neuling

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

neuling

Beitragvon Buzz » 13. Aug 2005 14:00

hi,
ich bin neu hier und hab mich schon mal durchs forum gestöbert und interessiere mich für Pheidole pallidula, da sie keinen winterschlaaf benötigen. Ich bin 16 und habe nicht die möglichkeit meine ants in den kühlschrank zu stellen da ich noch zu Huse wohne. Es wäre nett wenn ihr mir einige tipps zu dieser art geben würdet was ich beachten muss ( welches Formicarium, welches futter, welcher boden?), ich habe mich natürlich schon umgeschaut, aber irgendwie hat das meine fragen nicht beantwortet.

ich bedanke mich schon mal im vorraus für eure posts!
mfg Marcel :wink:
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Beitragvon sobek » 13. Aug 2005 16:43

HI!
Freut mich, wieder ein neues Mitglied in der "Ameisenhalterfamilie"! :)
Zuallererst, es stimmt das bei Pheidole pallidula auf eine Winterruhe verzichtet werden kann. Ich würde es aber nicht machen da es einfach besser ist wenn sie eine hatten. Die kolonie wird dadurch stärker und wächst auch wesentlich besser. Wenn du sie nicht in den Kühlschrank stellen kannst, schafft auch ein Keller oder Dachbiden abhilfe sofern er wenigstens 10 Grad aufweisen kann.
Außérdem würde ich dir als Anfänger von Pheidolen abraten da sie schnell ausbüchsen können und sich in eurem Haus breitmachen.
Aber wie gesagt ist deine Entscheidung. Wenn du nach dem benutzen der Suchfunktion noch fragen hast ;) stell sie ruhig :)

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thx

Beitragvon Buzz » 13. Aug 2005 18:31

danke schon mal für deine antwort,
wenn du mir von Pheidole pallidula abrätst welche art würdest du denn für einen anfänger vorschlagen?
ich wollte nur gerne eine europäishe art haben und nicht gerade eine deutsche wie lasius niger, weil die "krabbeln" hier ja überall rum.
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Beitragvon sobek » 13. Aug 2005 19:57

Lasius niger ist auch eine europäische art ;) Vielleicht eine schöne Camponotus? Die sind auch schön groß und man hat viel zu beobachten.
Was soll den deine art für ansprüche erfüllen? Größe, Jagdverhalten etc.
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Beitragvon Bud Spencer » 14. Aug 2005 01:19

Was spricht denn dagegen, wenn eine Art bei uns rumkrabbelt? Kann doch genauso interessant sein, wie eine exotische Art.
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Beitragvon delirium » 14. Aug 2005 01:50

Buzz, ich empfehle dir auch eine einheimische Art. Gerade als Einsteiger wäre ich vorsichtig mit Arten wie Pheidole pallidula. Nimmt eine Lasius niger...schau dir meinen Haltungsbericht an. Auch mit solch einer kleinen Art hast du eine Menge Freude...
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Beitragvon Buzz » 14. Aug 2005 14:32

danke für eure antworten und tipps, doch ich hätte gerne eine kolonie mit soldaten, damit ich ihnen auch mal lebende insekten geben kann oder kann ich das auch wenn die kolonie nur arbeiterinnen besitzt wie lasius niger? oder was ist denn mit Myrmica rubra? und was für zubehör ist unbedigt nötig (z.B. Lampen, Bepflanzung, Belüftung etc.)? und was haltet ihr von diesen fertig Nestern? Sind sie geeignet? wie muss ich ein formicarium aufbauen?wie groß muss es sein? wie verhindere ich das ausbrechen der tiere?
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Beitragvon delirium » 14. Aug 2005 14:38

Die Antworten zu deinen Fragen findest du fast alle mit der Suchfunktion...

Irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen..du denkst über die Haltung von Pheidole nach und weißt nicht, wie du sie vor Ausbrüchen schützt...?

Bitte informiere dich besser, sonst erlebst du irgendwann eine böse Überraschung.
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Beitragvon HeldGoP » 14. Aug 2005 14:50

ich kann dir camponotus empfehlen.
die sind schön groß und haben auch "soldaten"

hier is ein bild von meine camponotus queen.
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die queen is etwa 17mm groß.
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Beitragvon Bud Spencer » 14. Aug 2005 15:21

Du kannst allen Arten lebende Insekten geben. Es ist eher eine Frage der Größe der Kolonie (der Anzahl der Individuen) ob lebende Insekten überwältigt werden können.
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Beitragvon Buzz » 14. Aug 2005 16:35

danke für die posts,
ich habe mich nun ausfürhlich im forum über ausbruchsicherung informiert ich denke ich nehme das zeug aus dem shop oda decke mein formicarium mit fliegengitter ab. das müsste doch auch gehen oda? ich weiß nun auch wie ich den ytong stein bearbeiten muss. nur eins hab ich noch nicht rausgefunden wie ich den stein befeuchten soll? soll ich da einfach einen kleinen graben auf dem stein einritzen und den mit wasser befüllen? ahcso ich denke ich nehme doch Pheidole pallidula da ich sie sehr interessant finde auch wenn es nicht die ideale anfänger gattung ist. wie sieht es mit dem beheitzen aus? was ist besser eine wärme lampe von oben oda soll ich eine heitzmatte unter as formicarium legen?
ich weiß das hört sich jetzt wieda uninformiert an aber wie soll ich die feuchtigkeit von dem sand fern halten? soll ich den stein auf etwas drauf stellen? ich habe auch ein bild gesehen da ist das nest ca.2 cm über dem sand mit silikon an die scheibe geklebt, was ist besser? und ist es egal ob ich den eingang oben oda unten andas nest mache? kommt ja eh ein schlauch dran.

hoffe habe nicht zu viele fragen gestellt aber habe darauf keine konkreten antworten gefunden.
danke für eure antworten! :lol:
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bewässerung

Beitragvon Buzz » 15. Aug 2005 09:26

HILFE!!
ich hab das ganze forum durchsucht aber nicht gefunden wie man ein ytongnest bewässert, wie mach ich das??? und wie belüfte ich das richtig damit es nicht schimmelt??

HILFE!!
Buzz
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Beitragvon BBQNik » 15. Aug 2005 12:57

sobek hat geschrieben: Außerdem würde ich dir als Anfänger von Pheidolen abraten da sie schnell ausbüchsen können und sich in eurem Haus breitmachen.


Heißt das das sie eine "Hausameise" ist und sie sich in der Wohnung ansiedeln kann wenn sie ausbricht? Deshalb wahrscheinlich die "Risikoklasse: 3". Das währe mir für den Anfang doch etwas zu riskant.

Ich denke Buzz sucht eine spektakuläre Art. Eine große, aggressive, lebhafte Ameise die Insekten tötet oder sogar jagt und keine Winterruhe hält. liege ich da richtig @ Buzz?
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Beitragvon NUTZZ » 15. Aug 2005 13:16

ich bin auch relatiever neuling habe zwar auch Myrmica rubra, aber ich besitze auch Pheidole pallidula.
ich kann m ich nicht beschwere, ich habe eine talkumschicht und dadrunter noochmal eine schicht speiseöl, aber meine kleinen schaffen es nochnichtmal bis zum öl sie sind deffinitief nicht in der lage an meinen scheiben hochzuklettern.
Dadrüber wurde aber auch schon ausführlich diskutiert.
Ich rate dir erkundige dich ausführlich über Pheidole pallidula und dann sollte es da keine schwierigkeiten geben.
Gruß
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Beitragvon Markus » 15. Aug 2005 14:05

>ich kann dir camponotus empfehlen.
die sind schön groß und haben auch "soldaten"<

Ist nicht ganz richtig: Die einzige einheimische Camponotus und auch allgemein die einzige Ameise (in D, auch Messor ist umstritten) mit klarer Kaste der Soldat(inn)en ist die Stöpselkopfameise!


Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Ich rate übrigens davon ab, sich Ameisen zu holen, wenn man große, imposante Kampfmaschinen vorschweben hat, die Natur ist nicht gleich Fernsehen!
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