österreichische Pheidologeton diversus halter

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

österreichische Pheidologeton diversus halter

Beitragvon lech » 27. Apr 2006 10:15

Hi und hallo!
ich habe heute einmal eine etwas andere frage und zwar:
Ich suche österreichische pheidologeton halter!!
Und zwar habe ich einige startschwirigkeiten und mir sterben die arbeiterinnen vor den augen weg! Vielleicht findet sich jemand der mir helfen kann!
Ich habe bereits einen kontakt zu einem deutschen halter und mit ihm vereibart welche zu bekommen, jedoch wird sich das vor dem wochenende nicht ausgehen! (die postwege nach österreich sind fast länger, als die bankwege!)
Vielleicht findet sich deshalb jemand der mir kurzfristig aushelfen kann!
Am besten nähe wien!!
MFG LECH
Ps.: würde natürlich dafür bezahlen!!!!!!
Zuletzt geändert von lech am 2. Mai 2006 22:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Necturus » 27. Apr 2006 11:31

hey lech,
ich kann dir leider auch nicht weiterhelfen... wieviele Arbeiterinnen sterben denn bei dir in welchem Zeitrahmen? Habe knapp 20 Tote in 8 Tagen. Hast du den Grund dafür gefunden? Damit die Neuen nicht gleich mit draufgehen...

Gruß
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Beitragvon lech » 27. Apr 2006 12:23

Hi nectrus!
Am beginn starben bei mir durchscnittlich so ca. 5-8 am tag, dass sind schon relativ viele!! und jetzt sind es noch so um die 3/Tag!!
Bezüglich grund, naja ich hab eigentlich nichts falsch gemacht und die bedingungen sind nahezu perfekt, aber ich glaube es hat viel mehr noch mit dem streß zu tun!

MFG LECH
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Beitragvon Necturus » 27. Apr 2006 12:56

Wieviele Tiere waren es denn am Anfang bzw sind es jetzt noch? Und wielange hast du die Kolonie schon?
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Beitragvon Darkness » 27. Apr 2006 12:56

@ Necturus und lech

Ihr habt mit grösster Wahrscheinlichkeit beide keine Grundlegenden Fehler begangen. Es ist bei dieser Art eben typisch, dass schon sehr früh ein relativ rasches Arbeitersterben bei den schwachen Pygmäen einsetzt. Die Anfangsphase ist bei Pheidologeton diversus ja auch die schwierigste Phase. Danach läuft eigentlich alles ziemlich leicht. Sie fressen schön viel und die Todesrate liegt deutlich unter der Sterberate.
Zu Beginn müsst ihr euch da keine Sorgen machen da solche rasch folgenden Tode eben dazu gehören. Bei mir sind auch etwa 3-4 pro Tag gestorben, an manchen Tagen weniger und es gab auch Tage mit über 10 toten!
Ich weiss wie man da um jede einzelne Arbeiterin besorgt ist und sich erhofft das die Brutentwicklung schnell genug abläuft, aber im Endeffekt hat es ja auch geklappt. Bei der nächsten Generation war die Todesrate jedenfalls deutlich tiefer als bei der ersten. Wenn ihr gut und ausgewogen füttert, werdet ihr schon feststellen, dass die die neuen sich auch schon mit der etwas kräftigeren Figur hervorheben. Ausserdem gibt es später jeden tag neue Arbeiterinnen oder Soldaten. Also ihr braucht euch in dieser Hinsicht keine Vorwürfe bezüglich eurer Haltung zu machen. :grin:

Mfg Darkness
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Beitragvon Necturus » 27. Apr 2006 13:14

Hey Darkness,
Danke für die wiederholte Beruhigung, das hilft den Nerven - bleibt zu hoffen dass du Recht behälst!
Lechs Todesquote fand ich jetzt auch nicht so schockierend hoch,aber vielleicht ist ja nur noch eine handvoll Arbeiterinnen über...

Gruß
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Pygmäen?

Beitragvon earlant » 27. Apr 2006 14:14

29. März, gerade mal einen Monat ist es her, und schon ist alles vergessen?

http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=3427

Im letzten post des umfangreichen threads (auf der 3. Seite) hatte ich es zusammengefasst, und da steht es unwidersprochen:
Die relativ kleinen Kolonien, die Herr Kalytta verkauft, sind nicht entsprechend junge, vor kurzem gegründete, mit jungen Königinnen, sondern es sind nach seinen eigenen Worten künstlich erzeugte Ableger aus großen, polygynen Kolonien, mit Königinnen unbestimmten Alters.

Da sind also keine „Pygmäen“ zu erwarten, und jedes Herumspekulieren in dieser Richtung ist kaum sinnvoll.
Dagegen Darkness:
Es ist bei dieser Art eben typisch, dass schon sehr früh ein relativ rasches Arbeitersterben bei den schwachen Pygmäen einsetzt.

Irgendwie ist das kurze Gedächtnis vieler Ameisenhalter schon enttäuschend! Lohnt kaum die Mühe, sachlich richtige Informationen einzubringen. :(
In Kenntnis der Tatsachen wäre es vielleicht doch besser, die Haltungsbedingungen zu überprüfen als sich mit einer Fehlspekulation über das Arbeitersterben hinwegzutrösten.

Schöne Grüße,
Earlant
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Beitragvon Necturus » 27. Apr 2006 15:15

Hallo,
sollten Sie, Hr. Buschinger, einen produktiven Kommentar zu den Haltungsumständen und deren Verbesserung anbringen können, wird der hier sicherlich gut aufgenommen werden - mein Bericht ist hier zu finden.
Entgegen der meisten anderen Kolonien, deren Haltungsberichte hier zu finden sind, befinden sich bei meiner Kolonie keinerlei Soldaten, dafür ist der morphologische Unterschied zwischen den einzelnden Individuen stark ausgeprägt - den einzige Hinweis darauf, dass die spezielle Königin Teil einer größeren Kolonie war, könnte man im Vorhandensein zweier etwas größeren Eier erkennen, die ich beim Umzug kurz beobachten konnte. Sollte eine Königin aus einer größeren Kolonie separiert werden, würde diese zu Beginn Pygmäen hervorbringen?

Gruß
Necturus
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Beitragvon Darkness » 27. Apr 2006 15:57

@ earleant

Ich gebe ihrem Einwand völlig Recht mich in diesem Falle falsch ausgedrückt zu haben. Das ich auf der von ihnen vermerkten Seite mich ja auch zur Hinzuschleusung der Arbeiterinnen und Soldaten geäussert hatte kann ich mich sehr wohl noch erinnern. Also ich denke nicht das es hierbei unbedingt an meinem Kurzzeitgedächtnis liegt, sondern höchstens an die von meiner Seite falsch angewendete Formulierung.
Die aber bei dieser Art häufig vorkommenden Startschwierigkeiten kann ich als Halter durchaus bestätigen. Zumal ich mir ziemlich sicher bin das nicht nur ich mit diesem von ihnen aus gesehenem atypischen Verhalten konfrontiert wurde. Damit wollte ich sie in keinster Weise beleidigen, sondern beziehe meine Deutung lediglich auf den von ihnen zu letzt verfassten Satz.
In diesem Sinne hoffe ich, dass diese Argumentation entkräftet wurde und wir uns weiter dem eigentlichen Thema dieser Seite zuwenden können. :D

Mfg Darkness
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Beitragvon TheSummiter » 27. Apr 2006 21:57

Hi,

Also ich würde sagen das eine Sterberate von 4-5 Arbeiterinnen am Tag völlig normal ist. Bei mir habe ich mitlerweile keinen schimmer mehr wieviele da am Tag eingehn. Jedenfalls mehr als 20-30 am Tag, in der Arena is ein Friedhof der etwa 5*10cm groß ist und auf dem etwa 5mm hoch eine schicht mit Leichen liegt. Das sind wohl locker um die 500 würde ich mal grob schätzen.
Also gewöhnt euch schonmal dran :-D
viel Erfolg!
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Beitragvon lech » 2. Mai 2006 22:09

Gibt es keinen österreichischen pheidologeton halter in diesem forum?? Kann ich mir ja gar nicht vorstellen!
Vielleicht findet sich ja doch noch ein gleich gesinnter ameisenhalter!!
MFG LECH
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