Diskussion zu Atta-Pilzbeckenumzug

Hier kann diskutiert und gefragt werden.

Diskussion zu Atta-Pilzbeckenumzug

Beitragvon Martin S. » 4. Mär 2006 00:08

Hallo Leute,

hier könnt Ihr zu unserem Pilzbeckenumzug diskutieren oder Fragen stellen.

viewtopic.php?f=149&t=3425

Gruß Martin :D
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Martin S.
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Beitragvon TheSummiter » 4. Mär 2006 02:39

Man das ist ja sehr interessant, und die Soldaten sind ja echt Riesig!
Wie habt ihr das eigentlich angestellt, einfach ins neue becken rübergeschaufelt oder wie? Da kommen doch gleich die Ants wie wild und krabbeln einem auf den Armen hoch und die könn sicherlich auch gut zwicken bzw schneiden wie der Name auch schon sagt :-)
Es wäre mal interessant zu wissen wie ihr das angestellt habt, evtl ne kleine Zusammenfassung / Beschreibung davon.
Gn8 @ ALL
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Beitragvon uta » 4. Mär 2006 02:58

Jo, wenn es Euch interessiert, werde ich voraussichtlich am Wochenende eine kleine Zusammenfassung von dieser Umzugsaktion schreiben.

Nur soviel vorweg. - Dadurch, dass wir jeden Handgriff vorher gut durchgesprochen haben und alles bereitstand, war diese Aktion zwar zeitintensiv, aber im Ergebnis doch sehr zufriedenstellend verlaufen und auch den Pilz konnten wir relativ schonend umsetzen.


Fortsetzung folgt... :D

Viele Grüsse
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Beitragvon lech » 4. Mär 2006 08:49

Morgen!
mich würde es auch interessieren wie ihr dass gemacht habt!!!!!
MFG LECH
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Beitragvon sobek » 4. Mär 2006 08:56

Hm, ob es sooo gut ist die Ameisen so umzusiedeln? Das muss doch ein Mordsstress gewesen sein?
Ich hoffe, der Pilz hats gut überstanden?

Haltet uns auf dem Laufenden ;) :D

georg ;)
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Beitragvon uta » 4. Mär 2006 12:35

sobek hat geschrieben:Hm, ob es sooo gut ist die Ameisen so umzusiedeln? Das muss doch ein Mordsstress gewesen sein?


Ja, natürlich ist so eine Umzugsaktion eine Superstress-Situation für die Kolonie. Keine Frage! Aber wir hatten keine andere Wahl!

Wir haben es ja auch nicht aus Jux und Dollerei gemacht, sondern es war die Notwendigkeit gegeben, da das alte Pilzbecken sich in einem funktional, ausbruchs-, belüftungstechnisch sowie optisch unzureichendem Zustand befand. Der Vorbesitzer der Kolonie hatte ein Pilz-Becken, teilweise "Marke Eigenbau", angeboten, welches jetzt aus oben genannten Gründen austauschbedürftig war und keinen weiteren Aufschub duldete, und dies war auch der Grund für die "Zwangsumsiedelung".

Zeitlich ist es bei mir am Wochenende zwar ein wenig eng, aber sowie ich etwas Luft habe, werde ich - wie bereits versprochen - eine kleine Zusammenfassung zur Umzugsaktion schreiben. Habt einfach ein wenig Geduld bitte! :)

Viele Grüsse
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Beitragvon uta » 11. Mär 2006 18:25

Hallo zusammen,

heute nun möchte ich über unseren Pilzbecken Umzug der Atta cephalotes Kolonie berichten.

Wie ich bereits erwähnte, ist dieses notwendig geworden, da das alte Becken aus den bereits beschriebenen Gründen nicht mehr den Anforderungen entsprach und unbedingt ausgetauscht werden musste.

Dies bedeutete natürlich in erster Linie totaler Stress für die Kolonie, aber auch wir waren nicht minder aufgeregt, wollten wir den Umzug doch für die Ameisen so schonend wie möglich über die Bühne bringen.

Alle notwendigen Utensilien wie Schlauch, Schlauchadapter zum Glasbecken, Sammelbehältnisse für "Flüchtlinge" (als Ausbruchsschutz am oberen Rand einen Ölfilm aufgetragen), Federstahlpinzetten, Stöpsel zum vorübergehenden Verschließen der Becken etc. und natürlich das Wichtigste, das neue Becken, wurden bereitgestellt und jeder einzelne Handgriff wurde nochmal durchgesprochen und in der Theorie durchgespielt. Mal sehen, ob die Ameisen unseren theoretischen Plan auch praktisch unterstützten. :grin:

Wir waren noch in der theoretischen Planung, als die Tür aufging und "Gorilla" zufällig vorbeikam. Was lag da näher, als ihn zu fragen, ob er uns bei dem Umzug hilft. "Na klar", sagte er "mach' ich". Und wir waren natürlich froh, denn je mehr Hände bei der Umzugsaktion zur Verfügung standen, umso optimaler, schneller und schonender konnte alles vonstatten gehen.

Na prima - nun konnte es ja losgehen! Das neue Becken wurde ebenfalls vorbereitet. Als Ausbruchsschutz wählten wir auch hier einen Ölfilm. Dies hatte sich auch bei den anderen 3 Becken am besten bewährt. Okay, man muss diesen Ölfilm regelmässig erneuern, aber PTFE hat die Eigenschaft, sich bei feuchtwarmen Klima teilweise von den Glaswänden abzulösen, ansonsten bevorzugen wir auch PTFE! Wir haben im neuen Becken bewusst kein weiteres Bodensubstrat eingebracht, da die Ameisen Bodensubstrat im alten Becken nach und nach entfernt haben. Sollten sie dieses nun doch benötigen, so haben sie die Möglichkeit, Bodensubstrat aus dem Nachbarbecken ins Pilzbecken zu verbringen.

Das alte Becken wurde nun leicht vorgezogen, und das neue Becken in Position gebracht. Dann nochmal tiefdurchatmen... uff, wird's gutgehen... was erwartet uns? ... Herzklopfen! Nochmal tiefdurchatmen... bis drei zählen.... und dann ging es ruckzuck los.

Verbindung zu den anderen Becken unterbrechen und mit einem passenden Stöpsel verschließen. Sofort war entsprechender Alarm bei den Ameisen im Verbindungsschlauch. Wir haben eine Öffnung des Verbindungsschlauches erstmal verschlossen, um die andere Öffnung kontrolliert in eines der drei anderen Becken nach Öffnen des Deckels zu halten, damit die Ameisen dort hinein gelangen konnten. Natürlich war die Aufregung sowohl auf Seiten der Ameisen als auch auf unserer Seite recht groß. Wir mussten den Ameisen natürlich ein wenig Hilfestellung geben, damit sie in das vorgesehene Becken gelangen konnten. Aber irgendwann war auch die letzte Ameise aus dem Schlauch in das Becken gekommen.

Puh, das war erstmal geschafft. Erstes aufatmen, aber das Schwierigste kam ja noch - das Pilzbecken.

Die Aufregung sowohl im Pilzbecken, als auch im angrenzenden Becken war nicht zu übersehen. Es herrschte Alarmstimmung bei den Ameisen und man sah, dass jede Ameise durch entsprechenden Einsatz sich dieser Situation zu stellen versuchte und ihr bestmöglichstes gab... es war ein einziges aufgeregtes Gewusel. Die Anspannung stieg, denn jetzt hieß es sich an's Pilzbecken zu wagen... Handschuhe wurden übergestreift, sich selbst in Position gebacht, wieder tiefdurchgeatmet und bis drei gezählt und dann den Deckel erst vorsichtig, dann aber ruckartig geöffnet und dann hieß es schnell handeln... beherzt griffen Martin und Gorilla ins Pilzbecken und versuchten so schonend wie möglich den Pilz zu greifen und ihn umzusetzen. Mir oblag es, mich um das Gewusel auf dem Deckel zu kümmern.... hier herrschte natürlich Aufregung pur. Der Pilz wurde blitzschnell ins Becken verbracht und auch hier war totale Panik... Verständlich! War unser zwar gutgemeinter Eingriff doch aus der Sicht der Ameisen ein Angriff mit höchster Alarmstufe. Puh geschafft... unsere Köpfe waren leicht gerötet vor Aufregung und Anstregung....der Pilz war umgesetzt... und das Schwierigste somit gemeistert. Nun mussten wir uns um die Ausreißer kümmern, denn es war uns von Anfang an klar, dass es nicht ganz ohne "Flüchtlinge" gehen wird. Wir hatten uns ja auch entsprechend vorbereitet. Der alte Deckel war inzwischen von den Ameisen befreit und in die neue Örtlichkeit verbracht. Nun widmeten wir uns dem alten Becken, wo ebenfalls noch ein entsprechendes Gewusel zu beobachten war. Auch Pilzreste waren verständlicherweise noch vorhanden und wurden von den aufgeregten Arbeiterinnen, teilweise für uns Beobachter orientierungslos aussehend, umher getragen. Wir gaben Hilfestellung und haben Ameise für Ameise, teilweise eben mit Pilzresten, ins neue Becken umgesetzt. Auch viele Soldaten befanden sich noch im alten Becken. Vor denen habe ich doch einen gewissen Respekt :grin: und nahm daher die Umsetzung ins neue Becken mit einer Federstahlpinzette vor. Mit den Arbeiterinnen bin ich jedoch schon sehr per "Du" und so greife ich sie liebevoll zum Umsetzen mit den Fingern. Das klappt wunderbar und sie nehmen es mir offensichtlich auch nicht sonderlich übel.Wenn ich sie dann vorsichtig zwischen zwei Fingern halte, kann man beobachten, wie sie ihre Mandibeln aufgeregt hin- und herbewegen. Erstaunt hat mich die Konsistenz des Pilzes. Ich wusste, dass er schwammartig ist, hatte aber dennoch eine festere Schwammkonsistenz vermutet. Er ist sehr filigran und berührungsempfindlich.

Nun hieß es sich um die zahlreichen "Flüchtlinge" zu kümmern, die sich sowohl im alten Becken, als auch auf dem Fußboden befanden und sich offensichtlich voller Aufregung um Kontakt zur Kolonie bemühten. Man konnte beobachten, dass einige Arbeiterinnen auch Pilzanteile zwischen ihren Mandibeln trugen, um diese zu retten und in den Bereich des Pilzes zu verbringen. Es herrschte verständlicherweise volle Aufregung, aber wiederum hatte man den Eindruck, dass trotz des augenscheinlichen Chaos' jede Arbeiterin wusste, welche Aufgabe sie zu übernehmen hat. Trotz des Chaos herrschte auch eine für mich schwer nachzuvollziehende Ordnung. Wahnsinn - das Verhalten der Ameisen in dieser für sie äusserst stressigen Situation beobachten zu können.

Es war natürlich entsprechend zeitintensiv, auch die restlichen Ameisen an ihren neuen Ort zu verbringen. Immer wieder tauchten Arbeiterinnen auf, die offensichtlich einer Duftspur folgten und den Kontakt zur Kolonie suchten. Liebevoll ins neue Becken verbracht, nahmen die Arbeiterinnen ohne zögern sofort ihre Tätigkeit auf, um sich um den zwar schonend umgesetzten, aber doch nicht in Ursprungsform verbliebenen Pilz zu kümmern. Diese ganze Prozedur nahm ca. 3 Stunden in Anspruch. Aber es war erstaunlich zu beobachten, wie sich die Ameisen im Pilzbecken sofort daran machten, zu sondieren und zu reparieren. Natürlich herrschte nach wie vor Aufregung mit höchster Alarmstufe, aber die Arbeiterinnen waren emsig und sehr bemüht die abgebröckelten Pilzanteile wieder in Pilznähe zu verbringen und dort zu integrieren.

Nun kam der Zeitpunkt, wo auch die Verbindung zu den anderen 3 Becken wieder hergestellt werden sollte. Auch hier hieß es beherzt und schnell zu handeln. Die Stöpsel wurden ruckartig entfernt und stattdessen der Schlauchadapter/Schlauch ebenso ruckartig angebracht. Diese Aktion lief optimal. Es gab nur ganz wenige "Flüchtlinge", die schnell wieder liebevoll ihrer Kolonie zugeführt worden sind und auch sofort ihre Tätigkeit innerhalb der Kolonie aufnahmen. Ein beeindruckendes Bild!

Die Aufregung innerhalb der Kolonie hielt noch ein Weilchen an. Klar, war dies doch ein einzigartiger Eingriff, der das Leben der Kolonie durcheinander brachte und entsprechende Alarmaktivitäten zeigte. Aber bereits am nächsten Tag hatte sich diese Aufregung größtensteils gelegt und statttdessen konnte ich beobachten, wie sich die Arbeiterinnen damit beschäftigten, die angebotenen Brombeerblätter und Obst zu verarbeiten. Im Bereich des Pilzes war weiterhin entsprechende Aktivität zu beobachten. Abgestorbene Pilzanteile wurden entsorgt und die vorbereiteten, kleingeschnitttenen Blätter ins Pilzbecken zur weiteren Bearbeitung transportiert. Ein gutes Zeichen! Zeigt es doch, dass die Kolonie durch die Umsetzungsaktion zwar in Aufruhr geraten ist, aber sich dennoch situationsgemäss verhalten und um den Fortbestand der Kolonie bzw. Pilzes gekümmert hat.

Heute sieht man nun , dass die Blätter weiterhin ins Pilzbecken zur Verarbeitung transportiert werden, und das auch wieder trotz aller Aufregung eine gewisse Ruhe eingetreten und ein kontinuierliches "Aufbauprogramm" zu beobachen ist.
Eifrig werden geschnittene Blätter reingetragen. Eines muss ich aber sagen - weiss nicht, ob die Ameisen das genauso sehen - aber die Qualität der Brombeerblätter lässt jahreszeitenbedingt doch allmählich sehr zu wünschen übrig. Ich denke mal, so ein frisch gewachsenes, knackiges, frischgrünes Frühjahrsblatt wird sicherlich auch lieber von den Ameisen angenommen, als so'n doch in die Tage gekommenes Winterblatt. Ich biete ihnen zwar auch z.B. Liguster-Blätter an, aber ich habe schon das Gefühl, dass ihnen Brombeerblätter immer noch am liebsten sind und mein Obst wie Äpfel, Birne, Weintrauben teile ich gerne mit ihnen. :D Wenn ich Weintrauben anbiete, habe ich schon des öfteren beobachtet, dass sich daran insbesondere die Soldaten laben. Habe so für mich festgestellt, dass das Einbringen von entsprechender Feuchtigkeit in das Beckensystem am Besten durch das Abspülen der Blätter geht. Sollte ich feststellen, dass dies nicht ausreichend ist, so wird natürlich noch zusätzlich gesprüht.

Na ja, wollen wir mal hoffen, dass der Frühling irgendwann auch mal in die "Puschen" kommt, und wir den Blattschneidern auch wieder frisches Blattgrün anbieten können.

So, ich hoffe, es hat Euch ein wenig Spass gemacht, auf diese Weise einen Pilzbecken-Umzug mitzuerleben. :)

Viele Grüsse
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Beitragvon Benedikt » 8. Nov 2006 19:44

Applaus =D>
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Beitragvon meisi » 9. Mai 2007 18:27

Und wie geht es der Kolonie heute?
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Beitragvon delirium » 9. Mai 2007 20:19

Sie existiert nicht mehr, da sie im letzten Jahr eingegangen ist, leider.
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Beitragvon meisi » 9. Mai 2007 20:25

Das ist sehr schade!

Woran sind sie gestorben, ist das bekannt?

Hätte auf neue Bilder gehofft.
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Beitragvon Baecker » 9. Mai 2007 23:50

Hi

Wow sag ich nur, der Pilz war ja riesig!
Wie groß wird so ein Pilz überhaubt oder wachst der immer weiter?
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Beitragvon Martin S. » 10. Mai 2007 19:40

Hallo Leute,

der Pilz dieser einen Kolonie ist uns leider kurz nach dem Umzug wider Erwarten eingegangen, da vermutlich die klimatischen Bedingungen (Luftfeuchtigkeit, Belüftung, Pilztemperatur usw.) in den neuen Becken nicht schnell genug von der Kolonie stabilisiert wurde, und das Gleichgewicht der Kolonie dann vorzeitig zusammengebrochen ist. Nun ja, hat sich damit doch betrüblicherweise gezeigt, wie schnell eine instabile Situation mit Folgen entstehen kann.

Aber sehr zu unserer Freude entwickelt sich die seit Januar d.J. in unseren Händen befindliche, aus jeweils einer recht kleinen Kolonie von uns hochgezogenen Atta und Acromyrmex Kolonie, prächtig. Mit Vorliebe und großem Eifer werden Brombeer- und Rosenblätter angenommen und verarbeitet, und der Pilz dankt es mit entsprechendem Wachstum. Wir hoffen natürlich sehr, dass die Weiterentwicklung ohne größere Probleme vonstatten geht und keine Einbuße wie bei der obigen Atta cephalotes Kolonie zu verzeichnen sein wird.

Viele Grüsse
Martin
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Zuletzt geändert von Martin S. am 10. Mai 2007 19:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin S. » 10. Mai 2007 19:45

@ Baecker: Eine Kolonie dieser Art kann laut dem Film "Ameisen - Die heimliche Weltmacht"
http://www.antstore.net/shop/product_in ... info/p1150
, Nester von bis zu 8 Meter tiefe und 50 m² bauen. Die einzelnen Pilzkammern sind in dem Film auch gut zu erkennen.

Viele Grüsse
Martin
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Re: Diskussion zu Atta-Pilzbeckenumzug

Beitragvon xqu » 28. Jul 2009 02:03

Hi @ antstore

gibt es auch Bilder von der Kolonie die ihr in euren Laden stehen habt?

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