Ameisen-"WG"

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Beitragvon ShIeLa » 5. Jul 2007 06:59

Man sollte für jede Art ihr eigenes Terrain schaffen. Hat man dies schließt man ein Gemeinschaftsbecken an. Sehr wichtig ist das die größere Art nicht durch den Nesteingang der kleineren Art passt. So wirds was..
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Beitragvon Formica_sedula » 5. Jul 2007 18:47

Stimmt eigentlich; mit der Größe des Nesteingangs (gute Idee Shiela ;))und
genügend Freiraum für beide Arten würde es theoretisch funktionieren.

Trotzdem würde ich es nicht mit Servi- und Raptiformica sondern eher mit Camponotus und Temnothorax probieren.

LG
Sophie

PS: Hat jemand einen "Haufen" als Nest oder kann mir Tipps geben wie man die Ameisen beim Bau unterstützen kann? vielen Dank!!
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Beitragvon ohrene » 5. Jul 2007 22:20

sorry Shiela die Idee ist übel ein Gemeinschaftsbecken ist EIN BECKEN und Eingänge verändert und all der Krampf ... halt sie dann gleich einzeln.... Ein Gemeinschaftsbecken heißt arten leben in einem Becken zusammen und werden sich dort auch begegnen und sollten miteinander leben können. Auch wenn ihr weiter so reinpfuscht <- sorry aber die Ameisen sollen wie in der Natur nebeneinander leben und miteinander auskommen. Das weicht hier alles meilenweit ab von einer „Ameisen WG“
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Beitragvon Formica_sedula » 6. Jul 2007 13:59

hab nochmal drüber nachgedahct was du gesagt hast ohrene und bin zu dem entschluss gekommen, wenn ich wirklich ein "Gemeinschaftsbecken" anlegen möchte, dann werde ich wahrscheinlich mein Becken mit der bereits vorhandenen Kolonie um eine Temnothorax Kolonie bereichern.Naja und falls das nciht funktioniert werden die kleinen wohl noch einen anderen Platz in meinem Zimmer finden (so eine Eichel ist ja nicht groß ;))
Außerdem hab ich gelesen, dass sie Konflikten mit anderen Ameisen aus dem Weg gehen und daher können sie sehr gut mit anderen Arten vergesellschaftet werden.

LG
Sophie
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Beitragvon Formica_sedula » 8. Jul 2007 10:52

Ich schonwieder :roll:
naja ich wollte noch was Fragen aber ich weiß nicht wie das mit dem "edit" funktioniert, deshalb ein neuer...tschuldigung.

Also ich wollte noch wissen ob jemand Erfahrung mit der Kombi Formica+Temnothorax gemacht hat oder mir sagen kann ob das überhaupt ratsam ist.
Die andere Frage ist: sollte ich (wenn eine solche Vergesellschaftung möglich ist) beide Kolonien zusammen, also zur selben Zeit ins Formicarium setzten oder erst die eine und ein halbes Jahr später oder so die andere???

schonmal danke für die Antworten (hoffe doch es kommen welche :wink:)
LG
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Beitragvon Kessler » 8. Jul 2007 10:57

Also hab gelesen Solenopsis fugax und Lasius und Servifomica Arten geht auch den die Solenopsis fugax ernähren sich von der brut.
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Beitragvon sobek » 8. Jul 2007 11:20

Stimmt. Die Nester der Lasius werden über kleine Gänge angezapft.

Weiß jemand in welchem Maße das den Lasius schadet?
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Beitragvon Kessler » 8. Jul 2007 11:52

nein wäre aber bestimmt interessant zu zuschauen da Solenopsis fugax ja sehr volkreich werden kann bis zu 100.000 ameisen ;-)
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Beitragvon Formica_sedula » 8. Jul 2007 13:59

Sind die (Solenopsis fugax) Emsen denn Mitteleuropäisch?
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Beitragvon Philsen » 8. Jul 2007 14:35

Solenopsis fugax (Gelbe Diebesameise)

Solenopsis fugax kommt überwiegend in Wärmegebieten Mittel - sowie Süddeutschlands vor, dort sind stellenweise äußerst dichte Populationen zu finden.
Die Art bevorzugt sehr thermophile Lebensräume, überweigend ist sie in xerothermen Offenhabitaten anzutreffen (zum Beispiel Kalk und Sandtrockenrasen, aber auch Felstrockenfluren auf Silikatgestein). Die Nester werden im Boden oder unter Steinen meist in der Nähe von größeren Ameisenarten angelegt. Die Koloniegründung erfolgt claustral oder durch Adoption und Zweignestbildung. Die Größe des Volkes kann bei ca. 100.000 Arbeiterinnen liegen, die Art ist polygyn.
Auch ist diese Art sehr agressiv und wehrhaft gegenüber anderen Ameisen, die Rekrutierung erfolgt sehr schnell und es sind somit zahlreiche Kämpfer an Ort und Stelle. Außerdem besitzt Solenopsis einen sehr wirksamen Giftstachel sowie eine hochgradig abschreckende Repellentsubstanz.

Quelle: Ameisenhaltung.de
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