Hallo zusammen!
Leider ist mir im letzten Sommer eine Messor barbarus Kolonie an Milben zugrunde gegangen. Die Milben an der Königin waren damals mit blossem Auge bestens erkennbar, sie war richtiggehend "überwachsen". Das Formicarium (30*30*20 Becken mit 2 eingebauten Gipsblöcken (1*trocken, 1* bewässert)) stand nun seit dem Vorfall leer (ca. 1/2 Jahr). Ich habe mich nun entschieden wieder Messor barbarus anzuschaffen, da der Aufbau des Formicariums einfach für die Haltung von Körnersammlern konzipiert ist.
Letzte Woche habe ich sämtlichen Bodengrund, und alles was an Einrichtung noch drin war, entfernt. Dabei musste ich ordentlich niessen, weil ich eine Milbenallergie habe XD. Wie den meisten wohl bekannt sein dürfte, reagiert der Mensch lediglich auf den Kot von Milben allergisch und nicht auf die Tiere selber... und dass Kot der Milben im Formicarium drin war, scheint logisch. Mir stellt sich jetzt aber die Frage, ob auch Milben selber ein halbes Jahr in einem trockengelegten Formicarium überleben können?
Wenn es sich lediglich um ein leeres Becken handeln würde, würde ich es vorsichtshalber einfach mit kochendem Wasser behandeln, aber ich habe das Problem, dass halt die Gipsblöcke mit Silikon an den Glasscheiben angeklebt sind und sich von der ausgerotteten Kolonie her auch noch einiges an eingelagerten Samen in den Kammern befindet...
Hat vielleicht jemand schon einmal ein ähnliches Problem gehabt und eine gute Lösung dafür gefunden?







