Messor barbarus und Ytong

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Messor barbarus und Ytong

Beitragvon Mr. Kanister » 12. Jun 2008 15:40

Hallo
ich wollte mal fragen ob jemand erfahrung hat in der Richtung das Messor barbarus den Ytong anknabber bzw. durchbeißen
ich würde den Ytong auch mit Sand Lehm bestreichen weil es auch schöner aussieht
kann es dadurch auch sein das sie so gehindert werden ???
MfG
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Beitragvon Erne » 13. Jun 2008 19:22

Ja sie knabbern Ytong durch, besonders dort, wo der Ytong feucht ist.
Allerdings erst bei größeren Kolonien
Das Sie sich durchknabbern kannst Du lange verhindern, indem Du die Außenwände besonders dick belässt, so ca. 1,5 cm.
So ein gebautes Nest ist gut bis ca. 1000 Ameisen zu gebrauchen.

Ein Sand/Lehmanstrich ist für die Optik gut geeignet, durchknabbern bekommen Sie trotzdem hin.

Grüße
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Beitragvon Jigsaw » 13. Jun 2008 20:01

Gibt es wirklich gar nichts wo die net duchkommen und das gleichzeitig die Brut feucht hält?
Halte selber Messor ebeninus und dachte später auch einmal an Ytong :D
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Beitragvon Thyriel » 13. Jun 2008 22:56

Hmm super. Ich habe angenommen, das sie nicht durch kommen. habe auch schon Ytong nest für meine barbarus angefertigt. Hat recht lange gedauert ... Grml.

Gruß Sascha
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Beitragvon Erne » 14. Jun 2008 00:16

Das Sie sich durchbeißen ist auf Dauer nicht immer zu verhindern bei einer großen Kolonie.
Möglichkeiten um zu verhindern das Sie dann ausbrechen gibt es.
Gips- oder Ytongnester können so verkleidet werden das Sie nicht entkommen können.
Selber verwende Ich dazu Plexiglas und feines Metallgewebe.
Nur Plexiglas ist nicht geeignet, es muss auch Luft ans Nest kommen.
Oben, unten und teilweise hinten Metallgewebe, der Rest Plexiglas oder Glas.
Bei den Verklebungen ist Überlegung angesagt.
Dicke Silikonverklebungen, nicht geeignet, beißen Sie durch.
Dünn verwendet geht, besser festere Klebstoffe wie z. B. Stabilit Express von Pattex, der besonders gut Kunststoffe klebt.
Ein weiterer Effekt, so ein Nest verdunstet nur wenig Wasser und braucht nur selten und wenig bewässert werden.

Grüße
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Beitragvon Thyriel » 14. Jun 2008 16:19

Ok vielen Danke erstmal. Plexiglas habe ich bereits für die Vorderseite. Wegen dem feinen Gitter müsste ich dann mal schauen, kann ich ja sicherlich nachträglich dran machen. Vllt kannst du mir noch ne Frage beantworten.

Meine Messor haben eine Größe von 9 Arbeiterinnen. Die habe ich momentan in der Arena+Reagenzglas. Die zwei Ytong Nester, die ich angefertigt habe sind 20x20 cm groß. Für die Kolonie warscheinlich zu groß. Ich habe mir überlegt überschüssige Kammern mit den Aquariumsteinen, die ich in der Arena benutzt habe (zwischen 3mm und 6mm groß) dort reinzulegen. Sind die Messor in der Lage so große Steinchen zu transportieren? In anderen Haltungsberichten habe ich gesehen, das kleinere Steinchen zum Schutz ins Reagenzglas geschleppt wurden. Bei mir sieht es so aus, als ob sie dazu die Körner, die ich ihnen angeboten habe nutzen. Vermute mal, das für die kleinen Arbeiter die Steine zu schwer sind. Hinzu kommt das Problem, das die Körner durch die hohe Luftfeuchtigkeit (Schnitt 80%) schon kleine Fäden (Schimmel) ziehen. Was nu?

Vieln Dank Gruß Sascha
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Beitragvon Erne » 14. Jun 2008 16:27

Die Steine sind für eine kleine Kolonie zu groß und schwer.
Grober Sand ist passender.
Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, kannste noch weiter verringern.
Falls die Körner im Eingang schimmeln, entfernen.
Geht mit einer Pinzette, Streichholz oder Stricknadel.

Bei 9 Arbeiterinnen können Sie auch noch weiter im RG leben.

Grüße
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Beitragvon Mr. Kanister » 15. Jun 2008 12:42

na das is ja doof
ja die Außenwände sind schon teils sehr dick belassen
große Probleme habe ich damit den schlauch in den Ytong einzukleben
das macht sich echt doof hab bald alles mögliche durch
die großen dicken Schläuche sind auch wirklich schlecht in form zu bringen
naja ich denke ich begegne dem Problem später so das ich den Ytong einfach in ein Becken stelle wenn ich merke sie zerlegen den Langsam aber sicher
Danke Erne für deinen Rat ;)
MfG
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Beitragvon ronnie86 » 11. Aug 2008 14:52

hi Erne,

mal noch eine schnelle Frage:

Wie ist denn eigentlich so der Platzbedarf für Messor barbarus im Nest. Also wieviel Platz des Nestes brauchen sie für Brut, und wieviel Platz im Nest für Körner?

Will ein Ytong-Nest bauen mit abgetrenntem Trockenteil und wollte wiesen wie groß der sein muss im Verhältniss zum Feuchtteil?
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Beitragvon Acid150 » 11. Aug 2008 22:43

Tja das kommt auf die Kolonie größe an! Allerdings würde ich sagen ist der anteil an Körnern im Nest wesentlich höher als der der Brut also sollte der trockene teil wohl etwas größer ausfallen!
Bin mir da aber nicht sicher!

Mfg Acid!
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