Betonnest Messor

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Betonnest Messor

Beitragvon donpate » 28. Feb 2009 08:11

Hallo,
ich bin gerade dabei mein Formicarium für meine Messor barbarus vorzubereiten.
Nun stocke ich eigentlich nur noch bei dem Nest.
Ich habe mir das Betonnest aus dem Shop geholt:

http://www.antstore.net/shop/product_info.php/info/p1321_Betonnest-24x12.html

Durch die Farbe sieht man nun leider die Verfärbung durch die Feuchtigkeit nicht mehr. So bin ich mir unsicher, ob ich zukünftig nicht evtl das ding ZU feucht halte. Die Bohrung im Wassertank geht bei meinem Stein nur durch die linke Hälfte. Ich denke das so die 3 linken kammern feucht werden und die beiden rechten recht trocken bleiben (Kornkammer)...

Nun zu meinen Bedenken:
wie oben beschrieben denke ich das evtl auch die Kornkammern zu feucht werden. hat einer schon Erfahrungen mit diesem Stein?
Ich würde sonst eine der rechten kammern auswählen und dort ein Loch nach hinten durch den stein bohren. Dann an der Rückseite ein Rohr anschließen und zu einer Externen Kornkammer auß Ytong leiten. den Abstand zwischen den beiden Nestteilen würde ich gering halten, damit die Gänge nicht zu lang werden.

Meint Ihr diese Möglichkeit würde das Problem lösen oder reicht der Stein mit dem Feuchtigkeitsgefälle für die erste Zeit erstmal aus?
Es handelt sich hier um eine KolonieGründung, dh momentan habe ich erst die Gyne mit Brut.

hab hier mal ne Skizzierung angehängt.

Das Rohr wird selbstverständlich mit roter Folie beklebt.

Aber wird das am Anfang nicht zu Groß? Habe Angst das die dann dort nur den Müll hinbringen und nicht die Körner. oder Sollte ich dieses vorbereiten mit Watte verschließen und dann erstmal mit dem Nest in seiner Urform versuchen?
Über ein paar Tipps wäre ich dankbar.

Gruß

Matze
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon donpate » 1. Mär 2009 16:54

werde es jetzt erstmal ohne seperate Vorratskammer versuchen. Denke mal im Gründungsstadium kommen die mit den beiden "denkemal" trockenen Kammern zurecht. Habe jetzt den ersten Eingang mit Watte zugemacht. Dann müssen die den rechten Eingang zuerst benutzen. So denke ich mal das die zuerst die vorgesehene Brut und Vorratskammer finden.

Schönen RestSonntag noch!

Matze
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon alcorrado » 21. Feb 2012 01:06

Würd mich auch mal interessieren, was es mit dem Wassertank auf sich hat, wie funktionert das mit dem Betonnest?

Bleibt da das Wasser drauf stehen oder wird es aufgesaugt vom Beton, und so die Kammern darunter befeuchtet?

Oder dient es als Wasservorrat für die Kleinen?

Wer kann mich bitte aufklären?

gruß
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon Dieb » 21. Feb 2012 03:57

Es handelt sich um Porenbetonstein auch bekannt als Ytong. Der saugt das Wasser auf und hält somit die Feuchte in sich. Muss halt regelmäßig nachgefeuchtet werden.
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon AntsInSL » 21. Feb 2012 06:56

Ich dachte es wäre eben kein Ytong? Oder gibt es zwei Varianten von Ytong, also auch Porenbeton? Dann wäre es ja viel sinnvoller immer den stabileren zu nehmen.
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon Markus » 21. Feb 2012 11:04

Porenbeton ist eine Überbezeichnung, Ytong ein Markenname,
das heißt, dass alle Ytongs Porenbeton sind, aber nicht jeder Porenbeton ist ein Ytong.
(So wie alle Sportschuhe Schuhe sind, aber nicht jeder Schuh ist ein Sportschuh.)
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon ANTianer » 21. Feb 2012 16:07

da hat er recht :)

Würde aber bei Porenbeton (Ytong) aufpassen, da Messor barbarus diesen durchknabbern können und die dann nachher noch stiften gehen :shock: (siehe HB von Markus ^^)

Sollte dein Nest im Becken stehen, sehe meinen Beitrag als unwichtig an ;-)
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon AntsInSL » 21. Feb 2012 17:15

Tja, jetzt habt ihr mich gründlich verwirrt ;)
Dass "Ytong" Porenbeton ist, ist mir klar, bloß das was mich gewundert hat ist eben, dass dieses Nest nicht als Ytong-Nest verkauft wird,
sondern als Beton-Nest. Ich war deshalb davon ausgegangen, dass es kein Gasbeton ist, sondern ein sehr fester Beton,
der den Grabaktivitäten der Messor besser standhalten kann (?). Sonst wäre es ja ein ganz normales Nest..

[Edit:] Ich habe mir gerade die Shopseite noch einmal angesehen und dabei ist mir aufgefallen, dass dort auch von Porenbeton die Rede ist,
den Titel "Beton-Nest" finde ich dann schon etwas verwirrend, weil man in der Schnelle von einem besonders stabilen Nest ausgeht.
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon ANTianer » 21. Feb 2012 17:57

Beton ist nicht gleich Beton ^^
Gibt Beton der weich ist oder besonders hart :) und Poren"Beton" ist halt nunmal auch eine Betonsorte... halt eine weichere als z.B. Baubeton, der für Häuser verwendet wird :D
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon alcorrado » 21. Feb 2012 20:01

ja okay vielen Dank für die Aufklärung, immer das Kleingedruckte lesen! :grin:

So, aber wie ist das jetzt mit dem Wassertank, wer hat mit diesem Erfahrung? Müßte man einen Schwamm einbauen oder eine Abdeckung bauen, zwecks Ertrinkungsgefahr! Werden nur die Kammern der linken Seite feucht oder alle? Würde ich schon gerne wissen, bei Erntearten!

Noch eins, ich dachte auch, es wäre Hartbeton, gibt es die eigentlich, oder nur selber gießen. Gäbe es da Nachteile mit ich sage mal Hartbeton oder halt Estrich?

gruß
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Re: Betonnest Messor

Beitragvon bluebeam » 22. Feb 2012 00:25

Hallo, ich stehe gerade vor einem ganz ähnlichen Problem. Ich habe ein Nest aus Porenbeton (vielleicht ist es sogar Ytong :grin: ) gebaut. Es steht in der zukünftigen Arena für meine Messor barbarus (auch Gründungskolonie). Das Nest habe ich mit Lehm angestrichen und ich meine, dass man dadurch die Feuchtigkeit ganz gut sehen kann. Der feuchte Lehm ist etwas dunkler als der trockene. So kann man dann auch sehen, dass sich die Feuchtigkeit ziemlich schnell recht gleichmäßig verteilt, auch wenn ich nur die eine Seite wässere. Nur an ein paar dünnen Stellen scheint es etwas trockener zu sein. Der Effekt wird bei mir sicher noch verstärkt, weil das Nest in der Arena steht und die Luftzirkulation nicht so gut ist wie wenn es außerhalb steht. Ist halt nur ein kleines Nest für den Anfang.
Was haltet ihr von der Idee, das Nest zwischen dem trockenen und dem feuchten Bereich durchzuschneiden und mit einem wasserundurchlässigen Kleber (Silikon?) wieder zusammenzufügen?

Grüße, Stephan
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