Ist machbar. Zumal du nicht den ganzen block komplett mit GIPS ausfüllst. Ich behaupte MINDESTENS 50% fallen weg für die Kammern.
Ich würde wie gesagt Munier eisen mit einziehen. Zusätzlich dazu nachher nachdem das ganze gegossen und ausgehärtet ist einen schönen Holzrahmen drummachen damit es nachher nicht aussieht wie ein großer grauer Klotz in deinem Haus/ deiner Wohnung.Der Holzrahmen bietet natürlich zusätzliche stabilität.
Aber hier in Bonn gibt es glaub ich diverse Fachbetriebe für Acrylglas. Früher hing immer , wenn man die Kennedy Brücke richtung Beuel herunterfuhr auf der Linken Seite eine Werbetafel von einer Firma die Acryglas verarbeitet
ich denke das mich eh erst nach dem glas umschaue wenn das ding fix und fertig im keller steht^^ aber danke für den hinweis.
Zum gießen solltest du erstma einen Stabilen holzrahmen bauen und den dann vielleicht schon mit Styropor Formen auslegen die nachher schonmal die Grundform der Kammern bilden. Somit sparst du von Anfang an , an Gips.
Nachher kannst du das ganze dann noch ordentlich verarbeiten , Rahmen drum und fertig ^^
Da hast Du ja wirklich ein Riesennest in der Überlegung.
Wie schon gepostet wird das Teil richtig schwer, selbst 100 kg ist noch ein richtiger Brocken.
Gips ist nicht besonders stabil und eingearbeitete Nestkammern schwächen die Struktur.
Die chemische Reaktion des Aushärtungsprozesse erzeugt Wärme und bei so einem Riesenteil nicht zu knapp.
Mögliche Folgen, Risse, die zusätzlich den Zusammenhalt verschlechtern.
Ohne die angesprochenen Verstärkungen bricht das Teil schon beim Transport.
Eine möglichst dicke Plexiglasscheibe, mit Schrauben welche weit in den Gipsblock reichen,
verstärken den Zusammenhalt des Nestes zusätzlich.
Bei exotischen Camponotus gibt es Arten die sich richtig ins Zeug legen, in kurzer Zeit viele Arbeiterinnen aufziehen, nicht im Geringsten mit unseren Camponotus ligniperda vergleichbar.
Kann ich gut nachvollziehen, wenige Arbeiterinnen ziehen einige Hunderte Larven auf und schnell ist die vorhandene Anlage schon wieder zu klein.
Ameisen leben nicht ewig und irgendwo stabilisiert sich ihre Anzahl.
Proteingaben, die auf einen Level gehalten werden helfen da mit.
Was haben sie bei Dir an Auslauf und wie hast Du Dir die Befeuchtung des Nestes gedacht?
Grüße
also was das bremsen der kolonie angeht...solange ich platz habe sollen sie ruhig wachsen^^
Als Auslauf haben sie ein 60x40, 40x30 und zwei 30x20 Becken. Plane jedoch noch ein 60x50x50 Becken mit einzubinden.
Die Befeuchtung des ganz großen nestes habe ich noch nicht geplant, wenn der ander plan mir durchführbar scheint werde ich da noch in die detailplanung gehen müssen. (Zwei Ideen habe ich schon, ein gelöcherter schlauch eingegossen mit kleinerem auffangbecken oben oder nachträglich, seitlich angebrachte gipstaschen...)
Nach etwas überlegung würde ich eigentlich sagen , wären mehrere YTONG blocke zusammengefügt die bessere Lösung. Der YTONG hat ja bekanntlich Gaseinschluss wodurch er wesentlich leichter ist als ein Block Gips. Die Blöcke lassen sich ja dann wunderbar zusammenfügen mit dem passenden Mörtel. Sind ja schließlich Baumterialien wie beim Häuserbau.
Später ausfräsen ist natürlich mit viel Arbeit verbunden aber damit muss man nunmal leben.
Fürs befeuchten hätte ich auch an deine Idee mit den gelöcherten Schläuchen gedacht. Oder mehrere komplett vorschlossene Kammern die über ein Bohrloch im plexiglas mit einer Spritze oder ähnlichem befüllt werden können..
Ich würde dir nebenbei empfehlen das ganze mit Abstand zur Wand zu machen bzw. zusätzlich einen kleinen Lüfter dahinter zu montieren um eine Luftzirkulation zu erzeugen damit es an der Wand dahinter nicht durch die feuchtigkeit schimmelt.
Wie gut sich der YTONG verarbeiten lässt sieht man sehr gut bei meinem Bruder Lut in seinem Thread.
http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=12689&p=111645&hilit=lut#p111645
ja das habe ich auch schon überlegt jedoch komm ich mit dem baustoff nicht so gut klar, meine aufsätze zum fräsen sind imme in kürzester zeit so verdreckt das ich einen sinn nur in kleineren nestern gesehen habe. (mit einem investment in andere werkzeuge wäre es sicher besser möglich)
Die belüftung hinter dem gipsblock habe ich eigendlich unterschlagen^^ ich war der meinung das ich durch zwei große heizmatten welche dahinter angebracht sind eh einen leichten aufwind in den paar zentimetern zwischenraum zur wand erzeuge...
Hallo zusammen,
bei der Große des Nestes kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es beim trocknen des Gipses zu Rissen kommt. In 200 kg feuchten Gips steckt ne Menge Wasser drin. Du müßtest wohl eine Armierung mit vorsehen.
Meiner Meinung wäre es besser, wenn Du Ytongsteine nebeneinander klebst. Die mußt Du zwar aufwendiger bearbeiten, aber der Block ist leichter und reißen wird da auch nix. Aber: Wichtig ist hier ein Rahmen (wie auch bei dem Gipsnest) um es ordentlich transportieren zu können.
MfG Henry
@ Tiberius , du musst den ja nicht zwangsweise ausschleifen. Ich kenne das , die Schleif/Fräsaufsätze sind schnell ma Rund oder so zugedreckt , dass sie nichtmehr verwendbar sind.
Es gibt aber mit sicherheit auch möglichkeiten das erstma grob auszumeißeln etc.
Mit dem verbauen der Heizmatten würd ich an deiner Stelle nochmal überlegen, YTONG wird nicht umsonst als wärmedämmendes Material verwendet.
Als Feststellung behaupte ich jetzt mal das GIPS vollkommen rausfällt. Aufgrund des Gewichts und der Stabilität.
da waren sie wieder meine probleme^^