von Frank » 30. Jun 2005 12:58
Freunde, machts doch nicht unnötig kompliziert. Sobek hat sich sicher missverständlich ausgedrückt, braucht man nicht drauf rumzureiten. Ich benutze für meine Myrmecia auch Waldbodenstreu, gesammelt an trocken-warmen Kiefernwaldrändern. Der Untergrund besteht wahlweise aus trockenen Sand oder Kies, neuerdings benutze ich auch Vulkanlava, darüber kann man stellenweise den Steu verteilen. So erreicht man immerhin naturähnliche Strukturen.Die Myrmecia leben in ihrer Heimat ja sicher auch an Trockenwaldrändern und ähnlichen, sie benutzen die Kiefernnadeln u.ä. auf jeden Fall gerne, um den Nesteingang zu tarnen. Das wichtigste für mich ist immer, nicht unbedingt die Bedingungen im Detail nachzuahmen, die die Tiere in ihrer Heimat haben, aber wenigstens ähnliche. Wichtig für die Tiere sind sicher die richtigen klimat. Bedingungen, Trockenheit, Wärme u.ä. Ausserdem eine möglichst abwechslungsreiche Einrichtung, damit die Tiere nicht wegen Reizarmut "verblöden". Daher ist auch Abkochen u.ä. für mich überhaupt kein Thema, in solchen Substraten w.o.e. finden sich alle möglichen Kleinorganismen, die meist durchaus nützlich sind.
Schimmelbildung kann man durch ausreichende Belüftung und vorsichtigen Umgang mit Wasser vermeiden.
Grüsse, Frank.