Hatte ein kurzes Experiment laufen, und zwar habe ich eine Gruppe meiner Myrmica rubra zusammen mit einer Queen auf eine Insel gesetzt. Ich konnte des Öfteren folgendes beobachten:
Wenn ich irgendwann am Tag, jedoch meistens morgens in den Wassergraben geschaut habe, lag oft eine Arbeiterin drin. Diese müssen also immer nachts irgendwann reinfallen, und kommen dann durch ihre Spüli-Füssi nicht mehr raus.
Wenn ich sie jedoch rausnehme, mit Wasser abtropfe und auf ein Kleenex zum Trocknen lege, stehen sie nach ein paar Minuten wieder auf
Lasius niger jedoch scheinen umgehend zu sterben. Ich war dabei, als eine in den Graben "gestürzt" ist, habe sie umgehend entfernt und die bei Myrmica rubra bereits erfolgreich absolvierte Prozedur des Waschen-Trocknen-Föhnens angewandt. Nix....
Das Insel-Experiment wurde auch nach sehr kurzer Laufzeit wieder abgesetzt.
Vor 2 Tagen dann wollte ich eine Myrmica rubra präparieren für Mikroskop- Aufnahmen. Ich raubte also eine aus der Arena und gab sie in ein Gefäß mit 90% Ethanol.
Nach 5 Minuten hab ich sie aus dem Behälter gefischt und wollte sie auf einem Kleenex abtropfen lassen, um sie anschließend auf einem Objektträger zu fixieren. Da fängt sie auf einmal an zu laufen!
Nach 5 Minuten in fast reinem Alkohol!!!
Also, Versuchsmeise wieder ins Ethanol und eine halbe Stunde gewartet. Dann wieder die Kleenex-Aktion, und schwupp, da fing sie wieder an zu zappeln und zu laufen. Deswegen musste sie Im Ethanol übernachten...
Das klappte dann auch!
Bei Lasius niger reichte hingegen eine 5-minütige Tauchfahrt!
Hat jemand eine Ahnung, warum Myrmica rubra diese Fähigkeit besitzt oder weiß, wie sie das anstellt






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