Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Gillbert » 17. Jul 2019 01:01

Guten Abend alle miteinander.
Habe meinen Acc prinzipiell nur wegen diesem Threat erstellt.
Danke Abmeise für deine aktuellen Beiträge!
Ich halte seit etwa 10 Monaten selbst eine Kolonie von H. Venator und wollte dich fragen, ob du dich in diesem Threat auch ein wenig austauschen möchtest,
oder ich lieber meinen eigenen Haltungsbericht erstellen soll, falls ich einige Anmerkungen oder Fragen habe. :grin:
Gillbert
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 17. Jul 2019 07:05

:sign_welcome: , wäre schön wenn Du dein Wissen mit uns teils. Ich lerne gerne dazu. 10 Monate HarpegnathoS venator Respekt. Da möchte ich auch mal hin.
Mfg. Denny
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 22. Jul 2019 06:04

Hallo,
20190720_155512.jpg

meine erstgeborene ist tot. Die Jägerin wurde erjagt. :oops: Drei Spinnen brachten sie zur Strecke. Mist. Vier Monate Harpegnathos Venator Haltung umsonst, gefolgt von 8 Wochen leer lauf, fast 6 Monate für die Katz. Von 8 zugesandten Ants leben 5. Mein Trost sie leben wenigstens noch. Der schwierige 2. Durchlauf muss klappen, sonst wird es eng mit der Zielsetzung 1 Jahr Venatoren Haltung. Am 20.07. Nesteinsicht genommen 5 Larven und drei Puppen. Zwei von ihnen hatte ich bereits am 25.06. gesichtet. Sie sind reif. Die müssten jetzt schlüpfen. :?
Was ist passiert?
Es ist bekannt das Harpegnathos Venator in der Natur Springspinnen erjagen. Dumm wie ich bin, habe ich gleich am Anfang der Haltung drei Spinnen in das Terrarium überführt. Die könnten dann schließlich von den Ameisen erbeutet werden ](*,) Sie jagten aber nicht, denn sie entschieden sich, die kleine Plastikbox, über Monate nicht zu verlassen. Alles was ich in das Tropenbecken setzte entwickelt sich irgendwie Invasiv Heimchen, Kubanische Asseln und auch die Spinnen, Netzspinnen :| .
20190506_142758.jpg

Ich erkannte die Gefahr und führte eine Geburtenkontrolle ein. Die gleich den Ameisen als Futter dienen sollte. Die Spinnen selbst machten nur selten Beute. Es sind hunderte von Asseln, vielleicht werden 2 pro Monat erlegt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das eine einzelne intelligente Ameise erjagt wird. Schließlich unterschätzte ich die Gefahr obwohl einzelne Exemplare mir aufzeigten wie gefährlich sie sind. Sie jagen aktiv. Sie spinnen kein Nest und warten, vielmehr sind es einzelne Fäden die von Oben zum Boden laufen. Auf diesen Straßen bewegen sie sich und nutzen diese sich an ihre Beutetiere heranzuschleichen ihnen von hinten ein Faden ans Bein zuheften und das andere Ende, in luftiger Höhe zu fixieren. Das wird schnell und mehrfach wiederholt, ohne das das Opfer etwas davon mitbekommt. Die Beute wird erst einmal an die Leine gelegt. Die trinkende Assel bemerkte nichts. Schließlich war sie angekettet. Ich befreite sie. Ich wollte wissen, wie intelligent die Spinne ist. Von den Spinnfäden waren die Beine verklebt und die Beute konnte sich nur einige cm davon schleppen, dennoch für den Angreifer außerhalb seines Sichtfeldes. Die Spinne suchte aktiv nach dem verwundetem Tier und fand es schließlich auch. Das Prozedere begann von Neuem. Das Resultat hatte ich bereits des Öfteren gesehen. Das Beutetier hängt irgendwann schwebend in der Luft, aber wie geht das, fragte ich mich immer. Nachdem die Assel wieder angekettet war, Fixierung an Punkt A (Bein) und B (Gegenstand in luftiger Höhe) änderte sie ihre Vorgehensweise. Ein Punkt C ebenfalls in luftiger Höhe wurde angelaufen. Dieser wurde mit Punkt D verknüpft. D befindet sich wiederum auf der Strecke AB. Der gesponnene Faden wirkt wie ein Flaschenzug, durch Trocknung scheint, er sich zu verkürzen. Das Beutetier wird ausgehebelt gelangt in luftige Höhe und erhält dort den tödlichen Biss. Diese Strategie des Flaschenzuges pro Beutetierbein angewandt, hebelt Opfer aus die wohl 1000-fach schwerer sein können als der Angreifer selbst. In diesem Fall war es eine Gespenster Schrecke aus Madagaskar ca.7 cm groß. Hatte einen Umfang von 2 - 3 cm. Der Gegenspieler und Angreifer war gerade 0.5 cm. Das Resultat, Schrecke tot und freischwebend :shock: Tolle Geburtenkontrolle habe ich da eingeführt. Die Asseln bleiben primär am Boden, die Pygmäe bekletterte lieber die Rückwand. Darin lag mein Denkfehler. Ich bemerkte die tote Ameise nur, weil drei Spinnen durch Fädengespinnste Zugang zu ihr hatten und sie unmittelbar anwesend waren. Das habe ich zuvor noch nicht beobachten können. Die Regel lautete bis Dato 1 Beute und 1 Spinne. Niemals wurde geteilt, war die Beute auch noch so groß. Ich hege den Verdacht, die Jägerin wurde entlarvt. Als Predator ausgewiesen und vernichtet. :?: Der Staubsauger muss es nun Richten. Ich brauche keine Milben, um die Kolonie zu schröpfen. Ich mache es selbst. Sterberate>Geburtenrate [-X , das geht nicht lange gut.
Fazit: ](*,)
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 24. Jul 2019 21:17

Hallo, meine Venatoren machen es mir nicht leicht. Eben musste ich das Sichten.
20190724_201018.jpg

20190724_201027.jpg

](*,) ](*,) ](*,)
Wollte es nicht glauben, musste Nesteinsicht nehmen. Im Nest befindet sich noch ein Männchen #-o . Geschlechtstiere in dieser schwierigen Fase, das nervt tierisch.
Puppenreste konnte ich keine in der Arena finden, d.h. sie besitzen einen Müllplatz innerhalb des Nestes. Ist aber nicht weiter schlimm, denn eine Kubanische Assel hat es vor Wochen geschafft in die Plastikbox einzudringen und hat Babys bekommen, wie süß :? .Habe deshalb heute auf Substrathöhe eine Bohrung gesetzt, damit sie die Möglichkeit haben von sich aus Auszuziehen.
Positives gibt es dennoch zu berichten. Ich habe 5 Puppen gesichtet, wunderte mich bereits als ich anfänglich 3 sah. Denn eigentlich dürfte es nur noch eine sein. Ich schüttelte die Box aus Versehen und plötzlich waren es zwei mehr. Ich meine der Boden war leer. Kann es sein, sie kamen von der Decke :?: Von der Größe her werden weitere Männchen schlüpfen. Der Verdacht liegt nahe, die Gyne ist tot oder nicht begattet. Doch wenigstens eine Puppe ist deutlich größer und das ist definitiv kein Männchen. Weiterhin habe ich Eier und Larven gesichtet. Die Brutmaschinerie läuft nun lückenlos.

Fazit: Meine wiedergegebenen Sichtungen innerhalb des Nestes sind nur ein Teilauszug, von dem was sich tatsächlich darin befindet. Die Dunkelziffer ist größer, als das tatsächlich gesehene und dokumentierte. Das ist auch gut so und lässt Hoffen.

Mfg. Denny :grin:
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Gillbert » 26. Jul 2019 12:02

Mahlzeit!
Wenn die Kolonie eine Pygmäe hervorgebracht hat, ist definitiv die Gyne oder eine Arbeiterin begattet.
Falls die Pygmäe "von der Gyne" war, was m.E. warscheinlich ist, ist diese vermutlich noch relativ jung und die Pygmäe ist ihr erster Nachwuchs.
Das könnte bedeuten, dass die Gyne innerhalb der Hierarchie noch nicht dominant genug ist und eine oder evtl. mehrere Arbeiterinnen die Gyne nicht bereitwillig die Eier der besagten Arbeiterinnen fressen lassen, so wie es soweit ich weiß bei H. Venator normal ist.
Es könnte sein, dass eine kräftige Arbeiterin (welche wohl alle nicht "von der Gyne" sind) den Anspruch als nicht begattete möchtegern Gamergate erhebt (und evtl. sogar einen Teil der Eier der Gyne frisst) und somit männliche Brut durchbringt.
Falls die Gyne mit der Zeit durch genug Futter oder eigenen Nachwuchs dominanter wird, (oder durch das leider warscheinliche zeitige Ableben der anderen Arbeiter) sollte sich die Produktion von Männchen legen.
Es könnte auch sein, dass eines der Männchen die noch evtl. unbegattete Gamergate (falls vorhanden) freien wird und diese die Arbeiterinnenproduktion übernimmt.
Hoffe diese Gedanken waren hilfreich :)
Ich bin gespannt und viel Glück!
Gillbert
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 26. Jul 2019 20:09

Hallo Gillbert,
deine Gedanken sind sehr interessant und du hast mögliche Szenarien durchgespielt. Ich denke Du hast Recht. Das Gesagte, war mir natürlich bekannt, lach. Du hast mir jedoch einen Ansatz beschrieben, den hatte ich so nicht auf dem Schirm. Fakt ist, hier legen zu viele Ameisen und die unbefruchteten Eier werden nicht gefressen, obwohl eine begattete Gyne vorhanden ist. Hier stimmt etwas in der Hierarchieordnung nicht, klare Sache. Bin immer davon ausgegangen, meine Kolonie wurde gepuscht. Ist nicht weiter schlimm. Die Queen ist dann nicht so alt und lebt dann länger. Der Nachteil, sie könnte unbegattet sein. Meine ist es nicht. Ameise Nummer 7 zeigte mir deutlich an, das sie nicht zu dieser Kolonie gehörte. Sie ist vielleicht doch ins Nest zurückgekehrt und verursacht den ganzen Brutchaos. Dein Ansatz, weitere Arbeiterinnen sind fremd bzw. die Eine. Sie dominieren die Königin, sehr interessant. So könnte es sein, aber User Camaross hat gezeigt was passiert, wenn Gynen mit einander konkurrieren. Es kommt zu keinem Larvenschlupf. Hier sehe ich einen möglichen Widerspruch, die Brutmaschinerie läuft.
Mein Märchen: Im Nest gibt es ein Zweignest, das für mich nicht einsehbar ist. Das Nest der Gyne. Laut meiner Inventarliste besteht die Kolonie aus fünf Ameisen. Derzeit habe ich 5 Larven und 5 Puppen, das Verhältnis Ameisen und der Brut stimmt meiner Meinung nicht. Es müssen deutlich mehr Ameisen da sein. Die ich nicht kenne. Ich kenne keinen HB wo Anzahl der Puppen Anzahl der Ameisen entspricht bei > 2 Individuen. Von mir angebotene Futtertiere und eingetragene habe ich bei Nesteinsicht nie wieder finden können, trotz Larvensichtung. Es muss noch mehr geben. Die Männchen sind natürlich auffällig, geschlüpfte Arbeiterinnen bleiben im Verborgenem, Puppenreste werden nicht mehr an der Oberfläche entsorgt, also bleibt die tatsächliche Entwicklung der Kolonie geheim. Der Futterbedarf steigt. Wer weiß :wink:

Gruß
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 4. Aug 2019 09:09

Hallo, kurzes Update
Sechs Monate Haltung liegen zurück. Es war ein ziemliches auf und ab, für den Halter. Es ist bekannt, das diese Art einem Vieles abverlangt. Meine Haltung verlief jedoch jetzt im nachhinein ziemlich geradlinig, keine Milben auch haben sich die Arbeiterinnen nicht selbst dezimiert. Gyne ist begattet, alles keine Selbstverständlichkeit und mit einzelnen Ausfällen muss immer gerechnet werden.
Habe schon wieder Nesteinsicht genommen, hoffe die Abstände auf den normalen 14 Tage - Rhythmus wieder hinzubekommen, aber die Neugier.
Die Puppenzahl 5 ist geblieben. Eine lehre Puppenhülle konnte ausgemacht werden, das bedeutet eine ist hinzugekommen. :D Das geschlüpfte Tier war nun doch kein Männchen, sondern eine Pygmäe. Die ist wirklich klein. War mir Anfangs sicher es ist ein Geschlechtstier, konnte aber keine Flügel feststellen. Die intensive Färbung, leuchtorange schimmernde Gaster, wohl noch das Resultat des frischgeschlüpften. Larven waren auch wieder da, jedoch sichte ich immer nur Mini- Larven, keine Großen. Die muss es auch geben, schließlich kommen Puppen immer wieder hinzu. Das erste mal habe ich eine Kellerassel, direkt im nestinneren gesehen. Sie wurde ignoriert. Auch scheinen sie nicht erjagt zu werden. Sie schmecken wohl nicht. Wenn ich sie jage suchen, sie den Schutz der Venatoren. Der Futterbedarf ist enorm gestiegen. Ich biete jeden Tag 3 Fliegen. Denke sie würden auch mehr nehmen und auch brauchen. Die Gefahr vor Milben lässt mich wachsam sein. Sollen dann lieber Eier und Larven fressen. Ein User formulierte es einst so, es ist egal wie viele durchkommen, Hauptsache etwas. Er hat Recht.
Mfg.
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 15. Aug 2019 08:58

Hallo, das war knapp. Meine Venatoren Kolonie stand kurz vor der Vernichtung. 200 Camponotus nicobarensis brechen aus und errichten ein Zweignest im Tropenbecken. 20 Zentimeter unterhalb des Venatoren Nestes. Beim täglichem Kontrollblick sah ich das.
20190808_080232.jpg

Der mit wassergefüllte Kronenkorken.

Das war eindeutig nicht das Werk meiner Harpegnathos. Das war Camponotus. Ein Blick in ihrem Nest zeigte mir das ganze Ausmaß an. Es war voll mit Brut und die Gyne war zum Glück noch anwesend. Fast der ganze Hofstaat fehlte jedoch. Feuchte Erde zwischen Ytong und Scheibe ließ eine Schraube nachgeben. Es entstand ein Spalt, der zum Ausbruch genutzt wurde. Meine Schnappkieferameisen mussten evakuiert werden, raus aus dem Tropenbecken. Denn dieses muss kalt gestellt werden, um schließlich die Flüchtigen ins Hauptnest zu lotsen. Was auch funktionierte.
20190808_190718.jpg


Für eine Nacht ihr zu Hause. Schließlich wurde es ihnen von Unten zu warm. Die Brut wurde an die Oberfläche gebracht. Zu Gesicht bekam ich drei große Puppen, definitiv keine Männchen, drei fette Larven, standen kurz vor der Verpuppung, drei Alt- Ameisen, darunter die Gyne, und schließlich die Pygmäe. Diese Konstellation habe ich zu meist auch bei jedem Nesteinsicht feststellen können. Die Realität sagt mir nun, mehr gibt es nicht. Kein Zweignest mit weiteren Larven und keine weiteren versteckten Ameisen. Die vielen kleineren Puppen, vielleicht alles nur leere Hüllen :?: , die nicht entsorgt wurden.
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20190809_072647.jpg

Schöner Größenunterschied: Pygmäe links und Alt - Ameise rechts
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 16. Aug 2019 12:21

Hallo,
20190815_102821.jpg

Stress bedeutet Tot, nur noch drei Ants.
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 26. Aug 2019 11:30

Hallo, die lückenlose Brutmaschinerie ist erst einmal gestoppt. Es gibt derzeit keine Larven nur Eier. Mindestens eine der drei letzten Larven hat es bis zur Verpuppung geschafft. Es sind jetzt 4 Puppen im Nest. Die beiden anderen haben sich entweder verpuppt, dann müssten weitere 2Ants geschlüpft sein, sonst stimmt die Anzahl der Puppen nicht, oder sie haben es nicht geschafft. Da Futter reichlich konsumiert wurde, denke ich mal positiv. Nach dem Tot der letzten Arbeiterin habe ich gleich noch einmal Nesteinsicht genommen. Die Annahme es sind drei, ist definitiv falsch. Ich konnte 4 Individuen zählen. Eine ließ sich jedoch nicht eindeutig identifizieren Männchen oder eine weitere Pygmäe. Gestern kam die Bestätigung mindestens eine weitere Pygmäe befindet sich im Nest. Sie war bereits Bestandteil beim nico. Super Gau. Dachte ich hätte alle Venatoren außerhalb des Nestes gesehen gehabt, das war ein Trugschluss und lässt mal wieder Hoffen :) Gestern habe ich eine Pygmäe im Outback gesehen. Ich sah sie, sie sah mich und schon hat sie sich vor mir versteckt. Toll :| Gut sehende Ameisen sind für die Haltung nicht unbedingt von Vorteil, besonders dann nicht wenn sie nur als Einzelkämpfer auftreten. Der Halter benötigt unbedingt Ausgleichskolonien, sonst :sad01:
Mfg. Denny
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 1. Sep 2019 20:48

Hallo, im Nest befinden sich derzeit 3 Puppen. Eine fehlt, ich denke positiv, also ist sie geschlüpft :wink: Zusätzlich habe ich noch eine Larve sichten dürfen und viele Eier. Futter wird täglich angenommen und die Spinnen im Tera habe ich dank des Staubsaugers stark dezimieren können. Derzeit gehe ich von 5 Ameisen vielleicht + x aus.
Gruß
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Re: Harpegnathor venator, Haltungserfahrungen

Beitragvon Abmeise » 12. Sep 2019 09:27

Hallo, \:D/


Hätte schon wieder Lust ins Nest zu schauen, irgendetwas passiert, bleibe noch diszipliniert. Ich füttere täglich 2 Fliegen bzw. 2 kleine Schokoschaben. In den letzten Tagen immer am frühen Morgen um 7 Uhr, entdecke ich eine Venatoren im Outback. Zuerst mal wieder verstecken gespielt, doch gestern mit Beute. Heute direkt um 7 Uhr nach einer Arbeiterin Ausschau gehalten und dann das, nicht schön aber echt selten, :wink:
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