Gips besteht im wesentlichen aus Calcium, ein metallisches Element.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Gips
Was bei Gips schimmelt sind Verunreinigungen und Bestandteile die von außen in den Gips kommen, wobei Ameisen gut mithelfen.
Selbst Wasser kann schon Verunreinigungen an und in den Gips bringen, oder Staub aus der Luft plus Feuchtigkeit und es schimmelt.
Bei Ytong alleine sieht es auch nicht anders aus.
Eine weitere und natürlichere Möglichkeit einen Ytong zu gestalten ist ein Anstrich mit Lehm.
Grüße
So, kleines Update...
Ich habe das Nest noch mit ner dünnen Gips-Schicht überzogen, per Pinsel. Das die Glasscheibe nur durch Auflegen dicht hält musst ich danach nochmal geduldig mit Schleifpapier ran, das gleichmäßig auftragen hat nicht so geklappt. Aber jetzt liegt die Scheibe - zumindest rings um - sauber auf. Die Erhöhungen in der Mitte haben manchmal noch Luft - merkt man durch Andrücken der Scheibe.
Wenn das die Lasius niger stört und sie Sand zur Verfügung haben bauen sie das dann selbstständig zu? Oder sollte ich das so besser nicht probieren?
und @Cleopatra: sieht echt besser aus...
Jepp, findet man im Forum öfter mal, dass die Ameisen die Kammern "nachdichten".... ;-)
Ich glaube nicht, dass die Ameisen die Scheibe hochbekommen, aber wenn die sich aus i-einem Grund mal löst, sitzt du ganz schön in der Tinte, wenn dir die Kolonie im Haus/Wohnung/Zimmer rumwuselt... :mrgreen:
Ein befreundeter Halter hat mir mal erzählt, dass seine Lasius niger den Farmdeckel angehoben haben, indem sie Korn für Korn Sand dazwischengeschoben hatten. Theoretisch könnte etwas Ähnliches bei dir auch passieren... Aber vllt hast du ja etwas, dass du als ordentlichen Briefbeschwerer benutzen könntest...? ^^
Siehst du, vertrau bei sowas immer den Frauen. :grin:
Ich hab mein Nest hochkant stehen und die Scheibe mit Küchensilikon angeklebt. Nicht nur am Rand sondern auch überall wo sonst noch Silikon draufging. Wenn da auch nur ein Fühler durchkommt .... :evil: Da ich das vorher aber so schön angemalt hatte, sieht das jetzt richtig kacke aus. Jetzt muss ich das noch mit irgendwas verblenden... und nächstes Mal nehm ich mir nicht einfach eine Flasche Silikon vom Regalbrett auf dem "transparent" steht. Zuhause durfte ich feststellen das es grau war... arg! Naja, genug der Selbstgespräche. Stell mal ein Foto ein wenns fertig ist!
Bildchen - hier sind sie...
Man sieht wie der Stein Wasser zieht, der Tank ist seit 2-3 Stunden gefüllt. Ein paar Zentimeter hat er schon geschafft ;)
Ich könnte nochmal euren Rat gebrauchen:
Über Nacht hat sich jetzt vielleicht ein knappes Viertel des Nestes bissel verfärbt, allerdings fühlen sich die Kammern nicht feucht an. Die Aussenwand des Tankes dagegen schon - die hat aber ja auch nur 1cm Dicke.
Der Tank war heute morgen aber auch leer.
Ist das ausreichend, wenn das so lange dauert?
Wenn nicht könnte ich mir vorstellen von außen durch den Wassertank bis unter die Kammern noch Löcher zu bohren, das Loch in der Aussenwand mit Gips zu verschließen, damit die Wassergänge bis unter die Kammern führen. Das könnte ich nur auf einer Seite machen, dann ist die andere trockener.
Weiteres Wasser in den Tank und die Kammern werden noch feuchter, wäre für Lasius niger allerdings zu viel.
Sie brauchen es nur leicht feucht, eine leichte Verfärbung des Ytongs reicht.
Die Wände in den Nestkammern dürfen nicht nass sein, wäre zu viel.
Auch müssen trocknere Bereiche (Kammern) vorhanden sein.
Wie schnell der Tank leer wird oder werden muss um genug Feuchtigkeit zu bringen, da hilft nur ausprobieren.
Die Verdunstungsfläche des Ytongs, Temperaturen, Raumfeuchtigkeit sind alles Faktoren die da schnell ganz andere Ergebnisse bringen.
Grüße
hi find dein ytong super darf ich dich fragen was der für maße hat und wie groß deine kolonie ist ? wie hast du den den ausgehöhlt mit hammer und schraubenzieher ? so wie die meisten ?
Hab nur verschiedene Schraubenzieher verwendet. Und nen Cutter für die Kanten für die Scheibe... Ist ca. 20x20x7cm groß
Und ich hab noch keine Kolonie drin.
lg
kenny
Bin persönlich ein Fan davon, Standbohrer für Ytongs zu nehmen. Allerdings ist es da schwieriger, sanfte Übergänge in der Kammer-Höhe einzuarbeiten. Aber selbst dann könnte man die Kanten ja noch nachglätten... ^^
Allerdings bewundere ich die Geduld derjenigen, die sich die Ytongs per Hand zurechtklöppeln.... :grin: