Diskussion zu Acromyrmex octospinosus Haltungsbericht

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Beitragvon TheSummiter » 1. Dez 2006 21:31

Hi,
wenn du unten nicht direkt deine Antwort in dem Feld für Kurzantworten sondern ganz unten auf den Button "Antwort erstellen" klickst kommt eine neue seite wo du dann auch Bilder einfügen kannst, dort sind auch erheblich mehr Funktionen zum Formatieren des Textes und so, probiere das mal aus, ist auch einfacher als mit html immer die Bilder einzufügen.
Ist auch praktischer, so is der Seitenaufbau auch schneller, derjenige den das Bild interessiert kann es dann anklicken und in Großansicht anschauen, also ich finde es ganz gut :-)

wenn noch weitere Fragen, dann gerne nochmal schreiben!
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Beitragvon Purifier » 1. Dez 2006 21:34

Ja das mache ich auch wenn ich mit smileys und so arbeiten will. Und so habe ich auch die bilder eingefügt. Also auf "Insert Image", dann die URL von meinem Bild. Doch dann kommt wie gesagt das Bild im Grossvormat....
Oder hängst du das Bild als Anhang an?
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Beitragvon TheSummiter » 1. Dez 2006 21:53

ja als Anhang, sonst wäre es mir zu aufwändig für son haufen Bilder.
Maximale Bildgröße ist dort 1000KB.

Normal nehme ich so 200-300kb pro bild mal kleiner und bei großn Bilder auch mal annähernd 1000KB aber kommt immer drauf an.

Viel Erfolg!
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Beitragvon Purifier » 1. Dez 2006 22:39

Na eventuell klappt es jetzt :D

edit:
Und TheSummiter sprach:
NUTZE DEN ANHANG!! :priest:
und es wurde......Anhang
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Beitragvon onamihs » 20. Dez 2006 01:39

Hi,
ich hab ne handvoll Frage zu den/deinen Acromyrmex octospinosus, vielleicht kannst du mir ja helfen (gehe ich mal von aus ;). 1. Wenn die Art eher kleinere Völker hervorbringt, wie große werden die denn ca. und welche Beckengrößen/Beckenzahlen muss man da denn so einplanen? 2. Wie hoch sollte das Formicarium denn gefüllt sein, für so ein Erdnest. Zum schluss, die mich am meisten interessierende Frage, wie versorgst du sie um Winter mit Blättern? Und allgemein, Münster ist doch auch in einem Ballungszentrum oder? Ich hätte hier in Berlin skrupel einfach was von draußen zu hohlen.
Gespannte Grüße

Till
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Beitragvon TheSummiter » 20. Dez 2006 23:28

Hi, also bis jetzt habe ich zwei becken 30*20*20cm angeschlossen, das wird erstmal für ne weile locker reichen, ich kann aber nicht sagen wie groß die wirklich werden können.
Ich hole mir im Moment ausm Park oder sonstwo aus Vorgärten von Rosengewächsen vorwiegend die Blüten, weil sie die besonders gerne Schneiden. Und ich denke das die Luftqualität hier von stelle zu stelle genau wie in Berlin unterschiedlich ist. Also ich mach mir da so keine sorgen das sich das großartig auswirkt.
So, schönen Abend noch!
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Beitragvon onamihs » 21. Dez 2006 00:58

Könnte man die auch für "länger" z.B. 1-2 Wochen von Obst ernähren? Ich hab irgendwo was von Grassamen aussähe gelesen und dann verfüttern, was hälst n du von der Metode?
Gruß

Till
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Beitragvon Purifier » 21. Dez 2006 08:12

Ich denke mir mal das das vll schon gehen würde. Nur das Problem wird sein das mit Obst bzw. Grassamen dr Pilz nicht wächst. Wenn du jetzt 1-2 Wochen in Urlaub bist wird der Pilz merklich schrumpfen. Wenn du ihnen danach genügend anbietest um den Pilz wieder aufzubauen und du schon vorgesorgt hast und ihnen einen grossen Pilz spendiert hast dann würde das ev. klappen.

Aber ich selber halte keine Pilzzüchtende Ameisen. Da kann dir vll Joda besser weiterhelfen. Der hat ja jetzt auch schon länger ein paar Atta sexdens.
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Beitragvon Sahal » 22. Dez 2006 11:10

Hi und Hallo,

@onamihs: in Berlin-City Blätter zu suchen ist nach meiner Ansicht keine gar so gute Idee. Zum einen verbietet die Grünflächen-Verordnung (oder wie auch immer die heisst) das Absammeln von lebendem Grün in Grünanlagen, zum anderen ist die Luft hier nicht die Beste und Anlagerungen in/auf den Pflanzen sind zu erwarten.

Setze Dich zB in die S1 und düse 20Min Richtung Seen, dort findest Du in den umliegenden Wäldern einige Ansammlungen von zB Brombeere, die ja auch im Winter grün bleiben und somit gerade jetzt sehr gut zu finden sind.
Gesammelte, bevorzugt junge Blätter einfach in einer Tüte oder Dose mit etwas Wasser lagern, so bleiben diese lange "frisch" bzw verwertbar. Für die unlängst gehandelten "Gründer-Kolonien" reicht zumeist schon ein - zwei Blatt per Woche.
Werden die Blätter in einer sehr feuchten Arena verfüttert, halten diese sich auch gerne eine ganze Woche.


Urlaub und/oder Aussaat:
etwa faustgroße Netz-Säckchen mit Erde füllen und ein paar Samen eindrücken, feucht und warm halten, auf zB der Fensterbank lassen die sich gut lagern.
Als Samen "ungebeiztes/unbehandeltes" Exoten-Vogelfutter, Küchenkräuter (zB Basilikum), Erbsen, Klee, Kresse u.ä.

Als Futter-Arena ein leeres, verdeckeltes Becken mit Gips-Boden, bzw ein Boden aus feinem Sand.
Sind die Samen in den Säckchen gekeimt und zeigen die ersten, größeren Blätter, einfach (nebeneinander) in die Futterarena legen und die Ameisen weiden lassen.
Ist ein Säckchen abgeweidet, einfach rausnehmen und gegen ein frisches Säckchen austauschen.
Bei kleinen Kolonien reichen als Weide auch schon hohe "Heimchendosen", die mittels Schlauch an das Formicarium gekoppelt werden. Hier lohnt sich dann auch eine Aussaat direkt in etwas Erde.


Je nach Koloniegröße hast Du so ausreichend Futter auch für längere Zeit, und die Ameisen kommen immer an frisches Grün.
Acromyrmex octospinosus nimmt aber nicht nur frisches Grün, auch zB Falllaub findet in der Natur Absatz. Ein kleiner Vorat an "Falllaub" sollte also auch in Notfällen seinen Zweck erfüllen. Zu Beobachten auch: in Hungerzeiten wird feuchtes Sphagnum in den Pilz gearbeitet. Mir scheint (!!) es nur, als wenn der Pilz mit Sphagnum etwas langsamer wächst, bzw weniger Pilzfäden pro Sphagnum-"Fragment" spriessen.

Obst/Früchte/bes. Beeren finden sich in Literatur-Angaben bei Acromyrmex octospinosus nur als sehr geringes "Beifutter", evtl. Hauptsächlich als "Kohlenhydrat-Lieferanten" für die Imagines?


Einen "großen Pilz spendieren" wird kaum gehen, denn die Ameisen pflegen ihren Pilz genau so groß, dass er sicher als Nahrung reicht, aber noch kontrolliert werden kann.
Ein Futtermangel für wenige Tage wird auch keine abartigen Verluste bringen, auch in der Natur gibt es Regentage, in denen die Ameisen nicht zum Almauftrieb kommen.


Die Koloniegröße der Gattung Acromyrmex wird mit max 100.000 angegeben.
Für ein größeres Volk werden sich zB 10 verbundene 2,5L-Becken als Nestbereich und mind. 4 verbundene Arenen (1 Verteiler, 2 Futter, 1 Müll) mit sehr (!) langen Wegen ab Verteiler eignen.
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Beitragvon onamihs » 23. Dez 2006 01:36

Hi Sahal,
Danke für die umfangreiche Antwort! Das mit den Blättern in Berlin hatte ich auch im Kopf, daher ja überhaupt meine Frage. Aber der Tipp mit der Brombeere ist genial, ich kann immer noch nicht glauben das die im Winter grün bleiben.. trotz Google Beweis ;D

Die Tüten/Boxen mit den Gesammelten Blättern, lagerst du die im Kühlschrank?

Bezüglich der Samen von Gras, Klee, Vogelfutter allgemein usw. also eignen sich auch diese zum "füttern" des Pilzes? Bzw. was ist der unterschied zu den Rosengewächsen?
Beste Grüße

Till
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Beitragvon onamihs » 12. Jan 2007 16:53

Hi Summiter,
du hast geschrieben das dein Formicarium ein leichtes Gefälle hat, um den Pilz vor Staunässe zu schützen. Um wieviel Millimeter hast du das Formicaium denn auf der einen Seite angehoben?
Beste Grüße

Till
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Beitragvon TheSummiter » 12. Jan 2007 17:30

Hi Till,

ich habe es um etwa 1cm angehoben, das gefälle beträgt also 1cm auf 30cm Beckenläng, is nich viel, nur so das sich halt am pilz keine staunässe bildet.Das Futterbecken/Arena brauch man nicht schräg stellen, da man dort ja auch nicht sprühen muß.
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Beitragvon Ratinger » 12. Jan 2007 18:09

Ich hätte da auch noch einmal eine Frage,
was sagt ihr zu der Behauptung das man Acromyrmex auch ohne
Bodensubstrat halten kann?
Mal abgesehen davon das es nicht natürlich ist,
vertragen die Ameisen das oder macht es sich bemerkbar
das es ihnen nicht gut tut?
Hält jemand eine Blattschneiderart ohne Substrat?

Zum Thema Staunässe könnte man auch als unterste Schicht eine Ytongplatte auf den Boden des Nestes legen.
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Beitragvon TheSummiter » 12. Jan 2007 18:31

Hi

dazu die Blattschneider ohne Bodensubstrat zu halten kann ich nur abraten, deshalb, weil sie ohne Bodensubstrat, in meinem Falle Seramis mit Erde gemischt, keine möglichkeit haben, die Feuchtigkeit und das gesamte Klima zu kontrollieren, und somit die Wascheinlichkeit das der Pilz durch temperatur und feuchtigkeitsschwankungen kaputt geht extrem hoch ist.
So, das war meine Meinung, nun können ja noch andre ihren Senf dazu abgeben!
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Beitragvon HeldGoP » 13. Jan 2007 12:38

hi,

wirklich schöne bilder, ich wusste garnicht das die so klein sind :shock:

hast du eigentlich schonmal versucht salat ausm supermarkt zu verfüttern?

mfg
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