Ein Gedanke meinerseits

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Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Püpsi » 7. Mai 2014 19:54

Hallo liebe Ameisengemeinde,

nach langem überlegen habe ich mich dazu entschlossen (na, zu 90%) :? mir eine Kolonie anzuschaffen.
Interesse habe ich schon seit meiner Kindheit, aber außer viele Bücher verschlungen und in Foren
rumgestöbert, habe ich keinerlei Erfahrung in der Haltung von Ameisen.

Wie es der Zufall will, begeisterte ich mich schon immer bei Freilandbeobachtungen für die rotbraune(gelbe) Knotenameise.
Umso mehr freue ich mich, dass diese Gattung Myrmica rubra eine gute Einsteigerameise ist.

Bisher habe ich auch nur zwei Fragen...

1. Ich würde gerne mit der Königin solo starten ohne Arbeiterinnen. (Vorweg: viel Zeit und Ruhe habe ich dafür :D )
Spricht da was gegen?

2. Des weiteren würde ich ihnen gerne irgendwann eine Möglichkeit bieten aus dem Haus rauszukommen, sprich Naturarena.
- Ist dieser Gedanke totaler Quatsch?
- Gehen die Ameisen dann stiften, wenn ich ihnen einen Weg in den Garten biete?


Wäre ja schön, wenn sie bei mir wohnen und zusätzlich in die natürliche Umgebung kommen.

Pro und Kontra, was spricht dagegen oder dafür oder wie gesagt, ist der Gedanke totaler Bockmist? :mrgreen:

Sehr wahrscheinlich fange ich erst nächstes Jahr an. :( Ich denke, es ist eine große Verantwortung
und ich möchte nicht einfach testen und sagen mal schauen was wird. Für mich ist es wie, als ich mir ein Hund
anschaffte,..es war auch keine Bauchentscheidung, sondern wohlüberlegt und mit Herz. :P

Aber am liebsten würde ich sofort anfangen, aber da gibt es noch zu viel zu überlegen..daher grumel tranquilo

Waren das jetzt nur zwei Fragen? :)

Ameisige Grüße

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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Acid150 » 7. Mai 2014 22:18

Hallo und Willkommen im Forum. :sign_welcome:

1. Nein, da spricht nichts gegen. Mit einer Königin zu starten dauert natürlich länger als wenn schon Arbeiterinnen vorhanden sind. Man sieht aber auch wie sich alles von Anfang an entwickelt. :)

2. Das mit der Naturarena wird nichts. Gibst du ihnen die Möglichkeit werden sie höchstwahrscheinlich das Weite suchen. Eine Alternative wären große, natürlich eingerichtete Becken, wenn Du genügend Platz dafür hast.
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon uta » 8. Mai 2014 09:33

Hallo püpsi, auch von mir ein herzliches :sign_welcome: hier im Forum,

zu Deiner 2. Frage hier noch ein Link:
viewtopic.php?f=7&t=19201&p=158297#p158297

Viele Grüße
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Püpsi » 8. Mai 2014 12:46

Hallo und vielen dank für eure Antwort, den Thread habe ich wohl übersehen.

Anscheinend gibt es wenige Halter die es mal versucht haben, ich habe bisher dazu nichts gefunden.
Ich suche mal weiter evtl. hat es bei einem ja doch mal funktioniert.

Es wäre nur schön gewesen wenn es möglich wäre. :?

Viele Grüße
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Sojave » 8. Mai 2014 14:09

Oh, es haben sicher deutlich mehr Leute sowas probiert, jedoch schreiben sie lieber nix dazu :D

Keine heimische Art wird gegen eine etablierte Gartenkolonie ankommen. Um zu verhindern, dass die Königin das Formicarium verlässt, wurden Maschen angebracht, durch die nur die Arbeiter kommen. Leider kommen sie dann auf die Idee die Königin zu zerstückeln, damit sie durch passt.

Wär mal interessant die alten Threads zu finden, da dieses Thema in letzter Zeit komischerweise wieder öfters aufkommt. Irgendwo gabs jemanden, der hat sie durch das Dachfenster rausgelassen. Dort haben sie wohl den Weg nach unten auf der Distanz nicht geschafft und so keine neue Nestmöglichkeit gefunden. Auch weiß ich nicht wielange er das gemacht hat. Zudem werden wohl einige runtergestürzt sein, sodass die Kolonie schnell schrumpfen wird.

Vor einiger Zeit war jemand im Chat, dessen Königin getötet wurde. Das Nest war nicht breit genug und die Königin passte auch nicht durch die Schlauchadapter, sondern wurde über die Deckelöffnung reingeschüttet... Sowas ähnliches hatte glaube ich auch mal jemand hier gepostet.

Eine Verbindung zur Aussenwelt kann nur funktionieren, wenn sie dort keine Nestmöglichkeit finden oder es dort keine anderen Ameisen gibt.
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon derameisige » 8. Mai 2014 17:45

Der mit den Ameisen auf dem Dach war "schuhandi": http://www.ameisenforum.de/90735-post7.html
Ihm ist auch mal eine große Kolonie Messor structor dort entkommen (in Bamberg, wo sie nicht heimisch ist), aber den Thread finde ich jetzt nicht.

lg derameisige
EDIT:
Ich poste hier mal,was ich noch in meinen Aufzeichnungen fand:
Ameisenforum „Neuer Infektionsthread“ 06. Feb. 2005
("derameisige", der damals noch seinen Realnamen benutzt hat)
Um mal wieder etwas Sachkunde in die Diskussion zu bringen möchte ich einen anscheinend bereits vergessenen thread erinnern. Er stammt aus dem Mai vorigen Jahres;
http://www.ameisenforum.info/thread.php?threadid=3886&sid=b4958d7b08ad8a9e64ed8e822bca3fdc&hilight=Messor+AND+Bamberg (Link geht nicht mehr!)

Suche Messor structor Infos
Antwort „schuhandi“: Haben tu ich leider keine - meine sind mir vor einem Jahr ausgebüxt! …... Meine ausgebüxte Kolonie habe ich 1993 in Mainz Laubenheim gefangen und dort aus einer sehr großen Kolonie 3 Königinnen und mehrere hundert Arbeiterinnen mit Brut und Nahrungsvorräten mitgenommen.
……
die Tiere haben sich außerordentlich wohl gefühlt und sich im Laufe der Jahre immer weiter vermehrt. Durch Inzucht (!) habe ich zum Schluß ca. 30 eierlegende Königinnen und zwischen 30.000 und 40.000 Arbeiterinnen in allen Größenstufen gehabt.
-----------------------------
("derameisige"):
Zur Zeit läuft ein Forschungsprojekt, i.W. in Österreich, aber auch unter Einbeziehung der Populationen um Mainz und Kaiserstuhl. Polygynie, Schwarmzeiten etc. sind dabei von Interesse. Zudem zeichnet sich ab, dass die Populationen von Mainz und von Österreich sich in bestimmten Merkmalen unterscheiden, und wahrscheinlich sind sie auch von den im Mittelmeergebiet verbreiteten verschieden (Arten? Unterarten?).
Wenn ich aber dann bei Schuhandi lese:
Zitat:
Haben tu ich leider keine - meine sind mir vor einem Jahr ausgebüxt!

dann kann man das ganze Forschungsprojekt schon teilweise mit Misstrauen betrachten. Gibt's jetzt also bei Bamberg auch ein "Vorkommen"? Sind andernorts auch schon welche freigekommen? Bei der jetzigen Klimaentwicklung können sie sich in D wohl an verschiedenen für sie neuen Orten ansiedeln und ausbreiten. Die bisher bekannten Vorkommen sind vermutlich Relikte aus einer nacheiszeitlichen Wärmezeit, wo die "Art" in D weiter verbreitet war. In den paar tausend Jahren seither haben die isolierten Restvorkommen wohl m.o.w. unterschiedliche genetische Entwicklungen erlebt.
NOCH kann man versuchen, das mit modernen genetischen Verfahren heraus zu bekommen. Aber wenn immer mehr Tiere durch Händler und Halter verschleppt und an verschiedenen Orten aus der Haltung entlassen werden (wobei sich das jetzt nicht auf M. structor beschränkt!), wird solche Forschung bald rausgeschmissenes Geld sein!
Wieder mal ein Hinweis auf den "Infektionsthread", der durchaus seine Bedeutung hat!

----------------------
Von „schuhandi“:

Meine Messor structor - ich vermute es einmal - haben den Winter hier in Bamberg nicht überlebt. Ich wohne in einem parkähnlichen Wohngebiet, in dem v.a. Lasius sp. und Formica sp. in teilweise großen Kolonien vorkommen. Meine Messor Kolonie hatte zwar an die 30 bis 40.000 Arbeiterinnen, aber sehr wehrhaft ist diese Ameisenart - bei nicht besonders starker Dominanz - nicht. Und die Nahrungsverhältnisse und klimatischen Bedingungen (sehr feuchter Untergrund und schattig) hier in der Gegend sind für diese Ameisenart auch nicht besonders gut geeignet.
Ich habe die letzten Wochen in der Gegend immer Ausschau nach ihnen gehalten, aber keine finden können!
Auf der einen Seite natürlich schade - aber vielleicht ja auch besser so??!

("derameisige"), 06. Feb. 05:

Vergleich Ameisen – andere Exoten:
Eine einzelne, im Sommer entlaufene Vogelspinne ohne Geschlechtspartner kann keine Population aufbauen. Sie ist groß und auffällig und endet voraussichtlich unter einem Autoreifen oder einem Schuh, oder wird wieder eingefangen, manchmal sogar von der Polizei verhaftet.
Eine Ameisenkolonie wie die oben beschriebene Messor structor hat Tausende von Arbeiterinnen, klein, unauffällig (halt „Ameisen“), die in allen Richtungen gleichzeitig nach Nistplatz und Futter suchen können. Dank ihrer Kommunikation werden die erfolgreichen scouts das ganze Volk an die passende Stelle führen. Vorhandene Geschlechtstiere, oder auch aus mitgeführter Brut neu aufgezogene, werden sehr schnell u.U. zahlreiche neue Kolonien gründen können ….
So, ich denke eigentlich, dass sich nach diesem Vergleich weitere Diskussionen über die Sonderstellung der Ameisen gegenüber anderen „Exoten“ erübrigen.
Und was hier mit den Messor geschehen ist (nicht „Exoten“ für Deutschland, „nur“ für die Region um Bamberg), ist sicher mit anderen m.o.w. exotischen Ameisen bereits mehrfach (vielfach?) geschehen. Nur selten wird jemand so ehrlich wie „schuhandi“ sein, das hier offen zu posten.
(@ schuhandi: Ich möchte Sie hiermit keinesfalls anprangern oder beschuldigen: Zu jener Zeit konnten Sie nicht wissen, welche Folgen ein solches Entkommen haben kann. Niemand hat daran gedacht; ich selbst hatte noch vor 5 Jahren nicht darüber nachgedacht. Dazu hat mich erst der antstore veranlasst, als er zum ersten Mal australische Myrmecia feilbot, zufällig zu einer Zeit, als ich wissenschaftlich mit in Ameisen parasitierenden, für die Ameisen tödlichen Gregarinen arbeitete. Eine sehr ähnliche Gregarinenart war kurz zuvor auch bei Myrmecia nachgewiesen worden).
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Püpsi » 11. Mai 2014 12:36

Hallo,

danke schön für die weiteren Informationen, ich dachte einfach nur, etwas mehr Naturnähe wäre schön gewesen.
Dann muss eben, wenn dann, eine größere Arena her. :mrgreen:

Wobei, ich bin unsicher geworden was die Ameisenhaltung betrifft und denke im Moment nur noch darüber nach.

@Acid150 Zitat "Gibst du ihnen die Möglichkeit werden sie höchstwahrscheinlich das Weite suchen." Das ist doch eigentlich für den Halter negativ oder?

Weiterhin liest man oft in Haltungsberichten das die kleinen Damen nicht wissen wohin mit ihren toten Artgenossen. Oft verursacht durch die zu klein bereitgestellte Fläche.
Ist dann überhaupt eine artgerechte Haltung möglich und kann ich diese dann mit meinem Gewissen vertreten? mmh grübel

Ich glaube, wenn dann, mit nächstem Jahr anfangen das passt gut. Ich muss mich erst mal weiter gründlich über die Ameisenhaltung informieren und schauen, ob es dann für mich ethisch vertretbar ist.

Da bin ich ja hier richtig und wusel weiter durchs Forum:-) oder mach ich mir zu viele Gedanken..wir werden sehen, ich mach mich weiter schlau :idea:

ameisige Grüße

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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Acid150 » 11. Mai 2014 17:14

Ich denke, es kommt darauf an wie man artgerecht definiert. Wenn artgerecht bedeutet, dass das Tier dieselben Möglichkeiten und Bedingungen wie draußen vorfinden soll, kann man wahrscheinlich kein Tier halten. Hunde, Katzen, Reptilien, Vögel und auch Insekten haben in der Natur viel größere Bereiche in denen sie sich bewegen.

Ich würde Dir empfehlen Haltungsberichte zu lesen und auch die Foto-Galerie anzusehen. Vielleicht kommen Dir dabei noch Ideen für eine dir artgerecht erscheinende Haltung.

Einzige Alternative: Ameisen draußen beobachten! :wink:
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Sojave » 11. Mai 2014 17:22

Also wenn du jetzt schon mit ethischen Sachen anfängst... Ganz ehrlich? Such dir was anderes^^

Man kann es den Tieren als Halter so gut wie möglich machen, aber naturgetreu und 100%ig ethisch wohl nicht. Allein das Halten von anderen Lebewesen ist, wenn man jetzt (wir sind im Internet) anfängt zu diskutieren, schon zuviel.

Einige Halter kommen aber ziemlich nah ran. Hier muss man auch die Art in Betracht ziehen. Gerade "schädliche" Hausameisen (z.b Holz-) dürften wohl technisch gesehen in der Haltung besser aufgehoben sein, als wenn sie sich eine Zeit einnisten und dann vernichtet werden. Sie werden gefüttert, bekommen Platz etc. Ein anderer Punkt ist ja noch die Lebensdauer. Viele Königinnen würden nicht mal lange genug in der Natur überleben, um eine Kolonie zu gründen. Selbst wenn, kanns schon schnell vorbei gehen.

Natürlich gibt es auch Halter, die eine Kolonie nach der anderen verheizen...

Ich seh das so, solange die Kolonie gut gefüttert wird, ein dunkles (nicht diese ollen, meist unnützen roten Folien) Nest vorhanden ist und sie ihre Ruhe haben, wird wohl alles ok sein. Wie sich nun die Natur von der Haltung unterscheidet, ist besonders Ameisen wohl in vielen Fällen egal. Sie nisten sich ein und verbreiten sich sonstwo, da wirds wohl bei verantwortungsbewußten Haltern mehr als in Ordnung sein.
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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Püpsi » 11. Mai 2014 18:50

Hallo Ameisengemeinde,

ich wollte auch keine Diskussion starten, dies waren lediglich ein Teil meiner Gedanken.

@sojave Also wenn du jetzt schon mit ethischen Sachen anfängst... Ganz ehrlich? Such dir was anderes^^

Ne ne, so schnell gebe ich nicht auf :D , ich möchte einfach nicht halbwissend anfangen und mal testen was wird.
Ich werde deine Antwort verwerten, wie die Ameisen ihr Futter. :D

Es zeigt mir einfach nur, dass ich bisher zu wenig über die Ameisenhaltung weiß und ich mich weiter Informieren muss, um mich richtig zu entscheiden.
Dazu muss ich sagen, dass mir durch Haltungsberichte und Forum Informationen Zweifel aufkamen und das finde ich gut so.


Ich bleib am Ball :wink: und werde hier und da noch weitere Fragen stellen.

ameisige Grüße

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Re: Ein Gedanke meinerseits

Beitragvon Area5x » 11. Mai 2014 21:33

Hallo Püpsi!

Ich finde es klasse, dass Du Dir im Vorfeld so viele Gedanken um Deine evtl. zukünftigen Schützlinge machst.
Aber lasse Dich bitte nicht vollends verwirren, bzw. abschrecken.
Es können immer Fehler passieren, und aus vielen Fehlern lernt man auch.
Da Du Dir ja schon fleißig andere Haltungsberichte durchliest, bist Du sicherlich schon auf dem richtigen Weg.
Ich selbst habe bisher auf zwei verschiedenen Arten begonnen, Ameisen zu halten.
Einmal so, wie Du es dir gewünscht hast, mit nur einer Königin ohne Volk, und danach eine Königin mit etwas Gefolge.

Ich muss Dir sagen, dass es für mich nicht ganz so einfach war, eine Königin allein gründen zu lassen.
Zum einen dauert es wirklich ewig, bis sich irgendwas in Deinem Formicarium tut. Und zum anderen, konnte ich nie sicherstellen, dass es ihr auch wirklich gut ging. Da man sie ja meist kaum sieht.

Danach bin ich dazu übergegangen es mit Königin und ca. 20 Arbeiterinnen zu versuchen. Sobald sich Arbeiterinnen um sie kümmern, ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass sie gut versorgt wird. Und anhand der Brutentwicklung kann man immer schön sehen, wie es ihnen geht, und ob man evtl doch einen Fehler bei der Befeuchtung oder ähnliches gemacht hat.
So hat man immer genug Zeit, zu lernen, und sich mit seiner Kolonie zusammen weiter zu entwickeln.

Mach Dir nicht zu große Sorgen. Das wird schon werden. Gerade die Myrmica rubra, die ich selbst auch halte, machen einen den Einstieg in die Ameisenwelt relativ einfach.

LG, Andy!
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