Ah okay, vielen Dank "Earlant" ^^
Mich hat eben interessiert ob man sich tatsächlich mitlerweile direkt mit dem Stoffwechsel der Ameise beschäftigt hat. Also wirklich versucht hat herauszufinden ob es bei Ameisen Vitamine oder essentielle Aminosäuren gibt.
Auch habe ich eben über Ameisen Wiki gelesen, dass meistens bei den Versuchen eben zugefüttert wurde mit "lebendfutter" ... insofern ist so ein Versuch nicht geeignet für meine Fragestellung. Mich interessiert ob eine "Naturferne Monoernährung" zumutbar ist und wenn ja wie lange.
Bzw. ob man bisher eine solche Nahrung überhaupt gefunden hat. Einerseits wäre es ja interessant für die Haltung, aber auch für die Wissenschaft wenn man Nahrung definierter Zusammensetzung hätte, damit könnte man viel besser Tests anstellen als mit einer eingebrachten Variable X.
Aber ich gebe ihnen natürlich recht, wenn eine Art sich Evolutionstechnisch auf etwas eingestellt hat, dann macht man sicher nichts falsch wenn man sich auch möglichst nah daran hält. Einen Panda macht man mit Salat auch nicht glücklich und mit Sportler-Proteinshakes sowie Vitamin Brausetabletten kommt man bei ihm auch nicht weit:-)
naja, mal ganz davon abgesehen wie die Ameise eine solche Ernährung finden würde. Es gibt ja einige ScienceFiction Ansätze bei denen der Mensch die optimale Nahrung in Form von Proteinwürfeln bekommt. Zu wenig zum leben und zu viel zu sterben ... von der geringen Abwechslung mal ganz zu schweigen. Und welcher Halter sieht nicht gerne zu wenn seine Kolonie einen Mehlwurm oder ähnliches zerlegt ... da kann dann ein Agar Block oder was auch immer nciht mithalten ^^
Nochmal zu den angestellten Versuchen. Da kam man ja unteranderem zum Ergebnis, dass die Nahrung durchaus auch eine Rolle auf das Verhalten einer Kolonie haben kann. Dies finde ich natürlich sehr interessant. Es ging dabei ja um Sklavenhaltende Ameisen die dann lieber die Puppen aufgefressen haben als sie zu versklaven. Sehr interessant.
Auf den ersten Blick könnte man meinen sie tun dies, da ihnen die benötigten Nährstoffe einfach fehlten und sie so daran kamen. Genauso möglich wäre es, dass der Trieb ein Insekt zu zerlegen nicht mehr, bzw. zu selten stattgefunden hat und sie dies auf diese Art nachgeholt haben. Ja, Forschung hat schon was reizvolles
Zum Doktor brauchen sie mir (noch?) nicht gratulieren. Dies dauert noch mindestens 4-5 Jahre und ob ich ihn tatsächlich anstreben werde ... naja, dies entscheidet sich in wenigen Monaten ... hoffe ich
Ansonsten ist mein Name in Anlehnung an eine Fernsehserie entstanden die durchaus sehr lehrreich ist wenn man sich für selten auftretende Krankheiten interessiert.
greetings