Mondlichtlampen / Beleuchtung + Temperatur

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Mondlichtlampen / Beleuchtung + Temperatur

Beitragvon lech » 20. Dez 2005 16:00

Hi!
ich habe eine frage :?: bezüglich der mondlichtlampen: 1. sind diese notwendig oder nur zubehör? (ich möchte mir Pheidologeton diversus zulegen) und wenn ich mir ein formicarium baue was ist besser Heizkabel oder Heizmatte oder ein Heizstein (wird wohl zu wenig sein)????

LG
lech
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Beitragvon Moglie » 20. Dez 2005 16:33

Die Mondlichtlampe ist wohl nur Zubehör und eher unnötig würde ich sagen. Als Wärmequelle würde ich eine einfache Lampe nehmen, die man je nach Wärmebedarf mit unterschiedlich starken Glühbirnen bestücken kann.
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Beitragvon lech » 20. Dez 2005 16:58

ich möchte aber 2x vollspektrallampen benutzen! Ist es dort auch so einfach? und braucht das nest nicht mehr wärme?
LG und danke
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Beitragvon Phaidole » 20. Dez 2005 17:32

Hallo
Ich habe mir eine Heizmatte bei Antstore gekauft. Und wollte mal fragen wer schon Erfahrungen damit hat.
Ich habe ehr Angst sie immoment einzusetzten.
Und wie soll ich sie einsetzen?
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Beitragvon Stefan_K » 21. Dez 2005 11:57

Heizmatten sind so eine Sache - ich halte da nicht viel von, da in der Natur die Wärme auch nur von oben kommt (Lichtquelle), und nicht von unten, oder von der Seite.

Ich würde Heizmatten oder -kabel grundsätzlich nur dann einsetzen, wenn die Wärmequelle von oben das Nest nicht auf zumindest 20 Grad beheizen kann. Ansonsten ist eine Heizlampe, oder ein normaler Spotstrahler ideal.

Übringens muss man nicht die teuren Terrarien-Glühbirnen kaufen - das ist für Ameisen nicht nötig, da sie keine UV Strahlung benötigen, bzw. vor ihr sowieso fliehen. Übliche Birnen aus'm Baumarkt tun es absolut auch und halten auch länger als die teuren Teile aus'm Terraristikladen. Zum Vergleich: eine 60 Watt Terrarienbirne kostet so um die 5-8 Euro. Für 5 EUR bekommt man bei OBI 3 Birnen, die auch noch länger halten.

Gruss.
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Beitragvon uta » 21. Dez 2005 16:46

Stefan_K hat geschrieben:Übliche Birnen aus'm Baumarkt tun es absolut auch und halten auch länger als die teuren Teile aus'm Terraristikladen. Zum Vergleich: eine 60 Watt Terrarienbirne kostet so um die 5-8 Euro. Für 2 EUR bekommt man bei OBI 3 Birnen!


Ho Ho Ho... da spricht der OBI-Fan :wink: :grin: ..

Na ja, aber unser

Beleuchtungsangebot

steht auch nicht im schlechten Licht... :D

Im übrigen haben wir mit Heizmatten, die wir seitlich ans Becken angebracht haben, ganz gute Erfahrungen gemacht! Unter's Becken auf keinen Fall anbringen!

Viele Grüsse
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Beitragvon Rennschnecke » 22. Dez 2005 08:12

Hallo,

jetzt habe ich auch mal ne Frage dazu.
Kann ich denn auch mit einer normalen Halogen-Schreibtischlampe das Formicarium beleuchten?
Müßte doch auch gehen, denn diese Lampe erzeugt doch auch genug Wärme.
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Beitragvon Stefan_K » 22. Dez 2005 09:19

Kommt drauf an ... Du solltest den angestrahlten Bereich einmal mit einem Thermometer messen. Müsste aber klappen, wenn die Lampe genug Wärme abstrahlt.

:)

Gruss.
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Beitragvon Pagodin » 22. Dez 2005 11:46

Wie Stefan_K bereits geschrieben hat, sollte man das messen, hängt die Lampe zu tief könnte das einen kleine Hitzstau geben und das wäre alles andere als gut.
Am besten vorher herum testen und die Lampe auf die bestmögliche Höhe anbringen.

grüße
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Beitragvon Stefan_K » 22. Dez 2005 12:53

Pagodin hat geschrieben:Am besten vorher herum testen und die Lampe auf die bestmögliche Höhe anbringen.


Jep - genau richtig. :)

Ideal kann man die Temperatur mit einem Infrarot Thermometer wie diesem hier messen - ideal, da man ruckzuck alle möglichen Orte im Formicarium überprüfen kann.

Ich benutze das selbst fast jeden Tag.

:)

Gruss.
Zuletzt geändert von Stefan_K am 22. Dez 2005 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon TheSummiter » 22. Dez 2005 12:55

Also ich habe eine 60watt Lampe etwa 30cm über dem Boden im Formicarium hängen so dass es auf 25-28grad aufgewärmt wird, da nur eine dünne schickt Sand/erde auf dem Ytong der als Nest dient liegt habe ich in der Nestkammer etwa 23-24grad was optimal für Pheidologeton ist, jedenfalls entwickeln sich meine kleinen hervorragend!

So ich wünsche nen frohes Fest und nen gutn Rutsch und übertreibts ned so :drink03: :drink04: :drink05: :drink06: sonst habter wieder sone Birne ](*,) :mrgreen:
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Beitragvon 555-schuh » 23. Dez 2005 07:13

Stefan_K hat geschrieben:Ideal kann man die Temperatur mit einem Infrarot Thermometer wie diesem hier messen - ideal, da man ruckzuck alle möglichen Orte im Formicarium überprüfen kann.


"Beschreibung: für berührungsloses Messen der Oberflächentemperatur, handlich, einfach zu bedienen, Messdauer: 1 sec., Genauigkeit +-2,5% or +- 2,5°C, umschaltbar °C / °F inkl. Batterien 2x LR 44 Knopfzelle. Reichweite < 1 Meter"

Ist +-2,5° nicht ein bischen viel Unterschied?
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Beitragvon Stefan_K » 23. Dez 2005 09:24

555-schuh hat geschrieben:Ist +-2,5° nicht ein bischen viel Unterschied?


Das kommt drauf an, da diese großen 'Ungenauigkeiten' nur aus großen Messentfernungen auftreten. Selbst getestet. :) Je näher die Messung erfolgt, umso besser und genauer. Es sein denn, man kauft sich ein richtig teures Infrarot Thermometer ... ;)

Also: je weiter entfernt man mißt, umso mehr kann man von einer Durchschnittstemperatur des vom Meß-Strahl erfassten Bereiches sprechen. Je näher, desto kleiner der Meßradius, und daher umso genauer.

Gruss.
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