Eciton burchelli

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Eciton burchelli

Beitragvon Kafai142 » 16. Jun 2005 21:38

Ich habe heute einen bericht bei Google über Eciton burchelli und ihre lebensweise als "wandernder" Staat und war total fasziniert. Ich wollte mal wissen ob einer von euch Erfahrungen mit dieser Art hat. Bei Ameisenhaltung.de steht, dass die Art sich als nicht haltbar herrausgestellt hat. Liegt das daran dass man ihnen schlecht die möglichkeit zu wandern anbieten kann?
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Re: Eciton burchelli

Beitragvon Stefan_K » 16. Jun 2005 21:42

Kafai142 hat geschrieben:Bei Ameisenhaltung.de steht, dass die Art sich als nicht haltbar herrausgestellt hat. Liegt das daran dass man ihnen schlecht die möglichkeit zu wandern anbieten kann?


:) Exakt - daran liegt's. Ich denke nicht, dass hier irgendjemand Erfahrungen mit dieser Art hat ... aber wer weiß.

:)

Grüsse.
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Beitragvon Kafai142 » 16. Jun 2005 21:50

Wie weit müssen den die Tiere mindestens wandern bzw. wie stark ist dieser "Wandertrieb". Ich könnte mir nähmlich vorstellen, das Haltungsproblem zu lösen mit einem Beckensystem aus 3-4 Becken die mit jeweils mehreren Metern Schlauch miteinander verbunden sind, kommt halt nur drauf an wie weit die Tiere wandern wollen weil z.B. 30m Schlauch pro Becken könnte etwas schwer werden....

Edit: Uta

habe mir mal erlaubt, die Schlacht in Schlauch zu verwandeln... ich glaube inhaltlich kommt es dann doch besser hin... :wink:
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Beitragvon Stefan_K » 16. Jun 2005 21:53

Ich denke, mit ein paar Metern wirst Du sie nicht glücklich machen. Müsste bestimmt schon im zwei, wenn nicht dreistelligen Meterbereich sein.

Gruss.
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Beitragvon delirium » 16. Jun 2005 22:02

Naja, wenn du ein schönes Haus hast, wäre es ja eigentlich denkbar, dann legst du den Schlacht halt durch alle Räume, dann kommst du doch sicherlich auf mindestens 100 m.
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Beitragvon Kafai142 » 16. Jun 2005 22:03

Hatte ich mir auch schon fast gedacht. Hier auf jeden fall mal der Link zu dem Bericht den ich gelesen habe der wird bestimmt auch andere hier im Forum interressieren:
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Beitragvon Moglie » 16. Jun 2005 22:27

Habe gehört, dass die Tiere nach dem Einfangen sehr schnell sterben. Wird wohl auch der Grund sein weshalb sie keiner hält(auch kein Zoo oder so).
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Beitragvon sobek » 17. Jun 2005 15:53

Man bräuchte schon mindestens nen quadrat kilometer da sie sehr weit wandern. Man sehe sich mal die zeichnung in "The ants" an.
Außerdem wird so ne kolo größer als so manche atta kolonie ............... ;);)

Edit: wie willst sie füttern? da bräuchtest schon ne menge, Mäuse, frösche kleine vögel, insekten aller art usw.
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Beitragvon Markus » 18. Jun 2005 10:44

@Kafai142:

Das ist jetzt schon der dritte Thread, den ich von dir sehe, in dem du dir überlegst, eine exotische, oder schwierige Kolonie zu besorgen.
Allerdings ist das in meinen Augen seehr wechselfreudig, welche Erfahrung hast du nun schon mit einheimischen Arten?
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Beitragvon Kafai142 » 18. Jun 2005 17:40

Ich habe NIE ernsthaft über eine Haltung von Exoten nachgedacht auser bei Polyrhachis dives. Bei den anderen Beiträgen vonr mir sind das eher nur so gedankenspielerrein und ich schreibe diese Beiträge nur aus interesse und nicht aus Erstnhaften überlegungen diese Arten zu halten.
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