Halbgeschlossenes Biotop

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Halbgeschlossenes Biotop

Beitragvon DerSiedler » 6. Okt 2016 13:35

Hallo liebe Nutzer des Forums,

Ich heiße Navar,bin 15 Jahre alt und interessiere mich für Chemie,Biologie und Informatik.Durch ein YouTubevideo von Sliviki Show, indem er ein geschlossenes Biotop erstellt hat, hat er mich motiviert das auch zu machen,nur sehr viel größer.

Ich habe mir ein Aquarium besorgt.
Es hat die Maße 90cmx30cmx40cm und steht auf meinem Ikearegal.
Ich habe mir bereits Ytong 60cmx15cmx20cm besorgt.
Ich werde ein großes Nest in den Ytong bohren.
Sand und Kies bilden die unterste Erdschicht
Darüber Blumenerde mit Steinen
Die Erde wird mit vielen unterschiedlichen Pflanzen bepflanzt.
Das Habitat der Ameisen soll möglichst naturtreu sein.
Die Insekten werden Anfangs kurz gekocht um Milben und co abzutöten.
Dazu gibt es noch schwach verdünnten honigsirup

Ich weiß bis jetzt nicht hundertprozentig Bescheid welche Ameisenart am besten geeignet ist.

Ich bin bis jetzt an der mymica rubra interessiert

Habt ihr Vorschläge?

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Re: Halbgeschlossenes Biotop

Beitragvon Lenny-NP » 13. Okt 2016 23:28

habe auch ein ähnliches Formicarium allerdings war dieses nur 20*20*30 und da ist auch eine Myrmica Art drin ich würde nicht abkochen lass es natürlich und diese Milbengefahr wird häufig übertrieben wie auch die Schimmelgefahr hatte beides schon häufig und mir ist keine Kolonie dran gestorben nicht mal Atta(beides) oder meine Pheidole( nur Schimmel) um einige Mikroorganismen und Kleintiere (Asseln Springschwänze usw.) ins Formicarium zu bekommen nimm einfach ein bisschen vom oberen teil des Waldbodens.
ich hoffe ich konnte helfen
TiM
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Re: Halbgeschlossenes Biotop

Beitragvon DerSiedler » 13. Okt 2016 23:40

Hallo Tim,

es freut mich auch Mal so einen positiven Beitrag zu lesen. Es würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrungen mit mir teilen würdest. Ich werde noch ein neues Thema nur über die Mymica rubra erstellen und hoffe auf Tipps.

Gruß
Navar


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Re: Halbgeschlossenes Biotop

Beitragvon trailandstreet » 14. Okt 2016 09:53

Ich würde lieber noch Springschwänze und weiße Asseln einsetzen, die sorgen dafür, dass die Nahrungsreste nicht zu schimmeln beginnen, weil sie diese auffressen.
Springschwänze könntest Du vielleicht sogar mit dem Boden automatisch einschleppen, die Weißen Asseln findet man eigentlich in Ameisennestern. Ich hab meine aus Lasius niger-Nestern abgesaugt, also Untersteinnester.
Du kannst und solltest da natürlich die einheimischen verwenden, denn die tropischen würden die Überwinterung ja gar nicht überleben.

Mit Milben hatte ich noch nie Probleme, obwohl meine Myrmica schon welche hatten. Die kommen aber damit anscheinend selbst klar
Bein einheimiechen Aten wird die Furcht davor wohl etwas übertrieben, schließlich werden sie draussen andauernd damit konfrontiert und es gibt sie immer noch. Exoten können natürlich mit unseren Milben schon Probleme bekommen.
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Re: Halbgeschlossenes Biotop

Beitragvon gaiglkorbinian » 17. Okt 2016 21:04

Falls es deine ersten Ameisen sind würde ich für den Anfang beispielsweise Lasius Niger empfehlen, da diese sehr einfach zu halten sind. Falls du dann schon etwas mehr Erfahrung hast kannst du dann natürlich auch andere Arten nehmen.
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