Camponotus herculeanus

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Re: Camponotus herculeanus

Beitragvon sergium » 2. Feb 2019 08:31

Guten Tag allerseits.

Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Camponotus herculeanus Gyne zuliefern lassen (Ein wunder bei den Temperaturen), da ich schon seit 2 Jahren (Ich weiß, nicht viele) Lasius niger halte (~300 Arbeiter), und mir gedacht habe, dass ich mir was neues zulegen sollte. Diese ist ohne Brut und mit 2 Arbeiterinen angekommen.


Nun zu meinen Fragen:

Wie lang in den Winterschlaf noch halten??

Ist ein Gipsformicariun ok? (Holz noch hinzufügen?)

Muss ich mir Sorgen machen, dass es mir vielleicht nicht gelingt??

Haltungsbericht schreiben?

Soll ich ihnen ein paar Puppen von wilden Camponotus herculeanus geben?

Agressive art?




Ich weiß, nicht sehr ausführlich, würde mich aber über Antworten freuen.

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Re: Camponotus herculeanus

Beitragvon Markus » 2. Feb 2019 09:30

1. https://ameisenwiki.de/index.php/Winter ... Ruhezeiten
2. Ich habe sie leider nie in einem Gipsformicarium gehalten, Ytong geht aber.
3. Normalerweise sind sie leicht zu halten, wieso machst du dir denn Sorgen?
4. Wenn du willst, dann ja.
5. Ich würde dir nicht raten, ein wildes Nest aufzubrechen.
6. Gib ihnen Atombomben und dein Haus ist weg, aber anspringen werden sie dich wohl eher nicht.
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Re: Camponotus herculeanus

Beitragvon Pascal Ihle » 2. Feb 2019 10:26

Eigentlich alles gesagt, ich halte meine Camponotus ligniperdus (sind ja sehr ähnlich) in einem Antstore Gipsnest, klappt ohne Probleme. Holz habe ich überhaupt nicht drin, nur etwas Seramis. Allerdings ist es nicht unnormal, dass die es dieses Jahr nur auf 20-40 Arbeiterinnen bringen (spreche da aus meiner Erfahrung und Haltungsberichten, die ich letztes Jahr gelesen habe; habe mit 4 Arbeiterinnen gestartet, mir ist keine einzige Nicht-Pygmäe verstorben und es gab bis September Brut). Sie können also das Jahr, wenn nicht sogar ein weiteres, locker im RG bleiben. Bei mir war leider der Wassertank leer und statt in ein neu angebotenes sind sie in ein zu großes Gipsnest gezogen (hätte es im Nachhinein nicht anbieten sollen, allerdings ist seitdem keine einzige Arbeiterin gestorben, es wird nur verdreckt, zum Glück gibt es noch keinen Schimmel, viel befeuchten muss man bei der Art ja zum Glück nicht).
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Re: Camponotus herculeanus

Beitragvon Markus » 2. Feb 2019 23:52

Tja, jedes Eckchen wird zugemüllt, bis es gebraucht wird!
Aber wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein! ^^
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