Mal ein paar Fragen

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Mal ein paar Fragen

Beitragvon uli87 » 25. Mär 2008 12:16

hallo miteinander
ich wollte mir demnächst eine kleine kolonie von Camponotus cruentatus holen. diese wollte ich in einem 60x30x20 becken halten, indem ich mit einer scheibe die farm trenne und der rest als auslauf gestalte.
jetzt habe ich da einige fragen:

1. ich würde gerne ein beton oder gipsnest verwenden. speichern und nehmen diese wasser gut auf?
2. wie lange reicht mir das becken bis die kolonie umziehen muss? oder könnte ich dieses becken sogar als end-becken benutzen?
3. würdet ihr mir Camponotus cruentatus als anfänger empfehlen? bei der artbeschreibung steht ja, das man sie bei zimmertemperatur halten kann und das man sie bei der winterruhe auch im zimmer belassen kann.

so, das wars erstmal an fragen, aber mir fallen bestimmt noch welche ein ;-)
gruß uli
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Beitragvon uli87 » 25. Mär 2008 13:34

hallo zusammen
habe jetzt mal mit jemandem im chat gesprochen und ich teilweise umentschieden.
ich werde jetzt anstatt beton oder gips ein ytong nest nehmen
und da ich anfänger bin werde ich mir Camponotus ligniperda zulegen.
aber einige fragen bleiben trotzdem noch bestehen :-)
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Beitragvon b0unc3r » 25. Mär 2008 13:36

1. Du sprichst von einer Farm, willst aber ein Gasbeton(Ytong) oder Gipsnest verweden.. Die Frage versteh ich nicht :)
Aber ja Ytong nimmt sehr gut Wasser durch seine 'Poren' auf.

2. Ein Endbecken für Ameisen? Dies gibt es nicht allzu oft, evtl für Themnothorax nylanderi, aber nicht für eine Camponotus Art.
Wenn diese Ameisen bei dir evtl. bis zu 30 Jahre leben können, dann reicht dieses Becken nicht (verständlich nicht?)

3.Einem Anfänger empfehle ich immer Einsteigerarten, dazu gibt es ja genug Themen im Forum.
Danach lieber mit 'anspruchsvolleren' Arten hantieren, dann geht auch nicht so viel schief. Erfahrung ist der wesentliche Punkt :P

Mfg,
b0unc3r

Ps: Frag ruhig weiter ;)
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Beitragvon uli87 » 25. Mär 2008 14:06

hallo
zu 1: naja ich wollte eben ein 60er becken kaufen, dann eine scheibe rein die auslauf und das nest trennen. ungefähr so: http://www.antstore.net/album_mod/uploa ... fe7f35.jpg
zu 2: also falls der platz irgwann mal eng werden würde, kann ich ja auch einfach anbaun.... :-)
zu 3: würdest du sagen Camponotus ligniperda ist geeignet für einen anfänger?
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Beitragvon Murphy » 25. Mär 2008 15:57

hi,
zu 1: naja ich wollte eben ein 60er becken kaufen, dann eine scheibe rein die auslauf und das nest trennen. ungefähr so:

Ja so kann man das machen!

zu 3: würdest du sagen Camponotus ligniperda ist geeignet für einen anfänger?
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Ja Camponotus lingiperda sind HK 1 also leicht zu halten.
___________
Gruß Murphy
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Beitragvon Yankee » 25. Mär 2008 18:08

Hallo!

Wenn du mit einem Becken und Ytong arbeiten willst, dient evtl. mein Aufbau auch als Anregung.
Generell bin ich ja kein Freund von "Lego-Formicarien", ich hab es mehr mit annähernd natürlicher Haltung, daher freut es mich, dass du dich für diese Art der Unterbringung entschieden hast.

Schau in meiner Galerie einfach unter "Meine Ameisen"

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Grüße!
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Beitragvon uli87 » 25. Mär 2008 19:23

hallo Yankee
wow danke!! finde deine Formicarien wirklich sehr gelungen
wie bewässerst du denn die ytong nester? und welche ameisen hälst du denn in deinen becken?
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Beitragvon Yankee » 25. Mär 2008 21:39

"Die Formicarien" sind ein Formicarium, es wurde nur einmal umgebaut. Darin ist eine Messor spec Kolonie, die irgendwo in Kleinasien ihrem Mutterboden entnommen wurde. Wenn man den ungenauen Angaben glauben darf.

Ich bewässere den Ytong über den "Graben" der oben auf mit Sand befüllt wurde. Was man nicht so gut sieht ist, dass er an der Stelle wo die beiden Steine aufeinader treffen etwas tiefer ist als über den Rest der Länge, wodurch sich ein kleines Reservoir bildet. Faktisch ist es aber so, dass bei den kleinen Mengen, die ich jeden Tag hinzu gebe das Wasser beim ausbreiten im Graben schon in den Ytong einsickert.

Ich hoffe du hast das irgendwie verstanden, sonst erkläre ich es gerne nochmal genauer. Grüße!
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Beitragvon uli87 » 30. Mär 2008 12:17

hallo leute
sooo habe mal ein bisschen gebastelt und habe das nest entworfen.
habe mir jetzt stundenlang verschiedene ameisenarten durchgelesen und habe mich jetzt entgültig für Pheidole pallidula entschieden. ich denke wenn man das becken gut vor ausbrüchen schützt und man verantwortungsvoll und konzentriert damit arbeitet wird da auch nichts passieren!
hier das nest:
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Beitragvon Yankee » 30. Mär 2008 13:26

Also das sieht doch schon ganz gut aus.

Sind die Gänge groß genug? Da könnte es zu Stau kommen, wenn ich das richtig sehe.
Außerdem würde ich den ganzen Stein nutzen, oben rechts und unten rechts hast du noch Platz. Außerdem könntest du, wenn ich das richtig sehe, die Kammern noch etwas tiefer aushöhlen. Nur leider nicht bei Wasserreservoir, sonst machst du da womöglich einen Durchbruch.

Grüße!
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Beitragvon uli87 » 30. Mär 2008 13:30

hey
also die durchgänge sind alle so zw. 5mm-1cm breit. mehr sollte das doch auch nicht sein? Pheidole pallidula ist ja eher eine kleine art.
die kammern sind alle 1 cm tief... mir wurde gesagt, das das passt für die art...
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Beitragvon Markus » 30. Mär 2008 14:38

Ich kann dir nur von Pheidole abraten, du kannst diese zwar halten, das verbietet dir keiner, aber zumindest solltest du einige Erfahrung mit den typischen Einsteigerarten sammeln: Lasius niger, Myrmica sp....

Fünf bis ein cm breite Gänge erscheinen mir bereits sehr groß, für Lasius niger habe ich meist nur zwei bis drei cm große Gänge benutzt, Pheidole pallidula ist da noch ne Nummer kleiner!

Für Lasius niger wären die Gänge wohl eher geeignet...
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