Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Lucas » 27. Jul 2011 11:28

He Leute,

habe seit kurzem eine Pheidole pallidula Königin, diese hat seit heute 3 Arbeiterinnen. Gegen Ende August werde ich für 14 Tage nach Kroatien fahren, ich denke bis dahin werden sicher 10 weitere Arbeiterinnen
vorhanden sein. Reicht es wenn ich ihnen in der Zeit davor genug zu fressen gebe oder wie mach ich das am besten? Schaffen die es 14 Tage ohne Nahrung, ohne dass mir die ganze Brut eingeht?
Ich könnte natürlich das Reagenzglas einfach mitnehmen und sie vor Ort dann füttern, ich weiß aber nicht wie die Beamten im Falle einer Kontrolle reagieren wenn sie das Reagenzglas mit dem Ameisen drin finden? :D

Freue mich über Tipps

Grüße Lucas

[Edit Mod:]
Benutzeravatar
Lucas
member
member
 
Beiträge: 16
Alter: 28
Registriert: 2. Jul 2009 13:24
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon antsfriend99 » 27. Jul 2011 16:54

Auf jeden Fallbrauchen sie Wasser.Das müsste reichen.
antsfriend99
member
member
 
Beiträge: 200
Alter: 20
Registriert: 29. Sep 2010 16:18
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Krabbeltierfan » 27. Jul 2011 17:35

Es gibt da verschiedene Möglichkeiten.
Sicherlich werden deine Ameisen diese Zeit überleben können. Eine solch kleine Kolonie braucht nicht viel. Ob nach dieser Zeit allerdings die Brut noch vorhanden ist, ist fraglich. Auf jeden Fall im geringeren Umfang als vorher. Wenn du jedoch z.B. in einer Tränke Wasser und am besten noch reinen Honig bereit stellst (natürlich getrennt), wird das schon klappen. Ich gebe meinen immer reinen Honig (also flüssigen von z.B. Langnese oder so). Der hält natürlich ewig.

Wenn du es mal anders probieren willst, Pheidole kann man auch wann man will in Winterruhe schicken (und wieder herausholen). Selbst schon gemacht. Einfach runterkühlen (bei 16°C im Keller oder so) und die Ameisen werden ein Päuschen machen. Dann einfach Honig und Wasser bereitstellen und die Tiere werden auf Sparflamme die magere Zeit auf jeden Fall mit minimalsten Ausfällen überstehen. Bei zwei Wochen braucht man u.U. dann sogar keinen Honig hinstellen. Nach dieser Zeit einfach wieder "Hochfahren". Das ist bei dieser Art kein Problem.

Grüße
Krabbel
Krabbeltierfan
member
member
 
Beiträge: 463
Alter: 29
Registriert: 3. Aug 2008 20:00
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Rhodan » 27. Jul 2011 17:49

Ich habe mal gelesen, glaube sogar in diesem Forum, dass man Honig nicht länger als drei Tage an der Luft stehen lassen soll, weil der sonst anfängt zu gären.
Bin ich da falsch informiert?
Benutzeravatar
Rhodan
member
member
 
Beiträge: 95
Alter: 32
Registriert: 2. Sep 2007 15:58
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon van Rake » 27. Jul 2011 18:04

Meines Wissens nach ja, ich hab schon oft gelesen das man Honig pur eben gut 1-2 Wochen nicht auswechseln muss, mache ich auch so.

@TE: geb deiner kleinen Kolonie vorher einfach 2 Fliegen und biete ihnen Honig und Wasser an, 2 Wochen sind kein problem.
van Rake
member
member
 
Beiträge: 104
Alter: 29
Registriert: 6. Jan 2010 13:05
Wohnort: Nürnberg
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Lucas » 27. Jul 2011 19:39

alles klar, danke für eure Tipps :)
werde sie dann in den nächsten Wochen ein wenig "vollstopfen" und wenns dann soweit is Honig anbieten bzw. auswechseln :)
Benutzeravatar
Lucas
member
member
 
Beiträge: 16
Alter: 28
Registriert: 2. Jul 2009 13:24
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Xyrillia » 31. Jul 2011 00:38

Honig und gären?!?
Das ist doch schon chemikalisch gesehen komplett unmöglich! XD
Und wenn es doch so ist dann würden van Rakes Ants doch alle besoffen im Becken rumdödeln und Sandkörner sinnlos von der einen bis zur anderen stelle transportieren :mrgreen:
Benutzeravatar
Xyrillia
member
member
 
Beiträge: 24
Alter: 22
Registriert: 14. Jun 2011 14:26
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Markus » 31. Jul 2011 07:33

Wieso bitte soll das physikalisch (nach einem Edit ist es jetzt chemikalisch [oder habe ich mich da verlesen?], der Sinn bleibt gleich) unmöglich sein?
Bei genügend hoher Luftfeuchte wird der Honig mit der Zeit dünflüssig genug und fängt an zu gären,
wer mal eine der überalterten Proben probiert hat, der weiß das, oder wenn Honigwasser in der Fütterungsspritze plötzlich Blasen produziert und deswegen ausläuft...
Benutzeravatar
Markus
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
 
Beiträge: 4589
Alter: 31
Registriert: 23. Dez 2002 09:16
Wohnort: Bad Münstereifel
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 3 mal
Danke bekommen: 158 mal

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Rhodan » 31. Jul 2011 08:16

@Xyrillia
Unmöglich?
Vllt. solltest du dir mal den Wikipedia-Artikel zum Thema Met durchlesen....
Zuletzt geändert von Rhodan am 31. Jul 2011 09:43, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Rhodan
member
member
 
Beiträge: 95
Alter: 32
Registriert: 2. Sep 2007 15:58
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Juvens » 31. Jul 2011 09:27

Rhodan, das dacht ich mir auch grad...
Noch nie was von Met gehört?
Ausserdem hab ich Ameisen schon an Bierpfützen sich laben sehen, und dennoch haben sie Heim gefunden.
Desweiteren transportieren Ameisen auch ohne Alkoholkonsum manchmal Sandkörner von a nach b ohne Grund.

LG
Benutzeravatar
Juvens
member
member
 
Beiträge: 154
Alter: 27
Registriert: 23. Nov 2010 12:21
Wohnort: 9302 Niederwil SG
Land: Switzerland (ch)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Markus » 31. Jul 2011 09:34

Klar sollte man natürlich zu alten Honig austauschen,
es ging mir eher darum, dass es eben nicht unmöglich ist, dass Honig gärt.
Der unverdünnte, stark eingedickte Honig gärt natürlich sehr schwer und sehr langsam,
aber sowohl der, als auch der langsam dünnflüssiger werdende Honig in der Arena sind noch in der Lage, mit der Zeit zu vergären!
Benutzeravatar
Markus
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
 
Beiträge: 4589
Alter: 31
Registriert: 23. Dez 2002 09:16
Wohnort: Bad Münstereifel
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 3 mal
Danke bekommen: 158 mal

Re: Gründungskolonie ohne Nahrung, wie lange?

Beitragvon Xyrillia » 2. Aug 2011 12:50

#-o Ach ja an Met habe ich gar nicht gedacht, sry
Ps. war ja größtenteils sowieso ein scherz :grin:
Benutzeravatar
Xyrillia
member
member
 
Beiträge: 24
Alter: 22
Registriert: 14. Jun 2011 14:26
Land: Germany (de)
Hat sich bedankt: 0 Danke
Danke bekommen: 0 Danke


Zurück zu Pheidole - Diskussion und Fragen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste