Haltung von Camponotus gigas

Informationen, Haltungsberichte und Fotobeiträge

Haltung von Camponotus gigas

Beitragvon Joda » 11. Nov 2006 23:19

Hallo zusammen
Schon seit ich mich für Ameisen interessiere, habe ich eine lieblings Art C.gigas (nicht nur wegen der Grösse)
Nun dachte ich mir, werde ich den Traum nächstes Frühjahr verwirklichen (wenn möglich)
Hat jemand von euch vieleicht Erfahrung mit der Haltung dieser Riesen? Ich weiss, sie kommen aus den Tropen und mögen es feucht, nisten in Totem holz und ernähren sich, hauptsächlich von Nektar und Insekten.
LG und auf eine spannende Diskussion Joda
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Beitragvon steven3000 » 11. Nov 2006 23:31

Hallo Joda

wo willst du den die camponotus gigas herbekommen?

grüsse

steven3000
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Beitragvon SirVirus » 12. Nov 2006 00:59

Hola amigos de hormigas,

also bei einem anderen Anbieter scheint man die Ameisen zu bekommen. Der bietet sie jedenfalls an, nur ist da garkein Button.
Du kannst den ja eine Mail schicken und ihn fragen, wie genau man sie hällt.
Ich habe mal gelesen, dass sie nur auf der Insel Borneo vorkommen.

MfG

Marck
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Beitragvon Joda » 12. Nov 2006 01:13

Hi
Hab ich bereits gemacht. Er hat mir geschrieben, dass er vieleicht im nächsten Frühjar wieder welche bekommt und er mich dann gleich invormieren wird.
Ich mus sagen, nebst der Grösse, finde ich sind die Tiere auch echt schön gefärbt und ich habe gelesen, dass sie das Futter nach einer Weile soar aus der Hand an nehmen, ähnlich wie Paraponera clavata. Allerdins seien sie deutlich agressiver als diese und zwicken gerne mal (na ja sind ja auch keine Streicheltiere)

LG Joda
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Beitragvon sobek » 12. Nov 2006 01:45

Bin ja mal gespannt wie du die ernähren willst. Soweit ich weiß fressen die nur Pflanzennektar und versuche mit Honig etc waren eher spärlich.
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Beitragvon Moglie » 12. Nov 2006 15:23

Hi,

als mit Futter hat man bei ihnen eher kein Problem, sie nehmen sehr gerne ZUcker- und Honigwasser und auch Heimchen werden sehr gerne angenommen.
Die Tiere sicd nicht agressiv, genau wie P. clavata, ausser man kommt in den Nisteingangsbereich.
Halten sollte man die Tiere in einem Tropenterrarium in dem man ihnen viele Versteckmöglichkeiten in Holz anbietet wie z.B. Korkröhren.
Leider liegen aber noch keine längeren Haltungsbedingungen über diese Art vor.

MfG sven
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Beitragvon Joda » 12. Nov 2006 23:52

Ich habe auch schon einige Male gelesen, dass sie an Honigwasser und Nektar ran gehen, ab und zu ein Heimchen scheinen sie auch zu mögen. Ich werde mich mal ganz genau über die Natürlichen Verhältnisse invomieren und sie dann dem ensprechend auch halten. Nektar würde ich übrigens auch von unserem Zoo bekommen die haben den für ihre Kolobris.
Ich dachte mir, ich würde das Formicarium mit eine Humus-Sand Mischung als Boden und vielen Kletter resp. Versteck möglichkeiten aus Holz einrichen, vieleicht auch noch ein paar Rinden Pflanzen.
Al Nest dachte ich an ein Holznest.
Wenn ich aber merke, dass es nicht möglich ist die Tiere Artgerecht zu halten, werde ich mich schon nicht darauf fixieren, wenn aber doch :grin:
LG Joda
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C. gigas

Beitragvon Tommi » 13. Nov 2006 19:06

hier mal einige Informationen bzgl dieser Art, welche ich auch schon in einem anderen Forum gepostet habe.

Ich möchte damit niemanden untersagen diese Art zu halten oder zu verkaufen, sonden lediglich zum Nachdenken anregen.

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Lebensraum: "lebt in den Regenwäldern Südost-Asiens, von Sumatra bis Thailand. Ihr Habitat umfasst die Sümpfe des Mangrovenwälder genauso wie die Bergregenwälder bis zu 1500 m über dem Meeresspiegel

Lebensweise: "Camponotus gigas ist ein “central place forager” mit einer polydomen Koloniestruktur und optimiert ihren Sammelerfolg durch effiziente Kommunikation, ergonomische Optimierung, Arbeitsteilung und effektive Rekrutierungsstrategien. Eine Unterkaste von spezialisierten Transportarbeiterinnen trägt die Nahrung von den Nestern an der Peripherie des Territoriums zum zentralen Nest der Königin ( Pfeiffer and Linsenmair, 199 ."

Daraus schließe ich, dass eine Kolonie dieser Spezies aus mehrer Nestern besteht die untereiandern in Interaktion stehen und nur eines davon, das zentrale, die Königin beherbergt.

Weiterhin: "Die Koloniestruktur von C. gigas ist sehr veränderlich umd umfasst bei einer mittlegroßen Kolonie- zwischen 8 und 14 meist unterirdische Nester (Pfeiffer, 1997). (...) Die am besten untersuchte Kolonie hatte ein Territorium von 0,8 ha und eine Bevölkerung von ca. 7000 Arbeiterinnen, die ungleichmäßig auf durchschnittlich 11 Nester verteilt waren."

0,8 ha entspricht einer Größe von 8000 m² (!!!) dafür bräuchte man schon eine extrem GROßE Anlage um ein, wenigstens in den Ansätzen entsprechendes, Heim für die Ameisen zu schaffen.

Ergänzend: "Das Sammeln von Nahrung erfolgt meist nachts. Gegen Abend verlassen eine große Anzahl an Sammlerinnen (zwischen 35 und 2287) die einzelnen Nester innerhalb kurzer Zeit und strömen in das Kronendach aus.
Im Laufe der Nacht befördern viele Arbeiterinnen Nahrung zwischen dem Kronendach und dem Nest und alle kehren bei Einbruch der Morgendämmerung in ihr Nest zurück. Während des Tages ist die Furagiertätigkeit sehr reduziert und auf eine kleine Gruppe von Arbeiterinnen beschränkt, die den Waldboden absuchen."

Nahrung: "Die Sammlerinnen von C. gigas (Abb. 5) tragen hauptsächlich Honigtau ein (90%), der Rest besteht aus Insektenbeute und Vogelkot (Pfeiffer and Linsenmair, 2001)."


Meine Schlussfolgerungen:

Natürlich wäre es interessant diese Art zu halten, dies möchte ich auch nicht bestreiten.
Aber wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt diese Art zu halten sollte sich im Vorraus mit den entstehenden Problemen konfrontieren. Besonders hervorheben möchte ich hier den Aspekt des Raumes und die Kosten welche durch eine annähernd artgerechte Haltung ( Heizung, Befeuchtung usw. ) entstehen.
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Beitragvon Gaster » 13. Nov 2006 19:35

Hi Tommi.
Klar, man kann sagen, dass die Haltung unter den Bedingungen, die wir, die Halter, ihnen geben, Tierquälerei ist, oder zumindest nicht Artgerecht. Aber warum wird eine Art wie Atta sexdens dann in einem Becken, auch wenn es noch so groß ist, gehalten? Diese Art braucht auch extrem viel Platz, "eigentlich" mehr als man ihnen in seinem Haus/seiner Wohnung bieten kann, Aber trotzdem wird sie gehalten. Das gehört ja schon fast zur Selbstverständlichkeit. Und darüber wird auch/wurde seit langem nicht diskutiert.
Ich weiß es zwar nicht genau, aber ich gehe mal davon aus... dass die Kolonien in Gefangenschaft nicht so groß werden wie die in Freiheit. Beispielsweise bei Blattschneideameisen werden zwar kontrolliert, dass es nicht "zu viele" werden, es werden sogar Teile des Pilzes entfernt, aber ich denke, dass es sich nach einer Weile von alleine einpendeln würde, auch ohne das Zutun des Halters. Vielleicht bei einer etwas höheren Arbeiterinnenzahl als sich der Halter wünschen würde, aber ich denke nicht, dass sich eine Kolonie in Gefangenschaft so entwickent wie eine in der Freiheit. Und schließlich wurden diese Untersuchungen in der Wildnis gemacht.


...Jan
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Beitragvon Benedikt » 13. Nov 2006 20:03

Hallo,

@Gaster
Du wiedersprichst dir ein wenig in der Koloniegröße wenn ich das
richtig verstanden habe.


Ich meine das die Kolonien in gefangenschaft kleiner werden
als in der Wildnis. Aber je natürlicher die gefangenschafts Bedinnungen
desto größer die Kolonie.
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Beitragvon Gaster » 13. Nov 2006 20:12

Hmm... Wie meinst du das "Du wiedersprichst dir ein wenig in der Koloniegröße wenn ich das richtig verstanden habe."?
Ich meine natürlich nicht, dass Camponotus gigas die gleiche Arbeiterinnenzahl erreicht wie Atta sexdens, ich meinte damit bloß, dass es Arten gibt, die relativ oft gehalten werden und auch sehr viel Platz brauchen. Das sollte kein Vergleich der Arbeiterinnenzahl, sondern des Platzbedarfs sein.


...Jan
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C. gigas: Gigantomanie!

Beitragvon earlant » 13. Nov 2006 21:36

Aus der von Tommi verlinkten Seite:
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Die am besten untersuchte Kolonie hatte ein Territorium von 0,8 ha und eine Bevölkerung von ca. 7000 Arbeiterinnen, die ungleichmäßig auf durchschnittlich 11 Nester verteilt waren.

0.8 Hektar sind Achttausend Quadratmeter, eine Fläche von z.B. 80 mal 100 Meter, eine große Fabrikhalle. Dazu kommt noch die senkrechte Dimension, Bäume mit 50-60 Metern Höhe, die von den Ameisen genutzt wird. Untersucht hat Martin Pfeiffer natürlich nicht die größten Kolonien, sondern solche mit noch halbwegs überschaubaren mittleren Dimensionen.

Kommt Euch das nicht selber wahnsinnig vor, Tiere mit einem derartigen Flächen- und Raumbedarf auf weniger als EINEM QUADRATMETER halten zu wollen? Was wollt Ihr denn da noch „beobachten“ können? Etwa das mehr oder weniger rasche Siechtum und elendige Verrecken der Tiere?
Bei einem jungen Delfin in der Badewanne würde der Tierschutzverein eingreifen. Aber solchen Ameisen kann man ja alle Gemeinheiten antun!

Für diejenigen, die nicht nur Denglisch, sondern richtiges Englisch können, empfiehlt es sich, in dem verlinkten Beitrag von Herrn Pfeiffer die Literaturzitate anzuklicken. Wenn man sich diese Arbeiten wirklich mit Verstand durchliest, wird einem vielleicht eher deutlich, um welche Dimensionen es geht. Und dass man solchen Organismen NIEMALS auch nur zu einem Prozent naturnahe Haltungsbedingungen bieten kann. Liebe zu Ameisen? In dieser Form: NEIN DANKE! :cry:

Ähnliches gilt übrigens für die großen Blattschneiderarten wie Atta cephalotes. Auch sie lassen sich nicht in einem Jugendzimmer halten, ebenso wenig wie ein ausgewachsenes Waldameisenvolk. Das heißt: "Halten" lassen sie sich schon so eingepfercht. Fragt sich nur für wie lange und wofür das gut sein soll.

mfG
Earlant

PS: Ich halte es für schändlich, wie viele Ameisenhalter sich immer wieder durch verlockende Angebote dazu verführen lassen, für völlig ungeeignete Ameisen viel Geld auszugeben. Man könnte doch auch mal den eigenen Denkapparat anwerfen und zu dem Schluss kommen, dass solche Arten eben nichts für den Normalhaushalt sind.
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Beitragvon ohrene » 13. Nov 2006 22:20

Das Halter der Tiere birgt sicher eine große Verantwortung. Zu den Atta, bisher konnte ich keine Verhaltensfehler feststellen
oder
allgemein in der Haltung ist es mir nicht bekannt das Atta Kolonien große Probleme hätten so gar mit extrem kleinen Terrarien auszukommen.

Auch in der Natur kommt es vor das Ameisen die normal sehr Volkreich sind aufgrund eines knappen Nahrungsangebotes, oder direkten Platzmangel (siehe Atta in den Städten) auskommen....

hier könnte man weiter diskutieren, ja auskommen würden viele Tiere in extrem Situationen.... - ob es gut ist eine andere Frage...
In wie weit Ameisen in diesen Situationen leiden ist meines Wissen noch nicht bewiesen worden. In so fern die Tiere überhaupt leiden können?!

Ich denke auch kaum das es gleichfalls viele Tiere gibt, die man mit den Ameisen vergleichen könnte, wenn man betrachtet was diese Tag täglich in der Natur für Massenschlachten führen.

Zu den Gigas die Einzugsgebiete einer Kolonie sind wirklich bedenklich. Jedoch meine ich man könnte sagen, das die Ameisen aufgrund des Nahrungsbedarfs in der Natur solche strecken zurück legen müssen. Hierbei könnte man in der Heimhaltung unterschiede machen. Ich denke aus reinem Freiheitswahn und damit verbundenen Spaß werden sie es kaum tun, denn sie müssen es um zu überleben.
Das heißt jetzt aber auch nicht das ich unbedingt für die Haltung der Tiere bin, bitte nicht falsch verstehen.
ohrene
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Beitragvon earlant » 14. Nov 2006 17:14

Hyperlinks sind nur für registrierte Nutzer sichtbar (geht nicht mehr!)
Diese in dem Jammer-thread über die fallenden Preise für Exoten verlinkten Bilder habe ich gesehen, bevor die URL gesperrt wurde, und habe auch einiges weitere auf der Seite angeschaut. Ich hoffe, auch andere haben sich einen Einblick in dieses Horrorkabinett verschafft.
Zumindest die werden verstehen, weshalb man auf die Worte des Betreibers nicht allzu viel geben darf.

Meine folgenden Kommentare sind im Wesentlichen an normal denkende Halter und solche, die es werden wollen, gerichtet, weniger an Personen, die normalen Argumenten unzugänglich sind.
Zu den C. gigas:
Das Halter der Tiere birgt sicher eine große Verantwortung. Zu den Atta, bisher konnte ich keine Verhaltensfehler feststellen
-Es reicht nicht, eine Verantwortung zu erkennen. Man muss danach handeln bzw. das falsche Handeln bleiben lassen, sonst ist alles sinnleeres Geschwätz. Erinnert stark an die Aussagen zum Ausbruchs-, Invasions- und Infektionsrisiko, von dem auch einige immer wieder beteuern, dass sie es kennen, aber dann trotzdem das Risiko für unsere Natur eingehen.
Und Verhalten, das man weder in der Natur gesehen hat, noch aus der Literatur kennt, vermisst man natürlich auch auch nicht.

allgemein in der Haltung ist es mir nicht bekannt das Atta Kolonien große Probleme hätten so gar mit extrem kleinen Terrarien auszukommen.
- Frage: Für wie lange kommen sie mit den „extrem kleinen Terrarien“ aus? Ein Baby fühlt sich auch in einer 40 x 60 cm-Wiege für ein paar Wochen recht wohl. Aber danach?

Auch in der Natur kommt es vor das Ameisen die normal sehr Volkreich sind aufgrund eines knappen Nahrungsangebotes, oder direkten Platzmangel (siehe Atta in den Städten) auskommen....
- Das sind eben die loser, die es unter Ameisenkolonien ebenso wie unter Menschen gibt. Irgendwelche Tiere (Kolonien) müssen ja scheitern, sonst gäbe es keine Selektion und damit keine Evolution. Es sind jedenfalls Kolonien, die im Freiland keine Chancen haben, ebenso wie die Kolonien in der Haltung. Der Unterschied: In der Haltung bist DU, der HALTER, direkt für das Scheitern der Kolonie verantwortlich. Aber wenn es Dir Spaß macht .....

In wie weit Ameisen in diesen Situationen leiden ist meines Wissen noch nicht bewiesen worden. In so fern die Tiere überhaupt leiden können?!
- Und wenn ich nicht weiß, ob sie leiden können, gehe ich zu meinen Gunsten mal davon aus, dass sie nicht leiden. - Dazu habe ich mich schon wiederholt geäußert. Es ist eine der menschlichsten Eigenschaften, „Mitleid“ zu haben, sogar wenn das „Objekt“ vielleicht nicht so sehr leidet, wie ein mitleidiger Mensch annimmt.

Zu den Gigas die Einzugsgebiete einer Kolonie sind wirklich bedenklich. Jedoch meine ich man könnte sagen, das die Ameisen aufgrund des Nahrungsbedarfs in der Natur solche strecken zurück legen müssen. Hierbei könnte man in der Heimhaltung unterschiede machen. Ich denke aus reinem Freiheitswahn und damit verbundenen Spaß werden sie es kaum tun, denn sie müssen es um zu überleben.
- Die müssen nicht ad hoc weite Strecken zurücklegen bzw. kommen ohne das aus, wenn man ihnen das Futter vor die Fühler legt. Das ist ein weiterer Fehlschluss aus Unwissenheit. Das Verhalten dieser Ameisen ist von der Selektion über Millionen Jahre und Generationen so gestaltet worden, dass sie weite Strecken zurücklegen, ob notwendig oder im Moment gerade mal nicht. Nimmt man die Möglichkeit, so werden sie trotzdem ihr angeborenes Verhalten auszuleben versuchen, werden „verzweifelt“ immer wieder die Formikarwände hoch zu krabbeln versuchen usw..
Der auf Schnelligkeit und Ausdauer gezüchtete („selektionierte“!) Windhund wird vielleicht auch auf der warmen Decke liegen bleiben und sich mästen lassen. Ob es ihm bekommt?

MfG
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Beitragvon ohrene » 14. Nov 2006 23:06

Viel brauch man dazu nicht sagen, ich habe nur das Gefühl, dass sie sich irgendwie mit meiner Person in Ihrer Persönlichkeit gekränkt fühlen. Jedenfalls erkenne ich Ihre Arbeit an ich mein das macht einiges an Arbeit.
Menschen verschwenden tag täglich das kostbare leben mit ihrem Hass - so kommt es mir zumindestens auch gerade vor.
Eine andere Erklärung gibt es schon fast gar nicht mehr für so einen Posting.
Ameisen gleichgesetzt mit Menschen und Babys.
Auch wenn man jemanden über seinen Horror web space Unterstellungen macht sollte man es schon genauer erläutern. Auch mal sich auf die eigenen Finger schauen bezüglich seiner eigenen Ameisen Haltung ja damals...

Was sollen solche Aussagen "das sind die Loser" Hallo?? Bitte nehmen Sie sich mal Zeit dazu, in der Natur Ameisen zu beobachten. Ich mein nach wie vor ist es sicher wie mit Babys die sich dann in Massenschlachten auslöschen oh ja :)

Ich mein Tag täglich sterben Menschen und der Stand der jetzigen Dinge weißt auf noch viel mehr Verarmung in der kommenden Zeit.
Aber ja lasst uns weiter über die Gefühle der Ameisen Streiten :)
Ich kann es nicht nachvollziehen absolut nicht, wir leben eh schon in einer extrem ignoranten Gesellschaft das Menschen so Handeln müssen das im Jahr 2006.

Sie selbst haben viele Exoten für sich selbst mit nach Deutschland gebracht also bitte lassen sie es einfach.

Auch ist es schon Wahnsinn über "nimmt man die Möglichkeit an" zu diskutieren. Sehr Wissenschaftlich wie fast alle Aussagen von ihnen.
„Nimmt man die Möglichkeit an“ Herr Buschinger das es die Ameisen nicht stört, stört es Sie nicht.
Soll ich jetzt genau so weiter diskutieren wo zu soll das führen?????

Warum nur warum? Seiten Weise vom Thema abweichen nur um jemanden zu versuchen "etwas reinzudrücken" - wenn es nicht so wäre hätte man so was über Pn klären können.

Immer diese Sinnlosen Gespräche. Denken Sie doch bitte mal über das nach was ich hier geschrieben habe, und den Sinn des ganzen, wo zu es führt, was es eigentlich bringt.

Ach ps das das Bild nicht mehr geht ist wohl eher meine Sache vor allem weil es mein Web space ist :). Ich denke der Rest bekommt das schon von selbst mit das es nicht mehr geht :).
Ich wette Sie haben auch auf den link Solenopsis invicta geklickt :) nicht böse sein :)

noch ganz Wichtig !;) ! Ich persönlich habe nichts gegen Sie. Finde es jedoch schade wie sie sich für die Dinge einsetzen und in welcher Form Sie dies tun.
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