HILFE! Massensterben und Milben bei Pheidologeton cf. affini

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HILFE! Massensterben und Milben bei Pheidologeton cf. affini

Beitragvon deniz » 23. Sep 2008 23:31

Bin in Eile deswegen komm ich gleich zum Problem, folgendes ist der Stand:
Habe seit etwa 7 Monaten eine Pheidologeton cf. affinis kolonie, sie hat sich bisher prächtig vermehrt, etwa 5000-8000 würde ich schätzen.
letzten Monat haben sie dann angefangen den Deckel zu bearbeiten von ihrem inzwischen viel zu kleinen erdnest becken. daraufhin habe ich
2 neue Becken gekauft 50x20x50 und ein Abfell Becken (Acryl Zylinder mit 20cm durchmesser). Dazu noch etwa 6 meter acrylrohre und habe alles verbunden.
hab das erdnestbecken in eins der der großen Becken gestellt und mit dem andren verbunden in das ich bis zur hälfte sandlehmmischung gegeben habe.
ich ließ in dem becken die Luftfeutigkeit sinken indem das alte terrarium stand (mit der kolonie drin), um die ameisen dazu zu kriegen das sie ins andre becken umziehen.
vor kurzem trat dann ein vermehrtes sterben auf(es bildeten sich 5 friedhöfe mit jeweils 5cm² Leichenbergen, davor waren es 3).
ich dachte die Feuchtigkeit wäre zu niedrig und wässerte nach. davor gab es anscheinden viele Futterreste.
Bisher hatte ich immer ein paar milben in der kolonie aber man sah sie kaum bzw. es waren sehr wenige vorhanden aber jetzt ist alles von oben bis unten voll im becken und sie sind innerhalb von einem tag auch ins nachbarbecken zu den Harpegnathos venator gekommen!
Das schlimme ist das die venator kolonie noch sehr jung ist (6 arbeiter + queen)

Meine fragen sind nun:
was könnte das massensterben bewirkt haben?
und Besonders: wie kriege ich diese kleinen weißen milben weg ohne den ants zu schaden?
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Re: HILFE! Massensterben und Milben bei Pheidologeton cf. affini

Beitragvon Erne » 24. Sep 2008 08:25

Ob es Milben sind und die für das Massensterben verantwortlich sind, die Frage ist nicht geklärt.
Auch nicht das die von dir beobachteten Kleintiere Schaden anrichten.
Bei Pheidologeton diversus war zu lesen das sich die Kolonien gut entwickelt hatten, einige Tausend Arbeiterinnen und dann in kurzer Zeit die kleineren Arbeiterinnen alle verstorben sind.
Am Ende nur noch die größeren Media- und Majorarbeiterinnen übrig waren.
Weiter berichteten Halter, das zu dieser Zeit auch Geschlechtstiere vorhanden waren.
Was ich beobachten konnte, die kleineren Arbeiterinnen sind besonders empfindlich gegen Bodentrockenheit und überhöhte Luftfeuchtigkeit.

Habe selber 2 Kolonien verloren und das im Abstand von 2 Jahren beim gleichen Entwicklungsstand mit gleichen Symptomen wie von dir gepostet, ohne Milben.

Ist jetzt wirklich nur meine Vermutung, das diese Art, wie sie auch immer gestaltet sein muss, eine Ruhephase braucht.

Grüße
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Re: HILFE! Massensterben und Milben bei Pheidologeton cf. affini

Beitragvon deniz » 24. Sep 2008 18:54

Ja unglaublich heute morgen saßen auch 3 geflügelte queens am eingang zum bau!
die leichenmengen sind beachtlich aber es sind locker noch paar tausend arbeiter übrig nur der strom über die verbindungsstrasse ist langsamer und nicht so stark besetzt wie normal.
ich probiere nun die feuchtigkeit im optimalen maß zu halten und füttere vermehrt und verschiedenes(grillen, mehlwürmer, zophobas,heuschrecken,honig,hackfleisch,maden und fliegen.
und zu den milben:
ich weis nicht ob sie unbedingt schaden weil ich sie schon von meinen vogelspinnen und andreren terrarien tieren kenne aber da sind sie nicht so in massen aufgetreten und haben meist sich an den tierischen futterresten vergriffen.
aber habe heut beobachtet das auf den venator ants zt sehr viele direkt auf der ant sitzen und auch überall im becken.
keine ahnung ob das nutzmilben wie bei käfern oder diploiden sind.
vielleicht kann mir ja jemand was dazu sagen...
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