Blattlausarten;weisses Fell?

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Blattlausarten;weisses Fell?

Beitragvon Frico » 25. Mai 2006 12:53

Hallo,
ich hab im Garten Blattläuse für meine Ameisen gefunden, zum testen.
Nun sie haben aber irgendwie weisses fell,kleine Haare.1-2 mm lange haare.Nun sind diese ungefährlich?Oder sind das milben drauf?Ich freue mich auf eure antworten.
mfg,
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Beitragvon earlant » 25. Mai 2006 13:07

Das sind Schmierläuse oder "Wollschildläuse". Das "Fell" besteht aus Wachsfäden, die von Hautdrüsen abgesondert werden. Die wehren Fressfeinde ab (z.B. Marienkäfer). Bei manchen Arten wird auch der Honigtau in diesen Wachsfäden aufgefangen und damit "neutralisiert", so dass die Läuse nicht selbst darin verkleben. -
Ameisen gehen da wahrscheinlich überhaupt nicht dran, würden beim "Betrillern" der Läuse sich die Antennen und Mundwerkzeuge mit der Wachsschmiere verkleben.

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Beitragvon Frico » 25. Mai 2006 13:09

Vielen dank für die Schnelle antwort, ich tuh sie dannn wieder in die Natur und such mir andere.
mfgm
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Beitragvon fidi-flower » 25. Mai 2006 14:08

Hi,
Wir wissen ja gar nicht, ob es sich um Woll- oder Schmierläuse handelt. Einige Läuse z.B. Phyllaphis fagi, die wollige Buchenlaus (siehe Bild) haben auch eine Art "Wolle" auf dem Rücken.

Pseudococcidae oder Woll- oder Schmierläuse. Sie sind häufig auf Kakteen, Birkenfeigen, Pfennigbäumen, Poinsettien und in Hausgärten zu finden. Der Name führt von einer wachsartigen Substanz her, die den Körper fast aller Entwicklungsstadien bedeckt.
Woll- und Schmierläuse produzieren große Mengen von Hönigtau, der Pflanzen mit einem klebriegen Film überzieht. Auf diesem Honig wachsen dann Rußtaupilze.Es gibt in Hausgärten und Zimmerbereich zwei Arten von Schmierläusen. Die wichtigsten Arten gehören den Gattungen Langdorigeschmierlaus(Pseudococcus) und der Gewächshausschmierlaus(Planococcus) an. Quelle: Dr. Manfred Fortmann.

Ob die Ameisen die Läuse ignorieren, gilt es meiner Meinung nach erst zu beweisen. Da sie doch mehr Honigtau produzieren, als gemeine Blattläuse. Fakt ist auch, dass sie extrem leicht zu halten sind, sich schnell vermehren und die Haltung oder Duldung auf Pflanzen sehr einfach ist.
Durch ihre Auffälligkeit ist es zudem leicht, die Population zu kontollieren und zu steuern. Was das gelingen eines Versuches mit Schmierläusen extrem vereinfacht.

mfg
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