Konzept eines Y-Tongblockes

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Konzept eines Y-Tongblockes

Beitragvon Cobalt » 27. Jun 2007 08:41

ich würde mal gerne eure Meinungen zu folgender Idee hören:

Bild


Als Erklärung:

Da ich zu Hasueüber sämtliche Mittel für Handwerk verfüge: Fräse, Drehbank, Handwerkzeuge usw... sowie Kunststoffe in rauhen Mengen hab ich mir mal Überlegungen für ein Y-Tongnest ausgedacht. Miteingebracht wurden viele Ideen der anderen Besitzer.

Wie man hoffentlich erkennt ist das Rechteck der y-Tongblock. (ca 50x30x30)

Die braunen Gefäse unten sind der Wasserspeicher ohne Granulat.(Kunststoffbecken aus PMMA) Der Y-Tong steht net im Wasser.

Die grünen Linien sind Schnüre (weiss noch net welche) die das Wasser von unten ansaugen und nach oben transportieren. Zu besseren Verteilung habe ich mitüberlegt diese in Erde oder ähnliches zu betten um eine bessere Verteilung zu gewährleisten.
Die Schnüre führen natürlich nicht durch die Nester sondern hinterbei vorbei.


Die Kammern werden mit einem Lehmsandgemisch gefüllt damit erstmals nur eine Kammer (die rechts oben frei ist).

In der Kammer würde auch eine Wasserstelle sein die durch ein Rohr befüllt wird. (geschützt durch ein Gitter das sie net rauskrabbeln können)


Meine Fragen sind nun welche Schnüre eignen sich zur "Wasserpumpe"(Wolle?)

Freuen sich die Ameisen über die Wasserstelle im Nest?

Ist eine Bewässerung so überhauptmöglich ohne viel Dreck /Schimmel oder ähnliches zu haben ?


Mfg Cobi
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Beitragvon Raimund » 27. Jun 2007 08:59

Also als Schnüre kann ich Dochte empfehlen. Die ziehen gut Wasser.
In der Kammer mit der Wasserstelle müsstest du eine Vertiefung für das Wasser machen, ansonsten kann es sein, das du das Nest überschwemmst oder Puppen und Ameisen ertränkst.
Da der Ytong ohne weiteres nicht schimmelt, sollte das kein Problem sein.
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Beitragvon Cobalt » 27. Jun 2007 09:20

Dark_Nemesis hat geschrieben:Also als Schnüre kann ich Dochte empfehlen. Die ziehen gut Wasser.
In der Kammer mit der Wasserstelle müsstest du eine Vertiefung für das Wasser machen, ansonsten kann es sein, das du das Nest überschwemmst oder Puppen und Ameisen ertränkst.
Da der Ytong ohne weiteres nicht schimmelt, sollte das kein Problem sein.



Ja ich hätte mit einem Art Winkelfräser einen Brunnen ausgefräst ca 5mm bis 1 cm tief das ganze hätt ich mit Vlies ausgekleidet und mit Sand und Lehm bedeckt. Eine Art "natürliche" Wasserstelle. Das Vlies würde zwar das Wasser durchsickern lassen aber die Erde zurückhalten.


Versickert Wasser schnell im Y-Tong ?


Dochte hört sich gut an ... ich denke gerade auch an Watte ... oder neigt Watte zum Schimmeln?

Was wäre eigentlich mit Destiliertem Wasser zur Befeuchtung?
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Beitragvon Raimund » 27. Jun 2007 09:33

"Nomales" Wasser enthält Mineralien. Wieso auf die verzichten? ;)

Meine Ytongs schlucken sehr viel Wasser. Den Tank muss ich regelmäßig nachfüllen. Watte wird oft in den Reagenzgläsern für kleinere Kolonien genommen. Leider verfräbt sich dann nach einiger Zeit die Watte. Ob das allerdings Schimmel ost weiß ich nicht...
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