Reagenzglas mit Sand verschlossen -> Umzug noch möglich!?

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Reagenzglas mit Sand verschlossen -> Umzug noch möglich!?

Beitragvon *dns » 26. Mai 2006 16:54

Hallo zusammen,

halte eine kleine Kolonie Lasius niger mit 9 Arbeiterinnen und der Königin.

Vom ersten Tag an haben die Arbeiterinnen fleissig Sand in's Reagenzglas geschaufelt. Mittlerweile haben sie es geschafft den kompletten Durchmesser aufzufüllen.

Bild

Der winzige Gang, der für die Arbeiterinnen so gerade noch ausreicht, um aus dem Reagenzglas zu kommen, ist in jedem Fall zu klein für die Königin. Jetzt mache ich mir sorgen, ob es unter diesen Umständen überhaupt, bzw. in absehbarer Zeit, zu einem Umzug in's Ytong-Nest kommen kann.
Ist so ein Verhalten normal? Schaufeln die den ganzen Sand wieder raus bevor sie umziehen?

Habe ich vielleicht etwas anderes falsch gemacht, sodass sie das Ytong-Nest (was bereits von einer Arbeiterin erkundet wurde) nicht beziehen wollen?

So sieht die Anlage aus:
Bild

Eine Ameise hat auch eine beachtliche Menge Sand in den Schlauch vor dem Eingang zum Ytong getragen. Ist das eine Umzugsvorbereitung, oder wollen die da jetzt von aussen dicht machen? Es wurde kein Sand in, sondern nur vor das Ytong-Nest gebracht:

Bild

Es wäre nett, wenn ihr eure Meinung bezüglich der Umzugs-Chancen mit den gegebenen Voraussetzungen abgeben könntet. Wird die Kolonie so umziehen können? Denkt ihr sie werden es sich noch lange im Reagenzglas gemütlich machen (Wassertank ist fast leer und es wird den ganzen Tag beleuchtet)? Muss ich vielleicht etwas verändern?

Vielen Dank im Voraus & viele Grüße!
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Beitragvon HeldGoP » 26. Mai 2006 16:57

hi,

die verschließen das nest gegen fressfeinde, das es in deinem formicarium keine gibt können sie ja net wissen.

und den bischen sand weg zu räumen ist für die ants in ein paar stunden geschehen.

mfg
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Beitragvon DB » 26. Mai 2006 17:08

zum verhalten, das ist völlig normal, es zeigt einfach das sie das reagenzglas als ihr zuhause ansehen und durch diese sandbarriere sicherer machen wollen. kommt einmal der tag des auszuges, verschafft die kolonie auch schon der königin den nötigen platz.
sehe ich mir allerdings dein ytong nest an, kannst du meiner meinung nach froh sein, dass sie noch nicht umgezogen sind. ich finde das ist trotz der trennscheibe, was ne ziemlich clevere idee ist, zu groß. ich würde mir vielelciht überlegen noch eine zweite trennscheibe einzubauen, dass zu anfang nur ein achtel des ytongs bewohnbar ist. so vermeidest du das anlegen von abfallkammern innerhalb des ytongs, die besten freunde des schimmels...
benutzt du eine wärmequelle? wenn zum beispiel ein teil des nestes mit einem spotstrahler bestrahlt wird, könnte der ytong vielleicht auch attraktiver auf die kolonie wirken. ist bei lasius niger nicht notwendig, beschleunigt jedoch die brutentwicklung.
aber nochmal, generell brauchst du dir wegen dem reagenzglas keine sorgen zu machen.
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