Haltungsbericht von RP12439s Messor barbarus

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Ameisengeburt

Beitragvon rp12439 » 4. Jul 2008 14:46

Ich hatte heute das Glück eine Puppe beim schlüpfen (nennt man das so?) beobachten und fotografieren zu können. Sie wurde von zwei Arbeiterinnen an der Farm Scheibe in die "Sonne" gehalten. Die beiden fingen dann an etwas von der Puppe abzuknabbern.

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Auf den Fotos kann man gut erkennen, dass es Puppenreste von den Beinen sein müssen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie "Hüllenrückstände" gibt. Ich dachte die Puppe verwandelt sich ohne Überbleibsel in die fertige Ameise. Dies erklärt aber, warum ich in der Vergangenheit schon des öfteren die Königin bei der "Geburtshilfe" beobachten konnte.

Nachdem die junge Arbeiterin sorgfältig gereinigt wurde, wurde sie abgesetzt und noch ein wenig hin und her geschubst. Sehr wackelig auf den Beinen machte sie dann aber ihre ersten Gehversuche.

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Seltsam finde ich, dass andere Puppen die schon viel dunkler sind noch ungeschlüpft auf dem Puppenhaufen liegen. Evtl. ist sie ja etwas früh dran.
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Schwere Geburt

Beitragvon rp12439 » 4. Jul 2008 20:26

Ich hatte noch mehr Glück heute und konnte die Geburt einer Major (oder fast Major) Arbeiterin noch besser verfolgen. Es hat sich auch definitiv die Vermutung bestätigt, dass die Puppenhülle noch um die fertige Ameise herum liegt und erst entfernt werden muss. Die Ameise muss sozusagen heraus gepellt werden. Nachfolgend ein paar Fotos auf denen man die Hülle sehr gut erkennen kann. Der ganze Prozess hat sich auf über 10 Minuten hingezogen und ging nur mit der Hilfe von zeitweise fünf Arbeiterinnen. Das war ziemliche Schwerstarbeit, wenn man auch noch berücksichtigt, dass alle Helfer inklusive Puppe an der Scheibe hingen :)

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Nachdem die Hülle abgezogen war, wurde sie gemeinsam verspeist. Die frisch geschlüpfte Ameise wurde einfach zu Boden gelassen. Dort blieb sie aber nicht unbetreut.

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Eierkocher

Beitragvon rp12439 » 6. Jul 2008 16:09

Ich habe heute drei Arbeiterinnen dabei beobachten können, wie sie ein erstaunlich großes Eipaket an der Farmscheibe gesonnt haben.

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Die Königin scheint ja wirklich sehr produktiv zu sein :)
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Beitragvon rp12439 » 16. Jul 2008 17:12

Ich war sechs Tage im Urlaub und musste bei meiner Rückkehr leider das vorfinden was ich für irgendwann befürchtet hatte. Da ich den Müll nicht entsorgen konnte, hat sich auf der Farm an der Müllstelle Schimmel gebildet.

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Ich habe die Körnerreste samt Schimmel und Sand großzügig weg gesaugt und habe die Scheiben mehr oder weniger gereinigt. Ich hoffe, dass sich solcher Schimmel nicht auch im Nest bilden wird. Bisher konnte ich nichts finden. Es ist aber nur sehr schlecht etwas zu erkennen.

Es wäre mir ja lieber, wenn die Kolonie ihren Müll in die Arena entsorgen würde.
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Beitragvon rp12439 » 16. Jul 2008 17:45

Als hätte ich den Schimmelbefall schon geahnt, habe ich gestern eine Belüftung für die Arena installiert. Dazu habe ich einen PC Lüfter auf die Arena gelegt der an ein normales Netzteil angeschlossen ist. Da ich nur einen großen Lüfter hatte der ruhig genug läuft, dass er keine Vibrationen verursacht, habe ich die Spannung auf 6 Volt verringert damit es keinen Sturm gibt. Darüber hinaus ist er noch an eine Zeitschaltuhr angeschlossen und macht hin und wieder eine Pause.

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Das Netzteil hat nur 8,50 Euro gekostet und funktioniert sehr gut. Damit der PC Lüfter läuft, habe ich das rote und das schwarze Kabel an das Kabel des Netzteils angeschlossen.

Schade ist nur, dass die Farm nicht gut mit belüftet wird. Durch den schmalen Schlauch wird wohl kaum viel Frischluft kommen. Es müffelt auch immer ein wenig, wenn ich den Farmdeckel anhebe. Ich werde mir hier wohl etwas neues einfallen lassen müssen. Evtl. baue ich für die Farm einen Deckel komplett aus Maschendraht.
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Verlust und Brut

Beitragvon rp12439 » 20. Jul 2008 19:09

Ich habe vorhin leider eine kleine tote Arbeiterin gefunden.

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Ich habe keine Ahnung woran die kleine gestorben sein könnte. In Anbetracht der unten stehenden Fotos habe ich aber keine Angst um die Kolonie.

Zu sehen ist ein Haufen Brut inkl. der nötigen Betreuung an der Farmoberfläche. Darüber hinaus zur gleichen Zeit die Brutkammer in der Farmmitte (inkl. Königin). Zusammen genommen existiert also eine ganze Menge Brut :)

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Nesterweiterung

Beitragvon rp12439 » 28. Jul 2008 20:15

Nur ein kleines Update. Die Kolonie war mal wieder fleißig und hat innerhalb von zwei Tagen eine Kammer um das doppelte vergrößert (die große ganz oben). Momentan passiert in der großen Kammer nicht viel. Hin und wieder tragen die kleinen ihr Brut dort hinein. Meistens wird diese aber ganz unten gelagert

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Ein schmaler Gang verbindet die Kammern von oben nach unten. Ich werde in naher Zukunft einen Ytong als alternativ Nest anbieten. Ich möchte mal ausprobieren, ob dieser lieber angenommen wird, da dort die Feuchtigkeit besser reguliert werden kann (gut für die Körner). Ich werde dazu den Ytong so ähnlich wie das selbst gebaute Nest aufbauen.
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Ytong

Beitragvon rp12439 » 5. Aug 2008 11:38

Ich möchte meiner Kolonie als Alternative ein Ytong Nest anbieten. Dies ist besser für die trockene Körnerlagerung und der feuchten Nesthaltung geeignet, da die Feuchtigkeit im Ytong örtlich besser reguliert werden kann als in der Farm.

Dazu habe ich gestern einen Ytong Stein (20x30x5, h-b-t) bearbeitet. Die Arbeitsschritte waren wie folgt:

1. Anlegen einer Schablone wie das Nest später aussehen soll

Ich habe am Computer eine Schablone entworfen. Dort konnte ich einfach mit den Nestkammern rumspielen und schauen wie ich diese optimal auf der Steinfläche verteile. Ich habe dabei darauf geachtet, wie die Kolonie momentan ihre Gänge in der Farm anlegt und das genügend Ablageflächen auf jeder Höhe bestehen. Dies ist wichtig, da ich den Ytong aufrecht stellen werde. Die Schablone habe ich dann ausgedruckt, ausgeschnitten und mit einem Bleistift auf den Ytong übertragen.

2. Ausstechen der Umrandungen und "ausfräsen" der Kammern

Als nächstes habe ich mit einen Meißel (Lux, Profiserie, 10mm Chrom Vanadium) der eigentlich für Holz vorgesehen ist, die Umrandungen der Kammern ausgestochen. Der Meißel ist sehr scharf und dringt in den Ytong ein wie Butter. Das ganze geht ohne Hammer. Nachdem die Umrandungen ausgestochen waren, konnte ich mich daran machen, die Kammern auszuhöhlen. Dazu habe ich mit dem Meißel an den Umrandungen begonnen. Der Ytong bricht sehr leicht bis zu den ausgestochenen Umrandungen raus. An den Stellen wo die Zwischenwände planungsbedingt sehr dünn waren, habe ich mit einem Dremel (Dremel Minitool 300er Serie) die Kammern an den Rändern ausgefräst. Dies war auch nötig, da der Ytong sehr leicht bricht und ruck zuck eine Zwischenwand durchgebrochen ist. Die Kammern kann man dann einfach mit dem Meißel vertiefen. Ich habe ständig den entstandenen Staub und das Geröll mit einem Staubsauger aus den Kammern gesaugt. Nur so konnte ich gut genug sehen, wie das aushöhlen voran geht.

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3. Ausspülen des Ytongs

Nachdem die Kammern (und Gänge) fertig angelegt waren, habe ich den Stein in der Dusche mit heißem Wasser gründlich ausgespült. Dies ist wichtig, da der Feinstaub der Kolonie schaden kann.

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Das ganze Werkzeug das man auf dem Foto sieht wurde nicht wirklich benutzt. Für einen normalen Nestaufbau ohne dünne Zwischenwände reicht nur der Meißel vollkommen aus (und der Staubsauger).

4. Das Glas

Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen, wie ich am besten die Glasscheibe an dem aufrecht stehenden Ytong befestige. Es gibt zwei gängige Verfahren:

a. Die Scheibe mit Silikon an den Ytong fest kleben. Dies hat den Nachteil, dass die Scheibe nicht mehr ohne größeren Aufwand entfernt werden kann und das man das Silikon unschön auf der ganzen Ytong Fläche sehen kann.

b. Die Scheibe an den Ytong fest schrauben. Dazu müssen in die Scheibe und "durch" den Ytong Löcher gebohrt werden. Da es ist nicht einfach ist, Löcher in eine Glasscheibe zu bohren, ist ein Bruch vorprogrammiert. Gleiches gilt für den Ytong. Es muss schon recht viel freie Fläche im Ytong verfügbar sein, damit mehrere Löcher (am besten vier, in jeder Ecke eins) gebohrt werden können. Beim Verschrauben beider Teile (lange Schraube mit Schmetterlingsmutter) kann beim Festziehen auch noch Bruch entstehen. Erleichtern kann man diese Methode, in dem man eine Acryl-Glas Platte benutzt. Diese birgt aber neue Risiken (Ausdehnung bei Bewässerung etc.).

Ich habe mich gegen beide Versionen entschieden, da ich das Ankleben mit Silikon zu hässlich finde (auch bei durchsichtigem) und ich mir nicht zutraue ein Loch in die Glasplatte zu bohren. Also habe ich mir was neues ausgedacht. Ich werde die Glasscheibe mit Hilfe von Aluminium-Leisten an dem Ytong befestigen. Dazu benutze ich auch Silikon. Jedoch nur zwischen der Glasscheibe und der Leiste und zwischen der Leiste und dem Ytong. Nicht auf der sichtbaren Fläche. Es besteht auch die Möglichkeit, die Leisten so an den Ytong anzubringen, dass die Scheibe auf den Ytong geschoben werden kann. Dies ist aber wahrscheinlich zu kompliziert beim Anbringen der Leisten an den Ytong. Der Abstand zum Ytong (oben) müsste genau dem der Scheibe entsprechen. Sicher gibt es dann beim rein schieben der Scheibe Probleme bei den Kammerzwischenwänden.

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So weit so gut. Den fertigen Ytong gibt es dann beim nächsten mal zu sehen. Dann auch noch etwas zur Bewässerung und den Verbinungsstellen.
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Ytong die 2.

Beitragvon rp12439 » 6. Aug 2008 17:59

So, ich habe den Ytong heute fertig gestellt. Die Leisten ließen sich mit dem Silikon sehr einfach befestigen. Ebenfalls die Verbindungen im Ytong selbst. Das Silikon bleibt auch recht lange bearbeitbar und härtet nur langsam aus. Es war ein wenig umständlich die Verbindungen so mit dem Silikon fest zu kleben, dass die Scheibe weiterhin plan auf dem Stein aufliegt. Es dürfen sich ja keine größeren Spalten bilden.

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Zur Bewässerung habe ich einen Teil am Boden des Ytongs eingeschnitten. Dort kann jetzt eine Schale platziert werden, in der nur ein Stück des Ytongs im Wasser steht. Ich bin sehr gespannt, wie stark der Ytong jetzt bewässert wird. Ein Test mit einem anderen Ytong der komplett im Wasser stand hat ergeben, dass er sich bis über 2/3 in der Höhe mit Wasser voll saugt. Das hat nicht mehr genug trockenen Raum übrig gelassen.

Ich habe zum Abschluss noch Klettverschluss Stücke an die Scheibe geklebt. Dort kann jetzt die rote Folie "aufgehangen" werden.

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Mit dem Gesamtergebnis bin ich eigentlich zufrieden. Dennoch gibt es ein paar Punkte die ich beim nächsten Ytong anders machen werde:

1. Mehr längliche schmale Gänge übereinander. Die große Kammer die meine Kolonie gebaut hat ist gar nicht in Benutzung. Evtl. brauchten sie nur Sand um ihre Haufen an der Oberfläche zu vergrößern?!

2. Die doch recht dicken Aluminium Leisten sind sehr schwer zu bearbeiten. Ich musste diese mit einer Stichsäge zurecht schneiden. Löcher konnte ich gar nicht bohren. Daher habe ich den Platz für die Verbindungen auch ausgesägt und dann raus gebrochen. Dadurch sind sie sehr unschön geworden. Ich werde beim nächsten mal auf jeden Fall Leisten aus Kunststoff nehmen.

3. Ich werde mir noch ein besseres System zur Bewässerung einfallen lassen. Irgendwas das in den Ytong integriert ist und mit einem Wasserstandsanzeiger kontrollierbar ist (so einen aus den Blumentöpfen).

Im nächsten Beitrag berichte ich dann über das Ergebnis der Bewässerung und wie ich den Ytong in die bestehende Anlage zwischen schalten werde.
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Ytong die 3.

Beitragvon rp12439 » 7. Aug 2008 18:09

Ich habe den neuen Ytong jetzt in die bestehende Anlage integriert. Erste Arbeiterinnen haben ihn auch schon direkt gefunden und erkundet.

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Die Bewässerung mit dem angeschnittenen Ytong-Bereich funktioniert recht gut. Auf der rechten Seite wird der Ytong bis jetzt ca. bis zur Hälfte feucht und auf der linken Seite ca. 1/3. Die Temperatur beträgt momentan um die 29 Grad im inneren oben und ca 0,5 Grad weniger unten im Ytong. Meine Lampe bestrahlt momentan Ytong und Farm gleichzeitig da beide hinter einander stehen.

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Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass die Kolonie umziehen wird. Dazu geht es ihnen in der Farm einfach zu gut. Obwohl sie regelmäßig die Körner zum trocknen hoch in die "Sonne" bringen. Das scheint sie aber nicht zu stören. Ebenso nicht zu stören scheint sie die hohe Feuchtigkeit in der Farm. Im Gegenteil. Sie haben noch mehr Gänge nach unten angelegt und sind jetzt auf dem Farmboden angekommen. Dort lagern sie jetzt den größten Teil der Brut. Auf dem Foto kann man gut erkennen wie feucht es dort unten ist.

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Ebenfalls erkennen kann man, dass die Ameisen das Granulat selbstständig mit Sand vermengen damit es nicht einstürzt. Normalerweise ist am Farmboden reines Granulat. Die Arbeiterinnen stopfen erst Sand in die Zwischenräume und transportieren dann das Granulat ab. Zu meinem Leidwesen wenden sie grade diese Technik auf der anderen Farmseite beim Bewässerungsschlauch an, um eine Kammer genau neben diesen zu graben. Die kleinen werden sich aber noch wundern, wenn bei der nächsten Bewässerung (die noch dauern wird) alles unter Wasser steht.

Eins kann ich als Farmbenutzer schon sagen: Die Farm macht im Vergleich zum Ytong sehr viel mehr Arbeit und vor allem viel mehr Stress. Natürlich ist es super interessant die Kolonie beim "eigenen" Nestbau zu beobachten. Das ist aber nur in den ersten Wochen so. Später hat man hauptsächlich Angst auf was für Ideen die schon wieder gekommen sind. Hier sind nur ein paar die mir auf die schnelle eingefallen sind:

- Verstopfen des Zugangs zur Arena
- Abladen von Müll an der Farmoberfläche mit nachträglichem Zuschütten (der dann später schimmelt)
- Sie stopfen den Müll überall hin wo er rein passt. Auch neben dem Schlauch wo man ihn nicht entfernen kann
- Sie graben natürlich am Schlauch wo alles überflutet wird
- Sie graben unglaubliche Konstrukte das man sich wundert das nicht alles einstürzt. Von einem Transport ist eher abzuraten
- Sie warten am Deckel damit ihn jemand abnimmt um dann gleich rauszustürmen

Wir ihr seht, ist man gut damit beschäftigt, sich Sorgen zu machen :)
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Eine meiner größten

Beitragvon rp12439 » 8. Aug 2008 16:56

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Ohne große Worte. Ein schönes Foto einer Arbeiterin.
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Beitragvon rp12439 » 10. Aug 2008 14:00

Ich habe heute meine erste echte Major Arbeiterin gesehen. Sie hat an der Farmoberfläche bei der Brutbesonnung geholfen.

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Auf dem Foto kann man von rechts nach links drei verschiedene Größen von Arbeiterinnen gut erkennen. Die neue größte Arbeiterin ist fast doppelt so groß wie die bisher größten und misst ca. über einen Zentimeter in der Länge.

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Sie hat einen schönen großen bernsteinfarbenen Kopf.
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Major Fotos, Ytong und Schläuche

Beitragvon rp12439 » 11. Aug 2008 12:04

Mein neues großes Schmuckstück lässt sich erstaunlicherweise relativ häufig blicken. Heute stand sie mir äußerst kooperativ vor dem Objektiv.

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Bitte einmal in die Kamera lächeln, sehr schön, vielen Dank!

Es gibt auch etwas neues vom Ytong zu berichten. Ob das jedoch gute Nachrichten oder schlechte sind, ist mir noch nicht so ganz klar. Entweder die Kolonie hat angefangen den Ytong als Müllhalde zu benutzen, was definitiv nicht gut wäre oder sie lagern Körner. Teilweise konnte ich beobachten wie neue Körner in den Ytong getragen werden. Es sieht aber eher so aus, als würden sie die feuchten Körner in den Ytong bringen. Meist werden diese dann auch recht schnell entsorgt. Ich schaue mir das mal in ruhe weiter an.

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Abschließend noch zwei Fotos wie die Kolonie ihre Verbindungsschläuche etwas benutzerfreundlicher einrichtet:

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Es ist immer wieder Lustig (und Kopfschütteln hervorrufend) zu beobachten, wie die Ameisen größte Anstrengungen vollbringen, um Fliegen durch die zugeschütteten Durchgänge und Schläuchte zu ziehen. Sie kommen meist erst hinterher darauf, die Durchgänge "vorher" frei zu machen...
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Ytong Update

Beitragvon rp12439 » 14. Aug 2008 10:56

Es gibt wieder etwas neues über die Ytong-Nutzung zu berichten. Die Kolonie hat die vierte Möglichkeit gewählt. Eine die ich nicht eingeplant hatte, die mir aber auch nichts ausmacht. Anstelle umzuziehen, den Ytong gar nicht zu benutzen oder ihn zur Müllhalde zu erklären, haben sie allem Anschein nach, ihr Körnerlager dort eingerichtet:

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Sie nutzen ihn also einfach als Erweiterung zu ihrem Farmnest, welches nebenbei weiter munter ausgebaut wird.
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Mehlwürmer

Beitragvon rp12439 » 15. Aug 2008 17:24

Da ich mit dem Fangen von Insekten nicht mehr schnell genug bin, habe ich gestern eine Schachtel Mehlwürmer gekauft. Ich habe probeweise drei Stück abgebrüht und der Kolonie zum Testessen gegeben. Sie wurden direkt angenommen und in das Nest gebracht. Darauf hin habe ich kurzer Hand die ganze Schachtel überbrüht (arme Dinger) und habe die toten Würmer durch abwaschen vom Müll getrennt. Nach kurzem trocknen hab ich dann alle in eine Schachtel (siehe Foto) verteilt und eingefroren.

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Ich kann mir jetzt immer ein paar "abbrechen" und in dem kleinen Behälter auftauen. Ich hoffe, dass die Kolonie die aufgetauten genau so gerne annimmt. Davon werde ich im nächsten Beitrag berichten.
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