Umfrage zu Camponotus Arten

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Sind Camponotus Arten schwer zu halten?

Ja, ich finde schon
2
13%
Nein, ich habe keine Probleme damit
13
87%
 
Abstimmungen insgesamt : 15

Umfrage zu Camponotus Arten

Beitragvon cornholio » 22. Jun 2007 08:57

Ich wollte mal eine Umfrage starten, ob die Überwiegende Mehrheit der Meinung ist, das Camponotus Arten wirklich so schwer zu halten sind. Manche sagen ja, andere sagen, dass es eigentlich keine großen Probleme bereitet und ich wollte jetzt einfach mal wissen, wo den die Mehrheit liegt.

Edit: Irgenwie ist mir das jetzt etwas peinlich, aber wie füge ich denn eine Umfrage ein, find das net.^^

Edit Uta

Das muss Dir nicht peinlich sein! :)

Ich war so frei und habe mal eine Umfrage eingerichtet! Ist die Fragestellung und der Antworttext so in Deinem Sinne? Wenn nicht, so kann Du mir gerne eine PN schreiben oder aber den Text selbst ändern :D
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Beitragvon Markus » 22. Jun 2007 10:48

Sie sind nicht an sich schwer zu halten, die lange Brutdauer verursacht allerdigngs besondere Probleme bei der Haltung.

Bei Arten mit kurzer Brutdauer wächst die Brut schnell und es sind schnell Arbeiter vorhanden, bei Camponotus kann allerlei passieren mit der Brut und es dauert wesentlich länger, bis die Hilfe von den Imagos beansprucht werden kann...
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Beitragvon cornholio » 22. Jun 2007 11:04

OK, gut zu wissen, dennoch habe ich, soweit ich weiss auch schon von einigen misteriösen Todesfällenj gehört. Beim Zucca sind auch die Arbeiter und dann die Queen ohne ersichtlich Grund verstorben.
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Beitragvon Sharkman » 22. Jun 2007 11:25

Ich werde meine Meinung ja leider erst später abgeben können. Hab ja erst mal alles geplant um ligniperda bei mir aufzunehmen. Tja werde in etwa nem Monat welche bekommen.
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Beitragvon JayB1983 » 22. Jun 2007 11:46

Habe meine Camponotus herculeanus Gyne seit etwas mehr als zwei Wochen.
Sie kam mit Larven an und gestern ist die erste Arbeiterin geschlüpft.

Sie hat hat allerdings auch 2 Puppen gefressen und ein paar ihrer Eier verloren, die Arme...
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Beitragvon Tari » 22. Jun 2007 12:12

Hallo!

Ich kann mich nur auf die kurze Zeit beziehen, in der ich sie habe - was dann seit Ende März wäre: Ich finde sie bisher gut zu halten. Es ist noch keine gestorben und aus 4 Arbeiterinnen sind mittlerweile 10 geworden. Letzte Woche sind sie sogar in den Ytong umgezogen - ich hätte gedacht, dass sie sich damit noch mehr Zeit lassen!

Aber die ca. 3 Monate dürften wenig repräsentativ sein ... jemand der sie seit 3 Jahren hält, kann da ne bessere Antwort geben.

Die lange Entwicklungszeit finde ich persönlich gut - so werden sie mir nicht so schnell über den Kopf wachsen und ich kann Erweiterungen etc. langsam und gründlich planen.

Viele Grüße
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Beitragvon Ant27 » 22. Jun 2007 14:12

Also ich habe meine Camponotus herculeanus letztes Jahr im Juni gefangen, siehe Thread: Wie hält man eine Camponotus in der Startphase

Also ich muss sagen, die entwickeln sich verhältnismäßig schnell, wenn einige Individuen da sind. Letztes Jahr hatte die Königin bereits 9 Individuen, von denen aber wieder eine ersoffen ist, im Honig-Zuckerwasser. Sonst ist bisher keine(!) gestorben, die Kolonie hat jetzt 30 Arbeiter ca. 5 Puppen und 30 Larven!!! Wenn die alle schlüpfen sinds so viele wie Lasius niger im ersten Jahr bei mir!!

Naja, ich muss dazusagen, dass ich sie in der Anfangphase mit einem bisschen Zuckerwasser gefüttert habe, aber nur so wenig, dass die Königin es immer auffressen hat können. Ansonsten immer genügend Eiweiß anbieten, dass die Gaster der Arbeiter/der Königin immer prall sind.

Zusammenfassend kann ich sagen: Camponotus ist eigenlich eine Einsteigerameisenart.

LG Martin
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