Maarc hat geschrieben:Bezüglich der Frostresistenz kann ich nicht ganz zustimmen. Es ist zwar eine einheimische Art, aber auch diese kann bei einem strengen Winter erfrieren, da sie sich normalerweise in bewaldeten Gebiet aufhalten und dort, durch den Wald, eine natürliche Klimatisierung stattfindet.
Camponotus Arten nisten oft in Holz, das Holz ist der Kälte viel direkter ausgesetzt als die Erde in der sich andere Arten tief zurückziehen, daher ist es nötig, dass diese Arten einen besonderen Frostschutz entwickeln, der niedrigere Temperaturen abhält. Wenn ich Zeit habe, werde ich dir die Entsprechenden Artikel googlen, ansonsten kannst Du das ja auch tun

.
Ich kann Dir nur so viel dazu noch sagen. In meinem Garten steht ein Hackklotz aus Fichtenholz (sonst stehen dort keine Bäume mehr) und dort lebt jetzt seit mehreren Jahren eine hauptsächlich in Südeuropa heimische Camponotus Art (Camponotus vagus) und hat schon mehrere Winter überstanden. Und wenn diese Art es schafft ohne 12V Batterie in einem Fichtenhackklotz mitten im Garten zu überleben, dann bin ich zuversichtlich, dass es auch eine Camponotus Art schafft, deren Verbreitungsgebiet viel weiter in den Norden reicht, dies in einem Gartenhaus zu tun.
Und fals Du jetzt sagst, dass sie sich möglichderweise tief in die Erde unter diesen Hackklotz zurückziehen, dann kann ich Dir sagen, dass ich schon ein paar mal nachgesehen habe und zumindest noch keine Gänge in das Erdreich feststellen konnte.