Fragen zu einem Tropenbecken

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 5. Jun 2017 22:22

Wenn die Temperatur Ok ist, dann bin ich ja beruhigt. :D
Die Temperaturen wurden genau unter der Lampe gemessen, deswegen denke ich dass es an anderen Stellen schon kühler sein sollte.
Ich werde es einfach morgen mal ausprobieren, an verschiedenen Stellen im Terrarium zu messen und gucken, ob die Temperatur etwas kühler wird.
Habt ihr eine Idee, wie ich die Feuchtigkeit höher bekomme?
Jeden Abend sprühe ich mit der Sprühflasche ins Becken rein, sodass alles ganz feucht wird.
Tagsüber ist die Feuchtigkeit durch die Lampe jedoch bei ca. 40%.
Ist das zu trocken oder reicht es den Ameisen, wenn es Abends/ Nachts feucht ist?

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon HarryAnt » 5. Jun 2017 23:30

Was hast du den für einen Bodengrund ?

Was ganz gut funktioniert ist Perlite - ein weißes sehr saugfähiges Granulat.

Damit entweder am Rand irgendwo eine Schicht machen und einmalig befeuchten oder deinen Bodengrund damit etwas durchmischen und dann befeuchten.

Gibt's z.B. hier:
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Dann hält die LF bei entsprechendem Deckel mit reduzierten Belüftungen für Wochen.

Aber aufpassen beim Befeuchten, da geht die relative LF im Becken schnell Richtung 100% wenn man zu viel befeuchtet.
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 5. Jun 2017 23:51

Als Bodengrund verwende ich Kokos Humus, was die Feuchtigkeit sehr gut speichern soll.
Der Bodengrund ist auch Tagsüber feucht, aber diese Feuchtigkeit wird nicht in die Luft abgegeben.

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon HarryAnt » 6. Jun 2017 00:13

Wie sieht dein Deckel aus ? Wenn die Belüftung oben zu groß ist kann sich keine LF aufbauen.


Ich kann das z.B. bei meinen Blattschneidern recht gut steuern. Ich habe für das Pilzbecken ein 60x30x30 Becken, oben einen dicht abschließenden Glasdeckel und am inneren Rand des Beckenbodens etwas feuchtes Perlite.

Im Deckel sind 4 Öffnungen a 5 cm. Für die Öffnungen habe ich mir je 3 Deckel varianten gebastelt --> "Ganz zu". "Eng-maschige Gaze" und "Grob-maschige Gaze".

Wenn ich alle 4 Öffnungen ganz zu mache habe ich in 2 Minuten unten am Feuchtigkeitsfühler 100% LF, nehme ich den ganzen Deckel ab sinkt der Wert innerhalb von 2 Minuten auf 40-50%.

Mit den kleinen Deckeln (aktuell 1 zu, 3-Feinmaschige) stelle ich mir dann die in meinem Fall gewünschte LF von ca. 80% ein. Diese hält dann auch über Wochen ohne das ich befeuchten oder eingreifen muss und schwankt nur mit der Temperatur um wenige %.
Der LF Sensor zeigt innerhalb von Sekunden sogar an wenn ich nur einen der 4 Deckel gegen einen anderen tausche (z.B. fein- gegen grobmaschig). Das ganze ist also erstaunlich sensibel.



Und wie schon gesagt. Nicht zu viel befeuchten !
Für die LF ist ein entsprechender Deckel viel entscheidender.

Kann gut sein, dass dein Humus schon viel zu naß ist und du erstmal nicht mehr befeuchten solltest für eine ganze Weile.
Und aufpassen mit Insekten, Honig usw. wegen Schimmel in dem Humus. Zusätzlich eventuell weiße Asseln &/oder Springschwänze einpflegen.
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 6. Jun 2017 14:29

Mein ,,Deckel" ist eine Schiebetür. :D
Im Terrarium sind zwei Lüftungen, eine oben und eine unter der Schiebetür.
Soll ich irgendetwas drauf legen, damit weniger Luft durchkommt?

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon HarryAnt » 6. Jun 2017 15:02

Ja da musst du bissl spielen bzw. versuchen - das ganze reagiert wie gesagt relativ schnell bzgl. der LF im Becken.

Der Boden müsste noch ausreichend feucht sein, dann einfach mal den Sensor knapp über dem Boden platzieren, messen und ggfalls. die Lüftung verkleinern bis du ca. 70-80 % LF für deine Diacamma rugosum hast.
Vielleicht einen Teil abkleben und einen Deckel mit Klettband oder Magnet basteln, dann kannst du entsprechend verschieben/um platzieren um die Belüftung zu regulieren.

Den Rest im Nest regulieren die Ameisen dann selber in dem sie feuchtes Material eintragen und die Eingänge zum Nest entsprechend verkleinern oder vergrößern.


Ziel soll halt sein eine gewünschte LF zu erreichen und diese einigermaßen stabil zu halten. Dann musst du auch nicht täglich sprühen und kannst auch mal paar Tage abwesend sein usw.

Wenn das mit dem Humus nicht gut funktioniert oder es Probleme mit Feuchtigkeit/Schimmel/Staunässe gibt bietet sich wie schon erwähnt ein Bereich mit Perlite an - damit funktioniert es sehr gut.
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon Pascal1242 » 6. Jun 2017 16:39

Wie man die Feuchtigkeit im Terrarium hält ist ein ganz einfacher schritt.
Besorge die Bodengrund, wo die beschreiben das die, die Feuchtigkeit abgeben.
Ich habe ein Grund Vermiculite danach Hydroballs und dein eine Mischung aus Humus, Kokos Chips und Terrano Forest für Regenwald Boden.
Man sollte wie möglich kaum Luft durchlassen das alles bleibt. (Luftfeuchtigkeit)
Ich habe mal von Leuten gehört die Regenwald Terrarium habe, benutze wie möglich viele Pflanzen.
Ich meine nicht das du alle zu pflanz sondern, das du wie möglich minstens 3 Pflanzen hast.
Denn Regenwald Pflanzen/Pflanzen geben Feuchtigkeit ab.
Man sollte auch in 2 Wochen 3 mal am Tag befeuchten und dann später erst befeuchten wenn es trocken ist oder die Luftfeuchtigkeit singt.


MFG
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 7. Jun 2017 18:16

Ich habe gerade gelesen, dass Diacamma spp. die meisten Futtertiere gerne mal ins Nest tragen und deswegen der Eingang zum Nest groß sein sollte.
Ich habe den Eingang zum Nest jedoch nur 1cm breit gemacht, was bewirken könnte, dass die Ameisen das Futter nicht ins Nest tragen können, wenn ich mal was größeres verfüttere.
Ich glaube es wurde gesagt, dass es mindestens 24mm sein sollen.
Was meint ihr dazu?

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon HarryAnt » 7. Jun 2017 20:49

Denke das passt mit dem 1 cm - könnte sogar sein, dass die den Eingang noch verkleinern zeitweilig.

Durch 1 cm können sie eine adulte Schokoschabe eintragen und was größeres als das würde ich eh nicht verfüttern.
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 13. Jun 2017 09:09

Meine Luftfeuchtigkeit konnte ich immer noch nicht erhöhen. :(
Ich habe die Lüftungen mit Papier verschlossen, sodass kaum Luft rein und raus kahm.
Dies hat nichts gebracht.
Ich habe auch ein bisschen feuchten Tongranulat rein getan, hat auch nach sogar einen Tag nichts gebracht.
Nun habe ich sogar die hälfte vom Moos raus genommen, der den Bodengrund verdeckt hatte, da ich dachte, dass deswegen die Feuchtigkeit aus dem Humus besser entweichen kann.
Hat auch nichts gebracht.
Und jetzt habe ich nur noch ein paar Möglichkeiten.
Entweder einen anderen Bodengrund nehmen, was ich aber nur als letzte Möglichkeit nehmen möchte, da ich sonst sehr viel umbauen muss. :?
Oder ich nehme mehr Pflanzen wie Pascal vorgeschlagen hat, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
Und als letztes gibt es auch die Möglichkeit, eine Heizmatte anzuschließen und die Lampe abzumachen, da ich den Verdacht habe, dass die Lampe die ganze Luftfeuchtigkeit ,,wegmacht".
Letzteres würde ich vorziehen, was meint ihr?

Ps.: Der Heißkleber hat die Feuchtigkeit wirklich nicht ausgehalten, jetzt muss ich mir wohl Aquariensilikon besorgen und ein paar Sachen neu verkleben. (die Feuchtigkeit kommt vom sprühen, nicht das ihr denkt, dass jetzt doch Luftfeuchtigkeit drin ist. :grin: )

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon HarryAnt » 13. Jun 2017 10:21

Wo misst du den die LF ? Also an welcher Stelle / Höhe ?

Kann eigentlich fast nicht sein, dass wenn du die die Lüftungen verschließt (mit Papier ? wie meinst du das ?) und du feuchtes Tongranulat einbringst (wie viel davon ?), sich die LF nicht deutlich erhöht.

Vielleicht magst mal ein Bild von deiner Anlage und der Sensorik usw. posten ?
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon Pascal1242 » 13. Jun 2017 14:05

Hier nochmal wegen denn Pflanzen ein ausschnitt

Wir haben uns zusätzlich für eine dritte Variante entschieden, nämlich den Einsatz von Pflanzen im Terrarium. Sie steigern die Luftfeuchtigkeit im Terrarium und bieten eine schöne Dekoration.Wir haben mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hinweis: Es kommt zwar selten vor, doch wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ansteigen sollte musst du die zu feuchten Pflanzen unbedingt wieder entfernen.
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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 16. Jun 2017 12:01

Erstmal Entschuldigung, dass das so lange gedauert hat, denn ich hatte meine Kamera nicht zur Verfügung.
Also, diese Werte messe ich genau unter der Lampe, deswegen denke ich mal, dass an anderen Stellen im Becken eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit herrschen sollte.
Dort konnte ich jedoch leider nicht messen, da ich so einen Thermometer habe, der nur mit Licht funktioniert und, wenn ich ihn von der Lampe wegnehme, geht er aus und ich kann die Werte nicht sehen. :(
Mein Thermometer ist eigentlich fast am Boden.
Tongranulat hatte ich nicht mehr sehr viel übrig, also war es nun auch nicht so die größte Menge.
Die Lüftungslöcher habe ich so verschließt, indem ich einfach Papier auf die Lüftungslöcher drauf getan habe, sodass eigentlich nicht so viel Luft durchkommen sollte.
Ich habe die Löcher noch etwas besser verschlossen als letztes mal und dadurch ist die Luftfeuchtigkeit auf ca. 60% gestiegen.
Ist aber trotzdem zu wenig.
Außerdem ist die Temperatur durch das verschließen der Löcher auch ein bisschen gestiegen.
Vielleicht ist im Becken stauwärme. :(
Jetzt habe ich noch ein Bild von dem Tropenbecken gemacht: (mein Thermometer steht eigentlich auf dem Stein)

P1100027.JPG
Im Tropenbecken sind drei Pflanzen enthalten.


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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon ANThomas » 18. Jun 2017 20:54

OK, wenn keiner Antwortet, denke ich mal, dass an der Anlage wohl alles OK sein muss.
Die Luftfeuchtigkeit kriege ich nun immer besser unter Kontrolle, mal gucken, ob ich sie noch perfekt hinkriege. :grin:
Ich habe jedoch noch eine andere Frage.
Da die Lüftungslöcher ungefähr 2mm dick sind, könnten doch die Springschwänze einfach raus laufen, oder nicht?
Danke schon einmal für alle Antworten im vorraus .

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Re: Fragen zu einem Tropenbecken

Beitragvon Pascal1242 » 19. Jun 2017 16:22

Wenn welche raus kommen leben sie nicht mehr nach paar stunde.
Denn Springschwänze brauchen Feuchtigkeit sonst überleben die nicht.
Ich mache mir auch keine Sorgen,obwohl ich auf große Löcher habe
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