen.
Damit die kleinen nicht geschockt werden habe ich mir nun folgendes überlegt, ich isoliere zuerst das Nest noch einmal extra, habe da so eine silbern beschichtete Luftpolsterfolie, von der mache ich dann eine bzw. wenn es reicht zwei Lagen vorn und hinten drum. Dann habe ich so 1,5 Liter Plastikwasserflaschen, diese habe ich mit Kranwasser gefüllt und in die Nähe des Nestes gestellt, so dass die die gleiche Temperatur annehmen (im Moment etwa 22° Zimmertemp) die packe ich dann mit in die Kiste. Die Wasserflaschen dienen dann als Wärmepuffer (an alle Physiker ... bitte nicht schlagen

), durch mehr Masse in der Box ist dann auch mehr Wärmeenergie da und ich verspreche mir davon erstmal ein langsameres abkühlen und dann stabilere Temperaturen (weil sich halt nicht nur ein paar 100 Gramm Sand abkühlen / aufwärmen müssen, sondern auch noch ein paar Liter Wasser).
Als angenehmen Nebeneffekt brauche ich mir keine Sorgen zu machen, dass die Box fliegen geht, wenn es mal windiger sein sollte.
Guter Plan, oder missverstandene Physik meinerseits?
Dass ich mal mit Wärmedurchsatz und Lambda rechnen gelernt habe, ist laaaange her
