Camponotus ligniperda Haltung

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Camponotus ligniperda Haltung

Beitragvon Raimund » 9. Jun 2007 10:01

Hallo nochmal!

Das eine mit den 2 Fragen in einem Thread war wohl etwas kompliziert von mir...
Daher Frage ich hier nochmal:
Wie kann man Camponotus ligniperda halten? Alles in mir sträubt sich dagegen einen Ytong oder ein Betonnest zu kaufen. Das wirkt meiner Meinung nach so unnatürlich. Daher hatte ich überlegt, ein Galsfarmbecken zu holen. Da ich jedoch über die Suche etwas gefunden habe, das die Camponotus da nicht gerne einziehen, bin ich skeptisch geworden. Bauen die nicht so gerne Erdnester? Oder sit der Farmraum zu klein?
Dann habe ich diese Humusbricks gesehen. Istes möglich diese in die Farm zu füllen oder schimmelt das? Irgendwie muss ich ja dann auch bewässern. Unten würde Seramis reinkommen und die Feuchtigkeit auffangen.
Die Arena wollte ich waldähnlich ausstatten; also mit Tannennadeln, Holz, Laub etc... (auch mit dem Humus, falls das geeigent ist). Nun stellte sich mir die Farge, was ich denn ganz unten rein tue, um Schimmel zu vermeiden. Ich habe sofort zu Seramis tendiert, aber geht das vllt. auch eine Schaumstoffmatte? Die saugt ja auch Wasser. Schimmelt sowas?

Eine ganz andere Idee hatte ich, als ich dies hier gesehen hatte:

Bild

Wenn ich den mit Nadeln, Laub und allem möglichen Waldzeugs ausstopfe eigent der sich dann auch zum Nestbau? Das ich dann nicht so gut reingucken kann ist mir nicht allzu wichtig. Oder könnte ich den auch mit dem Humuszeug austopfen?

Fragen über Fragen, ich hoffe ihr habt Antworten... :?
Am Interessantesten fände ich euer Meinung zu diesem Humusbrick, wie der sich eigent. Im Shop steht was von exotischen Ameisen und die hab ich ja nicht. Andererseits will ich es den Ants ja so gut wie möglich gehen llassen...

Hilfe! :!:
Zuletzt geändert von Raimund am 9. Jun 2007 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Raimund
member
member
 
Beiträge: 594
Alter: 35
Registriert: 17. Mai 2007 20:10
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke



Werbeanzeige: Camponotus cf. albosparsus



Beitragvon Philsen » 9. Jun 2007 10:12

Hi, man schreibt Gattungsnamen groß und den Artenzusatz klein.

Die Gattung wäre "Camponotus" und die Art "ligniperda" ohne
drittes "i". Also "Camponotus ligniperda", das macht man bei
allen latainischen Bezeichnungen so.
Myrmica rubra, zum Beipspiel. *Zu deiner Signatur schiel*
Benutzeravatar
Philsen
member
member
 
Beiträge: 276
Alter: 36
Registriert: 8. Dez 2006 00:26
Wohnort: Dresden
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Raimund » 9. Jun 2007 10:21

Danke für den Hinweis. Hab ich schlichtweg nicht gewusst...

Die anderen Fehler dürft ihr aber behalten Bild
Benutzeravatar
Raimund
member
member
 
Beiträge: 594
Alter: 35
Registriert: 17. Mai 2007 20:10
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Philsen » 9. Jun 2007 10:42

Hi,

so, jetzt kann man auch mal auf deine Fragen eingehen ^^ ;)

Ich würde dir trotz allem zu einem Ytong raten, da man sehr
gute Einsicht ins Nest - und das ist ja gerade das wirklich
spannende - hat, generell hat man auch sehr gute Kontrolle
was die Feuchtigkeit das Nestes angeht.

Ich halte selbst Camponotus ligniperda in einem liegendem
Ytong. Der Wassertank ist an einer Seite ganz außen
von mir ausgehöhlt worden. Somit kann ich einen feuchten
und trockenen Nestbereich anbieten.

Die Sache mit dem Humus wäre mir zu Heikel. Und es würde
mich arg stören wenn ich ihnen nicht bei ihrem treiben im Nest
zuschauen könnte. Und ich denk einfach mal das es dich früher
oder später auch stören würde. Zudem hätte ich Angst das der
Humus anfängt mit Schimmeln.

Also wie gesagt, ich kann dir Ytong echt empfehlen. Auch da
es Camponotus ligniperda eher relativ trocken mögen und
du es so gut kontrollieren kannst.
Benutzeravatar
Philsen
member
member
 
Beiträge: 276
Alter: 36
Registriert: 8. Dez 2006 00:26
Wohnort: Dresden
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Raimund » 9. Jun 2007 10:53

Würde auch so ein fertiges Betonnest reichen? Einen Ytong selber zu schnitzen will ich eigentlich nicht, da ich bei den handwerklichen Dingen meistens versage...*g*
Benutzeravatar
Raimund
member
member
 
Beiträge: 594
Alter: 35
Registriert: 17. Mai 2007 20:10
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Philsen » 9. Jun 2007 10:58

Jo ich eigentlich auch :lol: aber die sind echt easy
zu bearbeiten. ;)

Und diese Betonnester sind, gelinde gesagt, pure
Geldschneiderei. Ein Ytong der wesentlich größer
ist als das größte dieser Nester kostet ungefähr
2€ also wesentlich weniger als ein zehntel.

Aber ja, sonst ist gegen so ein Nest nichts zu sagen.
Benutzeravatar
Philsen
member
member
 
Beiträge: 276
Alter: 36
Registriert: 8. Dez 2006 00:26
Wohnort: Dresden
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Raimund » 9. Jun 2007 11:03

Was? 2€?? Na dann könnte ich ja richtig rumprobieren. ^^
Nun bleibt nur noch die Frage mit dem Bodengrund...

Achja: Würden die denn in eine Farm einziehen? Ytong bleibt dennoch bei mir die letzte Alternative. :D
Benutzeravatar
Raimund
member
member
 
Beiträge: 594
Alter: 35
Registriert: 17. Mai 2007 20:10
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Philsen » 9. Jun 2007 11:06

Hi,

ja die würden auch in eine Farm ziehen, allerdings
kann man da meiner Meinung nach die Feuchte nicht
so gut kontrollieren.
Benutzeravatar
Philsen
member
member
 
Beiträge: 276
Alter: 36
Registriert: 8. Dez 2006 00:26
Wohnort: Dresden
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon Raimund » 9. Jun 2007 11:09

Philsen hat geschrieben:Hi,

ja die würden auch in eine Farm ziehen, allerdings
kann man da meiner Meinung nach die Feuchte nicht
so gut kontrollieren.

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten von deiner Seite.

Mit der Farm wäre mir das nämlich am leibesten. Feuchtigkeit kann man ja durch Seramis, Strohhalm, Trichter oder Ähnliches regeln.
Benutzeravatar
Raimund
member
member
 
Beiträge: 594
Alter: 35
Registriert: 17. Mai 2007 20:10
Wohnort: NRW
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Beitragvon antmann10 » 18. Jun 2007 21:09

das mit demm ytong bau da gibt es ja auhc z.b hier im forum anleitungen aber auch auf ameisenhaltung.de

und ein holznest zu verwenden hatte ich auhc ma vor hatte auch ma ein schönes aber du kanst halt nciht so gut befeuchten und wenns schimmlet müssen sie entweder umziehen oder sie sterbe und das brings dann ja auch nciht

mfg lucas
_____________________________
Ameisen die gehieme weltmacht
antmann10
member
member
 
Beiträge: 42
Alter: 31
Registriert: 30. Jan 2007 12:39
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke




Werbeanzeige: Camponotus cf. albosparsus


Zurück zu History Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste