Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Beitragvon Eaglesword » 24. Aug 2007 05:26

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Beitragvon Kessler » 12. Sep 2007 13:48

Hey Eaglesworld ,
Es wäre wirklich interessant wenn du Bilder von deinem Becken, Ameisen und Nestern posten könntest dann könnte sich auch jeder mehr darunter vorstellen. Ansonsten finde ich deinen Bericht ganz ok.
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Beitragvon Eaglesword » 12. Sep 2007 22:53

Ach, seufz, noch verfüge ich nicht über eine Digi- schon gar nicht mit Nahaufnahme.
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Beitragvon Purifier » 23. Nov 2007 09:51

Schade das die Camponotus eingegangen sind. Hoffen wir für den Rest das sie es überleben.
Sind sie jetzt diesem eigenartigem Schimmel oder Pilz zu Opfer gefallen??
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Beitragvon Eaglesword » 23. Nov 2007 22:47

Negativ, würde ich sagen. Sonst hätte die Luft sie längst schon vergiftet. Wäre mir das aggressive Verhalten der weißen Asseln- die doch als Futter gedacht waren- bekannt gewesen, so hätte ich sie nie ins Ameisenbecken gelassen. Die Camponotus gelten laut Beschreibung als für Fortgeschrittene gedacht. Hm... Bislang hielt ich mich nicht für einen Anfänger. Von 5 erworbenen Arten leben aktuell 3.
Musste aber dieser Verlust wirklich sein? Oder geht es vielen Haltern ähnlich? Es ist nicht nur das Geld, was ich in den Sand gesetzt habe. Ich komme mir verantwortungslos vor.
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Beitragvon Stefan86 » 23. Nov 2007 23:28

Es geht mir genauso,mir sind sogar 2 mal lasius niger einegegnen und myrmecia rubra camponotus... Von den Exoten ist mir bissher keine eingegangen und sie lassen sich sehr leicht halten. vielleicht habe ich auch ein händchen in sachen Temperatur und Luftfeuchte,weil ich schon ewigkeiten mit diesen wichtigen Faktoren reptilien gehalten habe.

Aber es ist immer ein verlust eine Kollo zu verlieren, aber auch das gehört dazu!
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Beitragvon Purifier » 24. Nov 2007 03:05

Hey Eaglesword, lass den Kopf nicht hängen. Auch wenn du eventuelle Fehler gemacht hast die ich bis jetzt noch nicht sehe sollst du dich nicht verurteilen! Es kann immer etwas schief gehen. Und egal ob es Exoten sind oder "einfache" Europäische....das Gefühl ist immer Sch****.
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Re: Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Beitragvon Eaglesword » 5. Sep 2008 23:13

Wie ihr im neusten Post vom Bericht seht, habe ich das Tropenbecken stillgelegt.
Bevor es neue Verwendung findet, werde ich versuchen, beide Ytongs abzukochen oder anderweitig zu desinfizieren. Der ganze Kokoshumus plus Aqualit kann einzig noch im Wald nützlich sein, denn der Pilz wird sich gegen die dortigen gelben Schleimpilze im Boden erst gar nicht behaupten können- abgesehn davon, ob er überhaupt Frost verträgt. Schließlich kommt ja noch der Winter :twisted:.

Da ich mittlerweile eine Limux habe, werde ich sehn, ob der Bösewicht auch deutlich abzubilden ist. An einem Ytong befindet sich eine neue Infektion. Den Stein werde ich vorher ausgraben, damit keine Reflektion der Scheibe das Bild vernebeln kann. Aaaaaaber erst bei Tageslicht!
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Re: Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Beitragvon NoMa » 6. Sep 2008 03:06

Hallo,

schade, dass es nicht geklappt hat mit deinem Gemeinschaftsbecken. Vor allem die Entwicklung der Cyphomyrmex hätte mich sehr interessiert. In deinem Bericht hattest du ja von deiner Hoffnung geschrieben, dass sich vielleicht eine Jungkönigin in einem anderen Teil des Beckens ansiedelt. Wie ist das bei dieser Art mit der Fortpflanzung? Betreiben sie Inzucht oder wie kommst du auf die Idee, dass das mit nur einer Kolonie klappen könnte?

Ansonsten hier mal ein Bild von einem Pilz der bei meinen Odontomachus gewachsen ist. Der könnte deiner Beschreibung entsprechen: download/file.php?id=8547&mode=view
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Re: Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Beitragvon Eaglesword » 7. Sep 2008 03:28

Das Gelb ist identisch, aber der Pilz gehört nicht zu den Köpfchenpilzen. Seine Sporangien erheben sich nur 1mm über dem Niveau des Mycels.
Besonders fällt bei dieser Art eine gleichmäßige Struktur auf, also nicht wie bei den uns bekannten Pilzen, die eher eine straußförmige Anordnung der Fruchtkörper zeigen.

Am So werde ich 1 oder 2 Fotos beisteuern, die hoffentlich genug Aufschluss geben zur Bestimmung.
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Re: Zum Austausch über `Gemeinschaft im Tropenbecken´

Beitragvon Eaglesword » 9. Sep 2008 19:10

Wie besprochen, habe ich versucht, uns diesen Pilz zu präsentieren:
Frische Infektion
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im ausgetrockneten Tropenbecken
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Zum Vergrößern klickt 1 oder 2 Male auf das jeweilige Bild.
Zwar ist Nr. 2 unscharf, doch lassen alle 3 die Struktur des Invasoren erkennen. Es ist ein äußerst flachrasiger Pilz ohne erkennbare Stiele. Viel mehr besteht er aus lauter spitzkegeligen Hügeln, deren Gipfel je 1 rundes Sporenbehältnis bildet.
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