Messor cephalotes

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Re: Messor cephalotes

Beitragvon Abmeise » 27. Okt 2019 14:18

Hallo,
20191020_191221.jpg
Leider zu spät

20191025_193211.jpg
Schade

Gruß :cry:
Abmeise
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Re: Messor cephalotes

Beitragvon Abmeise » 31. Okt 2019 12:48

Hallo, :angry01: :angry01:
Natürlich ärgert man sich, nicht des Geldes wegen. Es ist ein Hobby und das kostet eben. Wer eine gründende Gyne sich ins Haus holt, muss im Klaren sein, was er tut. Ich ärgere mich, weil ich gescheitert bin, zu mindestens fühlt es sich so an. Dieser Threed wurde geöffnet, das zukünftige Messor cephalotes Halter die Möglichkeit haben, mit meinen veröffentlichen Erkenntnissen, es besser zu machen und Fehler, die ich machte zu vermeiden. Ich habe im vorletzten Post bereits auf die neue Kolonie hingewiesen. Am 19 Oktober wurde sie persönlich von mir abgeholt. Nach der Nachtschicht noch 2 Stunden geschlafen und dann ging es schon los. Aus den geplanten 6h wurden es 10 Fahrtstunden, dank einer Autobahnvollsperrung. Positiv formuliert, die letzten Kilometer waren schwierig.
Im kurzen Gespräch mit dem Händler konnte ich folgendes in Erfahrung bringen.
* Er hatte 20 Gynen, die alle erfolgreich gegründet haben. :^o
* Er vermutet, das alle angebotenen Gynen aus einem Schwarmflug stammen. In den letzten 7 Jahren gab es keine zu kaufen, auf dem Großmarkt.
* Er bezweifelt, das sie claustral Gründen. Sie wollten raus, aus dem RG. Alle hat er geöffnet und gefüttert. Zuckerwasser wurde sehr gut angenommen.
* Mit ihren großen Mandibeln hat sie Probleme Wasser aus der Watte zu trinken.
* Die Gründungen erfolgten bei Zimmertemperatur 22°- 24 °.
* Ich habe die letzte Kolonie bekommen :^o
* Das Problem mit dem Fressen der Larven war ihm bekannt. Seine Empfehlung sie für zwei Monate in die Diapause schicken.
Die 27 ° die ich meiner Gyne anbot war falsch und vielleicht auch für deren Tod verantwortlich.
Die Gyne war bereits am 19. tot. Hatte es aber erst eine Woche später bemerkt. Bemerkte nur sie hatte keine Brut mehr. An dieser Stelle lagen Sämereien.
Die neue Kolonie bekam ich mit 3 Arbeiterinnen und drei Puppen. Eine ist bereits geschlüpft oder die Puppe wurde geöffnet. Sie ist tot.
Ich halte sie bei einer Temperatur von 23 °. Das RG ist geöffnet und ich füttere verschiedene Hirsesamen, Zuckerwasser und Nymphen der Schokoschabe. Alles wird angenommen.
Gruß :wink:
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Re: Messor cephalotes

Beitragvon Abmeise » 20. Jan 2020 12:33

Hallo, Zeit für ein kurzes Update.
Gerne würde ich Kolonie 2 überspringen, doch ich möchte ehrlich bleiben und schließlich ist das die Realität.
Bereits in der ersten Woche verstarb die erste Ameise, bei einer Koloniestärke von insgesamt nur vier, tut es besonders weh. Dummerweise war es die QUEEN. Eine Erklärung dafür habe ich nicht. Einen Hinweis könnte vielleicht die tote frischgeschlüpfte Arbeiterin geben. Dann war es wohl der Transport. Bekanntlich sind alle Dinge drei. Eine Woche später war sie da Messor cephalotes Kolonie 3. Der nächste Urlaub fällt erst einmal aus.

Bestellt beim Händler von Gyne 1. Ich war echt überrascht, die Haltungsparameter wurden inzwischen überarbeitet. Ich bekam eine Gyne und 8 Arbeiterinnen. Brut konnte ich keine entdecken. Geschaut habe ich aber nur flüchtig, schließlich bin ich leicht verunsichert in der Haltung dieser Messorart und möchte deshalb nicht stressen. " Die sind wie Messor babarus, sehr robust." sagte eins der Händler der zweiten Kolonie. Dem kann ich nicht zu stimmen. Auch bei der jetzigen Kolonie habe ich ein ungutes Gefühl. Wachstum kann ich nicht wirklich erkennen, naja sie lebt noch. Werde nachher einen genaueren Blick riskieren.
Die Zählung eben ergab das zwei Arbeiterinnen hinzugekommen sind. Es sind nun 10. Seit einer Woche hat sie nun auch für mich sichtbare Brut. Die Gyne trägt endlich ein Eierpaket mit sich herum. Der Auslöser dafür könnte sein, da ich seit etwa 3 Wochen auch die Arena 2x die Woche besprühe. Da in dieser Kolonie auch 4 Minor Arbeiterinnen sind, schließe ich daraus, das die Queen nicht gepuscht wurde. Eine Arbeiterin ist deutlich größer. Sie hat die Größe eines Majors einer Camponotos nicobarensis. Die restlichen haben das Format einer normalen Nicobarensis Arbeiterin. Mit der zusätzlichen Befeuchtung hat die Bautätigkeit zu genommen. Anfänglich hatte man nur eine Art Bordest vor dem RG errichtet, um wohl besser hineinzukommen. Ich gehe davon aus, es war die Gyne selbst. Es wurden Sand- und Holzstücke aufgetürmt, die keine Arbeiterin hätte bewegen können, vielleicht aber im Kollektiv? ähnlich wie Pheidole? Wer weiß.
20191227_065358.jpg

Etwas unscharf erkennt man eine Arbeiterin. Der Größenunterschied zu dem bewegten Substrat ist gewaltig.
Mit dem Eierpaket scheint Dynamik in die Kolonie zu kommen. Eine Menge Substrat wird bewegt. Der Eingang des Reagenzglases wurde fast komplett verschlossen.
20200120_115114.jpg
Vermutlich wurde mit Wasser getränkte Buchenspäne eingetragen. So oder so, die Kolonie ist bestrebt die Luftfeuchtigkeit im RG zu erhöhen. Empfehlungen man könne sie trockener Halten, kann ich nicht teilen.

Der jetzige Anblick stimmt mich ein wenig zuversichtlicher. Wäre schön wenn es dieses mal klappt.
Fazit: Meine Messor cephalotes mögen es nicht Trocken. Sie ziehen eine feuchtere Haltung vor.
Gruß :wink:
Abmeise
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Re: Messor cephalotes

Beitragvon Abmeise » 17. Feb 2020 09:21

Hallo,
20200216_234024.jpg

das gute Gefühl bleibt erst einmal. Das Team ist auf Wachstum eingestellt. Im RG konnten 13 Individuen ausgemacht werden. Einige Larven habe ich flüchtig ausmachen können. Bei Neststörung werden sie jeweils durch ihre Schwestern aufgenommen. Ein genaues Zählen fällt daher schwer.
20200216_234007.jpg
Beide Arbeiterinnen tragen jeweils eine Larve mit sich. Schwer zu erkennen, wenn sie dann noch umher wuseln.

Die Gyne trägt bereits ein neues Ei- Parket mit sich herum. Die zusätzliche Befeuchtung der Arena zeigt weiterhin ihre Wirkung. Jeden Mittwoch und Sonntag wird nun bewässert Zuckerwasser und Proteine wie Microheimchen und Nymphen der Schokoschabe gereicht. Das Futtertier wird immer sofort eingetragen und verarbeitet. Ein Verbrauch an Sämereien kann ich nicht feststellen. Naja sie sind zu dreizehn. :) Verschiedene Hirsesorten (Zebrafinken -Vogelfutter), geschälte Sonnenblumenkerne, Nüsse und Rasensamen stehen immer zur Verfügung. Die Aussaat wird favorisiert, vielleicht aber auch nur als Baumaterial verwendet. Schließlich ist die Saat bei der nächsten Fütterung verschwunden. Als gebrandmarkter von tropischen Temperaturen ,halte ich sie weiterhin bei nur 22°/23°. Nehme lieber eine langsamere Kolonieentwicklung in Kauf, wie gar keine. :wink:
Gruß
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