Da mich eine der Fragen auch betrifft, habe ich mir mal die offenen Fragen rausgepickt... ^^
- Mit welcher Farbe kann ich den Ytong bedenkenlos streichen?
--> Würde dir generell von Farben abraten. Ich persönlich kenne mich damit leider nicht aus und weiß daher nicht, welche Stoffe man da vermeiden sollte. Falls du weiß nicht magst, wäre Lehm vllt noch eine Alternative. Es gibt meines Wissens auch bunten Gips...
- Welche Abdeckung ist besser, Glas oder Plexiglas?
--> Meine Empfehlung ist Glas. Plexiglas kann Wasser aufnehmen und sich damit verformen. Habe zwar mal gelesen, dass das ab 4mm Dicke kein Problem mehr wäre, aber sicher ist sicher...

- Wie werden die Schrauben im Stein fixiert, mit Dübeln?
--> Wenn die Schrauben im Stein enden, müsste man wohl Dübel nehmen, um Stabilität hereinzubekommen. Allerdings ist das Prinzip von Dübeln (Halt durch Druck) ein Problem für Ytongs, da es den umliegenden Bereich sprengen könnte. Sicherheitshalber sollte man daher wahrscheinlich viel Platz drumherum einplanen.
Eine andere Möglichkeit ist es, die Schrauben herausschauen zu lassen und mit einer Mutter zu sichern. Unterlegscheiben aus Moosgummi und nur leicht anziehen, dann sollte es gehen.
Jetzt kommt der Teil, wo ich zur Zeit auch am Grübeln bin:
- Woraus baue ich am Besten den Anschluss für den/die Schläuche im Ytong und wie fixiere ich den am Besten, mit Silikon?
--> Meine bisherige Vorgehensweise war recht simpel: 10mm-Loch bohren, 10/08er-Schlauch mit Silikon einschmieren & durchstecken, auf der Innenseite mit einem Stück 14/10er-Schlauch sichern und außen nochmal großzügig Silikon drumschmieren.
Bei meinem kleinen Ytong klappt das auch wunderbar, allerdings hatte ich bei den großen Ytongs für die Messor gestern eine Ausreißerin.
Die Pygmäe ist sicher wieder in die Arena verfrachtet worden. Die Ytongs hab ich dann direkt abgenommen und den Schlauch verschlossen. Bei näherer Untersuchung fand ich eine tote Arbeiterin, die mitten im Silikon saß. Die Diagnose für den Ausbruch war einfach, die Anschlüsse waren (trotz etwa 1cm Silikonwulst rundherum) nicht dicht.
Die große Frage von meiner Seite ist jetzt natürlich, wie ich möglichst einfach einen
dichten und
haltbaren Anschluss hinbekomme, ohne die Scheibe abzureißen (für das 14/10er-Gegenstück) ?
Sicher, ich könnte wieder ordentlich Silikon drumherumkleistern, allerdings hält Silikon auf Ytong so ungefär Null Zugkraft aus, was spätestens bei der Umsiedelung ins Winterquartier zum Problem werden könnte...
Ansätze bisher:
- Bei der Silikonverarbeitung nicht kleckern, sondern klotzen.
- Schlauch dazwischensetzen, der beim Transport leichte Bewegungen abfangen könnte. Bei den Messor-Ytongs saß bisher ein T-Stück direkt in den Bohrungen.
- evtl auf der Rückseite oben und unten ein L-Profil ankleben, um der Verbindung mehr Stabilität zu geben.
Die L-Profile scheinen mir ein guter Ansatz zu sein, allerdings müsste man die auch wieder mit Silikon ankleben, was wieder das alte Problem mit der Zugkraft bringt.
Kategorie sieht-Sch***e-aus-aber-könnte-klappen: Evtl die Anschlüsse von außen noch mit Isolierband umwickeln, so dass jede noch so kleine Lücke zwischen Schlauch und Ytong versiegelt wäre. Haken an der Sache sind für eventuelle "Ausbruchs-Tester" die Gefahr, an freien Stellen des Isolierbands kleben zu bleiben und die Frage, ob Isolierband auch auf nassem Stein nennenswert klebt. Mein sonst so heißgeliebtes Malerkrepp kann leider keine Feuchtigkeit vertragen...
Hat da jmd von euch eine Idee, wie man das "effizienter" hinbekommt?