Die sollen es sein ...

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Die sollen es sein ...

Beitragvon 1001 » 12. Sep 2005 13:32

Gut, ich habe jetzt lange mit mir gerungen und komme zu dem Schluss dass für mich die Ideale Art folgende ist: Pheidole Pallidula
Wer hat mit der schon erfahrungen gemacht? Was gibst besonderes zu beachten das nur du mir sagen kannst?

Ich hab noch ein Frage zum Einzug. Wenn ich die bekommen, kann ich das Reagenzglas doch direkt mit dem Schlauch verkapsln der zum Nest führt. So lauf ich nicht Gefahr dass sie sich im Nest verirren und da noch anfangen zu buddeln statt ins Nest zu gehen. Äh ja, in trockenem Sand können sie nicht graben oder? Eigentlich sollt der ja nicht halten, aber die können ja sehr geschickt sein, deswegen die Frage.

Wenn du noch einen Moment Zeit hast dann beantworte doch bitte auch noch meine anderen Fragen. Am besten du scollst auf dieser Seite hier ganz nach unten, danke.
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Beitragvon Witzman » 12. Sep 2005 13:45

Meine Meinung:
Exoten gehoeren nicht in die Haende von Anfaengern.

Sammle doch erstmal Erfahrung mit heimischen Arten.
Wer die Geduld nicht aufbringen kann, und nur wegen der Witerruhe zu Exoten greift, ist meiner Meinung nach im falschen Hobby.

ciao
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Beitragvon 1001 » 12. Sep 2005 13:57

Grml, dachte ich mir schon dass wer diese Einwand hat. ABER ... ich habe mich in den letzten 3 Wochen eingehend informiert, gelesen, gechattet, telefoniert, Behältnisse verglichen, das halbe Haus vermessen auf der Suche nach dem perfekten Standort, etc.

Es ist eine wohl überlegte Entscheidung. Außerdem halten die auch Winterruhe ... nur mal so am Rande. :wink:
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Beitragvon Holzi » 12. Sep 2005 16:03

na ja das problem ist einfach das man sich erfahrung nicht anlesen kann. weil für viele dinge musst du erst mal ein gefühl entwickeln wie zum beispiel:
wie viel muss bewässert werden oder was essen die kleinen gerne und das ist ja auch nur die spitze des eisbergs
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Beitragvon Wusel » 12. Sep 2005 16:31

Wenn du dich so gut informiert hast, frag ich mich warum du immernoch solche Anfängerfragen hast?
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Beitragvon 1001 » 12. Sep 2005 17:02

weil ich mich nicht nur auf das gelesene verlassen will sonder auch die meinung von leuten hören will, die schon erfahrung gesammtl haben. Würdest du das nicht genauso machen?
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Beitragvon uta » 12. Sep 2005 17:52

Hallo 1001,

von Pheidole pallidula als Anfängerameise würde ich 'dir unbedingt abraten. Sie ist nicht umsonst bei uns in die Risikoklasse (3) eingestuft worden. Ansonsten ist zu diesem Thema hier im Forum schon einiges zu lesen!

Viele Grüsse
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Beitragvon 1001 » 12. Sep 2005 20:45

Also ich hab sie hier unter Haltungsklasse 2 gesehen (Gefahren: keine bekannt) jedoch mit dem Zusatz dass sie gut für Anfänger geeignet sind da sie sehr robust und pflegeleicht sind. Hier bezieh ich mich jetzt auf die Berichte von Personen die sie bereits besitzten.
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Beitragvon Stefan_K » 12. Sep 2005 20:54

Ich kann davon auch nur abraten. Du solltest unbedingt mit einer einheimischen Art Erfahrungen sammeln, und dann später auf etwas anderes umsteigen. Das ist in Deinem eigenen Interesse.

Gruss.
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Beitragvon 1001 » 12. Sep 2005 21:13

Es ist ja nicht so dass ich eure Meinung nicht schätze, aber ich will sie auch verstehen. WARUM!!! Bitte nennt mir doch ein paar Vor-und Nachteile, danke.
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Beitragvon Witzman » 13. Sep 2005 06:39

Keine praktische Erfahrung mit Ausbruchssicherungen. P.p. ist ein Ausbruchskuenstler. Und wenn man eine LAsius entkommt ist das nicht so schlimm, als wenn die einige Pheidole abhauen. (Stichwort: moegliche Parasiten, die auf die heimischen Arten uebertragen werden).
Das ist schonmal das wichtigste.
Vor allem bei Pheidole... die Arbeiterinnen sind so winzig, die kommen fast ueberall durch. Eine Lasius Arbeiterin ist dagegen ein Riese.

Desweiteren z.b. Bewaesserung und Temperaturregulierung. Man verschaetzt sich schnell mal um ein ml und dann koennte die ganze Kolonie ertrinken.

usw usw.....

Wie schon gesagt. Haltungserfehrungen kann man sich nicht anlesen.

ciao
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Beitragvon Pagodin » 13. Sep 2005 12:12

Ich stimme Witzman da mal zu, ich kenne selbst Halter dieser Art die Probleme mit der Ausbruchsicherung hatten.
Von daher würde ich mir das nochmal genau überlegen.

viele Grüße
Pagodin
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Beitragvon nr.103683 » 14. Sep 2005 18:59

Nimm lieber Lasius Niger,bzw.Myrmica Rubra.Die sind nicht nur GÜNSTIG sondern auch einfach zu halten.
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Beitragvon delirium » 14. Sep 2005 19:55

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen...

Pheidole pallidula ist eine sehr spezielle Art, die schnell gefährlich werden kann. Da sie sehr klein ist, kann sie jede kleinste Lücke nutzen, um auszubrechen; und wenn das ersteinmal passiert ist und sie sich in deiner Wohnung eingenistet hat, hast du ein Problem, was nur sehr schwer zu beseitigen ist.

Nur weil Pheidole pallidula monogyn ist (also nur eine Königin besitzt), gilt sie nicht als "pestant". Zu solchen "pestants" gehört auch die Pharaoameise, die für den Menschen gesundheitliche Schäden verursachen kann.

Wie gesagt, ich kann nur abraten...
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Beitragvon uta » 14. Sep 2005 20:44

Also ich hab sie hier unter Haltungsklasse 2 gesehen (Gefahren: keine bekannt)


... wir sprechen von der
Risikoklasse 3 - siehe Shop-Info


... und die ist u.a. wegen der vorgenannten Gründe so hoch eingestuft worden.
Die Art kann wirklich, wenn man so keinerlei Erfahrung in der Ameisenhaltung hat, sehr schnell zu einem Problem werden, wo unter Umständen auch der ungewollte Kontakt zum Schädlingsbekämpfer nicht auszuschließen ist.

Überlege es Dir bitte wirklich sehr genau!

In diesem Sinne,
viele Grüsse
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