Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

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Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 9. Dez 2010 20:08

Hallo Zusammen, hier nun der versprochene Haltungsbericht,

bitte die unprofessionelle schreibweise zu entschuldigen.

Diskussions – Thread

6.10.2010

Habe heute die Kolonie bekommen, d.h. in der Post entdeckt nach einer Geschäftsreise, ging schnell und ohne Vorwarnung ;)
Aber die Kleinen haben es gut überstanden.
Kolonie derzeit:
1 gyne
17 Arbeiterinnen und Brut in versch. Stadien, zusätzlich 1 Soldat.

10.10.2010
drosophila werden gerne angenommen, Wasser oder andere Nahrung hingegen fast überhaupt nicht.

16.10.2010
UMSIEDLUNG
Schimmel im RG entdeckt, halbe Panikattacke
Schnell Erde / Lehm ( natur ) und Sand ( Aquariensand aus Baumarkt )gemischt, dann ab ins Formicarium und eine Schicht erstellt – lieber weniger sehen als Kolonie verlieren. Sehe mind. 7 neue d.h. helle Arbeiterinnen, nach 1 Woche nicht schlecht.
Drastische Maßnahme: aus Nest „geshaked“, und da stelle ich fest, das der Soldat doch noch lebt, und nur in Wattefäden hing… Danach habe ich mit der Pipette einen Nesteingang in das Sand- Lehmgemisch gebohrt.
15min später, Queen zieht in Seramis Hügel, Soldat und Worker graben am Nest, die Brut wird aber zur Queen getragen
Soldat und 5 Arbeiterinnen graben wie der Teufel.
Immer mehr Arbeiterinnen graben, und Queen wartet schön ab – hat ja schließlich nen gewissen Standard….
Nachdem der Eingang groß genug ist, zieht der Soldat ab zu der Queen, nur 5 Arbeiterinnen graben weiter
Dann noch eine Schreibtischlampe mit 60Watt in ca. 35cm Höhe über dem Erdhügel angebracht zur Wärmeregulierung und es war geschafft.

17.10.2010
Umzug ist abgeschlossen, grab arbeiten gehen unvermindert weiter, ich sehe jetzt sehr viel weniger, aber die Aktivität ist nach wie vor da.

Habe wieder Droso angeboten, warte ab, ob Sie eingetragen werden. Ca. 3 min. später wieder vier Droso eingetragen, geht fix.
Zucker- und Honigwasser werden aber nach wie vor vollständig ignoriert.
Nach 15 min. 7 Droso eingetragen, sehr hungrig, aber gut so. Der Umzug hat Ihnen anscheinend gut getan.
Luftfeuchtigkeit im Formicarium schwankt, aber das Nest ist ziemlich konstant befeuchtet – wenn Kondenswasser da ist wird nicht befeuchtet, ansonsten immer, durch die Erde können Sie sich den Level an Feuchtigkeit selbst wählen, je nachdem wie tief Sie gehen.

18.10.10
Droso nach wie vor hoch begehrt.
Mache mir etwas sorgen weil Zuckerwasser und Honigwasser ignoriert werden.
Gegen 11.00 waren 9 Droso eingetragen

21.10.
Drosophila werden noch immer ca. 10-12 am tag eingetragen, einen Müllplatz haben die kleinen auch schon angelegt.
Zuckerwasser fast gar nicht frequentiert, evtl. 1 mal alle 2 Tage
Grabarbeiten gehen ständig weiter und auch frische Arbeiter, noch fast weiß, sieht man täglich in der Nähe des Nesteinganges.
Allerdings rühren Sie noch fast nichts an was noch zappelt, auch Drosophila nur wenn Sie schon tot sind.

25.10.
Unverändert, Drosophila immer gerne gesehenes Futter, Zucker / Honigwasser und auch normales Wasser extrem selten bzw. gar nicht frequentiert.
Habe heute Morgen nach dem WE Formicarium benäßt, gab eine „Alarmreaktion“ worauf ca. 10 Arbeiter und der Soldat aus dem Nest kamen und Wasser von den Steinchen geschlürft haben – und das alles trotz RG mit wasser, Honigwasser auf Apfelscheibe und kleinem Gefäß mit Zuckerwasserlösung.

Danach dann verstärkte Bauarbeiten. Ich habe auch hier beobachtet, das Steinchen, die direkt unter der Wärmequelle liegen teilweise im Rotationsverfahren ins Nest und wieder unter die Lampe getragen werden – und das trotz konstanter Temperatur von ca. 26-28 Grad

Heute auch die ersten Heimchen gefüttert – und prompt haben Sie drei Stück eingetragen. Mir macht es ganz den Anschein als ob Flüssignahrung eher unbeliebt ist und auch die Arbeiterinnen sehr viel Ihres Energiebedarfes über die Futtertiere abdecken, Honig bzw. Zucker wieder nichts.

26-28.10.2010
Es werden vereinzelt Heimchen eingetragen, Drei Mittelgroße auf einmal halten doch schon länger, man sieht prot Tag 1-2 leere Hüllen draußen liegen.
Wasser evtl. mal eine Arbeiterin pro Tag, sonst nichts.

29.10.2010
Nach fast 24 Std. Pause habe ich heute frische Watte mit Honigwasser gegeben. Darauf sind dann gleich 4-5 Arbeiterinnen los, irgendwas hat sich wohl verändert. Ich bin beruhigt das jetzt auch dies angenommen wird.
Drosophila und Heimchen werden beäugt, aber bisher nur eine Drosophila eingetragen, wie gesagt, Heimchen sind ja doch dickere Proteinlieferanten.

Heute auch die erste tote Minor-Arbeiterin.
Aber auf der anderen Seite sieht man nun jeden Tag aufs neue 3-4 fast weiße Arbeiterinnen, was bedeutet, das Nachwuchs wohl regelmäßig bereits „schlüpft“.
Was interessant ist, ist zu sehen wie sie auf das befeuchten des Erdnestes reagieren, die Wassertropfen verursachen Erschütterungen, und der Alarmtrupp stürmt hinaus. Sobald Sie jedoch feststellen, das es wohl Regen war, suchen Sie nach Steinchen um die Flüssigkeit aufzulecken. Ich habe das schon mehrmals beobachtet, aber bis heute keine weitere Beachtung geschenkt. Ich nehme jetzt an, das Sie über dieses auflecken ebenfalls einen guten Teil des Flüssigkeitsbedarfs decken können.

Die Temparatur am Fühler liegt bei 27 Grad, und die Luftfeuchtigkeit im Becken bei 35-45%, im Nest, vor allem in den Tieferen Schichten nehme ich aber an deutlich höher, da ich das Nest jeden Tag befeuchte, es verdunstet auch viel Wasser durch die recht starke Lampe.
So haben Sie immer die Möglichkeit die Feuchtigkeit im Nest Ihren bedürfnissen anzupassen, das es von „Furztrocken“ bis „klatschnass“ alle Abstufungen gibt.
Schimmel ist bisher auch noch nicht aufgetreten.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden.

31.10.2010

Nachdem ich festgestellt habe, das die Drosophila voller Milben sind, habe ich Sie entsorgt, und beschlossen die Kolonie umzusiedeln, um sicherzugehen das kein Befall vorliegt.

Also Nest mit Wattestäbchen und Teelöffel abgetragen, aber natürlich erst, nachdem ich an anderer Stelle ein neues Erdnest vorbereitet hatte.

Was dabei zum Vorschein kam, hat mich fast umgehauen.
Meine Kolonie besteht derzeit aus:
1 Queen
32 Arbeiterinnen
Ca.25 Puppen!!! Darunter auch eine Soldatenpuppe
Ca. 30 Larven
>20 Eier
Das neue Erdnest wurde dann auch umgehend angenommen, und fleissig ausgebaut.
Hier habe ich festgestellt, das Die Kolonie Erdreich und Sand in die Seramisschicht eingebaut hatte, und somit bis auf den Glasboden gebaut hatte.
Das muß ich für die zukünftige Bewässerung im Gedächtnis halten.

22.11.2010

Ein ganzer Monat später, erst jetzt wieder Zeit zu schreiben!!

Mittlerweile hat sich alles eingependelt, die Kolonie nimmt Nahrung eher Schubweise als regelmäßig an.
An manchen Tagen bis zu 3 medi-Heimchen und ca. 20 Drosophila
Zuckerwasser etc. immer noch sehr selten, aber beim benetzen des Formicariums fällt auf, das Sie sehr viel Wasser von den Steinchen bzw. der Erde aufnehmen. Wasserbecken, ob mit oder ohne Watte werden aber nicht benutzt ( zumindest nicht sichtbar bzw. noch nicht beobachtet )
Koloniegröße kann ich nur sehr schwer schätzen, aber beim Fouragieren sind jetzt bis zu 12 Arbeiterinnen ( Major nehme ich an, da Sie doppelt so groß sind wie die ersten ).
Bisher auch nur wenige ( weniger als 15 insgesamt ) Tote.
Soldaten lassen sich eigentlich nie blicken, es sei denn ein Heimchen hängt in einer Biegung des Nesteingangs fest, dann sieht man mal einen, wie er einmal darum herum läuft und es dann mit Gewalt in das Nest zieht.
Zudem ist aufgefallen, das scheinbar die Aufgaben sehr spezifisch verteilt sind.
Wenn z.B. eine Ameise A eine Drosophila entdeckt, läuft Sie schonmal gerne weiter, und ich sehe dann kurz darauf, das die Aufgabe im Nestbau steckt, weil entweder Erde oder Sand eingetragen werden.
Ameise B, die unabhängig von A an der Fliege vorbeikommt, nimmt diese sofort auf und trägt Sie ein.

Rekrutiert wird bisher noch nicht, und auch Heimchen oder Mehlwürmer, die noch am Leben sind, werden nicht angerührt, solange Sie sich vom Nest fernhalten.

28.11.2010
Heute wurde der erste Mehlwurm eingetragen, nachdem ich Ihn zerteilt und angeboten habe.
Heimchen sind nach wie vor nicht sehr beliebt. Ich habe festgestellt, das auch wenn Sie eingetragen werden, spät. Nach 1std das komplette Heimchen wieder nach draußen getragen wird, meist noch völlig intakt d.h. nicht ohne Beine, Kopf etc.

Auch von „Ausbruchsspezialisten“ kann ich bisher nichts sagen, bisher wurde noch kein Ausbruchsversuch unternommen, und das Formicarium ist völlig offen nach Oben.
Evtl. sind es die 50cm hohen Seitenwände, am oberen Rand habe ich eine Schicht Vaseline aufgetragen. Aber selbst bis zu dieser ist noch keine Ameise vorgedrungen. Nicht das Sie WIRKLICH ausbüchsen könnten, aber es wundert mich schon etwas.

Wasser wird nach wie vor gerne vom Seramis geschlürft, und den Honig frequentieren Sie jetzt einmal täglich, ich nehme an das dies einfach mit dem Koloniewachstum zusammenhängt.

Auch Arbeiterinnen sind stark unterschiedlich, ich habe sehr viele mit extrem kleinem Gaster, und im kompletten Gegensatz einige mit stets prall gefülltem – die Vorratskammern wie ich denke.
Auch wenn man einmal Soldaten zu gesicht bekommt, haben diese immer zum platzen gefüllte Gaster.
Ich werde nächste Woche einmal mit Herrn Kalytta sprechen, ob ich evtl. eine zweite Kolonie erwerben kann, um zu sehen wie Sie aufeinander reagieren.
Bis dahin ist dann auch das Nest mit Sichtmöglichkeit fertig. Umzüge kann man bei der Art sehr leicht über die Feuchtigkeit regeln.

29.11.2010
Heute habe ich die Erste Arbeiterin außerhalb der Ausbruchssicherung entdeckt!!
Ist aber auch ohne Umschweife wieder zurück in die Arena. Ich werde das Becken von nun an trotzdem verschließen.

01.12.2010
Heute wurden Heimchen und Mehlwurmteile eingetragen.
Bisher sind die Heimchen auch nicht auf der Müllkippe gelandet.
Drosophila gebe ich nicht mehr, ganz einfach weil Sie im Vergleich zu Heimchen und Mehlwürmern zu teuer sind. Die Kolonie trägt bereits ca. 25 Drosophila am Tag ein, wenn angeboten.
Es sind auch sehr schön die Unterschiede in der Größe zwischen Minor und Major Arbeiterinnen zu erkennen, nur die Soldaten bleiben fast zu 100% im Nest, außer Sie helfen kurz einmal ein verkantetes Stück Heimchen oder Mehlwurm in das Nest zu ziehen.

Ich sehe auch vermehrt Arbeiterinnen am Honig, was vorher nicht der Fall war. Zuckerwasser wird nicht angerührt.
Wasser nehmen sie sehr gerne von den Seramis-Steinchen oder der Erde auf.

09.12.2010
Nachdem nun die Kolonie in ein neues Becken verpflanzt wurde, ist die Aktivität drastisch angestiegen.
Zur Umsiedlung ließ ich das alte Nest austrocknen, und habe eine „Jumbo-Tic-Tac-Packung“ mit einem feuchten Wattepad versehen und daneben gelegt.
Der Umzug dauerte keine 24std.
Koloniegröße:
1 Gyne
Ca.90 Arbeiterinnen
13!!! Soldaten
Puppen und Brut in allen Stadien sehr zahlreich. Darunter auch weitere 8 Soldatenpuppen.
Frage Hier : Beeinflussen evtl. die angebotenen Beutetiere die Produktion von Soldaten??? Meine damit, wenn große Beutetiere angeboten werden, steigt dann die Zahle der Soldaten da Sie die Beute häufiger zerteilen müssen??
Ich habe hier auch festgestellt, das fast keine toten Arbeiterinnen mehr auftauchen. Lebensdauer scheint länger zu sein als bei Pallidula, oder Sie verwerten sie komplett.

Bei der Fütterung heute gab es eine weitere Premiere:
Es kam zum ersten Mal ein Soldat aus dem neuen Nest und hat begonnen ein Heimchen zu zerlegen!!! Mann war ich stolz!!
Da wir auf dem Sperrmüll drei weitere Aquarien gefunden haben, überlege ich nun welche Art als nächstes kommen soll 

Freue mich auf eure Meldungen ;)
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole Spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 12. Dez 2010 19:54

12.12.2010

Das neue Nest nimmt inzwischen, gemessen anhand der Grabaktivität, enorme Ausmasse an.

Drosophila werden nun auch lebendig gefangen!!
Habe heute die restlichen ca. 30 aus der Packung gefüttert, und die wurden ALLE eingetragen, und bisher kam keines wieder hinaus :)

Heimchen nach wie vor seltsam, eingetragen und zerteilt werden Sie, aber ich glaube kaum das Sie komplett werwertet werden, da Sie meist innerhalb von 2-4 std wieder rausgetragen werden, Beine und Kpf sind dann zwar ab, aber der restliche Körper ist intakt.

Soldaten lassen sich ausserhalb des Nestes fast überhaupt nicht sehen, auch nicht mehr zum Beute zerteilen.
evtl. liegt dies an Ihrer Funktion als "honigtöpfe" da alle Soldaten immer ein prall gefülltes Gaster haben.

Ansonsten alles sehr ruhig, luftfeuchtigkeit halte ich bei ca. 35-45% und die Temperatur schwankt etwa zwischen 25 und 29 Grad, je nach Tageszeit und Raumtemperatur.

Das neue Becken ist 25 breit 50 lang und 25 hoch, trotzdem bis auf den einen Fall keine Ausbruchsversuche.

ich Schau mal ob ich bald einige Bilder einstellen kann.
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 14. Dez 2010 18:56

14.12.2010

Ich habe heute auf der gegenüberliegenden Seite einen Ytong fertig eingerichtet, erste tests gestern waren nicht zufriedenstellend.

die Kolonie ist dabei wenig bis gar nicht aggressiv - ich habe ja auch versucht sie so wenig wie möglich zu stören.

Ich habe den Ytong mit Kantholz und Ast an die Wand "Gedrückt" um die Stabilität zu sichern, mit kleber oder silikon will ich nicht hantieren solange ich im eigentlichen Becken arbeite, und keine Zeit zum auslüften ist.

HAbe auch wieder die Ti-Tac schachtel zum einsatz gebracht, wo die Tiere zum Übergang sehr schnell einziehen - erstaunlich.

Nachdem gegen 16.00 der Umzu ins Tic-Tac-Nest abgeschlossen war, habe ich einen Großteil des Granlats entfernt, um das Becken leichter zu machen.
Zudem habe ich Erde / Sand vor dem Ytong Eingang aufgeschichtet, sodas Sie darin Bauen können, und bei Bedarf ins Ytong-Blöckchen erweitern können.

Futter wurde auch wieder gut angenommen.
Ich kann hier sehen das die letzten vier Tage infolge je mindestens ein Soldat geschlüpft ist. - Diese bleiben aber noch immer im Nest, und jagen nicht mit, bzw tragen Beute nicht ein.

Luftfeuchte bei 54rel und temperatur bei 29 Grad - je wärmer desto lieber haben es die kleinen. Habe im Telefonat mit Herrn Kalytta auch erfahren das sie aus einer wüstenähnlichen Gegend stammen, würde demnach passen.

Soo, das war es für heute. wenn ich irgendwann einmal daran denke die Kamera mitzunehmen, kommen auch ein paar Bilder....
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 18. Dez 2010 14:29

17.12.2010

heute sind die Soldaten zum ersten Mal zum jagen mit raus, evtl. auch schon vorher in der Nacht, aber da konnte ich es nicht beobachten.

Auch hier wieder klar zu sehen das die Soldaten extrem prall gefüllte Gaster aufweisen.

Mehlwürmer werden nur "angeknabbert" aber nicht eingetragen, auch wenn ich Sie in extrem kleine Stücke schneide, auxh beim kurzzeitigen Eintragen werden diese dann ca. 30-60 min. später wieder herausgetragen.

Heimchen sind nach wie vor allerletzte Wahl, egal in welcher Größe und die "zubereitet"
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 19. Dez 2010 02:00

18.12.2010 - Zusatz:

Nicht viel neues heute, ausser das ich festgestellt habe, das fast immer eine einzelne ameise wie wahnsinnig an der Scheibe entlangrennt , aber nicht hochklettert.
Der Rest der Kolonie bleibt dabei aber völlig ruhig.

Habe heute auch Pinky-Maden im angelshop gekauft, für 90 cent soviele das ich glaub 90% einfriere..... eine Dose mit ca. 400 stück... das ist echt gut im Preis / Leistung
Dei Stück wurden von der Kolonie bereits eingetragen.

Hat schon einmal jemand "ofenfischchen" gefüttert?
Die wurden mir von einem Freund von Herrn Kalytta empfohlen, der eine Pheidologeton und auch andere Kolonien damit über Jahre hinweg extrem erfolgreich ernährt hat.

Ich habe bei meiner Art ebenfalls festgestellt, das Sie Temperaturen von 29-31 Celsius noch sehr viel angenehmer empfinden, die Aktivität steigt hier dann enorm an.

Freue mich auf Feedback unter:
viewtopic.php?f=169&t=15323
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 20. Dez 2010 01:32

19.12.2010

Heute wurde mal ein Heimchen eingetragen, am stück, und nicht wieder ausgetragen, bin optimistisch.

die Frequentierung des Honigwassers nimmt ebenfalls zu.
Auch waren heute wieder 2-3 sehr helle Arbeiterinnen zu sehen.

Zu sehen ist hier auch, das die Gaster von nur 1/3 der Arbeiterinnen prall sind, nicht wie bei den Soldaten, so alle pralle gaster haben.
Was kann das bedeuten??

Bis die Tage
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 20. Dez 2010 22:15

also hier nun auch einige Bilder der Anlage mit kurzer Beschreibung.
rechtschreibung ne katastrophe....
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 22. Dez 2010 22:35

22.12.2010

Die damen haben sich heute dazu entschieden ein Heimchen am Stück einzutragen. Den Mehlwurm liessen sie heute unangetastet.

Als ich dann ein zweites Heimchen angeboten habe, wurde dies ebenfalls eingetragen. Also scheint hier eine ganz gewisse "Vorliebe" für gewisse Tiere zu herrschen, die periodisch variiert.

Fliegen werden seit drei Tagen nicht mehr genommen ( sonst gerne ), Mehlwurm ca. alle 2-3 Tage, Heimchen - hab ich ja schon gesagt und Pinkymaden werden auch mal genommen und mal nicht.
Nur der Honigtopf wird regelmäßig freuquentiert.

wasser nach wie vor nur über das Steinelecken, den wassernapf rühren Sie nicht an ( zumindest nicht wenn ich dabei bin ).

Und noch eins fällt auf:
Es sind richtige Schlamper. Der Müll wird einfach irgendwo hingeschmissen, hauptsache mehr als 15cm vom Nesteingang, dann lassen Sie alles liegen wo es gerade ist.#

Soo das wars für heute. Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage!!
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 28. Dez 2010 11:22

27.12.2010

Über die Feiertage habe ich die Wahlmahlzeit dieser Kolonie entdeckt:

Steppengrillen, egal welche Größe.

Sobald ich diese in die Arena liegt und sie entdeckt wurden, bricht regelrecht Trubel aus. Sofort werden zwischen 10 und 20 Arbeiterinnen ( und 1-3 Soldaten!! ) rekrutiert und die fundstelle gesichert.

Danach werden die Antennen gekappt und die Grille sofort richtung Nest geschleppt. Für große Grillen bauen Sie auch schon einmal den Nesteingang aus..

Ob dies jetzt nur an den Grillen liegt, oder ob in den letzten agen einfach viele neue Arbeiterinnen geschlüpft sind, und die Kolonie stark wächst kann ich aufgrund der Haltung im Erdnest nicht genau sagen, bleibt jedoch spannend zu beobachten.

Heimchen wurden zwar in letzter Zeit auch besser eingetragen, aber niemals mit so einem "Elan" wie bei den Grillen.

weiterhin einen schönen Urlaub an alle hier :)
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 3. Jan 2011 11:35

02.01.2011

so, mit Grillen ist endlich der konstante Hunger eingekehrt, mindestens ein bis zwei mittlere Grillen pro Tag werden brav eingetragen.

Wie schon erwähnt kommen nun auch zum Eintragen langsam bis zu 4 Soldaten mit raus, vor allem wenn die Sprungbeine noch dran sind, und die Beute somit "sperrig" ist.

Es gibt nun auch zwei weitere Nest-ein- und Ausgänge. Das deutet auf ein gutes Wachstum glaube ih - aber lasse mich gerne belehren.

Honigwasser wird ebenfalls gut frequentiert.

Nur die Rekrutierung erfolgt eher träge bei den Tieren. Sie scheinen noch immer extrem vorsichtig zu sein, bevr Sie sich in größerer Zahl zeigen.
Wenn die Situation als sicher eingestuft ist, sind aber 30+ Tiere an der Beute und beim Eintragen.
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 20. Jan 2011 17:10

20.01.2011

Hallo zusammen, also nach einer etwas längeren Pause auch einmal wieder etwas über meine Pheidole Kolonie.

Tja, was soll ich sagen:

sie entwickeln sich prächtig!!!

Die Kolonie ist schätzungsweise jetzt auf ca. 250+350 Arbeiterinnen angewachsen.

Beim Frouragieren sind nun bis zu 15 Arbeiterinnen draussen unterwegs, und die Soldaten kommen auch in immer größerer Zahl zum Vorschein wenn Futter angeboten wird.

Der Erdbereich vor dem Ytong ist nun mit 5 Eingängen versehen, und die Brut wird auch schon in einer kleineren Kammer direkt an der Scheibe gelagert.

Der Hunger der Kolonie ist nach wie vor Schwankungen unterzogen, unabhängig von der Größe der eingetragenen Futtertiere. Zwar nicht mehr so stark wie zu Anfang, aber dennoch spürbar.

Was jedoch erkennbar ist, ist der direkte Zusammenhang in der Intensität des Fouragierens mit der Befeuchtung ( direkt, nicht indirekt ) der Arena bzw. des Nestes.

Sobald direkt befeuchtet wird ( mit einer 20ml Spritze ) strömen die Arbeiterinnen geradezu hinaus und suchen das gesamte Arenabecken nach Futter ab - warscheinlich hängt das mit der Tatsache zusammen das in der Natur nach einem Regen immer eine Menge "Flieger" abgestürzt sind.

Honig wird regelmäßig frequentiert und wenn ein zerteilter Mehlwurm angeboten wird, bricht kurz Trubel aus, er wird nicht eingetragen sondern komplett ausgelutscht, mitunter von über 50 Arbeiterinen und Soldaten gleichzeitig. Danach wird der Rest auf den Müll gebracht ( Müllhalde ist nach wie vor alles was weiter wie 10cm vom Nest weg ist... )

Wirklich aggressiv wird nicht vorgegangen beim Eintragen, aber das hängt evtl. damit zusammen das nie wirklich großer "Hunger" da ist.

Ich bin nun gespannt wann ich die ersten Geschlechtstiere bekommen werde...

Soo, dann war es das mal wieder für heute!!

Grüße
Major Spud
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 21. Jan 2011 18:42

21.01.2011

So, auch hier heute mal wieder Bilder - wie bei den Pheidologeton.

Zeigen hier den direkten Vergleich von Interesse an Heimchen und Mehlwurm. Ist sehr deutlich....

Ansonsten hat die Queen heute im Nest ein neues Quartier bezogen, die zog mit ca. 25 Soldaten von einem eingang zum anderen.... Aber schnurstracks und nicht nervös, eher wie der Umzug in eine Sommerresidenz oder so... ;)

Hunger auch heute wieder - drei Mittelgroße Heimchen und ein Großer zerlegter Mehlwurm.

was hier auch auffällt ist die schlechte Futterverwertung der Gattung, Heimchen und andere Tiere kommen immer noch am Stück wieder raus, bei den Pheidologeton im direkten Vergleich sieht es aus als ob die Reste durch einen hexler gejagt wurden.

Fouragieren nimmt aber hier auch deutlich zu, und ich denke sie suchen ein neues Nest, wollen aber aus irgendeinem Grund nicht in den Ytong ziehen....
Habe jetzt noch einmal die rote Folie davor geklebt, evtl. bewirkt es ja etwas.

Grüße
Major Spud
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 28. Jan 2011 19:51

28.01.2011

Auch mal wieder etwas bebildertes der Pheidolen.

Habe ja gestern die Frage wegen dem angepinnten futter gestellt - also die pheidolen haben keinerlei probleme damit, alleridngs ist die kolonie ja auch schon mittelgroß ( ca. 400 tiere oder mehr) .

Zudem schlüpfen alleine in der Kammer auf den bildern täglich bestimmt ein dutzend neue arbeiterinnen und soldaten.

die tiere gefallen mir sehr, sie sind nicht sonderlich aggressiv, aber extrem ausbruchsfreudig und einfach schön anzusehen.

viel spass!!

Wie gesagt, freue mich auch hier immer über feedback.
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 1. Feb 2011 20:12

01.02.2011

soo, habe am Wochenende den Ytong aus dem Formicarium entfernt, da Sie nicht einziehen wollten und nur den wasserspeicher im ytong bewohnten... bzw anfingen umzubauen.

Beim Umbau des Formicariums wist mir dann erst die Größe des Volkes klar geworden.

Es sind wohl jetzt mindestens 600 Arbeiterinnen absoluter Wahnsinn das Gewusel... Leider sind die Bilder sehr unscharf, aber ich schau Sie durch und stelle die Besten mal rein.

Ich habe ca. 7 Liter Sand / Lehm / Erde / Blähton / Kies Gemisch in das Formicarium gegeben, zusammen mit verschiedenen großen Steinen um eine Grundstabilität zu gewährleisten ( die Steine liegen auf dem Glas auf, können also nicht absacken ).

Was dann passierte, war der wahre wahnsinn. Die kolonie hat Terraforming betrieben!! die Buddelaktivitäten waren übernacht so massiv, das ich zuerst dachte es ist irgendein großes Tier im Formicarium durchgedreht....
Es waren immer mindestens 40-50 Arbeiterinnen mit Sand in den Mandibeln an der Oberfläche zu sehen, in einem nicht enden wollenden Strom haben Sie so fast die gesamte Masse ausgehöhlt und auch nicht damit aufgehört bisher...

einziger Nachteil: Durch Ihre rote färbung sind die Tiere auf dem Untergrund auf Photos nur ganz schlecht zu sehen....

Am Samstag Abend haben sie genau wie die Pheidologeton eine Aufgebrochene Adulte Schabe erhalten, die Sie auch heute noch bearbeiten. Mittlerweile ist sie fast vollständig verwertet, weswegen Sie heute auch wieder Drosophila, Schabenbabies und eine halbe große Schabe bekommen haben.

Honigwasser habe ich auch neu angeboten, sowie verschiedene kleine Körner ( Exotenmischung unbehandelt für Vögel )
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Re: Spud's Haltungsbericht Pheidole spec. ( Peru )

Beitragvon MajorSpud » 1. Feb 2011 20:14

01.02.2011

Hier Die Bilder
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