FAQ

Fragen und Antworten für den Einsteiger. Nur zum Lesen!

FAQ

Beitragvon Markus » 23. Dez 2002 11:06

Diese Liste wird übrigens des öfteren bearbeitet, es kommt also mehr dazu!!!

Einführung:
Was man für die Ameisenhaltung auf jeden Fall mitbringen sollte, wären Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl.
Die Gründung allein dauert schon lange, bis man dann ein großes Volk aufgebaut hat, vergehen oft sogar Jahre.
(Beispiel der Gründung hier: link )

Eine wichtige Hintergrundinformation, die Kasten:
Aus aktuellem Anlass:


Was ist eigentlich eine Kaste?
Wenn man bei dem Begriff von staatenbildenden Insekten ausgeht, sind es Erscheinungsformen, die das erwachsene Tier während der Puppenruhe annimmt und die sich trotz der Gleichheit des Geschlechts stark unterscheiden, bei Ameisen gibt es also keine Berufe, sie sind sozusagen in ihre Aufgaben hineingebohren.
Im Ameisenstaat gibt es zwei Kasten, die Kaste der Königin (weibliches, fruchtbares Geschlechtstier) und die Kaste der Arbeiterin (unfruchtbares Weibchen), die Männchen werden als Drohnen bezeichnet, ihre einzige Aufgabe ist es, sich beim Hochzeitsflug zu paaren, doch sie haben keine spezielle Arbeiterkaste, daher möchte ich zunächst nicht sehr auf sie eingehen.
Die Geschlechtstiere haben i.d.R. Flügel (ich beziehe mich jetzt auf die Einheimischen Arten, die Ausnahmen unter den Exoten sind jetzt zu verwirrend und würden den Text nur durcheinanderbringen), die ihnen nur während der Puppenruhe wachsen und welche sie, sofern sie sie abwerfen (das macht hingegen nur die begattete Königin nach dem Hochzeitsflug, die Königin in der Kolonie, welche -vielleicht mit mehreren Königinnen zusammen (polygyn)- die Eier für die Kolonie produziert, wird also keine bekommen und daher auch nicht wegfliegen) nicht nach.
Die Arbeiterinnenkaste ist i.d.R. unfruchtbar und übernimmt die meisten Aufgaben, wie Futtersuche, Brutpflege und Fütterungen, sie unterscheiden sich bei manchen Arten noch gegenseitig im äußeren Erscheinungsbild:
Gibt es zwar bei Arten, wie Lasius niger, nur die einfache Arbeiterinnenkaste (obwohl man auch hier bei Gründerkolonien noch Pygmäen (Zwergarbeiterinnen) findet), so gibt es bei anderen Arten noch Größenunterschiede, die sich mit Übergangsformen zeigen:
Minorarbeiterinnen (kleinere Arbeiterinnen), Mediaarbeiterinnen (Arbeiterinnen der mittleren Größe) & Majorameisen (Arbeiterinnen in der größten Größenklasse -nicht sind damit die Königinnen gemeint)
Von Soldatinnen spricht man, wenn sich eine Unterkaste zeigt, welche sich ohne Übergangsformen stark von den "normalen" Arbeiterinnen abhebt, sie sind nicht unbedingt kampffähiger, als normale Arbeiterinnen, oft sogar im Nachteil, da sie (meist) schwerfällig und langsam sind.

[Um die Kasten noch zu verdeutlichen, sind hier einige Links mit Bildern:

Hier mal von rechts nach links:
Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar (copyright by: Joachim Schumann)

Hier das Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar inmitten von Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar und einmal ne gründende Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar mit ersten Arbeiterinnen. (copyright Myrmica by: Joachim Schumann;.)
PS.: Sind nicht meine Bilder, daher bei Fragen an den jeweiligen Seiteninhaber, oder den Fotografen wenden.]

Zu den Arten:

Lasius niger:
Dies ist eine sehr gute Anfängerart, die Königin unterscheidet sich stark von den Arbeiterinnen sodas man alles gut beobachten kann.
Dafür, dass es nur eine Königin gibt, ist diese langlebig und hartnäckig, selbst bei kleineren "Kulturfehlern" hat man noch lange Zeit seine Freude an der Kolonie.
Lasius niger halten sich zudem noch Blattläuse, wodurch ein weiterer Beobachtungspunkt hinzukommt.
Bei den Hochzeitsflügen kann man die befruchteten Königinnen leicht aufsammeln und hat so schnell eine Klonie, die man von kleinauf beobachten kann.
Als Nahrung bevorzugen sie Zuckerwasser, auch mit etwas Honig drin und Insekten (oder öfters mal das Futtermilchgemisch)
(Wer sich über die Haltungserfahrungen anderer Halter informieren möchte, kann dies hier tun: Link )

Lasius flavus:
Diese Art gilt auch als einsteigerfreundlich und man kann sie auch, da sie eine einheimische Art ist, leicht beim Hochzeitsflug fangen.
Sie hat jedoch den Nachteil, inaktiver und vorsichtiger zu sein, als ihre mehr oberirdisch lebenden Verwanten Lasius niger.
Lasius flavus hat sich auch sehr an das Leben unter der Erde angepasst, sie sind auch ab und zu bei Wurzelläusen zu finden, das macht sie für Versuche geeigneter, wie ein abgeschottetes Nest, das über Schläuche an Nahrungsquellen (z.B. Reagenzgläser mit Zuckerwasser, oder verschließbare, durchsichtige Schläuche mit Beutetieren) angebunden ist und nur eine kleinere Arena hat.
Auch dadurch benöigt sie weniger Platz, als die um einiges aktiveren Lasius niger, welche zu Teilen mehrere Meter lange Straßen bilden.

Chthonolasius:
Hierunter versteht man eine Untergattung der Gattung Lasius, die sozialparasitisch gründet.
Dies geschieht bei Arten der Untergattung Lasius s.str. (zum Beispiel Lasius niger), dort vorzugsweise bei volksschwachen Kolonien, die Wirtskönigin wird nach erfolgreicher Adoption von ihren Arbeiterinnen getötet.
Hierbei hat die Art Lasius (Chthonolasius) umbratus eine besonders interessante Strategie entwickelt, bevor sie in das Zielnest geht, greift sie sich eine Arbeiterin und reibt sich mit dieser ein, vermutlich nimmt sie dadurch den Geruch der Wirtskolonie an.
Dennoch ist die Gründung hier sehr gefährlich und die Gefahr ist immer da, dass die Wirtsarbeiterinnen die Königinnen angreifen.
Die meisten Arten bauen hier Erdnester, ähnlich wie Lasius flavus können sie demnach ein verstecktes Leben führen.
Für die Haltung generell interessant ist, dass sie wie gesagt während der Gründung "Sklaven" benutzen, demnach während der Gründungsphase ein leicht gemischtes Volk haben können.
Nachteile sind jedoch oft, dass beim "Pushen" durch Puppen und Brut auch Arbeiterinnen dabei sein müssen, da die Königinnen unfähig sind, die Tiere aus ihren Kokons zu befreien.

Myrmica rubra:
Ebenfalls eine gute Anfängerart, wenn nicht besser als Lasius niger, es sind mehrere Königinnen vorhanden und einige Züchter meinen, mit der Zeit kämen mehr dazu.

(Vielleicht durch Inzucht, wie hier scheinbar ziemlich gut zu erkennen ist: Link
Und hier. )

Dadurch, dass immerwieder Königinnen hinzukommen sind die Kolonien theoretisch unsterblich.
Myrmica rubra halten sich ebenfalls Blattläuse.
Bei den Hochzeitsflügen hat man es nicht ganz so leicht, wie bei Lasius niger, die Königinnen heben sich zusehr von dem Boden ab und sind auch meist sehr klein.
Sie bevorzugen als Nahrung eher Insekten und Futtermilchmischung, Honig-Zuckerwassergemisch fressen sie zwar auch, aber weniger, als Lasius niger z.B..

Lepothorax nylanderi:
Eine recht kleine Art, welche meist in Eichelwäldern in Eicheln zu finden sind.
Für manchen sind diese Ameisen langweilig, doch Kolonien brauchen wenig Platz und bleiben gut überschaubar, zudem höhlen sie ihre Beute von innen aus.
Zum Futter kann ich hier leider wenig Auskunft geben, wie gesagt köhlen sie Beutetiere von innen aus, also Futterinsekten und Honig-Zuckerwasser.

Camponotus herculeanus:
Besonders interessant ist diese Art, wegen ihrer (für einheimische) Ameisen beachtlichen Größe.
Leider entwickeln sie sich nicht sehr schnell, das heist die Nachkommen werden meist etwas Zeit brauchen.
Bevorzugt leben diese Ameisen in Holznestern.
Als Nahrung benötigen sie (wie die meisten Ameisen) Zuckerwasser und ab und zu ein Insekt.
Berichten zufolge können sie ihre Nahrung sehr lange speichern und haben dadurch gute Chancen einen Urlaub ohne Futter zu überleben, wenn sie vorher gut ernährt wurden.
Dazu kann ich auch nicht viel sagen, sie bevorzugen denke ich Futterinsekten und Zuckerwasser.

Pheidole pallidula:
Dies ist eine ausländische Art, dadurch ist sie mehr oder weniger schwer zu halten (,sie sind jedoch eine der am leichtesten zu haltenden ausländischen Arten, es gibt auch Leute, die meinen, sie seien die einfachsten Ameisen überhaupt, die Knackpunkte bestehen mehr in überwinterung und Temperatur an sich, auch werden sie schnell zuviele, die Tatsache, dass sie viel nestaktiver sind, als außenaktiv macht jedoch keine großen Becken erforderlich), bei guten Verhältnissen jedoch wachsen diese Kolonien sehr schnell und es werden tausende (wenn nicht mehr) Tiere.
Die Tiere sind sehr klein, wodurch man denkt, sie seien langweilig, sie haben jedoch ein ausgeprägtes Jagtverhalten und erbeuten größere Futtertiere zu hunderten.
Sie fressen Futterinsekten, wobei sie auch Soldatinnen einsetzen, was sicherlich einen großen Beobachtungswert hat, außerdem sollte man ihnen wohl auch noch Honig-Zuckerwasser geben.
Auf das Zucker - und Honigwasser sollte man wegen ihrer Größe jedoch besser Watte legen, da sie sonst vielleicht ertrinken.
(Genauere Infos gibt es hier:

Link

Und wer sich für die Haltung dieser Art entschieden hat, kann hier Erfahrungen anderer Halter nachlesen:

Link

Was jedoch zum Anfang?
"OK" mögen jetzt viele denken "aber welche Art ist jetzt am Besten für einen Anfänger?".
Als Erstes bieten sich die, oben schon erwähnten, Anfängerarten Lasius niger, Lasius flavus und Myrmica rubra an, diese haben recht wenige Ansprüche.
Lasius flavus jedoch lebt in der Natur häufig verborgen unter der Erde, ist auch nicht so agressiv, wie Lasius niger, oder Myrmica rubra und darum mag sie mancher Anfänger als "langweilig" ansehen, sie sind also eher etwas für den ruhigen Halter, der nicht unbedingt auf Futtertierjagt u.ä. steht, dafür jedoch Verhalten, wie Wurzellauszucht u.ä. interessant findet.
Bleiben noch Myrmica rubra und Lasius niger, hier hat Lasius niger weniger Ansprüche an Feuchtigkeit, wogegen Myrmica rubra es etwas feuchter haben sollte.
Dafür wirkt Myrmica rubra agressiver, durch ihre Größe, die Königinnen lassen sich jedoch nicht so gut von den Arbeiterinnen unterscheiden, im Gegensatz zu den vergleichsweise riesigen Königinnen von Lasius niger.
Auch legt eine Myrmica rubra-Königin nicht so viele Eier, wie eine Lasius niger-Königin, dafür können bei Myrmica rubra mehrere Königinnen aufgenommen werden, welche aber auch kürzer leben (eine Lasius niger-Königin kann bis zu ca. 30 Jahre leben, eine Myrmica rubra-Königin ca. 10 Jahre).
Zum Vergleich:
Um die Eierlegeleistung einer Lasius niger-Königin zu erreichen muss man ca. 3 Myrmica rubra-Königinnen zusammensetzen (jedoch stark verallgemeinert, da in der Natur meist alles anders kommt).
Um wieder auf den Tod der Königin zu kommen, bei Lasius niger ist dannach meist Schluss, man kann zwar noch versuchen, die Puppen und Brut zu einer anderen Königin zu setzen, mit Arbeiterinnen geht dies jedoch nicht, bei Myrmica rubra kann man immerwieder neue Königinnen hinzusetzen, es ist jedoch immer ein Risiko, da nicht alle Königinnen angenommen werden.
Dann wäre da noch die Brut, neben der Tatsache, dass Myrmica rubra größer werden, unterscheiden sich die Brut von Lasius niger und Myrmica rubra noch darin, dass Lasius niger Kokonpuppen bildet (es können jedoch auch hier Nacktpuppen vorkommen, jedoch seltener) und Myrmica rubra Nacktpuppen, hier muss man überlegen, ob man den interessanten Spinnvorgang eher sehen will, oder die Entwicklung der Puppe.
Wie man sieht, gibt es einige Kriterien, nach denen man für sich entscheiden muss, welche Art man nimmt.
Am Ende bleibt dies jedoch eher Geschmackssache.

Zu der Überwinterung:

Eine Überwinterung bei nidrigen Temperaturen ist für alle einheimischen und manche ausländischen Ameisenarten überlebenswichtig !
Die einheimischen Arten fallen meist in eine Art Starre, wobei sie sich nicht bewegen, wenn dann nur ganz langsam, sonst stimmt etwas mit der Temparatur nicht.
Die meisten einheimischen Ameisen sterben meist viel schneller, wenn sie nicht bei 3-6°C.
Auch für Pheidole sollten Temperaturen um die 15°C herrschen (wobei ich mir bei Pheidole mit den Temperaturen nicht 100% sicher bin(!)).
Wenn man z.B. Lasius niger oder Myrmica rubra überwintern will, kann man diese für die Winterzeit in den Kühlschrank legen oder man kann sie in vielen Fällen auch auf dem Balkon überwintern.
Zum Kauf wärend der Winterruhe würde ich eher abraten, da die Ameisen sich in dieser Zeit nicht bewegen sind sie einfach zu langweilig und man verliert meist nach ein paar Wochen die Lust an den Tieren, da man sie nie in Aktion gesehen hat.
Wichtig mit RGs aufzupassen(!):
Eine wichtige Vorsichtsmaßnahme sollte bei der Überwinterung im Reagenzglas noch sein, dass man es etwas schräg hinlegt, da sich Wasser ab einem gewissem Kältestand wieder ausdehnt (weshalb Eis auch schwimmt) und die Ameisen sonst ertrinken könnten!

Zu dem Futter:

Es sollte zunächst noch klar sein, dass man den Ameisen auch Wasser zur Verfügung stellen sollte, wenn keines in z.B. Gräben vorhanden ist.
Die meisten Arten benötigen Zuckerwasser und ab und zu Honig, dieser ist aber nicht zwingend.
Zur Eibildung und zur Larvenentwicklung benötigen meines Wissens nach alle Ameisen Eiweiß, welches in Futterinsekten enthalten ist, ich füttere diese jedoch selten, statdessen gebe ich meinen Ameisen Milch und die Brutkammern füllen sich selbst im Winter mehr als mit Futterinsekten, welche sogar leichter verfaulen.
Die Milch wird den Futterinsekten von den Ameisen sogar vorgezogen!
Um das zu untermauern hier ein kleiner Post von mir in's Forum der Ameisenschutzwarte:
"Da ich Ameisen halte (Lasius niger und Myrmica rubra) komme ich natürlich nicht umhin, den Ameisen Insekten zur Brutbildung zur Verfügung zu stellen, diese sind jedoch nicht immer vorhanden und die Gefahr, mit Lebendfutter Milben einzuschleppen sehr Groß.
Zudem muss ich noch gestehen, dass ich eine gute Brutentwicklung auch ohne das lästige Herumlaufen erzielen will.
Also überlegte ich, wass wohl das wichtigste an den Insekten sei und kahm zu Proteinen.
Und was besteht zum großen Teil aus Proteinen und ist flüssig verfütterbar?
Milch, da ich auf einem Hof lebe ist es mir ein leichtes an diese günstig und einfach heranzukommen.
So testete ich es im Sommer bzw. schon im Herbst an meinen Ameisen.
Das Ergebniss war erstaunlich, meine M. rubras wurden um einiges aktiver und bei meinen Lasius erziehlte ich zum ersten Mahl Brut, ohne ein Insekt geopfert haben zu müssen, sogar noch besser, als hätte ich Insekten verfüttert.
Zusätzlich verfüttere ich manchmal noch tote Insekten, das ist klar, doch für mich zumindest wurde die Ameisenhaltung dadurch um einiges efizienter.
Nachtrag:
Besonders die M. rubras waren sehr interessiert, ich vermute mal, dass das daran liegt, dass M. rubra sich auch in der Natur relatif viel von Fleisch ernährt."
Wer dennoch die Zerlegung der Insekten sehen will sollte diese überbrühen, um die möglicherweise vorhandenen Milben und ihre Eier abzutöten.
Es sollte natürlich klar sein, dass Arten, die sich von einem Pilz ernähren, den sie selber züchten, keine besondere nahrung brauchen, sie züchten diese, wie Blattschneiderameisen mit Blättern als Nährboden für den Pilz, selber, demnach brauchen sie nur den Nährboden für den Pilz, Blattschneiderameisen z.B. töten zwar Insekten in der Nähe ihres Nestes, fressen diese jedoch nicht selbst.
(Wer sich nun noch für Futtertierzucht interessiert, dem möchte ich diese Anleitung zur Fruchtfliegenzucht an's Herz legen:
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Zu den Nestern:

In der Regel gibt es vier Nesttypen, die Ameiseninsel, das Ytongnest, das Gipsnest & die Ameisenfarm.
Als Spetialnest für Ameisen, die bevorzugt in Holz leben gibt es noch das Holznest.
Das einfache Reagenzglas ist denke ich hier auch erwähnenswert.

Das Reagenzglasnest:
Dieses Nest ist recht simpel aufgebaut, es ist ein Reagenzglas, wo man unten Wasser hineingibt und mit etwas Watte fixiert, jedoch macht man das so, dass die Ameisen an das Wasser kommen.
Die Öffnung verschließt man ebenfalls mit Watte, wobei dies genug sein sollte, um die Ameisen aufzuhalten.
Dieses Nest eignet sich gut für Jungköniginnen von Arten, diein einer claustralen Zelle gründen, wie z.B. Lasius niger (die Ameisenköniginnen graben sich ein, verschließen das Eingansloch und brüten die ersten Arbeiterinnen aus.
Die Königinnen haben in den Nestern ihre Ruhe und können gleichzeitig beobachtet werden, hie sollte man aber rote Folie verwenden.

Die Ameiseninsel:
Die Ameiseninsel ist ein Teller, in den Erde kommt, die feuchtzuhalten ist und in der die Ameisen ihr Nest bauen, in einem Untersetzer, in den Wasser als Wassergraben kommt (zu sehen auch in der Anstorezubehörabteilung).
Die Ameisen können auf dieser Fläche jagen, sich einbuddeln, fressen, ihr Revier aufbauen und ihren Ameisenbau ausbauen.
Der grundlegendste Nachteil ist jedoch, dass die Ameisen nicht in ihrem Bau beobachtet werden können, das entfällt jedoch, wenn man die Insel mit einem der untenstehenden Nesttypen kombiniert.
Bau:
Hierfür braucht man im Grunde zwei unterschiedlich große Schaalen, die man so aufeinander legt, dass in dem Zwischenraum ein Wassergraben eingelassen werden kann, dieser sollte mindestens doppelt so groß sein wie die Ameisen.
Nun füllt man in den kleineren und in der Mitte liegenden Behälter Erde, Sand oder anderes Substrat, wo Ameisen drin Bauen können, das Substrat wird stetig angefeuchtet, es können auch Pflanzen zugesetzt werden.

Das Gipsnest:
Das Gipsnest hat den Vorteil, dass die Ameisen nichtsmehr selber bauen müssen und dass man selbst die Größe und Anordnung der Kammern festlegen kann.
Nachteile des Gipsnestes sind, dass es schnell faulen kann und die Größe der Kammern sowieso Grenzwerte hat.
Bau:
Hier wird zuerst ein wasserdichter Behälter zur Hand genommen, in welchen man am Boden die Negativform des eigentlichen Nestes (also für Aushöhlungen Hubbel usw.) mit Sand, Erde oder ähnlichem aufbaut (wer das Nest sauberer haben will nimt Bastelknete aus dem Bastelshob).
Es sollten Kammern und Gänge vorhanden sein, die die Ameisen auch zur Hälfte ausfüllen sollten, da die Tiere sonst Platzangst bekommen.
Nun kippt man den Gips in diese Form, lässt ihn trocknen und ist sogut wie fertig.
Jetzt kommt nurnoch die Scheibe drauf.
(Weiteres mit Bildern ist auf dieser Seite nachzulesen).

Die Ameisenfarm: (Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar )
Die Ameisenfarm hat die Vorteile, dass die Ameisen selber buddeln können und sie sehr einfach zu Befüllen ist.
Nachteile der Ameisenfarm sind jedoch, dass man den Sand immer gleichbleibend feucht halten muss, da die Gänge sonst einstürzen können, dass die Ameisen die Scheibe zukleben können & dass man eine zusätzliche Arena braucht.
Bau:
Zum Bau einer Ameisenfarm gibt es nicht viel zu sagen, man setzt zwei Glaßscheiben je nach Art in passendem Abstand aneinander und dazu noch einen Boden, Zwei Seitenwände und nach Bedarf eine Decke aneinander und verklebt diese mit Aquariensilicon.
In die Ameisenfarm kommt dann noch das natürliche Substrat, in dem diese Ameisenart lebt und diese muss nurnoch angefeuchtet werden.

Das Ytongnest:
Das Ytongnest hat meines Erachtens die meisten Vorteile, ohne zusätzliche biologische Materie kann nichts faulen, es ist gut zur Beobachtung, mittelleicht herzustellen, es gibt fast kein Gematsche beim Bau, die Größe der Gänge und Kammern kann man selbst festlegen (jedoch ebenfalls mit bestimmten Grenzwerten) & es ist am einfachsten feuchtzuhalten.
Nachteile des Ytongnestes sind einmal die Grenzwerte der Kammern und Gänge & dass es nicht in der Fabrik hergestellt werden kann und man es somit fast nirgens kaufen kann.
Bau:
Man höhlt einen Ytongblock so aus, dass die Gänge und Kammern entstehen, dabei bleiben einem nur die oben genannten Kriterien zu beachten, nach dem Aushöhlen muss das Nest gründlich ausgespült werden, da die Staubpartikel die Ameisen stören, behindern und sogar schädigen können.
Nachdem das Nest dann getroknet ist, wird die Scheibe angeklebt (ich verwende Haushaltssilicon, das gut verträglich ist) und das Nest wird gut belüftet, bis die Klebstoffdämpfe sich verflüchtigt haben.
Ich persönlich habe meine Ytongnester als eine Insel aufgebaut, so entfällt das Bewässerungsproblem, wer dies nicht will, kann oben einen Wasserspeicher einbauen.
(gleich zwei schöne Bauanleitungen findet man mit Bildern hier:
Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar
Und Antstorebeschreibung )

Das Holznest:
Das Holznest ist für Ameisenarten, die in totem Holz anzufinden sind meist sehr nützlich, um eine natürliche Umgebung zu schaffen.
Der Vorteil liegt zudem noch bei dem Punkt, dass die Ameisen manchmal das Holz bearbeiten können und somit ein natürlich aussehendes Nest schaffen.
Somit wären wir auch schon bei dem Nachteil, die Ameisen können sich meist in das Nest eingraben, so sieht man sie schwerer bis garnicht, auserdem kann das Nest, da es aus Totholz besteht, meist schnell anfangen zu faulen und zu schimmeln.
Ein weiterer beträchtlicher Nachteil ist, dass sich Holz schwer und langzeitig behandeln lässt, eine gewisse Grundkraft, Feingefühl und ne Menge Gedult sind auch erforderlich.
Bau:
Hierfür braucht man einen Holzblock, der mindestens eine glatte Scheibe hat, Glas oder Plexiglas, einen umweltverträglichen Kleber, mit dem man Holz und Scheibe verbinden kann und Werkzeug, um den Block zu bearbeiten.
Zuerst macht man die glatteste Stelle möglichst flach, dann werden wie beim Ytongnest Gänge und Kammern entstehen, dann wird das Glas so befestigt, dass die Ameisen nur einen Ausgang haben, die Größenregeln für die Kammern und Gänge sind die gleichen, wie beim Ytongnest.

Zusätze zu den Nestern:

Arena:
Eine Arena ist im grunde eine Fläche, die für die Ameisen eingegrenzt ist, z.B. eine Bütte in einer größeren Bütte, in den Zwischenraum kommt dann Wasser oder ein Terrarium, welches mit Talcum o.ä. abgegrenzt ist.
Eine Arena ist eigentlich nur bei Ameisenfarmen nötig, denn sie dient den Ameisen als eine Art "Auslaufplatz", in dem sie Beute fangen und auskuntschaften, eine Ameiseninsel bitet natürlich den Lebensraum auch so, bei Ytongnestern kann man es auch einfach so machen, dass man sie in eine Schale mit Wasser setzt, dadurch haben die Ameisen die Fläche des Ytongs als Auslaufplatz, bei Gipsnestern ist das nur bedingt möglich und bei Ameisenfarmen hab ich's bis jetzt nur an meiner selbstgebauten probiert.
Was man aber beobachten konnte, war, dass die Ameisen durch eine zusätzliche Arena viel aktiver wurden und auch konnten sie sich entscheiden, ob sie das Futtertier nun annehmen oder nicht, gegebenenfalls lassen sie's halt schlicht liegen, bei einer einfachen Ytonginsel jedoch entfernen sie möglicherweise schimmelfähiges sofort vom Nesteingang und buchsieren es in den Wassergraben, was ich bei der Arena nicht beobachten konnte.
Meine selbstgebaute Ameisenfarm steht in einem länglichen Blumentopfuntersetzer, worin Wasser ist, die Ameisenfarm wird mit einem Bleistift abgegrenzt, der wiederum gegen einen einfachen größeren Stein drückt, der Stein ist sozusagen die dreidimensionale Arena.
Bau:
Ähnlich, wie die Ameiseninsel, es wird nur kein Substrat eingesetzt und nach Bedarf wird alles mit Schläuchen "verkabelt"


Futterarena:
Diese wird aus einem Ytongstein gebaut, den man zuerst von oben aushöhlt, dann folgen Belüftungslöcher, die Löcher durch die die Rohre zu den Ameisen gelegt werden, ein eingang, wo die Futtertiere reingelassen werden (natürlich sollte dieser verschliesbar sein) und dann kommt einfach eine Glasplatte drauf.
Das Ganze wird mit Silicon abgedichtet.
Nun können Futtertiere wie Fliegen hineingegeben werden, welche meist nach oben zu der Glasplatte und somit dem Licht fliegen und können leicht von den Ameisen erbeutet werden, zur Sicherheit sollte diese Futterarena bleich in's Nest führen, damit keine Insekten fliehen können.
Bau:
Siehe in der Beschreibung.

Ytongvase:
Falls man eine Lauszucht zur Beobachtung halten will braucht man natürlich eine Pflanze, welche natürlich Närboden braucht, aber Ameisen graben sich nur zugerne in Boden ein und das ist schlecht für die Beobachtung.
Die Lösung dieses Problems ist für mich die Ytongvase, ein Ytongstein, in den oben ein Loch reinführt, unten grabe ich in den Ytong eine Art "Höhle", welche den Stein zu einer Art "Schachtel" mit vier Wänden und einem Dach macht.
Dann halte ich das untere Loch zu und fülle den Mutterboden ein, drücke ihn relativ fest hinein und fülle so nach und nach den Hohlraum, als Boden nehme ich dann Vlies, welches ich mit Silicon an die Ränder des Bodens so klebe, dass keine Erde mehr rauskann.
In das obere Loch kommt dann die Pflanze und das loch wird um die Pflanze mit Watte "abgedichtet", jedoch so, dass die Pflanze noch wachsen kann.
Jetzt können eigentlich die Läuse kommen, es empfiehlt sich jedoch zu warten, bis sich die Pflanze eingewöhnt hat und aus dem Ganzen eine "Insel" zu machen.
Theoretisch geht das auch mit einem umgedrehten Tontopf.
Bau:
Siehe in der Beschreibung.

Dezentrale Neststrukturen:
Dies sind Behälter, die die Ameisen über einen längeren Weg, als normal zur Arena erreichen, der zur Arena hin jedoch kürzer ist, als von Nest zu Arena.
Die Ameisen lagern (vielleicht) Teile ihrer Brut dort ein, wegen der Nähe zur Arena, eigentlich ist es nur zur Beobachtung da.
Hab ich von "Kurt Kuenes Antpage".
Bau:
Ein Behälter, der mit der Arena verbunden ist, sollte Befeuchtungsmöglichkeiten aufweisen.

Zweignester:
Zweignester werden als kleinere "Versionen" des Mutternestes bei Kolonien z.B. in der Arena aufgestellt, die mit der Zeit mehere befruchtete Königinnen "bilden" und damit Zweignester bilden, indem befruchtete Königinnen mit einigen Arbeiterinnen in ein neues Nest ziehen z.B. bei Myrmica rubra.
Das Nest muss nicht oder sollte eher kleiner als das Mutternest sein, da die Ameisen praktisch einen neuen Anfang machen.
Das Zweignest ist gut, um solche Kolonien wie oben beschrieben (also M.rubra z.B.) zu "vermehren", denn jedes Zweignest kann separat weitergehalten werden, wenn die Zweigkolonie ausgebildet wurde, zur Beobachtung sind die untereinander "handelnden" Kolonien natürlich auch gut.
Bau:
Dies ist einer der oberen Nesttypen, der mit der Arena verbunden ist bzw. darin steht, also Bau wie weiter oben beschrieben.

Beliebte Kombinationen:
"Schön und gut" mag jetzt so mancher sagen, "aber wie bringe ich das am Besten zusammen?".
Die beliebteste Kombination die ich kenne, hat vier durchsichtige Wände, einen Boden und eventuell noch einen Deckel, das Terrarium.
Ein Terrarium erlaubt verschiedenste Landschaften, sofern man sie sinnvoll mit einbringt (, beispielsweise will man die Ameisen im Nest beobachten und da ist ein Landschaftsterra mit nassem Pflanzensubstrat oft eine schlechte Idee).
Hier trenne ich auf jeden Fall zunächst den Nestteil (, oder besser, den Terrarienteil, wo das Nest stehen soll) von dem Restteil, welcher als Arena bzw. Lebensraum dienen soll.
Hierfür verwende ich oft durchsichtige PVC-Platten, wesentlich ist jedoch nur, dass man diese Barriere wasserdicht macht, um das Nest feucht zu halten.
Dann kommt das Nest hinein, ob man nun eine Farm an die Scheibe stellt, oder ein Ytong- bzw. Gipsnest, ist oft egal, wesentlich ist hier eher, dass man es mehr oder weniger fest an die Scheibe setzt, um zumindest diese Stelle direkt ameisensicher zu haben.
Um das Nest werden nun feinere Kiesel in dem, vom Rest des Terrariums abgetrennten, Nestteil aufgeschüttet.
Bei größeren Arten, wie Camponotus h. braucht man sonst keine Abdeckung, bei kleineren Arten, wie Lasius niger jedoch ist es ratsam, hier eine Abdeckung in Form von beispielsweise Flies, oder Watte anzubringen (ich habe schon erlebt, wie Lasius niger in feuchten feineren Kieseln genistet hat, ohne Königin zwar, dennoch war dies recht nervig).
Nun hat man zumindest schonmal den Nestteil soweit fertig, dass man ihn getrennt vom Rest befeuchten kann und theoretisch könnten hier schon Ameisen rein.
Den Rest kann man auch mit Kieseln anfüllen, diese ebenfalls befeuchten und je nach Art (s.o.) auch ameisensicher abdecken, oder man tut noch Substrat rein, welches man entsprechend der Art (erneut s.o.) abdeckt und hier Lauspflanzen reinsetzt.
Das ganze kann nach belieben Ameisensicher gemacht werden, es kann in einen Wassergraben gesetzt werden, man kann einen Deckel drauftuhen, oder man nimt "Klettersperren", wie Talcum (, wobei man hier jedoch noch unter das Talcum beispielsweise einen Ramen setzen sollte, welcher verhindert, dass welches in den Lebensraum der Ameisen kommt).

Eine Andere Art des Formicariums wäre eine "Inselanlage", bei der alles als Inseln in einem Behälter mit Wasser steht, hier bieten sich Ytongnester besonders an, da auf Ytongsteinen weniger Ameisen abrutschen, auch für die Arenafläche kann hier Ytong verwendet werden.
Nachteile sind natürlich, dass die Ameisen ertrinken können (wenn man Ytong, wie empfohlen, benutzt, halten sich die Todeszahlen jedoch in Grenzen), dass die Ameisen gerne die Gräben zumüllen, wie bei fast allen Gräben und dass man schlechter Blattläuse züchten kann, da diese gerne wandern und dadurch schnell ertrinken.
Ansonsten ist es eine billige und Zeitsparende Lösung.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man sich vollkommen ameisenabgeschlossene Nest- und Lebensräume baut, die nur Lüftungsschlitze und Futterklappen haben und mit Schläuschen verbunden sind, sie haben einen guten Ausbruchssicherheitsbonus, hier brechen viel seltener Arbeiterinnen aus, wie auch.

Eine andere Lösung wäre, das Nest außerhalb der Arena zu haben und es mit Schläuchen zu selbigen zu führen, hier kann man die Art der Sicherung wählen und das Nest kann leicht separiert werden.

Welche Methode man auch wählt, man sollte sie nach seinen Möglichkeiten wählen und nach dem, was man für sich und die Ameisen am zumutbarsten hällt.
(PS.: Bei der Wahl des Silikons sollten sie vorsichtig sein, ich hatte schon billigere Silikone, die monatelang ausstinken mussten.)

Schön und gut, ich habe die Anlage und jetzt?
(Wie bringe ich sie zum Einziehen?)


Wenn man sich für eine Nestvariante entschieden hat , alles verbunden, eingesetzt und zusätzlich abgesichert ist, fehlen nur noch die Ameisen.
Aber jetzt stellt sich gleich die Frage "Wie bringe ich sie dazu, sich in's Nest zu begeben".
Die Lösung dieses Problems ist sehr einfach:
Um ein für die Ameisen stressiges aus-dem-RG-geklopft-werden zu vermeiden, legt man das Neströhrchen oder den jeweiligen Behälter in die Arena, oder sofern es geht, verbindet man ihn mit dem Nest.
Dann heißt es warten und den Ameisen das neue Nest möglichst attraktiv machen, hingegen das alte Nest unattraktiv sein muss -im Übrigen auch ein guter Trick, sie allgemein zum Umzug zu bewegen-.
Das geschieht dadurch, dass man das alte Nest nicht mehr befeuchtet und nicht mehr abdunkelt, das neue Nest hingegen abgedunkelt und angemessen befeuchtet wird.
Neben dem regelmäßigen Anbieten von Futter (was man ja auch nach dem Umzug machen muss), muss man nichts mehr machen, als Warten und vor allem Geduld zeigen, irgendwann werden sie dann umziehen, sofern das neue Nest nicht schimmelt, viel zu groß ist, oder sonstige Mängel zeigt.

Versuche:
Wann man sich nun mit der Haltung beschäftigt hat, kann man ruhig über Versuche nachdenken, eine Versuchsreihe könnte z.B. über Pleometrose, also gemeinsames Gründen, in diesem Versuch speziell bei Arten, die eigentlich nur eine Königinn dulden.
(Hier gibt es schon Erfahrungen damit:

Meine Erfahrungen.
Anderer Leute Erfahrungen.
Kurze Disskusion. )

Auch kann man neben dem einfachen Beobachten auch Versuche mit dem Futter machen (keine giftigen Sachen sollten hier mitverwendet werden!), da die Ameisen auch Sachen haben, die sie gerne fressen, oder einfach liegenlassen.
In diesem Zusammenhang kann man auch Beobachtungen mit der Brut machen, wie sie reagiert usw..
Wie man sieht, gibt es viele mögliche Versuche, man muss nur seine Phantasie nur spielen lassen und einem fallen Versuche über Versuche ein.

Zum Abschluss:
Da sie diesen Satz lesen, gehe ich in der Annahme, dass sie auch diese FAQ fertiggelesen haben und würde mich über Anregungen und auch Fragen, durch die Anregungen entstehen die sie mir senden sehr freuen.
Ich werde dann ihre Wünsche der Verbesserung dieses Threats ausführen, wenn sie sinnvoll sind (unter sinvoll verstehe ich dass sie die Erfarungen und Hilfen verbessern sollen, also nicht sowas, wie "die Farbe der Überschriften sollte spritziger sein", denn die Gestaltung wird jeder anders wollen).
Es tut mir auch leid, dass sich hier sicher einige Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, aber ich bin in nunmal auch nur ein Mensch, der ab und zu Fehler macht.[code][/code]
Zuletzt geändert von Markus am 26. Sep 2004 01:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin S. » 23. Dez 2002 15:13

Hallo Markus,
Danke für Deinen Beitrag.

Ergänzend möchte ich zu den Nestern hinzufügen:
Man kann die Tiere natürlich auch in ganz normalen Becken oder anderen Behältern halten.
Damit bei einer Erschütterung nicht gleich alles zusammenbricht, empfiehlt es sich den Sand mit Lehm (etwa 1:1) zu vermischen.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Sebesta
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