Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Barristan » 27. Jun 2018 20:24

derameisige hat geschrieben:Lol! Wie reizend! Endlich wenigstens mal einer, der alte Beiträge von vor 10, 11 Jahren wirklich liest.
Nennt man neue Antworten darauf nicht "Nekro-posting"?


Ja, aber antworte ich auf die verlinkten Beiträge? Ich denke nicht... Der korrekte Fachbegriff lautet übrigens Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar von jemand, der sich Jahre lang in Foren herumtreibt, hätte ich schon etwas mehr Kompetenz und die Verwendung korrekter Begriffe erwartet... Immerhin legen sie ja selbst auf das richtige Geschlecht des Begriffs "Gaster" immer so viel Wert...

Ich würde diese alten Beiträge nicht verlinken, wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, dass sie auch heute noch genauso handeln würden. Ihre Beiträge hier und im Ameisenportal bestätigen mich...

Ach ja ihren Edit hatte ich doch glatt überlesen, das ist halt das Problem, wenn man wild herum editiert, während andere schon längst geantwortet haben... Man könnte wirklich meinen sie wären gerade ganz neu in der Welt der Internetforen. Ihr Ursprungsbeitrag ist vom 25. Jun 2018, 17:29. Ihr Edit von 21:59.

Noch ein Edit, um den Thread nicht unnötig zu verlängern: Es ist bekannt, dass Autisten mit Scherzen nicht viel anfangen können (hier spiele ich auf Barristans Deutung meines Beitrags zum WM-Gucken im AP an, ist unter "Lach mal wieder!"). Doch dazu passt nicht, dass ich noch nie erlebt habe, noch davon gelesen, dass sich eine Person wie Andreas Weggel so lange und intensiv in das Leben und Wirken eines ihm wildfremden Menschen "eingebohrt" oder eingegraben hätte. Vielleicht gibt es eine Bezeichnung für dieses Syndrom; vielleicht ist es auch eine unbeschriebene, IT-bedingte neuartige Störung?


Es ist auch bekannt, dass Narzissten immer im Mittelpunkt stehen müssen :grin:. So tief muss ich da doch gar nicht bohren, sie teilen ja fast jedes noch so belanglose Detail ihres Lebens im Ameisenportal. Das ist quasi ihr Facebook Ersatz.

Besonders witzig übrigens die Bemerkung, dass sie den Thread nicht unnötig verlängern wollen und deshalb die Ergänzung hier eingebaut haben. Besonders seltsam, wenn man bedenkt, dass sie selbst noch vor ihrem Edit erneut auf den Thread geantwortet haben.. Die Leute für dumm zu verkaufen, klappt sicher im Ameisenportal ganz gut, hier aber nicht...
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Serafine » 28. Jun 2018 14:17

Barristan hat geschrieben:Stolz berichtet er dann in einem Edit am 21.02.2008, dass der Hinweis entfernt wurde.

Solch ein Umgang scheint wohl in diesem Verein üblich zu sein... "Wissenschaftlicher Beirat" ist glaube ich der falsche Titel. "Oberster Inquisitor" würde besser passen...

So vertreibt man die Leute die man eigentlich dringend braucht, da wundert es nicht dass das Forum der DASW praktisch tot ist. Eigentlich schade, denn der Ameisenschutz verdient durchaus mehr Beachtung im Zuge des aktuellen Insektensterbens.
Gerade mit der zunehmenden Popularität der Ameisenhaltung wäre jetzt ein super Zeitpunkt um mehr Leute ins Boot zu holen, solange der "Botschafter" der DASW aber durch die Foren marodiert als wäre er Großinquisitor des heiligen Gottimperators von Terra persönlich wird das wohl eher nichts werden.


Schön übrigens dass das urpsprüngliche Thema mittlerweile komplett vergessen wurde, bei dem fulminanten Startpost war aber ja auch nichts anderes zu erwarten.
Es ist übrigns nicht alles schwarz und weiß. Nur weil man manchmal recht hat (ohrene, etc.) heißt das nicht automatisch dass man immer recht hat, das Gegenteil ist aber genauso wenig der Fall.
So langsam könnte man hier aber auch mal einen Abschluss finden, das Thema hatte sein Haltbarkeitsdatum schon auf Seite 2 überschritten.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon derameisige » 28. Jun 2018 16:35

Ja, liebe Serafine,

Sie machen es mir leicht, hier direkt zu antworten:
Wenn man sich schon mit Kritik in die Höhle des Löwen…, pardon, den Palast des „Großinquisitors“ (!) wagt, sollte man sich doch keinen solchen Lapsus leisten: https://www.ameisenschutzwarte.de/forum ... 7821#p7821

Und an die Adresse meines getreuen Begleiters Barristan, der da in dem Thread ja auch gleich wieder zur Stelle war:
Vielleicht sollten Sie sich doch mal den gut gemeinten Rat eines Älteren zu Herzen nehmen!
Wie ich schon mal sagte, sind Sie ein gestandener Mann in den besten Jahren (ich nehme an, dass die angegebenen 35 Jahre zutreffen). Da wäre es doch sicher an der Zeit, seinen Lebensentwurf zu überdenken.

In diesem Alter war ich promoviert, hatte Frau und drei Kinder, ein zwar geringes Gehalt, aber als Professor auf Lebenszeit eine sichere Beamtenstelle. Damit war ich nicht mehr weisungsgebunden (wie zuvor als wiss. Assistent), war herrlich frei, mich meinen Interessen zu widmen, und das waren nun mal Ameisen!
Endlich konnte ich Forschungsmittel einwerben (sog. Drittmittel), wofür man natürlich zuvor einige wiss. Leistungen erbracht und veröffentlicht haben muss, und was man selbstverständlich auch bis zur Pensionierung und ein bisschen weiter betreibt. Damit waren dann auch Kongress- und Forschungsreisen möglich, und mit den Forschungserfolgen wuchs die Freude an der Arbeit mit Ameisen sogar überproportional.
Erkenntnis damals: „Was man gerne macht, macht man auch gut, und umgekehrt“. Es kamen auch Studierende, um bei mir ihre Staatsexamens- und Diplomarbeiten zu machen und evtl. die Promotion zu erlangen. Auswärtige und ausländische Forscher waren zu Gast, da kam keine Langeweile auf.
Grund zu Neid ist das alles nicht: Geschenkt wurde mir nichts davon; alles war mit zäher und geduldiger Arbeit verdient.
Wenn ich mir vorzustellen versuche, dass ich in Ihrem Alter derart viel Zeit verplempert hätte für die Überwachung, Verfolgung und Diffamierung einer fremden Person wie sie das tun: „Gute Nacht“! - Nein, so wird das nichts!
Ihr Ziel und Ihre Absichten sind mir unverständlich. Was wollen Sie denn nun erreichen? Haben Sie sich diese Frage schon mal vorgelegt? - Ich bezweifle, dass Sie Ihre eigene Lebensqualität damit nennenswert verbessern können. Ihre angebliche Freude, der Spaß daran, mich (und ein paar andere) zu ärgern, wäre denn doch etwas infantil, oder?

Lassen Sie sich diese Überlegungen doch mal in all,er Ruhe durch den Kopf gehen!

MfG,
Merkur
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Serafine » 28. Jun 2018 16:55

Schön, wie sie ständig über andere herziehen, aber selbst den Unfehlbaren geben. Wundert mich kein bisschen, dass das Forum der DASW und das AP so tot sind, das haben die wohl in erster Linie ihren "Anstrengungen" zu verdanken. Werde den AP wohl in Zukunft auch nicht mehr besuchen, sowas muss man nicht unterstützen - für ein Sterben in Würde ist es für jenes Forum mittlerweile eh zu spät.

[...]blablabla, hach ich bin so toll[...]

Leider bedeutet gute Bildung nicht zwangsläufig gesunden Menschenverstand oder Sozialkompetenz, wie man hier eindrucksvoll miterleben kann.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Barristan » 28. Jun 2018 19:05

Herr Buschinger,

erst dachte ich, dass meine Beiträge hier kaum Zeit benötigen (maximal ein paar Minuten am Tag) und daher relativ unwesentlich wären, aber jetzt, wo ich genauer darüber nachdenke...

Ich beschäftige ganze Horden an Personal damit, Informationen über Sie zu sammeln. Mittlerweile haben sich Aktenberge hier angehäuft, die mit denen des "Special Counsel Mueller" mithalten können. Tag und Nacht beschäftige ich mich ausschließlich mit Ihnen, ich kann an nichts anderes mehr denken. Und dann auch noch das ganze Korrekturlesen, das in 20+ Sprachen übersetzen meiner Postings und anschließende Veröffentlichung in allen namhaften Zeitungen (von FAZ bis Zeit) das kostet schon viel Zeit und Ressourcen. Evtl. sollte ich wirklich ein bisschen kürzertreten und etwas mit meinem Leben anfangen.

Ich könnte doch beispielsweise in ein Grillforum gehen und dort unermüdlich vor den Gefahren durch Holzkohlegrills warnen. Wie viele Menschen müssen noch durch eine CO-Vergiftung sterben, bevor diese unverantwortlichen Leute, endlich aufwachen und nur noch Elektrogrills verwenden. Nicht zu vergessen der Beitrag zur Klimaerwärmung durch CO2. Man mag zwar erst einmal denken: "Holzkohlegrills, die tragen doch kaum etwas dazu bei", aber das ist genau die Einstellung, die unseren Planeten zugrunde richtet... Evtl. starte ich mit einem offenen Brief, wie wäre der Titel: "Offener Brief zu Holzkohlegrills", in dem ich den Verkaufsstopp aller Holzkohlegrills fordere.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon derameisige » 28. Jun 2018 20:12

Barristan, Sie sind so anregend!
Wie wäre es, gegen die Produktion von Plastikmüll vorzugehen, die sicher Millionen Uncle Milton's Farmen, Gelfarmen etc., die entsorgt werden müssen, bald nach Kauf, so weit sie nicht Dachböden und Keller füllen bis zur Haushaltsauflösung?
Neu dazu die 3D-Formikarien, zum Teil selbst gedruckt, mit allen Fehlversuchen.
Ich meckere auch gegen die Flut von Plastikspielzeug, v. a. Le"k"o-Produkte.
Und gegen Sporttourismus à la WM oder Olymp. Spiele, oder Religionstourismus. Dabei haben wir doch Energie im Überfluss, gelle?
Von der Verschwendung von Energie und Rohstoffen für militärische Zwecke gar nicht zu reden. Verrottetes und/oder verschrottetes Kriegsmaterial,
gelegentlich mal eine lokale Auseinandersetzung, damit die Waffenindustrie wieder etwas verdienen kann. Aber die wollen doch auch leben und reich werden! Leichen sind ja nur Kollateralschäden....
Diese Menschheit ist zu blöd für das Leben auf der Erde. Evolutive Sackgasse wie die Dinos.
Der Ausweg ist in Sicht: Besiedlung eines anderen Planeten, wenn wir unseren ruiniert haben. Dauert nur 20 Jahre, wenn man mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, bis man ein schönes Plätzchen in 20 Lichtjahren Entfernung erreicht. 40 Jahre nach der Abreise kommen die ersten Funksignale zurück zur Erde. Wo die IT so viel weiter entwickelt ist, dass die Signale nicht mehr entziffert werden können. Wenn es dann überhaupt noch eine IT gibt.
Lol..
Zuletzt geändert von derameisige am 29. Jun 2018 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Markus » 28. Jun 2018 20:51

Ich gebe Mitschreibern Recht, dass der Thread sein MHD schon lange überschritten hat, aber nur weil es aufgeworfen wurde:
Ytongsteine werden in der Natur wohl eher nicht besiedelt, weil sie die diesbezüglichen Anforderungen nicht erfüllen;
sie isolieren statt Sonnenwärme aufzunehmen und zu leiten und sie bieten eher Feuchte als Trockenheit.

Aber in der Haltung sollen sie ja gerade das, weil sie keinen Stein, sondern den Boden simulieren.

Und um es mal in aller Deutlichkeit zu schreiben: nach mehr als anderthalb Dekaden Ameisenhaltung halte ich die Aussage, Ytong sei ein ungeeignetes Nistmaterial, für Bockmist.

Aber so langsam ist es zu OT und mehr als albern.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon derameisige » 29. Jun 2018 09:30

Hi Markus,

Irgendwie lese ich einen kleinen Widerspruch heraus? - Was ich berichtet hatte war doch, dass man im Freiland unter "entsorgtem" Ytong-Bruch gewöhnlich keine Ameisen findet. Das war zu Zeiten, als die grobporigen, grau-blau-rötlichen Ytong-Blöcke verbreitet waren, hergestellt aus Schlacke, an der Grube Messel (nahe Darmstadt). Das Material war Ölschiefer, nach dem Verschwelen: Durch Hitze wurde das Öl ausgetrieben. Die Grube sollte mit Asche aus der Müllverbrennung aufgefüllt werden. U. a. dank der Einsprüche vieler Paläontologen, und auch der Professoren der TUDarmstadt (ich gehörte dazu!), wurde der Plan aufgegeben, um weitere Fossilgrabungen ("Urpferdchen", Affen, Riesenameisen!) zu ermöglichen.
Ich selbst habe seinerzeit ein Gutachten erstellt über die interessante Rezentfauna (Amphibien, Reptilien, und ein sehr großes Vorkommen der Kerbameise (Coptoformica exsecta). Inzwischen ist die Grube zum Welterbe aufgestiegen. Das Ytong-Werk produziert weiter, jedoch feinkörnige, eher weiße Steine aus Sand und anderen Materialien, die von weiter her angefahren werden. Am Rand der Grube liegt eine riesige Bruchsteinhalde aus diesem Material; die Ablagerung ist inzwischen eingestellt, die Halde wird so langsam überwachsen.

Meine Aussage, dass das Material für Ameisen ungeeignet sei, gründete weiterhin auf den oft genannten Problemen mit Eiern und kleinen Larven, die in den Poren verschwanden. Manchmal wurde auch bei der Bearbeitung anfallender Staub nicht ausgewaschen. Ausstreichen von Kammern und Gängen mit Lehm oder Gips schuf Abhilfe.
Ihr Argument, dass Ytong eher isoliere anstatt, wie Natursteine, Wärme zu leiten, ist durchaus richtig; das dürfte gelegentlich ein Grund sein, die Steine für Ameisen unattraktiv zu machen. Ich bezog mich jedoch auch auf solche Steine, die im Schatten, unter Gebüsch lagen, zum Teil moosbedeckt. Daneben findet man z. B. Aphaenogaster subterranea, Myrmica sp., Myrmecina graminicola u.a. unter natürlichen Muschelkalkbrocken.

Wenn man natürlich Aussagen von vor 15 (?) Jahren aus dem Zusammenhang nimmt und die zwischenzeitliche Entwicklung und neue Erkenntnisse ausklammert, kann man wunderbar Kritik formulieren. Nur richtig ist sie dann doch nicht!

MfG,
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Barristan » 29. Jun 2018 09:54

Sie haben wiederholt ihre Freilandbeobachtungen dafür hergenommen zu sagen, dass Ytong ungeeignet sei.

Wenn man natürlich Aussagen von vor 15 (?) Jahren aus dem Zusammenhang nimmt und die zwischenzeitliche Entwicklung und neue Erkenntnisse ausklammert, kann man wunderbar Kritik formulieren. Nur richtig ist sie dann doch nicht!


Aussagen von vor 15 Jahren? Dieser Beitrag erscheint mir doch recht aktuell:

merkur_ytong.JPG


Auch dort warnen sie wieder vor Ytong mit Hilfe von anekdotischer Evidenz.

Das war zu Zeiten, als die grobporigen, grau-blau-rötlichen Ytong-Blöcke verbreitet waren,[..]


Seltsam, dass Sie das nie in diesen Postings erwähnt haben, dass es sich gar nicht um den heute verbreiten weißen Ytong handelt, warum wohl? Also basieren ihre ganzen Vorbehalte gegenüber Ytongnestern auf Freilandbefunde vor wie vielen Jahren? als Ytong noch anders hergestellt wurde als heute? Wie viele Erfahrungen konnten Sie selbst denn mit Ytong-Nestern sammeln?

Die Poren machen übrigens nur bei großen Ameisenarten Probleme. Kleinere Ameisenarten können die Eier auch leicht aus den Poren herausholen. Dass sich Milben besonders in den Poren verstecken würden, ist ebenfalls eine unbelegte Behauptung.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Markus » 29. Jun 2018 12:21

Es erscheint ohnehin unwahrscheinlich, dass ein Parasit, der auf seinen Wirt angewiesen ist und Mechanismen entwickelt hat, dass dieser ihn nicht als Schädling erkennt und bekämpft, überhaupt auf Poren angewiesen wäre, die nur in einem Porenbeton vorkommen, den es in der Natur nicht gibt.

Aber wie wäre es damit: versuchen Sie es doch einmal!
Ytong oder Porenbeton ist günstig verfügbar.
Nehmen Sie einen Stein, modellieren Sie ihn, wie es ihre Erfahrung empfiehlt.
Momentan laufen viele Lasius sp. herum, begattet und bereit, claustral ein Nest zu gründen.
Dann braucht es nur noch ein Reagenzglas, entsprechend präpariert und eine Arena.

Sie könnten Erfahrungen mit einheimischen Arten sammeln, ganz vom wissenschaftlichen Kontext abgesehen, ohne Sezieren, Prämissen und damit verbunden: Vorurteile.

Was kann schon schiefgehen?
Sie können die Kolonie jederzeit überbrühen!

Jedenfalls verhält sich Porenbeton zu Sondermüll wie spaltbares Material zu einem Atommüll-Endlager.

Freilich muss man nicht mit allem einverstanden sein, dem Treibmittel, der allgemeinen Materialverschwendung z.B..
Doch sollte man sachlich und nicht ideologisch bleiben.
Wer wegen eines unschlüssigen Prinzips gegen etwas ist, verliert den wissenschaftlichen Halt.

Dennoch bleibe ich dabei: OT!
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Barristan » 29. Jun 2018 12:43

Evtl. könnte ja ein Moderator die Diskussion über Porenbeton in einen eigenen Thread auslagern, wäre sicher eine interessante Diskussion.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon derameisige » 29. Jun 2018 14:35

Hallo Markus:

Dieser ganze Thread wurde ja von Martin als OT abgespalten, nachdem die Diskussion vom Startthema rasch ins Persönliche abgeglitten ist!
Ich bin Herrn Sebesta sehr dankbar, dass er diese "Diskussion" offen gelassen hat!
Viele Teilnehmer offenbaren sich hier in einer bisher ungewohnter Deutlichkeit, da so etwas zumeist bald von der einen oder anderen Moderation unterbunden wurde.
Die Debatte zeigt, wie viel Unmut und Aggressivität sich über die Jahre angestaut hat. Inhaltlich-sachlich kommt nur Klein-klein heraus. Die persönlichen Angriffe dominieren mit weitem Abstand. Ich habe mich entschlossen, zunächst mal meinen breiten Buckel hinzuhalten. So erhält man schnell einen Überblick. :grin:

Man reitet auf meinem "Tonfall" herum. Stimmt zum Teil: Wer mich dumm anmacht, muss mit entsprechenden Antworten rechnen.
Der sachliche Inhalt meiner Beiträge, hier und andernorts, wird von gewisser Seite nicht zur Kenntnis genommen.
Doch ist für mich der "Tonfall" nur Verpackung. Wie einst bei Aldi: Alle Welt hat sich über die Pappkartons das Maul zerrissen, doch alle Welt hat die guten und billigen Inhalte gekauft! Bis die Läden sich zu ganz normalen Supermärkten entwickeln konnten.
Oder mein Motto: Wichtig ist nicht, was unter dem Brot ist, ob Holzbrettchen oder goldgerandetes Porzellan; wichtig ist, was auf dem Brot ist!
So wird bei den unzähligen sachlich hilfreichen Beiträgen aus meiner Hand das Wesentliche verschwiegen, auf der oft gewiss nicht "gefälligen" Verpackung herumgeritten. Um im Bild zu bleiben: Das gute Wurstbrot erklärt man für ungenießbar und verwirft es. Vielleicht versteht man auch die Inhalte zu wenig?

Ich will ja den Usern ihre Meinungen nicht nehmen, so weit sie sachlich begründet sind. Aber ich erhebe den Anspruch, dass auch ich meine Meinung kundtun darf, OHNE dass man mich persönlich so diffamiert, wie das gewissen Herrschaften gefällt.

Zu Ihrem Vorschlag betr. Ytong: Gibt es überhaupt noch viele User, die Ameisen in Ytong halten? - Der Trend geht doch zu billigen und einfachen Plastik-Verpackungen, Rocher-Boxen, zu käuflichen Farmen aus Kunststoff, und zu 3D-gedruckten Gebilden. - Bei dem Tempo der "Entwicklungen" käme eine sorgfältige vergleichende Untersuchung wohl immer zu spät! :)

MfG,
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Serafine » 29. Jun 2018 15:09

derameisige hat geschrieben:Man reitet auf meinem "Tonfall" herum. Stimmt zum Teil: Wer mich dumm anmacht, muss mit entsprechenden Antworten rechnen.

Der Tonfall war schon völlig daneben, bevor der erste Kommentar verfasst wurde.

derameisige hat geschrieben:Der sachliche Inhalt meiner Beiträge, hier und andernorts, wird von gewisser Seite nicht zur Kenntnis genommen.

Also ich hab nun wirklich oft genug angemerkt, dass das Grundtthema wichtig ist und durchaus Aufmerksamkeit verdient, leider wurde das ständig (auch von ihnen) ignoriert.
Aufmerksamkeit haben sie definitiv generiert, leider nur nicht für das Thema. Was schade ist, denn das Thema an sich IST wichtig.

derameisige hat geschrieben:Doch ist für mich der "Tonfall" nur Verpackung.

Nein, ist er nicht.
Der Tonfall ist gerade bei einer solchen BITTE (und um nichts anderes handelt es sich, denn einfordern können sie hier rein garnichts) einem Thema mehr Beachtung zu schenken das allerwichtigste.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sowohl der Antstore als auch andere deutschsprachige Ameisenforen bereit wären mehr über das Thema Lasius brunneus als Schadameise in Häusern zu informieren, wenn man sie respektvoll und vernünftig danach fragt (und sie am besten auch noch mit den entsprechenden Informationen/Links/Broschüren/etc. versorgt). Ist ja prinzipiell auch in deren Interesse - der Antstore kann Betroffenen mit nützlichen Informationen helfen und zeigen dass Ameisen nicht nur Schädlinge sind (vielleicht findet der ein oder andere sogar Interesse an Ameisen, hallo neuer Kunde) und Foren haben sowieso ein grundlegendes Interesse daran Content bereitzustellen und Traffic zu generieren.

derameisige hat geschrieben:Wie einst bei Aldi: Alle Welt hat sich über die Pappkartons das Maul zerrissen, doch alle Welt hat die guten und billigen Inhalte gekauft! Bis die Läden sich zu ganz normalen Supermärkten entwickeln konnten.

Pappkartons gibt es mittlerweile auch bei Rewe und Edeka, weil umweltfreundlich (Edeka verkauft sogar Tragekartons für 1€) - the times are a-changin'.
(Darüber ob Aldi ein normaler Supermarkt ist kann man sich aber streiten, ich finde die Filialen haben noch immer den Charme eines Verladezentrums.)

derameisige hat geschrieben:Oder mein Motto: Wichtig ist nicht, was unter dem Brot ist, ob Holzbrettchen oder goldgerandetes Porzellan; wichtig ist, was auf dem Brot ist!
So wird bei den unzähligen sachlich hilfreichen Beiträgen aus meiner Hand das Wesentliche verschwiegen, auf der oft gewiss nicht "gefälligen" Verpackung herumgeritten. Um im Bild zu bleiben: Das gute Wurstbrot erklärt man für ungenießbar und verwirft es. Vielleicht versteht man auch die Inhalte zu wenig?

Das gute Wurstbrot wird zurecht verschmäht, wenn es auf einem Kuhfladen liegt. Was unter dem Brot ist IST wichtig.
Vielleicht sollten sie ihr Motto überdenken - zum Wohle aller (auch des ihren). Das könnte vieles einfacher machen.
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon UncleYork » 29. Jun 2018 15:55

derameisige hat geschrieben:Hallo Markus:

Dieser ganze Thread wurde ja von Martin als OT abgespalten, nachdem die Diskussion vom Startthema rasch ins Persönliche abgeglitten ist!
Ich bin Herrn Sebesta sehr dankbar, dass er diese "Diskussion" offen gelassen hat!
Viele Teilnehmer offenbaren sich hier in einer bisher ungewohnter Deutlichkeit, da so etwas zumeist bald von der einen oder anderen Moderation unterbunden wurde.
Die Debatte zeigt, wie viel Unmut und Aggressivität sich über die Jahre angestaut hat. Inhaltlich-sachlich kommt nur Klein-klein heraus. Die persönlichen Angriffe dominieren mit weitem Abstand. Ich habe mich entschlossen, zunächst mal meinen breiten Buckel hinzuhalten. So erhält man schnell einen Überblick. :grin:

Man reitet auf meinem "Tonfall" herum. Stimmt zum Teil: Wer mich dumm anmacht, muss mit entsprechenden Antworten rechnen.
Der sachliche Inhalt meiner Beiträge, hier und andernorts, wird von gewisser Seite nicht zur Kenntnis genommen.
Doch ist für mich der "Tonfall" nur Verpackung. Wie einst bei Aldi: Alle Welt hat sich über die Pappkartons das Maul zerrissen, doch alle Welt hat die guten und billigen Inhalte gekauft! Bis die Läden sich zu ganz normalen Supermärkten entwickeln konnten.
Oder mein Motto: Wichtig ist nicht, was unter dem Brot ist, ob Holzbrettchen oder goldgerandetes Porzellan; wichtig ist, was auf dem Brot ist!
So wird bei den unzähligen sachlich hilfreichen Beiträgen aus meiner Hand das Wesentliche verschwiegen, auf der oft gewiss nicht "gefälligen" Verpackung herumgeritten. Um im Bild zu bleiben: Das gute Wurstbrot erklärt man für ungenießbar und verwirft es. Vielleicht versteht man auch die Inhalte zu wenig?

Ich will ja den Usern ihre Meinungen nicht nehmen, so weit sie sachlich begründet sind. Aber ich erhebe den Anspruch, dass auch ich meine Meinung kundtun darf, OHNE dass man mich persönlich so diffamiert, wie das gewissen Herrschaften gefällt.

Zu Ihrem Vorschlag betr. Ytong: Gibt es überhaupt noch viele User, die Ameisen in Ytong halten? - Der Trend geht doch zu billigen und einfachen Plastik-Verpackungen, Rocher-Boxen, zu käuflichen Farmen aus Kunststoff, und zu 3D-gedruckten Gebilden. - Bei dem Tempo der "Entwicklungen" käme eine sorgfältige vergleichende Untersuchung wohl immer zu spät! :)

MfG,
A. Buschinger



Ausversehen bedankt :)

Nicht persönlich nehmen werter Herr Professor, aber bereits ab Seite 1 waren SIE mir höchst unsympathisch.
Das Verhalten was Sie und auch einige andere User zu Tage legen ist schlicht weg das Verhalten kleiner Kinder die sich auf den Schulhof streiten.
Man will unbedingt recht haben und jeder der eine andere Meinung hat ist "doof".

Rechtschreibfehler können Sie gerne behalten. Für eine derart gut gebildete und elitäre Person sollten Sie vielleicht noch an Ihrer Argumentationsweise feilen und sich das Sprichwort "der Ton macht die Musik" zu Herzen nehmen.

Grüße
York
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Re: Diskussion zu Offener Brief zu Lasius brunneus

Beitragvon Markus » 29. Jun 2018 23:43

Könnten wir uns alle mal beruhigen?
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