Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Tipps und Ideen zum Formicarienbau

Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Beitragvon Chris.188 » 24. Aug 2009 22:14

hi,


heute habe ich meine Messor barbarus erhalten, nun ist die frage, was ist die beste und komfortableste nestart.


ich habe mir folgendes überlegt:

ich gieße einen 50x50x10 cm gipsblock der zusätzlich an den außenwände und am boden verstärkt ist mit einem cm zement, um ausbrüchen durch durchknabbern vorzubeugen.

darin eingegossen ist eine Thermo Mat Strip 10 W mit den maßen 42,5 x 15 cm um eine angemessene temperatur zu erhalten. sie wird in den kälteren monaten aktiviert.

der block ist in der mitte gegen feuchtigkeit isoliert um so eine hälfte knochentrocken zu halten (kornkammern) und die andere wird befeuchtet (nestbereich). davon sind 15 cm durch die matte erwärmt und die anderen 20 cm erwärmt die matte nicht (es wird sich schon verteilen.


die frage ist, ob das in ordnung ist, oder die matte das ganze nicht überhitzt.
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Re: Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Beitragvon _Eternity_ » 24. Aug 2009 22:28

Hmm reicht es nicht wenn du einfach die Heizmatte direkt unter das Formicarium hineinlegst ?
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Re: Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Beitragvon Dennio » 25. Aug 2009 05:51

deine idee hört sich echt gut an, sowas wollte ich auch erst machen. ob die matte jetzt stark erhitzt weiss ich nicht, ich würd mal einfach irgendwo anders testen.

wie sieht die isolation aus die du da in der mitte hast?
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Re: Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Beitragvon Erne » 25. Aug 2009 08:23

Könnte jetzt schreiben, einfach ausprobieren, nur falls es nicht funktioniert ist die Heizmatte futsch.
Eine Matte direkt im Block hat fürs Nest einen guten Wirkungsgrad, funktioniert allerdings nur sicher mit einem guten Temperaturregler dessen Fühler auch mit im Block eingegossen werden muss.
Um flexibel zu bleiben würde auch ich die Heizmatte nicht in den Block mit eingießen.
Messor barbarus knabbern gerne und erfolgreich, ist nicht mal auszuschließen das sie auch an der Heizmatte knabbern.

Der Nestblock ist groß und Gips nicht gerade leicht, dazu noch Zement, kommt ein ordentliches Gewicht zusammen.
Auch die Herstellung gestaltet sich aufwendiger, zudem besteht die Gefahr das Ameisen sich in den Grenzschichten Zement/Gips durchknabbern.

Einfacher zu bauen und mit guter Wirkung kannste dir hier anschauen.
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Das ganze Nest wird leichter und von der Ausbruchssicherung ist nichts zu sehen.

Gehe davon aus das du auf reichlich Zuwachs planst, für eine kleine Kolonie ist das Nest reichlich groß.
Ansonsten macht es einen durchdachten Eindruck, viel Spaß beim Bauen.

Grüße
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Re: Spezielles Gipsnest für Messor barbarus

Beitragvon Chris.188 » 25. Aug 2009 17:42

der blitzzement den wir auf unseren baustellen verwenden wird extrem hart und kann mir dabei helfen sie in schach zu halten, sollen sie den gips abreißen, es ist ja ihr nest.

was aber kann ich verwenden, dass mir beim erreichen von einer eingestellten temperatur die heizung abschaltet?
gibt es da ein gutes produkt im antstore? gibt ja genug aber welches ist preiswert und hat qualität.
die heizung soll ja auch nur tagsüber funktionieren, so zwischen 10.00 und 16.00 uhr, geregelt und es soll mir die temperatur anzeigen.

es kann auch ein heizkabel sein und die leistung auch 25 watt und mehr betragen, denn es wird ja reguliert, da der fühler direkt über der heizung liegt (5mm über der heizung im zement).

ich könnte ja auch ein hygrometer (natürlich nur einen fernfühler) im nest einbauen, dass durch ein gitter ameisendicht ist.
so habe ich alles unter kontrolle ;) .



hier mal ein schema mit erklärung:

die unterste schicht (violett) ist ein dämmstoff um nicht sinnlos nach unten zu heizen.
danach kommt der heizbereich wo die heizmatte (rot), der thermofühler (orange) und der speicherstein (grün) untergebracht sind.
die speicherung finde ich sinnvoll, da ich welche herumliegen habe und als wärmequelle für die nacht.
nach dem heizbereich kommt eine schicht am boden und auf den außenwänden, ein sog. montagezement (gelb).
dieser wird schnell trocken und extrem hart, sodass ameisen nicht in den heizbereich eindringen können und auch nicht durch die aßenwände befreien können.
eine hälfte wird als kornkammer verwendet und wird somit durch eine folie (schwarz vom nest für das wasser abgetrennt.
sie wird auch durch den zement überdeckt, damit die ameisen diese "wassersperre" nicht unterbrechen.
danach folgt das eigentlich gipsnest (grau).
die bewässerung erfolgt seitlich, eine im zement eingebettete drainage.
rund um das nest soll auch noch eine schöne zirde aus holz drauf (braun), damit es nicht so hässlich aussieht.



was hält ihr so vom projekt "vier sterne gipsnest" ?
gibt es noch mängel oder ähnliches?
Dateianhänge
Nestblock.JPG
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