Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Tipps und Ideen zum Formicarienbau

Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Dan 0,5 » 4. Nov 2009 10:25

Servus!

Kurze´Frage: Ich richte über die Winterruhe für meine Messor barabarus ein neues Becken ein mit 2 stehenden Ytong-Nestern aus dem Antstore. Eine Plexiglasscheibe kommt vorne drauf, werde auch zu den 2 Eingängen oben noch 1 oder 2 Löcher unten reinbohren als Alternativeingänge. Ein Block wird befeuchtet und soll als Nestbereich dienen, der 2te soll als Körnerlager trocken bleiben.
Ich möchte aber einige der Kammern noch verschließen, daher 2 Fragen:
-Wie viele Kammern sollte ich in beiden Blöcken anbieten (25 Tiere sind als Gründerkolonie grad in Winterruhe gegangen)?-
-Womist verschließe ich die Kammern am Besten? Sand? Sand/Lehm? Korksubstrat? Aquarienkies?

Noch eine Frage: Sollte ich die beiden Blöcke (die durch eine schmale Scheibe nochmal wegen Feuchtigkeit getrennt werden) noch zusätzlich miteinander verbinden durch einen kleinen Schlauch oder so?

Was denkt ihr?
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon houston » 4. Nov 2009 12:03

Also, wieviele Kammern du in einem Block anbieten willst, bleibt dir überlassen ;)
Entweder Platzsparend, soviele wie möglich, dabei jedoch auf die Größe achten.
Oder so wie du dir einen Ameisenbau vorstellst, oder komplett was anderes.
Ich würde jedoch mind. 6 Kammern anbieten, von denen 2 immer die selbe Größe haben, jedoch an unterschiedlichen Orten liegen, damit sich die Ameisen ihre Auswahl nicht beschränken müssen.
Helfen würde da schonmal eine Skizze deines Ytongs, zB auch wo der Wassertank usw hin kommt, ob er steht oder liegt (ich gehe von liegend aus, da du meinst, dass eine Plexyglasscheibe drauf kommt.)

Zu der Füllung, du kannst Kamern mit dem Lehm-Sand Gemisch verschließen, musst darauf achten, es nicht zu fest zu machen (Mehr Sand, weniger Lehm).
Sonst als Füllung kann man sowohl Sand nehmen, als auch Korksubstrat.
Aquarienkies würde ich nicht nehmen, da ich nicht weiß wie grob das ist.

Die Verbindung der Blöcke kannst du entweder über einen Schlauch, oder aber direkt nebeneinander stellen und die Übergangskante irgendwie Versiegeln.
Ich würde eher ersteres machen, da es stabiler ist.

Schau dir mal die anderen Ytong hier im Forum an, und entscheide dann über die Platzierung der Kammern.

Meiner zB sieht so aus:
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Dan 0,5 » 4. Nov 2009 13:10

Servus

Also ich habe wie erwähnt den Ytong/Betonstein aus dem Shop bestellt. Mache noch ne Scheibe drauf und integriere das Ganze stehend in der Arena. 2 Steine.

http://antstore.net/shop/product_info.p ... 88bbaa13df

Wobei auch ein externes, liegendes Nest noch nicht ganz vom Tisch ist... bin noch etwas unschlüßig...
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon houston » 4. Nov 2009 14:55

Also geht es nur darum, wie viele Kammern für den Start offen sein sollen.
Und darum ob per Schlauchverbindung verbunden sein soll.

Ich weiß nicht wann die Messor das Reagenzglas Nest verlassen will.
Die offenen Kammern sollte je nach Koloniegröße bereitgestellt werden.

Sollte dein Nest wie das bei Antstore gezeigte Beispiel aussehen würde ich je nach Größe der Kammern zwei bis drei zugänglich machen.
den Rest dann halt entweder mit Sand zuschütten oder die Eingänge mit einem Sand-Lehm Gemisch verschließen.

Die Verbindung empfehle ich wie gesagt mit einem Schlauch, da es sonst bei Erschütterung leicht zu einem Spalt kommen könnte.
Das Kornlager sollte dann nur eine Kammer erstmal besitzen.
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Erne » 4. Nov 2009 15:28

Als Ergänzung:
Ist immer wieder zu lesen und verbreitet sich durch alle Foren.
Es wird empfohlen, bei einem anfangs zu großem Nest, noch nicht benötigte Kammern mit Substrat (Erde, Lehm/Sandmischung) zu befüllen.
Mit dem Hintergrund das wachsende Kolonien sich die dann zusätzlich benötigten Kammern selber frei graben.
Keine leeren Kammern um den Ameisen nicht die Möglichkeit zu geben ihren Müll darin einzulagern.
Und genau das funktionierst nicht.
Ameisen, graben so wie sie es selber wollen und räumen auch nicht benötigte Kammern (Platz) aus.
Im Endeffekt ergibt sich durch Befüllen von zu vielen angebotenen Kammern keine Lösung für die Mülleinlagerung.

Grüße
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Dan 0,5 » 4. Nov 2009 16:11

Hm, also denkst Du ich kann mir das gleich sparen?
Findest Du das Betonnest aus dem Shop (einmal das kleine und dann die nächste Größe) gut so oder empffiehlst Du eher den liegenden Ytong (so wie Du das ja immer machst in Deinen Berichten - die ich übrigens sehr gerne verfolge)?
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Erne » 4. Nov 2009 17:01

War als Hinweis gedacht, das damit keine Vermeidung von Müllablagerungen erreicht wird.
Eine Füllung der Kammern schadet nicht und gibt zusätzlich die Beobachtungsmöglichkeit sie beim Buddeln zu beobachten.
Die Betonnester sind brauchbar.
Meine Messor cf. maurus leben seit einigen Jahren in einem stehenden Nestblock.
Geringe Nachteile dabei, die Nestkammern sind nicht so gut einzusehen wie bei einem liegenden Nest.
Dafür ist der Platzbedarf an Grundfläche geringer.
Messor barbarus kommen mit beiden Nestvarianten zurecht.

Grüße
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Re: Ytong-Kammern womit verschließen u. Frage zur Nestverbindung

Beitragvon Dan 0,5 » 5. Nov 2009 09:16

Oki doki, dann vielen Dank für eure Antworten. Lasse euch Anfang des Jahres dann an meinen beiden Anlagen (Messor barbarus und Lasius niger - beide im 2ten Jahr) teilhaben.
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