Meine neue Kolonie!!!

Archivbeitrage aus den Unterforen "Einsteigerfragen" und "Diskussion und Fragen allgemein" aus den Jahren 2003 bis 2008.

Meine neue Kolonie!!!

Beitragvon mano » 5. Okt 2005 12:26

Hallo,
ich wollte mir bald eine Kolonie Pheidologeton diversus zulegen ich hab jetzt schon den größteill fertig, wollte mich aber noch mal absichern!!!
Zum einen die Tempratur und die Luftfeuchtigkeit hab ich keine genauen angaben gefunden. Ich weis nur das sie sich bei ca. 30°C gut vermehren.
Ich hab n Heitzkabel gekauft (2 meter) und wollte es in der Arena verlegen oder soll es auch durchs nest (Ytong) gehen??? Eigentlich wollte ich das Nest mit einer Rotlichtlampe (mit Zeitschaltuhr) erwährmen. Könnt ihr mir einen Rythmus empfelen? Zum anderen die sicherung des Beckens. Ich hab einen Wassergraben einen Deckel aus Holtzleisten und einem Lochblech und will noch Talkum oder Parafinöl anbringen. Das müsste doch reichen, oder? Jetzt macht mir nur noch die größe des Nestes sorgen der Ytong hat insgesamt 9 Kammern ( damit ich sie nicht alzubald umsiedeln muss) von denen 7 einhalb mit Kies/Sand gefült sind. Somit können sie die größe selbst anpassen, oder?
Ersmal ist das rote Plexiglas (geniale endeckung in nem Basteladen) noch nich angeklebt damit ich noch was ändern kann wenn ihr mir dazu raten
:D . So ich glaube das wars erstmal. Wenn ihr meine Anlage jetzt noch absegnet kann ich sobald die Meisen erhältlich sind ZUSCHLAGEN!!! :violent01:

Mfg Ichtis


P.s.: Nur weil das mein erster Beitrag ist bin ich noch lange kein Anfänger ich beschäftige mich seit über eine Jahr mit Meisen und habe inzwischen 4 Kolnien die sich prächtig entwickel. Jetzt suche ich nur etwas um die Winterpause :cold: zu überbrücken!!! Ich hab mich auch schon sehr gut über diese Art informirt. Also keine posts in die richtung bitte!!!
mano
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Beitragvon ohrene » 5. Okt 2005 22:15

warum zwei mal die gleichen fragen im Forum? http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=2944&highlight=
ohrene
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Beitragvon gerhard » 7. Okt 2005 13:35

Kurz ein paar Tipps zu Pheidologeton diversus

Die Temperatur sollte im Bodenbereich auf keinen Fall 30°C oder mehr betragen, tagsüber sollte die Temperatur ca. 24°C-28°C betragen, nachts bei 20°C-24°C.

Was die Luftfeuchtigkeit angeht, gibt es in der freien Natur größere Unterschiede zwischen Regen- und Trockenzeit. Wichtig ist, dass ein Teil des Bodens immer feucht sein muß (dadurch entsteht genügend Luftfeuchtigkeit im Terrarium, es ist kein Vernebler notwendig). In der Trockenzeit ziehen sich die Pheid. teilweise in den Boden zurück in die tieferliegenden Erdschichten, wo es noch feucht ist.

Vorsicht beim Anbringen eines Heizstrahlers. Er sollte so hoch hängen, dass die Pheidologeton diversus nicht darunter verschmoren, da sie etwas ungeschickt sind aus so einem Hitzekegel zu entfliehen. Nachts sollten Heizstrahler ausgeschaltet sein.

Ein Ytong-Nest eignet sich nicht so gut für Pheidologeton diversus, da die Tiere immer graben. Wenn man Ytong verwendet, sollte man ihn in Erde einbetten, damit sich die Tiere ihre Kammern selber bauen können (durch vergrößern oder verkleinern der Ytongkammern).

Als Boden sollte man keinesfalls Kies verwenden, da sie damit keine Bautätigkeit vornehmen können. Geeignet ist ein lehmiger Sand, notfalls tut es auch ein sandiger Gartenboden.

Eine sehr gute Ausbruchsicherung sollte das Becken haben, besonders wenn die Kolonie einmal groß geworden ist. Normalerweise machen sie nur Raubzüge ins Zimmer und kehren dann geschlossen zurück ins Terrarium, aber bei so einem Raubzug können sie kleinere Tiere, wie Spinnen, Echsen, oder Fröschchen (z.B. in anderem Terrarium ) umbringen, (natürlich versuchen sie dabei auch Menschen anzugreifen). Vom Raubzug im Zimmer zurückgebliebene Ameisen sterben nach ein bis zwei Tagen, da die Zimmerluft für sie zu trocken ist.
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Beitragvon Gaster » 7. Okt 2005 13:45

Ich würde mir auch gerne diese Art zulegen, aber ich weiß nicht, wie stark ich das Becken absichern muss.
Öl an die Scheibe,
Wassergraben,
...?
Gaster
 

Beitragvon paty » 7. Okt 2005 14:35

Talkum reicht...habe ich auch immer bei meiner KOlonie gemmacht!
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Beitragvon Markus » 8. Okt 2005 09:11

Darf ich davon ausgehen, dass du noch keine Erfahrung mit "Einsteigerameisen" hast? (@Gaster)

In diesem Fall rate ich dir doch sehr, erst einmal Erfahrung zu sammeln, da diese Art sehr schwer zu halten ist!
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Beitragvon Frey » 8. Okt 2005 09:27

Markus hat geschrieben:Darf ich davon ausgehen, dass du noch keine Erfahrung mit "Einsteigerameisen" hast? (@Gaster)

In diesem Fall rate ich dir doch sehr, erst einmal Erfahrung zu sammeln, da diese Art sehr schwer zu halten ist!



Wenn du in seni Profil guckst siehst du, dass er folgende Arten hält :

• Lasius flavus - Glasröhrchen
• Myrmica rubra - Glasröhrchen
• Lasius niger - Ameisenfarm
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Beitragvon HeldGoP » 8. Okt 2005 09:47

Gaster hat geschrieben:Ich würde mir auch gerne diese Art zulegen, aber ich weiß nicht, wie stark ich das Becken absichern muss.
Öl an die Scheibe,
Wassergraben,
...?


ich würde PTFE nehmen.

das nützt sich nicht ab so wie talkum und ist unempfindlicher gegen feuchtigkeit.

bei kleinen arten mache ich noch eine schicht talkum drüber, die kommen nämlich über eine unsauber aufgetragene ptfe schicht
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Beitragvon Markus » 8. Okt 2005 12:03

@Frey: Mit Erfahrung meine ich immer langwierige Erfahrung, ich habe schon von Fällen gehört, da hielten Leute Einsteigerameisen grad ne Woche und sprachen schon von Erfahrung...
Ich möchte natürlich niemandem etwas unterstellen, aber es ist zu jedermanns Wohl, dem der Ameisen und dem des Halters!
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Beitragvon Gaster » 8. Okt 2005 12:50

Also viele Erfahrungen hab ich noch nicht.
Ich halte diese Arten jetzt seit ein paar Monaten. Aber warum soll man manche Arten eigendlich erst mit Erfahrung halten? Ich möchte dies nicht bezweifeln aber es wird immer nur geschrieben: "Diese Art ist nur für Erfahrene geeignet."
Gaster
 

Beitragvon Acid150 » 8. Okt 2005 16:50

Also zum einen sollte mann die als anfänger nicht halten da mancher denkt er hat an ants halten intresse und dann dann späta doch nich! Das wär dann rausgeschmissenes geld und die ants muss mann dann ja auch wo unterbringen! Für die ants is das dann ja auch nich so schön!
Mfg Acid
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Beitragvon Stefan_K » 8. Okt 2005 17:05

Gaster hat geschrieben:Aber warum soll man manche Arten eigendlich erst mit Erfahrung halten? Ich möchte dies nicht bezweifeln aber es wird immer nur geschrieben: "Diese Art ist nur für Erfahrene geeignet."


Ganz einfach: weil man zuviel falsch machen könnte, und es somit sehr schade wäre, wenn die Tiere wegen 'Anfängerfehlern' eingehen.

Auch Autofahren kannst'e nicht sobald Du den Führerschein in den Händen hälst, sondern erst nach einigen Jahren Fahrpraxis. Und so verhält es sich hier auch.

Gruss.
Zuletzt geändert von Stefan_K am 8. Okt 2005 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ohrene » 8. Okt 2005 17:22

Meine Meinung ist Erfahrungen hin oder her, er kann sich vieles gleich aneignen. Es gibt im Internet viele Foren wo über die Pheidologeton viele Informationen zu finden sind mit Bilder.
Und wenn er sich wirklich gleich da richtig reinhängt, so wie sich viel mühe gibt mit der Nest Gestaltung steht dem nichts im Wege.
Aber wenn es Menschen sind die nicht mal Wissen kann ich eine Ameisen anfassen oder nicht, oder es einfach zu leicht nehmen.... dann auf jeden fall erstmal mit Lasius N. anfangen...
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Beitragvon Markus » 8. Okt 2005 18:22

Nun, glaubt ihr, die Spitzengärtner hätten gleich mit einem Titanwurz angefangen?

So blöd es sich anhört, viele Informationen kann man schlicht nicht im Internet oder auch nicht in Büchern finden, Erfahrungswerte bringen eine gewisse Intuition mit sich!
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Beitragvon nr.103683 » 8. Okt 2005 18:26

Erfahrungswerte bringen eine gewisse Intuition mit sich!

Zb befeuchtigung,temperatur,Winterschlaf etc
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