Myrmecocystus mimicus - Haltungserfahrung

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Myrmecocystus mimicus - Haltungserfahrung

Beitragvon cyberole » 20. Okt 2004 13:37

Myrmecocystus mimicus ist in Nordamerika weit verbreitet.
Sie gehöhren der Unterfamilie Formicinae.Diese Art liebt es sehr heiß. Sie besitzen keine Soldaten, aber Minor und Major Arbeiterinnen. Die Major Arbeiterinnen werden sogar größer als die Köngin aber nur wen sie vollgestopft mit Honig sind.Das Interressante ist sie spähen nach Futter und Feinden auf Hügeln.Die Art ist nichts für Anfänger.
Über die Probleme und Gefahren berichte ich dann in meinen eigenen Erfahrungen! Hier erst mal eine Zusammenfassung:

Unterfamilie: Formicinae
Gattung: Myrmecocystus
Art: mimicus
Vorkommen: Nordamerika
Kasten: Major und Minor Arbeiterinnen,
keine Soldaten
Königin: 12-15mm,viele verschiedene Farbvarianten, von gelb bis schwarz;
Arbeiterinnen:5-7 mm
Minor Arbeiterinnen: ca. 7-9mm
Major Arbeiterinnen: ca. 9-14mm
Nahrung: Insekten, purer Honig
Temperatur: sehr heiß, (25 - 30°C)
Luftfeuchtigkeit: eher trocken, Nest sollte aber immer feucht sein
Nest: sehr gut geeignet sind Ytong Nester
Bodenbeschaffenheit: Sand/Lehm,
Haltungsklasse: Fortgeschrittene


Eigene Erfahrungen


Brut:
Letztes Jahr im Herbst habe ich die Kolonie bekommen. Damals hatte sie nur 2 Arbeiterinnen. Heute sind es 10 Arbeiterinnen. Die Entwicklung von Ei bis zum vollstandigen individium dauert extrem lange ca.6-8 Wochen.Das Wachstum der larven stellt sich im November ein da ich sie dan von 27 grad auf 18 grad runterschraube und somit ein felling der Winterruhe geschaffen wirt.Im Hochsommer schraube ich die Temp. bis auf 36 Grad hoch(ca.2-3 Wochen) und dan legen sie wieder eine Ruhepause ein und zerren von ihren Honig Reserven die sie in ihren Lebenden Töpfen gespeichert haben..




Futter:
Sie sind sehr wählerisch. Na ja, wahrscheinlich sind sie auch zu sehr verwöhnt. Ich biete ihnen Waldhonig an nur diesen verzehren sie habe 8 verschiedene Sorten probiert. Wenn sich eine Arbeiterin daran begnügt, saugt sie soviel in sich rein, bis ihr Hinterleib voll ist. Man kann das gut an den gelben Ringen/Segmenten erkennen. Kehren sie ins Nest zurück kommen gleich an einen meiner 2 Honigtöpfe an und übergeben den Honig. Erst striduliert die Ameise mit ihrem Hinterleib. Sie macht also andere Hönigtopf darauf aufmerksam. Die Arbeiterin würgt das Futter aus ihrem Kropf und übergibt es einer anderen Arbeiterin. Man kann das immer wieder gut beobachten. Insekten wie Mehlwürmer und Schaben werden auch sehr gerne angenommen.


Bauverhalten:
Dazu kann ich noch nicht altzuviel sagen sie leben im moment noch in einen Rg wo sie auch noch langezeit bleiben werden.Werde es ab ca. 20-30 Arbeitern mal probieren sie in ein Ytong Nest umzusiedeln.


Geschlechtstiere:
Noch keine vorhanden!

Besonderheiten:
Die Tiere haben ein genau abgestecktest Revier welche auch von Spähern kontrolliert und überwacht wirt.Das Interresante ist sie stehen oft mehere Minuten auf kleinen Hügel und halten ausschau nach Feinden und Nahrung.Sie leben in Nestern wo es eine riesige Kammer gibt die voller Honigtöpfe ist.

Probleme und Gefahren:
Als ich die Kolonie bekam, hatte ich große Probleme mit der Luftfeuchtigkeit. Es wurden einfach keine neuen Eier gelegt da die Luftfeuchte zu niedrieg war diese Problemm habe ich einfach mit einen neuen Rg mit vollen Wassertank gelöst.Sie sind überhaupt nicht für Änfänger geeignet.


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