Obwohl ich nicht zu den Menschen gehöre die Philosophie studieren, so setzte ich mich trotzdem des öfteren während meiner Freizeit mit der Welt und dem Leben auseinander.
Ich habe auch einen eigenen Beitrag bezüglich dem Thema „Hoffnung“ und dem „Menschen“ gewidmet, auch wenn dieser auf den letzteren bezogen etwas provokativ wirken mag:
Die „Hoffnung“, ein zweifelhafter „Vorteil“
…… Was ist positiv an einem Leben auf einer Welt, die von den menschlichen Parasiten jeden Tag mehr zerfällt, von denen die Mehrheit nicht im Stande ist die Auswirkungen, nämlich die stetig vorangehende Vernichtung ihrer essenziellen Umwelt und somit die Auslöschung ihrer selbst auf der Erde vorherzusehen, sondern weiter in einer von ihnen aufgebauten Illusions-Welt dahin zu vegetieren ?
Durch ständiges egoistisches, dekadentes, meist exzessives nicht adäquates Handeln, vernichtet der Mensch das ihn umgebende, am Leben erhaltende, nur um selbst am Leben zu bleiben.
Eine Welt welche langsam aber kontinuierlich an einer unheilbaren Krankheit dahingerafft wird, die Krankheit Mensch, die sie nur schon durch ihre anthropogen, irreversiblen Eingriffe schädigt.
Beispiele sind das Scheitern des Kommunismus, Liberalismus und Sozialismus, die Korruption in der Politik, der am besten zu veranschaulichende Imperialismus, oft gefolgt von einer Assimilation, der von der früher und teilweise noch heute von den Kolonialvölkern hervorgetrieben wurde durch die wachsende Machtgier der Menschen verkörpert in dem Begriff „Kapitalismus“.
Die Bereicherung und Plünderung anderer Länder, ethnische Säuberungen, welche Millionen von Menschen den Tod brachte während ein weitaus geringerer Teil davon profitierte. Das Unvermögen eine ausreichende Lebensgrundlage ohne eine Hegemonie für alle Menschen zu behalten. Der vorhandene Rassismus, Diskriminierung, Unzufriedenheit, Ungerechtigkeit….
Die angerichteten Schäden an der ganzen Umwelt durch die Schädigung der Ozon-Schicht, die Ressourcenplünderungen usw. Das sinnlose streben nach einer für jeden anders definierte Ideologie.
Auch wenn die Menschen glauben zu einer utilitaristischen Handlung fähig sein, so sind sie dazu meist durch ihre Eingeschränkte Selbstkontrolle nicht in der Lage.
Wir können uns zwar genug einreden um unser Gewissen zu beruhigen, unter anderem indem wir fragwürdige Sachen legitimieren ohne jedoch der Tatsache bewusst zu sein welchen Schaden wir anrichten.
Man kann das apodiktische Ende niemals aufhalten, man kann es nur hinauszögern und das ist auch schon alles wir Menschen machen. Wir versuchen nur kläglich das unvermeidliche hinauszuzögern in der Hoffnung den Tag des Unterganges nicht selbst erleben zu müssen.
Wobei ich hier die Hoffnung als das wohl Lebensnotwendigste ansehe. Ohne Hoffnung hat der Mensch nicht den Willen zu Leben, ohne Hoffnung sind sein Wissensdurst, seine Bemühungen usw. nicht von jeglicher Bedeutung.
Um die Hoffnung eines Menschen zu eliminieren, müsste man ihm alles nehmen was für ihn von Bedeutung ist. Doch das werden wir uns früher oder später selbst nehmen, auch wenn die Erkenntnis dessen erst folgen wird wenn es schon zu spät sein wird.
Die Hoffnung sehe ich als eine Art „zweideutiges Lebenselixier“ (alles hat seine positiven sowie negativen Aspekte deren Definition sich lediglich durch den Betrachter unterscheidet), welches uns mitgegeben wurde.
Sie ist jenes was unserer Rasse die vorübergehende Existenz gewährt und uns ironischerweise vernichten wird, sie ist unter anderem dafür zuständig unseres absterben hinauszuzögern wie eine unscheinbare Folter.
Was wir machen ist simpel ausgedrückt nichts anderes als ein Grab zu schaufeln, ohne dem Bewusstsein, das es unser eigenes Grab sein wird !
Auch wenn alles geschriebene keinen Sinn ergeben wird, so stellt sich die Frage ob es überhaupt einen Sinn benötigt. Denn um in etwas einen Sinn sehen zu können, dafür ist unter anderem die „Hoffnung“ zuständig……
Ich würde mich über relevante Rückmeldungen, welche sowohl positiv als auch negativ ausfallen freuen.



. Obwohl das zu so später Stunde nicht wirklich leicht fällt (warum bin ich überhaupt noch wach?).


).



Habe mir dieses Thema ausgedruckt und alleine, aber auch mit meiner Familie durchgelesen. Dabei sind wir, trotz größtenteiliger Zustimmung des Inhaltes, zu der Feststellung gekommen daß es auch für einen Hobbyphilosophen wie dich Darkness wohl kaum gelingt so einen Text ohne ein dickes Fremdwörterbuch neben sich liegen zu haben, zu verfassen..