Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Ameisennoob » 9. Okt 2008 09:54

Hi Noma,

die Anlage ist wirklich sehr schön und auch sehr Natur bezogen. Ich würde sowas niemals hinbekommen ;).

jetzt mal ne Frage... ich sehe zu dem linken, grünen Schlauch nichts, woran die Ameisen in den Schlauch kommen... wie kommen sie da rein bzw. ist an dem Schlauch überhaupt etwas noch angeschlossen?

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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 9. Okt 2008 12:31

Hallo und danke für das Lob.

Der Anschluss an der linken Seite dient nur dem Nachfüllen des Wassers. Da ist vorne im Schlauch sogar noch ein Gitter, damit wirklich niemand durch geht.

An der anderen Seite folgt außerhalb des Beckens ein T-Stück und dann 3 m Schlauch in die eine und 5 m Schlauch in die andere Richtung. Jeweils zu einer 1 Liter großen Futterbox.

Dadurch haben die Ameisen Auslauf und ich muss das Becken nur alle 1 bis 2 Wochen öffnen um die Pflanzen zu verschneiden und die Näpfe mit Ahornsirup nachzufüllen.
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Sascha II » 9. Okt 2008 12:38

NoMa hat geschrieben:.... ich muss das Becken nur alle 1 bis 2 Wochen öffnen um die Pflanzen zu verschneiden und die Näpfe mit Ahornsirup nachzufüllen.


Ich kann auch nur sagen das ich das Becken klasse finde. Hast du keine Probleme mit Schimmel oder Staunässe?
Meinst du nicht das der Ahornsirup vielleicht anfängt zu gären?

Gruß S.
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Ameisennoob » 9. Okt 2008 13:28

ah ok, der Auslauf denke ich, reicht auch. Die Meisen sind ja nicht soo groß von daher :))

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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon donbilbo » 9. Okt 2008 13:34

Ich habe jetzt auch begonnen mit Schlauchsystem zu arbeiten. Da ist dann ja auch das Problem mit den Geschlechtstieren nicht mehr so gross wenn du nur alle 2 Wochen mal das Nestbecken öffnest, ich denke nicht dass die Männchen 5 Meter Schlauch bis zur Futterbox laufen und dort in Massen warten bis du neues Futter reinlegen willst?
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 9. Okt 2008 13:47

Sascha II hat geschrieben:Ich kann auch nur sagen das ich das Becken klasse finde.


Danke :D

Sascha II hat geschrieben:Ich kann auch nur sagen das ich das Becken klasse finde. Hast du keine Probleme mit Schimmel oder Staunässe?
Meinst du nicht das der Ahornsirup vielleicht anfängt zu gären?


Erstaunlicherweise nicht. Staunässe ist ja an sich erstmal kein Problem. Es sei denn man hat Pflanzen die das nicht vertragen. Bis auf den Ficus sind alle Pflanzen in dem Becken Aquarienpflanzen. Der Ficus ist aus einem abgeschnittenen Trieb, den ich in den Boden gesteckt habe gewachsen. Der kennt nichts anderes und gedeiht prächtig. Ich ärger mich bei all meinen Becken, dass die Standardhöhe bei Antstore nur 20 cm hoch ist. Die meisten Pflanzen werden höher.

Der Ahornsirup hält sich erstaunlicherweise. Wobei ich das daran messe, dass ihn die Ameisen noch fressen. Die Luftfeuchtigkeit ist auf Zimmerniveau. Da läuft ständig ein 40mm PC-Lüfter und bläst Luft in das Becken.

@donbilbo:

Das Schlauchsystem habe ich schon eine ganze Weile in dieser Form dran (müsste im Haltungsbericht rauszufinden sein wie lange genau). Als ich zwischenzeitlich soviele Geschlechtstiere hatte, waren die meisten davon in einer der Futterboxen. Die Kolonie war in das 3m-Schlauchstück vor die Futterbox gezogen und teilweise auch in die Futterbox, so dass dort Berge von Brut lagen, die natürlich auch dort geschlüpft sind.
Aber bis vor einer Zeit wurde die zweite Futterbox garnicht angenommen, mittlerweile scheint die Koloniegröße aber einen Stand erreicht zu haben, der den Aktionsradius hat wachsen lassen.
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon donbilbo » 23. Jan 2009 17:12

Hallo NoMa, schon Monate kein Update mehr, wie geht es deinen kleinen? Ziehen sie immernoch massig Geschlechtstiere auf?
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 25. Jan 2009 16:58

Hallo donbilbo,

der Kolonie geht es gut. Geschlechtstiere werden nur noch wenige aufgezogen - soweit ich das beobachten kann, da die Kolonie gerade kein Zweignest in einem der Schläuche hat.

Ich werde versuchen im Laufe der nächsten Woche mal wieder ein Update in den Haltungsbericht zu schreiben, wenngleich nicht sonderlich viel passiert ist.
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Erne » 10. Dez 2010 09:10

Habe mir gerade die ersten Bilder Deines Berichtes angeguckt.
Hat sich ja mächtig weiter entwickelt die Pflanzenwelt.
Deine Geduld möchte ich haben, so was zu bauen, gestalten und zu pflegen. =D>
Gehen die Ameisen in der Kannenpflanze auch trinken und ertrinken sie nicht darin trotz Kletterhilfe?

Grüße
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 10. Dez 2010 20:59

Danke Erne, für deinen Kommentar. Kann es sein, dass du im falschen Diskussionsthread gelandet bist?
Das klingt eher nach Odontomachus- als nach Polyrhachis-Becken. :D
Ich gehe mal einfach davon aus, antworte aber trotzdem hier - du kannst ja später beide Beiträge verschieben.

Nach meinen Beobachtungen kommen die Ameisen alle wieder raus. Ich hab da wirklich schon mehrfach eine Weile davor gesessen und gezählt wieviele rein gehen und wieviele wieder heraus kommen.
Die Kannen sind im Durchmesser auch kaum größer als eine Ameise. Dass sie trinken konnte ich noch nicht Beobachten, aber ich kann es auch nicht ausschließen. Wenn die Flüssigkeit da drin aber prinzipiell dazu in der Lage ist, die Ameisen langsam zu verdauen, dürfte es nicht allzu bekömmlich sein.
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Erne » 10. Dez 2010 22:03

Ups, sorry, ja und auch nein!

Mit den Kannen bin ich verrutscht, :oops:
alles andere war so gemeint und interessiert mich.

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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 10. Dez 2010 22:15

Ah ok. Was genau interessiert dich denn noch zu den Polyrhachis?
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon Erne » 11. Dez 2010 13:06

Gut das mit den Kannen und ob sie darin ertrinken, hätte mich doch schon interessiert.
Naja, habe es verpeilt.

Sehe viele Pflanzen im Becken, die zudem gut wachsen, wurzeln die alle im Wasser oder hast Du die irgendwie geschützt.
Meine haben mir eifrig alles ausgegraben.

Wie bleibt das Wasser so in Ordnung, gibt es da keine Probleme mit hineingeworfenem Müll und toten Ameisen?

Grüße
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Re: Diskussion zu NoMa's Polyrhachis dives Erfahrungsbericht

Beitragvon NoMa » 11. Dez 2010 20:28

Erne hat geschrieben:Gut das mit den Kannen und ob sie darin ertrinken, hätte mich doch schon interessiert.
Naja, habe es verpeilt.

Also wie oben bereits angedeutet, mit der Schnur in der Kanne kommen alle wieder heraus. Ohne gehen sie nur rein und ertrinken in der Verdauungsflüssigkeit der Kannenpflanze. Die Innenseiten der Kanne sind eine Art Einbahnstraße an der die Ameisen keinen Halt finden wenn sie wieder heraus krabbeln wollen.

Erne hat geschrieben:Sehe viele Pflanzen im Becken, die zudem gut wachsen, wurzeln die alle im Wasser oder hast Du die irgendwie geschützt.
Meine haben mir eifrig alles ausgegraben.

Die Wurzeln sind fast alle im Wasser. Auf der einen Insel ist eine feuchte Lehmschicht, aber da wächst vor allem Moos drauf. Wenn gerade am Nest gebaut wird, dann wird dazu auch das lebende Moos in kleinen Stücken heraus gezogen und verarbeitet. Trockenes biete ich kaum noch an. Die meisten der Pflanzen, bis auf den Ficus, sind auch Wasserpflanzen die man sonst in Aquarien verwenden würde.

Erne hat geschrieben:Wie bleibt das Wasser so in Ordnung, gibt es da keine Probleme mit hineingeworfenem Müll und toten Ameisen?

Es landet schon alles womit die Ameisen nichts mehr anfangen können im Wasser. Einige Ameisen ertrinken auch beim Versuch das Wasser zu überqueren. Sie schaffen meist nicht mehr den Übergang vom Wasser an die Scheibe, da die Oberflächenspannung sie quasi festhält.
Aber selbst bei über 4 Monaten ohne Wasserwechsel gammelt es erstaunlicherweise nicht. Ich vermute, dass da mittlerweile ausreichend Mikroorganismen im Wasser und im Boden sind, so dass ständig Abbauprozesse am Laufen sind. Am Ende der Kette stehen dann wieder die wachsenden Pflanzen die ich hin und wieder verschneide.
Es leben auch Schnecken und seit kurzem die Zwerggarnelen im Wasser. Diese werden nicht zusätzlich gefüttert sondern fressen vor allem Algen und teilweise auch was die Ameisen so rein werfen. Die Wasserwerte sind soweit in Ordnung. Der Nitratwert ist vor dem Einzug der Garnelen erwartungsgemäß hoch gewesen.
Jetzt wechsle ich etwa alle 2 Wochen mal das Wasser um den Garnelen gute Bedingungen zu liefern. Vorher habe ich das eher selten gemacht. :wink:
Filter habe ich nicht installiert, einzig ein Luftsprudler ist seit einer ganzen Weile im Wasser um es mit Sauerstoff anzureichern - das hat die Wasserqualität (zumindest gefühlt) verbessert.
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