Beste Verteidigungs/Angiffsstrategie?

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Welche Verteidigungs-Angriffstrategie/waffe ist die effektivste bei Ameisen?

Umfrage endete am 6. Nov 2005 13:30

Mandibeln
4
22%
Stachel
4
22%
Ameisensäure (und andere Toxische Stoffe die verspritzt werden)
5
28%
Ameisenstrategie (z.B. das schnelle gezielte herrausreisen von Gliedermasen usw.)
0
Keine Stimmen
alle
5
28%
 
Abstimmungen insgesamt : 18

Beste Verteidigungs/Angiffsstrategie?

Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 13:30

Ich glaube das effektivste Abwehr/Vertidigungs "apparat" bei Ameisen ist der, Stachel weil da das Gift in das opfer in das innere rein injiziert wird. Und natürlich die Mandiebeln.
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Beitragvon PatricS » 30. Okt 2005 14:09

Ist die Frage auf ein Coputerspiel bezogen? (Spass)


Im ernst: Jede Ameise hat doch ihre artspezifischen Verhaltensweisen. Nur manche haben Stacheln, nur manche Soldatenkasten bestimmter Arten sind auch wirklich für Jagdmechanismen gedacht, trotz großer Mandibel (Gegenbeispiel Messor-arten). Einige gehen allein auf Jagd, wie Paraponera clavata, manche nur in Massen (Eciton burchelli). Und um mal bei den beiden Arten zu bleiben, obwohl Paraponera clavata ja in Relation gesehen riesige Tiere sind, wird eine Kolonie Eciton sie ohne Probleme vernichtend schlagen, allein der Quantität wegen, vielleicht nicht der Qualität wegen.

Aus solchen Gründen und auch etlicher mehr, kann man diese Umfrage doch nicht pauschalisieren, oder?
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Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 14:20

@PatricS da kannst du vielleicht recht haben aber ich meinte es allgemein was bei ameisen das effektivste ist bei ihrer verieidigung und angriff ist z.b hab ich mal gesehen das eine große Grille oder was das auch war(in Griechenland) eine Messor spec. attakiert hat die Ameisen waren völlig hilflos weil sie es garnicht einmal bemerkt hatten das die Grille oder Grasshüpfer(wirklich ich hab keine ahnung was das für ein grasshüpfer was naja egal) die Grille hat ausserhalb der Ameisenstraße gewartet/ die Ameisen geggessen und hat sich immer eine rausgeschnappt. Böse Böse Grille :twisted:
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Beitragvon Gaster » 30. Okt 2005 15:01

Das war wahrscheinlich eine Gottesanbeterin, die fressen alle möglichen Insekten.
Warum will man denn überhaupt wissen, was die stärkste Waffe ist?
Gaster
 

Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 15:04

das war keine Gottesanbeterin ich versuch mal so ein Bild von dem Vieh zu finden
@gaster:"Warum will man denn überhaupt wissen, was die stärkste Waffe ist?"
warum nicht?
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Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 15:45

hier das war so ein Vieh ich glaub hatte auch keine Flügel
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon Frame » 30. Okt 2005 15:47

Das riecht mal wieder nach einem "Ich habe Lasius niger, die sind viel Stärker als deine Myrmica rubra" Thread.
Ich denke diese Frage kann gar nicht beantwortet werden und wenn dann nur in einem abgesteckten Territorium.
Schließlich herrscht überall ein anderes Klima und die die sich in dem jeweiligen Klima entwickelt haben dürften die besseren Strategien entwickelt haben.

*edit*
Das ist ein Normaler Grashüpfer, der wird unter Garantie keine Ameise angegriffen haben.
Frame
 

Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 16:10

@Frame:Das riecht mal wieder nach einem "Ich habe Lasius niger, die sind viel Stärker als deine Myrmica rubra" Thread.

du verstehst mich falsch ich wollte nur wissen was das effektivste Abwehr/Angiffmittel "gegen feinde" ist.Natürlich gibt es gegende vo es z.B. Myrmica rubra Domienirerder ist als Lasius niger und umgekehrt.
Ich zum Beispiel hab erst vor kurzem erst erfahren das Ameisen überhaupt ein Stachel besitzen :shock: geschweige das es überhaupt solche Ameisen hier in Deutschland gibt wie z.b Myrmica rubra das war auch ein grund warum ich sie mir auch geholt habe. und finde es wirklich interessant was für Angriff/Abwehrmittel Ameisen entwickelt haben. PS: weis jemand was dass für eine Heuschrecke ist würde mich gerne interessieren?
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Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 16:14

Doch wirklich ich hab sogar Zeugen Ich selbst mein Bruder und ein bekannter es war nicht exakt die gleiche heuschreke die hatte sogar keine Flügel und einen grossen Stachel(ich glaube der dient zur fortpflanzung,keine ahnung)
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Beitragvon passalidius » 30. Okt 2005 16:15

@Frame, @Antinator: ...das ist kein "normaler Grashüpfer", sondern das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima). Dieses räuberische Insekt findet man bis November in unseren Breiten.

Räuberisch: Larven (7 Stadien), als auch die Imago (fertiges Insekt, vollentwickelt) fressen andere Insekten, natürlich auch Ameisen!

Gruss,

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Beitragvon passalidius » 30. Okt 2005 16:28

Nachschub: @Antinator: ....natürlich haben die Larven noch keine ausgebildeten Flügel wie die Imagines, deshalb unterscheiden sie sich auch von diesen!
Die Nymphen sehen aber immer so ähnlich aus, wie das fertige Insekt.

Der Stachel am Abdomen ist ein sogenannter Legestachel (Eiablageröhre), mit welchem die Eier in tiefere Erdschichten gepresst werden.

Gruss,

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Beitragvon Antinator » 30. Okt 2005 16:38

@passalidius Achso ich dachte das wär ein komplett anderer Grasshüpfer weil dieser noch keine Flügel besitzte. PS: hab mal gesehen wie so ein weibchen den Stachel benutzt hat, die hat das aber nicht in die Erde getan ( hat den Stachel in eine Bettdecke gestochen) das hat mir irgendwie angst gemacht seitdem rühr ich die Viecher nicht an weil ich jedes mal denke das mich so ein Tier Stechen könnte. So und nun zurück zum eigentlichen Thema was ist eigentlich der unterschied zwischen Schuppenameisen und Drüsenameisen die versprühen doch alle irgendwelche Sekrete/Säuren oder??
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Beitragvon Frame » 30. Okt 2005 16:44

@Passalidius
man lernt doch nie aus. ;)

Schau mal hier Antinator: Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar , die Weibchen davon haben einen Stachel am Hinterleib.
Frame
 

Beitragvon passalidius » 30. Okt 2005 17:44

@Frame: ....ja Frame, das ist Phaneroptera falcata, aber bedeutend kleiner als das Grüne Heupferd! Der Legebohrer der Weibchen ist im Vergleich zum Grünen Heupferd sichelförmig gebogen und kürzer.

Ich habe mich auf das eingestellte Bild von Antinator bezogen und dies zeigt eindeutig Tettigonia viridissima.

Diese Langfühlerschrecke habe ich selbst nur wenige male gefunden, das Grüne Heupferd ist im Süden Deutschlands aber relativ häufig - hauptsächlich beheimatet im Mittelmeerraum.

Let`s zirp! :-({|=

Gruss,

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Beitragvon Markus » 30. Okt 2005 18:54

"Stachel, Mandibel, Säure und Ameisenstrategie"??

Sorry, aber allein schon der Zusammenhang passt nicht, das Eine sind Waffen, das Andere ist eine Verhaltensweise!

Es gibt keine perfekte Strategie, es gibt nur die bestmögliche Antwort auf ein bestimmtes Problem!

Der Stachel mag gegen so manch einen Säuger gut sein, aber dafür war er eigentlich gar nicht gedacht, bei der Jagt nach Insekten oder anderen Ameisen ist es sicherlich hinderlich, erst eine weiche Stelle finden zu müssen und dann erst stechen zu können!
Ameisensäure ist da sicherlich besser...

Aber da es auf diese Frage so oder so keine Antwort geben kann (s.o.), ist sie, sorry, sicherlich nicht gerade sinnvoll.
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