Diskussionsthread zu Meranoplus bicolor - Haltungserfahrung

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Diskussionsthread zu Meranoplus bicolor - Haltungserfahrung

Beitragvon Chemitech » 13. Sep 2005 15:40

Hier könnt ihr eure Fragen, Anmerkungen und Anregungen zu meinem Haltungsbericht reinschreiben :D

Ich bin schonmal gespannt.

EDIT "M.Sebesta": Hier der Link: http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=2802
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Beitragvon sobek » 13. Sep 2005 17:39

Sehr schön geschrieben! gratulation!

Nur warum ist eine Arbeiterin getötet worden?! das kommt mir komisch vor...
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Beitragvon Chemitech » 13. Sep 2005 18:40

Ich kann mir nur vorstellen, dass die Arbeiterin krank war. Eine andere Erklärung wüsste ich nicht.
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Wie groß kann die Kolonie werden?

Beitragvon leo-loewe » 1. Okt 2005 14:23

Ich würde gerne wissen wie groß die Kolonie werden kann?
Da das Wachstum ja nicht unbedingt langsam vor sich geht.

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Beitragvon Chemitech » 1. Okt 2005 16:09

Ich muss gestehen das ich das garnicht weiß. Ich habe auch nichts im Netz gefunden, ob Meranoplus Polygyn ist oder nicht. Noch nicht mal was über die größe von Kolonien. Ich gehe mal davon aus, dass zunächst ein Grundstock von 100-200 Tieren gebildet wird und danach das Wachstumrate der Kolonie sich verringert.

Unter dem Link ist noch ein Text zu finden, wo die Unterscheidungsmerkmale und das Vorkommen von Meranoplus beschrieben wird.
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Beitragvon Stefan » 2. Okt 2005 11:54

Einige Meranoplus Arten können Kolonien mit mehreren Hundert, ja sogar Tausend Individuen beherbergen.

Meine Kolonie hat im Moment über 200 Arbeiterinnen, obs noch mehr werden weiß ich allerdings nicht.
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Beitragvon leo-loewe » 2. Okt 2005 12:07

Na gut 10.000 ants sind also sicher nicht überschreitbar?
Wie ist das eigentlich mit dem schwärmen, das ja circa alle 3 Monate stattfindet. Hat wer erfahrungen wie scher die wieder einzusammeln sind. Und ab welcher größe findet das statt??
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Beitragvon Chemitech » 2. Okt 2005 14:24

Meine Kolonie ist jetzt etwa 3-4 Monate alt, und bei mir habe ich noch keine Geschlechtstiere gesehen. Es hat zwar schon einmal ein großen Bedarf an Proteinen gegeben, der sich jetzt langsam wieder legt, aber ein Schwärmen scheint in der nächsten Zeit bei mir nicht statt zu finden. Die größe der Konlonie ist da mit sicherheit ein wichtiger Punkt, jedoch scheint es bei anderen Haltern sehr früh, bereits bei kleinen Kolonien dazu zu kommen.
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Beitragvon leo-loewe » 2. Okt 2005 16:29

Markus hat eine ModellFormel aber ich weiß nicht ob es nicht höchst unseriös ist die auf diese art umzulegen.
http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=2907

Legeleistung pro Monat mal zahl der Monate(12) mal max. Lebensdauer einer Arbeiterin 7Jahre
Bei 100 Arbeitern nach 1,5 Monaten komme ich auf
5600 Arbeiter nach 7 Jahren.

Falls es keine genet. Bremsen gibt.
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Beitragvon Markus » 2. Okt 2005 16:34

Ich habe bei dieser Formel von Anfang an geschrieben, es würde sich nur um eine theoretische Formel handeln, eine Spielerei, die unterschiedliche Naturfaktoren nicht miteinbezieht, für einen Idealfall, der nie eintreten wird!
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Beitragvon leo-loewe » 2. Okt 2005 16:38

Das ist gut das wollt ich nähmlich wissen :idea:

Wenn das Ideal ist, dann brauch ich bei M. B. nicht befürchten das diese
Theoretische Grenze überschritten wird.
Danke!

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Beitragvon Markus » 2. Okt 2005 17:06

Natürlich muss man noch dazu sagen, dass das nur auf streng monogyne Kolonien zutrifft!
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Beitragvon Stefan » 2. Okt 2005 17:15

Hmm die Formel ist wie du schon sagst für mathematiker oder Informatiker. Mit dieser Formel kannst du höchstens ein Computer Spiel programmieren, mehr aber auch nicht.

So seh ich das jedenfalls. :?
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Beitragvon Chemitech » 3. Okt 2005 11:08

Hinzu kommt ja auch, dass die Art keinen Winterschlaf hält. Ich vermute deshalb, dass die Königin zu bestimmten Zeiten die Eierproduktion einstellt und sich von den Strapazen zu erholen. Vermutlich während der Regenzeit, da so die Kolonie notfalls schnell umziehen könnte, falls das Nest volllaufen sollte.
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Beitragvon uta » 1. Mai 2007 23:57

Verschoben aus dem Haltungsbericht von Chemitech :)

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Verfasst am: Gestern um 22:39 Titel:

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Ich habe eine Königin mit 3 Arbeitern und bestimmt 10 Maden, aber noch im Glas. Mal schaun, was zu machen ist mit einem Tong der Größe 2. Im selben Becken residiert eine suptropische Messorkönigin in ihrer Magnetsteinhöhle (Aquarienbedarf) mit von außen abnehmbarer Hälfte.

Das Becken ist ein Wüstenterra mit vorwiegend Sand in Mächtigkeit bis mindestens mal 7cm. Zu trocken zum Tunneln- scheinbar, denn:
Mehlwürmer verschiedenen Alters bohren sich überall durch und suchen sich Futter. Ein Selbstbedienungsladen für Ameisen also.

Abzuwarten ist, wie die beiden Ameisenarten sich arrangieren. Grundfläche beträgt 60 x 40cm, Standart mit 2 Frontschiebescheiben.
Bepflanzung besteht aus kleinbleibenden Aloen und Sedum so wie Glockencalanchoen. Nachtsprühen für Tau bei gesunkener Temperatur, ein kleiner Flaschenverschluss mit Wasser ergänzt noch die Sache.
Temperatur tags bis 28°C, nachts 23°C.

Erst nach Einbau des Betons lasse ich den Ameisen ihren Lauf.
Äääähm, eine frischtote Fliege im Glas scheint ignoriert zu werden. Möglicherweise ist ihnen eher nach Zuckerwasser zumute? Später werde ich probieren, wie sie auf Gummibärchen oder Fruchtgummi zu sprechen sind. Ebenfalls versuche ich es mit Rosinen, aber Schritt für Schritt.

Ameisen brauchen außer Eiweiß und Zucker auch Fett bzw. Öl, was ihnen in verschiedener Form angeboten werden kann.

So, ich hoffe, deinen Bericht etwas ergänzt zu haben.

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